DD202654A1 - Magnetische kontaktvorrichtung, vorzugsweise an verdichtungsvorrichtungen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung ist im Bauwesen anwendbar vorzugsweise an Formgebungsmitteln, die zum Herstellen von Betonfertigteilen dienen. Das Ziel der Erfindung ist es, eine technisch einfache, aber schnell loesbare und feststellbare Kontaktvorrichtung zwischen der Haftplatte eines Formgebungsmittels und einem Vibrator zu schaffen. Auf Grund der Energiesituation sollen dafuer keine Elektromagneten eingesetzt werden. Die erfinderische Loesung besteht demzufolge aus einem verschiebbaren Permanentmagneten mit haftplattenseitig fest angeordneten Distanzstuecken und Anschlagteilen. Die Haftplatte setzt sich aus parallel zueinander angeordneten Stegen, Schlitzen und Schlitzerweiterungen zusammen. In Ruhestellung liegen die Distanzstuecke und Anschlagteile auf der Haftplatte auf und bewirken einen geringen magnetischen Kontakt. In Arbeitsstellung hingegen sind die Distanzstuecke und Anschlagteile in die formschluessigen Schlitzerweiterungen der Haftplatte eingesetzt bzw. befinden sich neben der Haftplatte. Der Permanentmagnetkoerper liegt dabei plan auf der Haftplatte auf und bewirkt den vollen magnetischen Kontakt.
Description
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Magnetische Kontaktvorrichtung, vorzugsweise an Verdichtungsvorrichtungen
Die Erfindung betrifft eine magnetische Kontaktvorrichtung, vorzugsweise an Verdichtungsvorrichtungen von Formgebungsmitteln zum Herstellen von Betonfertigteilen.
Es ist allgemein bekannt, daß zum Befestigen und Lösen von Verdichtungsvorrichtungen an bzw. von Formgebungsmitteln Schrauben sowie andere mechanische Befestigungsmittel oder Elektromagnet^ benutzt werden» Die Anwendung dieser bekannten Befestigungsmittel ist mit Mangeln verbunden. So erfordert beispielsweise die Benutzung von Schrauben zur Befestigung von Vibratoren am Pormgebungsmittel im technologischen Prozeß, mit in der Regel vielen Formen, den Einsatz und die Bereitstellung einer Vielzahl von Verdichtungsvorrichtungen. Dieses hat einen geringen Auslastungsgrad zur Folge. Die Anwendung von Schrauben läßt darüber hinaus ein schnelles Befestigen und Lösen der Verdichtungsvorrichtung zum Zwecke eines ortsveränderlichen Einsatzes nicht zu. Die Anwendung von Elektromagneten als Befestigungs- und Lösungsvorrichtung gestattet zwar ein schnelles Befestigen bzw. Lösen der
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Verdichtungsvorrichtung, sie ist aber auch mit Mangeln behaftet· Der Einsatz von Elektromagneten ist material- und energieintensiv· Aus arbeitsschutztechnischen Gründen ist eine niedrige Spannung und aus technischen Gründen ist Gleichstrom erforderlich. Das erfordert einen zusätzlichen Geräteaufwand· Bei dem meist aus technologischen Gründen zwingend erforderlichen ortsveränderlichen Einsatz solcher Vorrichtungen, macht sich auch eine ortsveränderliche und somit technisch und wirtschaftlich aufwendige Stromversorgung notwendig.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine technisch einfache aber schnell lösbare und feststellbare Kontaktvorrichtung, vorzugsweise an Verdichtungsvorrichtungen von Formgebungsmitteln zu schaffen. Darüber hinaus soll die Lösung materialsparend und energiesparend sein.
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen sicheren magnetischen Kontakt zwischen dem Vibrator und der Haftplatte einer Verdichtungsvorrichtung zu erzeugen, welcher auch ohne die Verwendung von Elektromagneten schnell hergestellt und gelöst werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht aus einem an sich bekannten Formgebungsmittel, an das, an einer beliebigen Stelle, eine spezielle Haftplatte angebracht ist. Diese Haftplatte weist abwechselnd etwa gleichgroße, parallellaufende Schlitze und Stege auf· Die beiden äußeren Schlitze sind in ihren beiden Enden einseitig oder doppelseitig erweitert und enthalten in ihrem oberen Ende zusätzlich Aushebeaussparungen. Am oberen Teil der Haftplatte ist eine Einführungsaussparung eingearbeitet.
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Des weiteren ist beidseitig in ihrer verlängerten Mittelachse jeweils- ein parallellaufender Einweiser angebracht. Neben der Haftplatte weist das Formgebungsmittel noch Hebelwiderlager auf.
