DD203014A1 - Kombiniertes feuchtwerk - Google Patents

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DD203014A1
DD203014A1 DD81235214A DD23521481A DD203014A1 DD 203014 A1 DD203014 A1 DD 203014A1 DD 81235214 A DD81235214 A DD 81235214A DD 23521481 A DD23521481 A DD 23521481A DD 203014 A1 DD203014 A1 DD 203014A1
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dampening
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ductor
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Hans Johne
Arndt Jentzsch
Guenter Schumann
Original Assignee
Hans Johne
Arndt Jentzsch
Guenter Schumann
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00—Rotary lithographic machines
    • B41F7/20—Details
    • B41F7/24—Damping devices
    • B41F7/26—Damping devices using transfer rollers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Kombiniertes Feuchtwerk fuer Druckmaschinen, welches wahlweise fuer Wasser- oder Alkoholfeuchtung einsetzbar ist. Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Feuchtwerk zu schaffen, mit dem das Farbe/Feuchtmittelgleichgewicht schnell erreicht wird und damit zur Verbesserung der Druckqualitaet beitraegt. Die Aufgabe, ein universell einsetzbares Feuchtwerk zu schaffen, bei dem die Umfangsgeschwindigkeit des Hebers immer gleich der Umfangsgeschwindigkeit derjenigen Walze ist, an welche sich der Heber zur Feuchtmitteluebernahme bzw. -uebergabe anlegt, wird dadurch geloest, dasz dem Reibzylinder ueber den Heber eine auf dem Duktor angeordnete, die gleiche Umfangsgeschwindigkeit in Groesze und Richtung wie der Reibzylinder aufweisende Schlupfwalze zugeordnet ist. Die Erfindung ist ebenfalls fuer Farbwerke in Druckmaschinen geeignet.

