DD202938A1 - Heizraumzelle in segmentbauweise zur multivalenten waermeversorgung - Google Patents

Heizraumzelle in segmentbauweise zur multivalenten waermeversorgung Download PDF

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DD202938A1
DD202938A1 DD23183681A DD23183681A DD202938A1 DD 202938 A1 DD202938 A1 DD 202938A1 DD 23183681 A DD23183681 A DD 23183681A DD 23183681 A DD23183681 A DD 23183681A DD 202938 A1 DD202938 A1 DD 202938A1
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beistellsegment
main segment
boiler
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boiler room
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DD23183681A
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Hartmut Artschwager
Bernd Glueck
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Hartmut Artschwager
Bernd Glueck
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Abstract

Die Heizraumzelle in Segmentbauweise zur multivalenten Waermeversorgung findet Einsatz in der Heizungstechnik und Fernwaermeversorgung zur zeitlich begrenzten, parametergerechten Versorgung von Warm- und Heiszwasserheizungsanlagen, von Dampfheizungsanlagen und deren Kombination einschlieszlich der Warmwasserbereitung. Die Heizraumzelle besteht aus einem Hauptsegment und einem Beistellsegment, wobei letzteres in der Ausstattung der jeweiligen Versorgungsaufgabe angepaszt ist. Das Hauptsegment enthaelt einen Dampf-Dreizugkessel mit Rostfeuerung. Die Reihung der Segmente ist montagetechnisch einfach, da die Querschnitte der Segmente in den Abmessungen gleich sind. Die Heizraumzelle ist umsetzbar und das Beistellsegment austauschbar.