Als Verdichtungsgerät kommt ein an sich bekannter Außenvibrator zur Anwendung. An seiner, der Haftplatte zugewendeten Seite, ist ein flächiger Magnetkörper befestigt, welcher mit Permanentmagnetreihen bestückt ist, die deckungsgleich zu den Schlitzen und Stegen der Haftplatte angeordnet sind. Dieser Magnetkörper ist vibratorseitig mit einer nichtmagnetischen Schutzschicht bedeckt. Der Magnetkörper enthält des weiteren Anschlagteile und Distanzstücke, wobei die Distanzstücke, auf der, der Haftplatte zugewendeten Seite des Magnetkörpers angeordnet sind. Die Anschlagteile sind passend zu den am Formgebungsmittel angebrachten Einweisern und die Distanzstücke passend zu den Schlitzerweiterungen und Aushebeaussparungen der Haftplatte ausgebildet^ V/eiterhin sind an der, der Vibrator zugewendeten Seite des Magnetkörpers, abgestimmt auf die Haftplatte, symmetrisch angeordnete Aufhängeteile befestigt. Auch die Verdichtungsvorrichtung, die im wesentlichen aus einem an sich bekannten Vibrator und dem beschriebenen Magnetkörper besteht, ist mit einer auf das Hebezeug oder Handhabungsmittel abgestimmten Aufhängeöse verbunden.
Die magnetische Kontaktvorrichtung kommt dabei wie folgt zur Wirkung· Die Verdichtungsvorrichtung wird mit dem Magnetkörper an die am Formgebungsmittel befestigten Einweiser angelegt und bis an die Einführungsaussparung der Haftplatte geführt· Während dieses Vorganges verhindern die Distanzstücke und das untere Anschlagteil ein Anhaften des Magnetkörpers an die Haftplatte. Befindet sich das obere Anschlagteil in der Endstellung innerhalb der Einführungsaussparung, dann liegen die Aufhängeteile auf der Haftplatte auf und sichern das
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Abgleiten bzw. Verschieben des Magnetkörpers; in dieser Stellung sind auch die Distanzstücke in die Schlitzerweiterungen der Haftplatte eingesenkt, und das untere Anschlagteil befindet sich nicht mehr auf dieser. Damit liegt der Magnetkörper plan auf der Haftplatte auf und die Permanentmagnete stehen über den Schlitzen der Haftplatte und haben geringe magnetische Wirkung. Infolge der relativ geringen magnetischen Kraftwirkung bei Schubbeanspruchung läßt sich der Magnetkörper mechanisch so weit verschieben, daß die Permanentmagnetreihen direkt über den Stegen der Haftplatte stehen und hier ihre volle magnetische Kraftwirkung hinsichtlich einer normalen Zugbeanspruchung erhalten. Damit wird die Vibrationswirkung über Zwischenmedien, z. B. Formgebungsmittel, voll auf den Frischbeton übertragen.
Das Lösen der Verdichtungsvorrichtung von der Haftplatte erfolgt in prinzipiell umgekehrter Reihenfolge; d. h. Verschieben des Magnetkörpers, damit die Permanentmagnetreihen über den Schlitzen der Haftplatte stehen· Abziehen der Verdichtungsvorrichtung mittels Hebezeug oder anderer Handhabungsgeräte in der Art und Weise, daß die Distanzstücke über die Aushebeaussparungen und das untere Anschlagteil direkt auf der Haftplatte gleiten.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Es zeigen
Fig. 1: Vorderansicht Haftplatte am Formgebungsmittel
Fig. 2: Schnitt Formgebungsmittel oberhalb der Haftplatte
Fig. 3: Vorderansicht Verdichtungsvorrichtung, auf Haftplatte aufgesetzt
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Pig· 4: Seitenansicht Haftplatte mit Yerdichtungsvorrichtung
Pig· 5: Schnitt Pormgebungsmittel oberhalb Haftplatte mit angesetzter Verdichtungsvorrichtung
An einem Pormgebungsmittel 1 ist eine Haftplatte 2 angebracht. Diese Haftplatte 2 ist mit Schlitzen 3 versehen, dadurch entstehen Haftstege 4· Außerdem enthält die Haftplatte 2 eine Einführungsaussparung 5, Schlitzerweiterungen 6 und Aushebeaussparungen 7. Das Pormgebungsmittel 1 weist darüber hinaus Einweiser 8 und Hebelwiderlager 9 auf· Die Verdichtungsvorrichtung besteht aus einem Vibrator 10, der auf einem mit Permanentmagneten reihenweise belegten Magnetkörper 11, der durch eine nichtmagnetische Schutzschicht 12, z· B· aus Epoxidharz, geschützt ist, geschraubt ist· Weiter sind ein Anschlagteil 13, ein weiteres Anschlagteil 14, Aufhängeteile 15, Distanzstücke 16 und eine Aufhängeöse 17 an der Verdichtungsvorrichtung angeordnet.