Description

Die Erfindung betrifft ein kombiniertes Feuchtwerk für Druckmaschinen, welches wahlweise für Wasser- oder Alkoholfeuchtung einsetzbar ist.
Charakterisitik der bekannten technischen Lösungen
Durch die DE-AS 1 929 624 ist bereits ein von Wasser- auf Alkoholfeuchtung umstellbares Feuchtwerk bekannt geworden. Dabei handelt es sich um ein konventionelles Feuchtwerk mit .einem Heber, der die Feuchtflüssigkeit auf einen changierenden Feuchtreiber überträgt, von dem aus die Feuchtflüssigkeit über stoffbezogene Auftragwalzen auf den Plattenzylinder gelangt, Soll mit Alkoholzusatz gefeuchtet werden, wird zumindest eine nackte Walze ausgetauscht, wobei die stoffüberzogene Walze als Speicherwalze auf dem Reibzylinder dient.
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2352U 5
Derartige Einrichtungen haben den Nachteil, daß durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Reibzylinder, der mit Maschinengeschwindigkeit rotiert, und Duktorwalze, die bedeutenc langsamer umläuft, der zwischen diesen beiden Walzen pendelnde Heber ständig beschleunigt bzw. verzögert wird. Der dabei auftretende Heberschlag wirkt sich negativ auf das schnelle Erreichen des Farbe/Feuchtmittelgleichgewichtes aus, da es während der Anlage des Hebers an den Reibzylinder bzw. Duktor aus oben genannten Gründen zu einem unkontrollierbaren Schlupf zwischen diesen an der Feuchtmittelübertragung beteiligten Walzen führt.
Sine weitere bekannte Einrichtung (DD-PS 100 435) beschreibt ein Feuchtwerk, das sowohl für die Verwendung mit als auch ohne Alkoholzusatz geeignet ist. Durch geeignete Verschiebemittel · besteht die Möglichkeit, daß zwischen dem Reibzylinder, Heber und Duktor ein stetiger bzw. unterbrochener Walzenkontakt hergestellt werden kann. Auch in diesem Fall übernimmt der Heber das Feuchtmittel direkt vom Duktor.
Daraus ergibt sich auch hier der Wachteil der unkontrollierbaren Feuchtung infolge von Geschwindigkeitsdifferenzen bei den an der Feuchtmittelübertragung beteiligten Walzen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein kombiniertes Feuchtwerk zu schaffen, mit dem das Farbe/Feuchtmittelgleichgewicht. schnell erreicht wird und damit zur Verringerung des Makulaturanfalles sowie zur Verbesserung der Druckqualität beiträgt.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kombiniertes Feuc werk.zu schaffen, das universell einsetzbar ist und bei dem di? Umfangsgeschwindigkeit des Hebers immer gleich der Umfangsgeschwindigkeit derjenigen Walze ist, an welche sich der Heber zi Feuchtmittelübernahme bzw. -übergabe anlegt.
2352U 5
Wesen der Erfindung
Srfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß dem Reibzylinder über den Heber eine auf dem Duktor angeordnete, die gleiche Umfangsgeschwindigkeit in Größe und Richtung wie der Reibzylinder aufweisende Schlupfwalze zugeordnet ist.
Weiterhin legt sich im konventionellen Betrieb der Heber taktweise an die.Schlupfwalze an und im Alkoholbetrieb ist die Schlupfwalze und der Reibzylinder durch eine Zwischenwalze verbunden. Dabei ist die Schlupfwalze über einen Zahnriemen mit dem Reibzylinder verbunden.
Besonders vorteilhaft wird durch diese Anordnung das dynamische Verhalten des Feuchtwerkes beeinflußt.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher er- läutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
!figur 1 ein er findungs gemäßes Heberfeuchtwerk Figur 2 das erfindungsgemäße Feuchtwerk umgestellt auf Alkohol-Feuchtung.
Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Heberfeuchtwerk in schematischer Darstellung.
Im Feuchtkasten 1 befindet sich das Feuchtmittel. Ein Duktor ist so angeordnet, daß sich dieser mit dem Feuchtmittel in ständigen Kontakt befindet. Auf dem Duktor 2 ist eine Dosierwalze und eine Schlupfwalze 4 angeordnet.
Ein Heber 5 befindet sich im ständigen Kontakt mit einem Reibzylinder 6, der über zwei Auftragwalzen 7, 8 mit dem Plattenzylinder 9 verbunden ist.
Wird mit Alkoholzusatz gefeuchtet, liegt der Heber 5 als Zwischenwalze 5' zusätzlich an der Schlupfwalze 4 an (Fig, 2). Zwischen dem Plattenzylinder 9 und dem Reibzylinder 6 besteht ein bekannter Formschluß in Form einer Zahnradverbindung. Die Schlupfwalze 4 ist über einen Zahnriemen 10 mit dem Reibzylinder 6 verbunden.
-♦- 2352U 5
Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Durch die Drehbewegung des Duktors 2 entgegen der Uhrzeigerrichtung wird das Feuchtmittel aus dem Feuchtmittelkasten 1 auf die Oberfläche des Duktors 2 in Form eines Feuchtmittelfilmes übertragen. Die Umlaufgeschwindigkeit des Duktors 2 ist gegenüber der Maschinengeschwindigkeit gering. Auf dem Duktor 2 läuft eine durch Friktion angetriebene schränkbare Dosier walze 3 um.
Ebenfalls auf dem Duktor 2 läuft eine Schlupfwalze 4, die ihren Antrieb über einen Zahnriemen 10 vom Reibzylinder 6 erhält, entgegengesetzt zur Duktordrehrichtung mit Maschinengeschwindig keit um. Demzufolge ist zwischen diesen beiden Walzen 4 und 2 ständig ein konstanter Schlupf vorhanden.
Der Heber 5 schwingt gemäß den in der DD-PS 117 844 beschrieben Ausführungsformen um den Reibzylinder 6 und berührt kurzzeitig die Schlupfwalze 4, um das Feuchtmittel von der Schlupfwalze 4 auf den Reibzylinder 6 zu übertragen.
Da die Umfangsgeschwindigkeiten der Schlupfwalze 4 und des Reit Zylinders 6 in Richtung und Größe gleich sind, besitzt auch dei Heber 5 immer die gleiche Umfangsgeschwindigkeit, so daß keine Geschwindigkeitsdifferenzen und damit keine unkontrollierte Feuchtung auftritt. Desweiteren werden die unerwünschten Stoßbelastungen, die sich auf den gesamten Walzenzug des Feuchtwerk auswirken, beseitigt, da ein Mitreißen des Duktors bzw. des Hebers vermieden wird.
Über den zusätzlich changierenden Reibzylinder 6 und die beider Auftragwalzen 7, 3 gelangt das Feuchtmittel auf die nicht dargestellte, auf den Plattenzylinder 9 aufgespannte Druckplatte. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den Heber 5 um die Schlupfwalze 4 schwingen zu lassen oder zwischen den Walzen 6 und 4 zu pendeln.
In der Alkoholvariante gemäß Figur 2 liegt der Heber 5 als Zwischenwalze 5' außer am Reibzylinder β auch an der Schlupfwalze 4 an und wird durch Friktion angetrieben.
23b Z14 5
Die Umstellung von Heberbetrieb auf Alkoholbetrieb erfolgt durch Stillegen des nicht dargestellten, in der DD-PS 117 beschriebenen Schwingantriebes.
Während dieser Feuchtvariante kann die untere Wischwalze 7 entfallen oder vom Plattenzylinder 9 abgestellt werden. Zur Vermeidung des Farbansatzes sind die Umfangsgeschwindigkeiten der Walzen so gestuft, daß der Plattenzylinder die kleinste Umfangsgeschwindigkeit aufweist, da sich auf dieser die Farbe zuerst ansetzt.

Claims (3)

Srfindungsanspruch £ £ Q ? J A
1. Kombiniertes Feuchtwerk für Druckmaschinen, welches für Wasser- und Alkoholfeuchtung einsetzbar ist, bestehend aus einem Feuchtduktor, einem Heber, der die Feuchtflüssigkeit von dein Feuchtduktor auf einen Reibzylinder überträgt, von dem aus die Feuchtflüssigkeit über Auftragwalzen auf den Plattenzylinder gelangt, gekennzeichnet dadurch, daß dem Reibzylinder (6) über den Heber (5) eine auf dem Duktor (2) angeordnete, die gleiche Umfangsgeschwindigkeit in Größe und Richtung wie der Reibzylinder (6) aufweisende Schlupfwalze (4) zugeordnet ist.
2. Feuchtwerk nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich im konventionellen Betrieb der Heber (5) taktweise an die Schlupfwalze (4) anlegt und im Alkoholbetrieb die Schlupfwalze (4) und der Reibzylinder (6) durch eine Zwischenwalze (5f) verbunden werden.
3. Feuchtwerk nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schlupfwalze (4) über einen Zahnriemen (10) mit dem Reibzylinder (6) verbunden ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnuni
DD81235214A 1981-11-30 1981-11-30 Kombiniertes feuchtwerk DD203014A1 (de)

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DE19823228496 DE3228496A1 (de) 1981-11-30 1982-07-30 Kombiniertes feuchtwerk
JP57142770A JPS5894464A (ja) 1981-11-30 1982-08-19 印刷機の兼用型湿紙装置
US06/424,957 US4470347A (en) 1981-11-30 1982-09-27 Combined wetting agent-distributing system for a printing machine

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