Description

231836 O
/ί-
Anwendungsqebiete
Die Heizraumzelle in Segmentbauweise zur tnultivalenten V/'ärmeversorgung client in der Heizungstechnik und FernwärmeVersorgung in der Regel zur zeitlich b'egrenztsn, parametergerechten Versorgung von warm- und Heißwasserheizungsanlagen, von Dampfheizungsanlagen und deren Kombination einschließlich der Warmwasserbereitung, Die Heizraumzelle bedarf zur Inbetriebnahme nur minimaler bautechnischer Aufwendungen und ist leicht umsetzbar.
Bekannte technische Lösungen
.Im Ausland werden eine Vielzahl von co.ntainerartigen Heizraumzellen gebaut (/1/ bis /5/ und /8/ bis /IC/). Diesen Lösungen ist eigen, daß
- die Beheizung hauptsächlich mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erfolgt;
- die containerartigen Zellen aus einem Stück bestehen;
- sie für einen speziellen Einsatz (Dampf- oder V/asserheizungssysteme) vorbereitet sind.
In der DDR werden zwei Heizraumze Ilen /5/ und /7/ gefertigt. Sie werden mit festen Brennstoffen beheizt, sind jeweils in
λ c mi
231836 O
einem Container untergebracht und nur für den Anschluß kleiner Warmwasserheizungsanlagen bis 900C Vorlauftemperatur geeignet.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung dient dem Ziel, in einer Heizraumzelle feste Brennstoffe, vorzugsweise Rohbraunkohle, einzusetzen und ein breites Spektrum von Heizungsanlagen verschiedenster Parameter bei minimaler Anschlußvorbereitung versorgen zu können. Trotz der geforderten multivalenten Einsatzbedingungen soll die Konstruktion typisch wiederkehrende Bauteile in containerartigen Segmenten, die flexibel kombinierbar sind, zusammenfassen. Gleichzeitig soll damit das Transportgewicht gesenkt werden.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufaabe zugrunde, die in aer Praxis vorkommenden vielfältigen Heizungsanlagen kurzfristig mit Heizwärme in Form von Warm- oder Heißwasser sowie von Niederoder Hochdruckdampf zu versorgen, wobei stets nur feste Brennstoffe eingesetzt werden.
Diese Aufgabe wird durch eine Heizraumzelle in Segmentbauweise gelöst. Im Hauptsegment befindet sich ein Dampf- Dreizugkessel mit Rostfeuerung und integriertein Rohrbündelwärmeübertrager, die Bekohlungsanlage - vorzugsweise mit V'/urfbeschickung -, der SauQzug mit Anschlußstutzen an den neben dem Hauptsegment aufzustellenden Schornstein, vorzugsweise als
231836
Blechschornstein ausgebildet, die Speisewassereinrichtung SO1WiS die Sicherheitsvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen, die zum ordnungsgemäßen Betrieb eines Dampfkessels erforderlich sind.
In den Beistellsegmenten sind die Einrichtungen zur heizungsseitigen Anpassung an den Wärmeverbraucher untergebracht. So beispielsweise für den Anschluß einer gleitend oder konstant betriebenen Wasserheizungsanlage, bestehend aus Beimischsektion zur Rücklaufbeimischung in das gelieferte Vorlaufwasser einschließlich Temperaturregler- und -begrenzer, statischer Druckhalteanlage, vorzugsweise bis 0,7 MPa, Umwälzpumpengruppe, Verteiler und Sammler oder als Anschlußanlage für ein nachgeschaltetes Dampfheizungssystem, bestehend aus V/asseraufbereitungsanlage, Kondensatsammelgefäß und dampfverteiler oder zur kombinierten Versorgung, wobei die genannten Baugruppen in einem Beistellsegment untergebracht sind.
Haupt- und Beistellsegmente sind in der Art der bekannten Container gebaut. Sie sind, da sie gleiche Querschnitte aufweisen, reihbar. Der bautechnische Aufwand ist äußerst gering.·
Die Unterteilung in Segmente bietet den Vorteil einer durchgängigen Vorfertigung mit hohen Stückzahlen für das Hauptsegment, einer flexiblen, den Einsatzbedingungen angepaßten Verknüpfung und einer Transportgewichtssenkung, Weiterhin ist bei dieser Lösung trotz des Einsatzes eines Wärmeerzeugers mit Rostfeuerung der Anschluß von '."/arm- und Heißwasserheizungsanlagen ohne Verwendung eines offenen Aus-
- 4 - L· O ! O O Ό V
dehnungsge fä Ses möglich,
Aus fuhrunosbeispie 1
Die Erfindung wird an Hand der Figur 1 erläutert. Es ist die Aufgabe zu erfüllen, 190 Wohnungseinheiten mit Wärme vorübergehend zu versorgen. Die Gebäudeheizungsanlage hat im Vollastfall die Parameter:
110°C/70GC; Q = 1,0 MW; Δρ = 0,06 MPa.
Es wird ein Hauptsegment 1 mit einem Dampf-Dreizugkessel 5 (Brennstoff: Braunkohlenbrikett oder Rohbraunkohle) eingesetzt. Seine maximale Leistung beträgt 2 t/h Dampf bei 0,3 MPa. Im Dampf raum des Kessels ist ein Wärmeübertrager eingebaut, der beim aufgegebenen Dampfdruck und den wasserseitigen Parametern Eintritt 700C und Austritt 1200G den maximalen Wärmestrcm des Kessels Q =1,2 MW an das Wasser überträgt. Gas Sicherheitsventil am Heißwasservorlauf ist für diese Leistung bemessen. Der Druck im Wassersystam beträgt maximal 0,7 MPa.
An das Hauptsegment ist das Beistellsegment 2 anzufügen, das die Beimischsektion mit Temperaturregler und -begrenzer 10 enthält. Durch das Mischen von Rücklaufwasser mit maximal 70 C in den Vorlauf von 12O"C kann der Vorlauf für die Gebäudeheizungsanlage qualitätsgerecht hergestellt werden. Die verminderte Wärmeleistung wird durch die Feuerführung angepaßt. Der erforderliche Massenstrom beträgt:
c(tv-tR) . 4200 (110-70) s
= 5i95 1<a/s
_ 5 - L· O \ %J >J \J V
bei Δρ = 0,06 MPa. Die Anpassung erfolgt durch DreJizanloder' Drosselregelung der Pumpengruppe 12. Der geforderte Druck und die Volumenkompensation aer Gebäudeheizungsanlage wird durch die Druckhalteanlage 11 realisiert. '

