DD202744A1 - Geruest, insbesondere fuer dacharbeiten - Google Patents

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DD202744A1
DD202744A1 DD23165581A DD23165581A DD202744A1 DD 202744 A1 DD202744 A1 DD 202744A1 DD 23165581 A DD23165581 A DD 23165581A DD 23165581 A DD23165581 A DD 23165581A DD 202744 A1 DD202744 A1 DD 202744A1
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DD
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upper flange
strut
roof
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building
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DD23165581A
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Georg Amey
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Georg Amey
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Abstract

Das Ziel der Erfindung besteht in der Entwicklung eines Geruestes mit geringem Mon- und Demontageaufwand und Gewicht. Aufgabe ist es, ein Geruest mit wenigen Handgriffen auf- und abzubauen und niedrigem Materialeinsatz vorzuschlagen. Das Wesen der Erfindung liegt in der Zerlegbarkeit der Konsole, so dass der ueberwiegende Teil abklappbar ist. Ausserdem ist durch die entsprechende Ausgestaltung des Obergurtes eine Schraegstellung der sich am Mauerwerk abstuetzenden Strebe moeglich. Die Erfindung ist bei Arbeiten von Steildaechern im Traufbereich anwendbar.

Description

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PGH des Dachdeckerhandwerks Sangerhausen
Sangerhausen Ernst-Thälmann-Str. 9
a) Titel der Erfindung
Gerüst, insbesondere für Dacharbeiten
b) Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft ein Gerüst, insbesondere für Dacharbeiten bei Steildächern.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Hach der DE-OS 2504348, 0 Q-i~~^-/-QA ist ein Gerüst bekannt, das von einem Gebäude insbesondere für den Bau oder die Reparatur des Daches dieses Gebäudes getragen werden kann. Dieses Gerüst besitzt einerseits mindestens eine Gerüstkonsole mit zwei Schenkeln und zviar einem ersten Schenkel, der einen Ständer, der Geländerelemente tragen kann, bildet und einem zweiten Schenkel, der eine Stütze darstellt, wobei der erste Schenkel mit einem Arm versehen ist, der an seinem freien Ende einen Einhakdaumen aufweist. Andererseits
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besitzt dieses Gerüst ein getrenntes Verankerungsorgan mit einer im wesentlichen flachen Grundplatte, die an einem Element des Dachgesparres des zu behandelnden Daches befestigt werden kann, beispielsweise an einem Dachsparren und einem Sinhakloch, das den Einhakdaumen der Konsole aufnehmen kann.
Derartige Konsolen, die von Stelle zu Stelle längs des Randes eines Daches befestigt werden, gestatten die Anbringung eines Geländers längs dieses Randes, das einen Dacharbeiter auffangen kann, der auf dem Dach, auf dem er arbeitet, versehentlich ausgerutscht ist. Solche Konsolen können auch bei einer besonderen Ausführungsform die Montage eines Laufbodens längs des Randes des Daches gestatten, ihre Hauptaufgabe ist jedoch die Sicherung der Dacharbeiter vor einem Absturz. Der Nachteil dieser Lösung liegt in dem zu hohen Aufwand in der Konstruktion des Gerüstes, insbesondere in der Anfertigung eines Verankerungsorganes. Außerdem ist durch die rechtwinklig zueinander angeordneten Schenkel ein zu hoher Materialaufwand zu verzeichnen.
Es wurde auch -eine Bügelrüstung als Arbeits- und Schutz· rüstung nach dem DD-WP 13018, 3-?e—^--gefunden. Diese Erfindung ist gekennzeichnet durch eine über mehrere Sparren reichende, an diese parallel zur Traufe befestigte Laufschiene, an welche ein gabelförmiges Verbindungsstück seitlich aufschiebbar ist. Am Verbindungsstück ist mittels einer losen Verbindung das freie Ende des Obergurtes eines U-förmigen Bügels befestigt. Die Laufschiene besteht vorzugsweise aus einem liegenden Doppel-T-Stahl mit einem einseitig verstärkten Plansch und wird mit einer Schelle am Sparren befestigt. Durch die starre Anordnung des Bügels in sich ist ein entsprechender Transportraum für einen Baustellenwechsel erforderlich. Außerdem ist für die Montage ein kraftaufwendiger manueller Aufwand erforderlich.
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Bekannt ist nach dem DD-WP 28302, 37e, 5 auch ein Arbeitsgerüst für Bauarbeiten, insbesondere im Bereich der Dachtraufe. Als Festpunkte für das betreffende Unterhaltungsgerüst kommen nur die Sparren in Präge, die an jedem Gebäude bzw· an jedem Dachfuß vorhanden sind, während als Ausleger eine Gitterkonstruktion als sogenannter Gitterträger dient, der mit Hilfe von Schraubenschellen gegenüber den Sparren befestigt wird, wobei noch Rohrabstützungen eingesetzt werden. Durch die Git- terkonstruktion ist der Material- und Herstellungsaufwand absolut nicht effektiv. Außerdem sind Mon- und Demontage zu aufwendig.