Das Befestigen der an ein Lastaufnahmemittel hängenden Verdichtungsvorrichtung an der Haftplatte 2 erfolgt dadurch, daß die Anschlagteile 13 und 14 an den oberen Teil der Einweiser 8 angelegt werden, die Verdichtungsvorrichtung senkrecht bis in die Einführungsaussparung soweit nach unten geführt wird, bis das Anschlagteil 13 auf der Haftplatte 2 aufsitzt· Während des Abgleitens verhindern die Distanzstücke 16 und das Anschlagteil 14 ein Anhaften des lagnetkörpers 11 an der Haftplatte 2. nachdem sich die Distanzstücke 16 in die Schlitzerweiterung 6 eingesenkt haben, liegen Haftplatte 2 und Magnetkörper 11 plan auf, aber so, daß der Magnetkörper 11 über den Schlitzen 35 also mit geringer magnetischer Wirkung, steht. Durch Verschieben z. B. mittels Hebel, der zwischen das Hebelwiderlager 9 und das Anschlagteil 14 geschoben wird,, gelangt der Magnetkörper 11 bzw. die
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auf diesem reihenweise angeordneten Permanentmagnete über die Stege 4 der Haftplatte 2, erreichen damit die volle magnetische Kraftwirkung und ermöglichen somit eine technisch einwandfreie Übertragung der Verdichtungswirkungen von der Verdichtungsvorrichtung auf die · Haftplatte 2 und von hier auf das Formgebungsmittel 1 und endlich auf den im Fonngebungsmittel 1 befindlichen Frischbeton· Das Lösen der Verdichtungsvorrichtung von der Haftplatte 2 erfolgt durch Verschieben des Magnetkörpers 11 ζ. B. mittels Hebels, bis die Permanentmagnetreihen wieder über den Schlitzen 3 stehen. Durch Hebezeug wird die Verdichtungsvorrichtung dann nach oben so abgezogen, daß die Distanzstücke 16 in die Aushebeaussparungen 7 gelangen und das untere Anschlagteil 14 auf die Haftplatte 2 aufgleitet.
Claims (4)
1 und 2., dadurch gekennzeichnet, daß die Haftplatte (2) vorzugsweise mit einer Einführungsaussparung (5) für die Einweiser (8) und mit einem Hebelwiderlager (9) ausgerüstet ist.
1. Magnetische Kontaktvorrichtung, vorzugsweise an Verdichtungsvorrichtungen zur Betonelementfertigung, welche sich zusammensetzt aus einer elektromagnetischen Kontaktvorrichtung, einschließlich Haftplatte, einem Vibrator und einer Aufhängevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftplatte (2) parallel zueinander angeordnete Stege (4)? Schlitze (3) und Schlitzerweiterungen (6) enthält sowie magnetkörperseitig angeordnete Einweiser (8) aufweist; der Magnetkörper (11) eine verschiebbare Platte mit reihenweise bestückten Permanentmagneten, die konstruktiv deckungsgleich zu den Schlitzen (3) und Stegen (4) der Haftplatte (2) passen, darstellt und haftplattenseitig zusätzlich mit Distanzstücken (16) und Anschlagteilen (13; 14) bestückt ist.
2. Magnetische Kontaktvorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Ruhestellung die Distanzstücke (16) und die Anschlagteile (13; 14) des Magnetkörpers (11) auf der Haftplatte (2) aufliegen, aber in Arbeitsstellung formschlüssig in die Schlitzerweiterungen (6) der Haftplatte (2) eingerastet sind oder sich neben dieser befinden und gleichzeitig die Permanentmagnetreihen des Magnetkörpers (11) möglichst plan und deckungsgleich auf den Stegen (4) der Haftplatte (2) aufliegen.
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3, Magnetische Kontaktvorrichtung nach den , Punkte,
4. Magnetische Kontaktvorrichtung nach den . Punkten. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Vibrator (10) verbundene Fläche des Magnetkörpers (11) mit einer nichtmagnetischen Schutzschicht (12) bedeckt ist.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23195181A DD202654A1 (de) | 1981-07-21 | 1981-07-21 | Magnetische kontaktvorrichtung, vorzugsweise an verdichtungsvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD23195181A DD202654A1 (de) | 1981-07-21 | 1981-07-21 | Magnetische kontaktvorrichtung, vorzugsweise an verdichtungsvorrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DD202654A1 true DD202654A1 (de) | 1983-09-28 |
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Family Applications (1)
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| DD23195181A DD202654A1 (de) | 1981-07-21 | 1981-07-21 | Magnetische kontaktvorrichtung, vorzugsweise an verdichtungsvorrichtungen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD202654A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008031145A1 (en) * | 2006-09-15 | 2008-03-20 | Srb Construction Technologies Pty Ltd | A magnetic clamp assembly |
| CN103231429A (zh) * | 2013-04-20 | 2013-08-07 | 刘瑞成 | 一种基于砌块成型机的振动箱 |
| US8544830B2 (en) | 2006-09-18 | 2013-10-01 | Srb Construction Technologies Pty Ltd | Magnetic clamp |
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1981
- 1981-07-21 DD DD23195181A patent/DD202654A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2008031145A1 (en) * | 2006-09-15 | 2008-03-20 | Srb Construction Technologies Pty Ltd | A magnetic clamp assembly |
| US8702079B2 (en) | 2006-09-15 | 2014-04-22 | Srb Construction Technologies Pty Ltd | Magnetic clamp assembly |
| US8544830B2 (en) | 2006-09-18 | 2013-10-01 | Srb Construction Technologies Pty Ltd | Magnetic clamp |
| CN103231429A (zh) * | 2013-04-20 | 2013-08-07 | 刘瑞成 | 一种基于砌块成型机的振动箱 |
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