Claims (4)

  1. -s- 23] 836 U
    Erfindungsanspruch
    1. Heizraumzelle in Segmentbauweise zur multivalenteh Wärmeversorgung, gekennzeichnet dadurch, daß die IVärmeerzeugungsanlage, bestehend aus einem Datnpf-Dreizugkessel mit Rostfeuerung (5) und integriertem Rohrbündel-Wärmeübertrager (6), der Bekohlungsanlage (7), dem Saugzug (3), der Speiseeinrichtung (9) sowie der Sicherheitsvor- und -einrichtungen im Hauptsegment (1), das in der Bauart einem Container mit standardisierter Eckenausbildung (4) entspricht, untergebracht ist, und daß in den Beistellsegmenten sich die Einrichtungen zur heizseitigen Anpassung an den Wärmeverbraucher befinden, wobei nur jeweils ein Beistellsegment mit dem Hauptsegment verbunden wird und das 3eistellsegment ebenfalls in der Bauart einem Container mit standardisierter Eckenausbildung (4) entspricht, wobei die Querschnitte der Segmente gleiche Abmessungen aufweisen und die Segment längen aber kurzer als die des Hauptsegmentes sind, und daß die Segmente auf einer waagerechten Ebene so verschraubt werden, daß der. freie Querschnitt der Segmente nicht oder nur sehr unwesentlich eingeengt wird, und daß die Begrenzungswände am Verbindungsquerschnitt leicht abnehmbar sind und nur der Transportsicherung dienen, und daß die Rohrleitungen, die zwischen Hauptsegment und Beistellsegment funktionsbedingt verlaufen, vorgefertigt werden.
    -?- ^JIOJD U
    2c Heizraumzelle nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seistellsegment (2) die technischen Einrichtungen für den Anschluß einer gleitend zur Außentemperatur oder konstant zu betreibenden Warm- oder Heißwasserheizungsanlage enthäl-t, die hauptsächlich aus der Beimischsektion mit Temperaturregler und -begrenzer (10), einer statischen Druckhalteanlage (11) und einer Umwälzpumpengruppe (12) sowie Verteiler (13) und Sammler (14) bestehen.
  2. 3. Heizraumzelle nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beistellsegment (3) die technischen Einrichtungen für den Anschluß einer Dampfheizungsanlage enthält, die hauptsächlich aus Wasseraufbereitungsanlage (15), Kondensatsammeigefäß (IS), Dampfverteiler (17) bestehen^und daß der integrierte Wärmeübertrager (S) dann entfallen kann.
  3. 4. Heizraumzelle nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beistellsegment die technischen Einrichtungen für den Anschluß einer Wasserheizungsanlage nach Punkt 2 und für den Anschluß eine Dampfheizungsanlage nach Punkt 3 in kombinierter Form enthält«
  4. 5. Heizraumzelle nach Punkt 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Hauptsegment oder im jeweils zugehörigen Beistellsegment zusätzlich ein Warmwasserbereiter installiert ist.
    -S-
    L O I O O D U
    i. Heizraumzelle nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beimischsektion entfällt und die Regelungsimpulse direkt auf die Feuerung, vorzugsweise auf die Zeitintervalle einer V.'urf beschickungsanlags, geschaltet werden, und daß die Temperaturbegrenzung durch die Begrenzung des Dampfdruckes erfolgt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1031795A3 (de) * 1999-02-24 2002-11-20 Fontecal S.p.A. Modulare hydraulische Anordnung

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EP1031795A3 (de) * 1999-02-24 2002-11-20 Fontecal S.p.A. Modulare hydraulische Anordnung

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