In dem DD-WP 38366, yfe~r~4- wird eine Schutzrüstung für Dacharbeiten vorgeschlagen, wobei eine Dreieckkonstruktion, die am oberen Ende mit Hilfe eines Splintes am Dachgesims befestigt und am unteren Teil gegen das Gebäude abgestützt ist. Die Abstützung am Gebäude erfolgt hier nicht rechtwinklig zum Mauerwerk, sondern die Tragkonsole verläuft schräg unter einem Winkel von ca. 45 Grad und bildet mit zwei Stegen ein Dreieck. Nachteilig ist die Verwendung derartiger Gerüste nur zum Schutz, nicht aber als Arbeitsrüstung. Für den Verwendungszweck betrachtet liegt der Materialeinsatz zu hoch, vor allem durch das Vorhandensein der beiden Stege. Aus statischen Gründen wäre die Anbringung solcher Schutzgerüste nur-bei Gebäuden mit aus Beton vorgefertigten Gesimsen zweckmäßig.
Die Patentschrift DD-WP 62680, 3-?«τ~~3/'θ6-offenbart ein Auslegegerüst für leichte Dacharbeiten, insbesondere für Arbeiten an Gebäudetraufen. Es wird mit einem mittleren Stützfuß auf die Sohlbank eines betreffenden Fensters gesetzt. Eine äußere Strebe stützt sich mittels Stützfuß schräg gegen die Hauswand. Ein nach innen verlängerter, abgebogener Obergurt wird mittels innerem1 Stützfuß gegen die Innenfläche der Brüstungs- und der anschlie-
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ßenden aufgehenden Wandfläche gestützt. Die Einjustierung auf die Brüstungswanddicke erfolgt mittels Gewinde. Abgesehen davon, daß die Befestigung das Vorhandensein einer Fensteröffnung erfordert, ist die Stahlkonstruktion zu materialintensiv.
d) Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein solches Gerüst zu entwickeln, das einen geringen Mon- und Demontageaufwand erfordert und ein geringes Gewicht besitzt.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
- Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches Gerüst vorzuschlagen, welches mit wenig Handgriffen errichtet werden kann und einen niedrigen Materialaufwand erfordert.
- Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Konsolen des Gerüstes zerlegbar sind und lediglich durch die schräg verlaufende Strebe, die an dem abgekanteten Teil des Obergurtes angebracht wurde, die Abstützung an der Außenwand des jeweiligen Gebäudes erfolgt. Der Obergurt besteht aus dem Endstück und einem Mittelstück, an das sich der abgekantete Teil des Obergurtes anschließt.
Soll das Gerüst aufgebaut werden, v^ird das Endstück des Obergurtes am Dachsparren horizontal befestigt, wobei der übrige Teil des Obergurtes mit angebrachter Strebe auf der Oberkante des Dachsparrens ruht. Diese Lage ist deshalb möglich, weil das Endstück am Mittel3tück des Obergurtes scharnierartig zusammengefügt ist. Nachdem
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das Endstück festen Halt am Dachsparren gefunden hat, wird der bewegliche Teil der Konsole runtergeklappt, wobei die Strebe sich dann am Gebäude abstützt.
f) Ausführungsbeispiel
Die Konsole besteht im wesentlichen aus dem Obergurt 1 und der Strebe 5. Das Endstück 2 des Obergurtes 1 wird horizontal entweder an dem Dachsparren angeschraubt oder mittels einer Schelle am Dachsparren befestigt. Durch eine Schraubverbindung ist das Mittelstück 3 des Obergurtes 1, an dem sich ein abgekanteter Teil 4 befindet, mit dem Endstück 2 scharnierartig verbunden. Im Endbereich des abgekanteten Teiles 4 des Obergurtes 1 ist rechtwinklig eine Strebe 5 angebracht, die je nach Bedarf in einem bestimmten Bereich verstellbar ist. Das Mittelstück 3 ist mit einer rechtwinklig befestigten Hülse 6 für die Anbringung eines Schutzgeländers versehen. An der Strebe 5 befinden sich Befestigungselemente 7 zur Aufnahme von Schutznetzen.
Je nach Bedarf können die Einzelteile der Konsole nacheinander montiert werden und zwar in der Reihenfolge Befestigung des Endstückes 2 -am Dachsparren, Verschraubung des Mittelstückes 3 sowie des abgekanteten Teiles 4 am Endstück 2, wobei diese Teile auf der Oberkante des Dachsparrens ruhen, Einbau der Strebe 5 im Endbereich des abgekanteten Teiles 4. Mittelstück 3» abgekanteter Teil 4 und Strebe 5 werden nunmehr nach unten geklappt, so daß sich die Strebe 5 an der Außenwand des Gebäudes abstützt. Es ist jedoch auch möglich, keine Zerlegung der Einzelteile vorzunehmen, sondern lediglich den überwiegenden Teil der Konsole hochzuklappen und das Endstück 2 vom Dachsparren zu lösen.

Claims (1)

  1. ^O 1000 I
    Patentanspruch.
    Gerüst, Insbesondere für Dacharbeiten, bestehend aus einem Obergurt (1) mit schräg verlaufender Strebe 5, dadurch, gekennzeichnet, daß ein Mittelstück (3) des Obergurtes (1) mit einem Endstück (2) acharnierartig verbunden und eine Strebe (5) rechtwinklig an einem abgekanteten Teil (4) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Saite Zeichnungen
    ι- ~>μ·τ An r\ Λ . . Λ /* O ti 4 Λ
DD23165581A 1981-07-10 1981-07-10 Geruest, insbesondere fuer dacharbeiten DD202744A1 (de)

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