DD203369A1 - Fussboden-mattenheizung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Beheizung von Raeumen durch eine Fuszboden-Mattenheizung, die an eine Niedertemperatur-Heizanlage angeschlossen ist. Sie ist als Raumheizung im Wohn-, Gesellschafts- u. Industriebau einsetzbar, insbesondere bei der Rekonstruktion von Wohnbauten. Das Ziel der Erfindung ist es, eine wirtschaftliche, bauunabhaengige Heizung zu entwickeln und dabei flexible Matten aus Kunststoff einzusetzen, die auf den Fuszboden ausgelegt werden. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz in eine flexible Matte eine Schlauchleitung, in der das fluessige Heizmedium, z.B. Wasser, flieszt, eingebracht wird. Die Konstrukt. d.Fuszboden-Heizmatte ist so aufgebaut,dasz die Matte die lotrechte Belastung aus der Raumnutzung aufnehmen kann. Durch entsprechende Ausbildung des Mattenquerschnitts und Materialkombination werden Waermeuebertragung, Formbestaendigkeit, Belastbarkeit, Flexibilitaet und minimales Gewicht gewaehrleistet.
Description
23446
Titel der Erfindung Fußboden-Mattenheizung
Die Fußboden-Mattenheizung ist eine Art der Fußbodenheizung; sie kann zur Raumheizung im Wohn-, Gesellschafts- und Industriebau eingesetzt werden, insbesondere bei der Rekonstruktion von Wohnbautene
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Fußbodenheizsysteme, die fest in die Fußboden /konstruktion eingebaut und mit einer starren Tragschicht (Estrich) abgedeckt sind. Heizelemente sind entweder elektrische Leiter oder starre bzw. flexible Kunst st off rohre mit flüssigem Heizmedium.. Weiterhin bekannt sind montagefähige starre Elemente für Fußboden« heizungen und Detaillösungen für die Verlegung und Fixierung der Heizleitungen mit flüssigem Medium.
Die Nachteile dieser Lösungen sind, daß die Heizsysteme ortsfest eingebaut werden müssen und damit material-, arbeitszeit- und kostenaufwendig sind. Ein nachträglicher Einbau dieser Fußbodenheizungen in bestehende Räume und die Reparatur bei Havariefällen ist nur mit hohem Aufwand möglich.
23.APR 138^00^ α
Ziel der Erfindung ist es, eine wirtschaftliche, bauunabhängige Heizung zu entwickeln, die herkömmliche Heizsysteme einschließlich fest eingebauter Faßbodenheizungen ergänzen oder ersetzen kann. Darüber hinaus ist es das Ziel, für die Fußboden-Matten/heizung flexible Matten aus Kunststoff einzusetzen, die in bereits genutzten Bäumen auf Fußböden ausgelegt werden können. Damit ist die Fußboden-Mattenheizung insbesondere geeignet, bei der Rekonstruktion vorhandener Bausubstanz zur Erhöhung des Heizkomforts eingesetzt zu werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine effektive, energiesparende Fußbodenheizung auszubilden, die universell einsetzbar, bauunabhängig und damit nachträglich verlegbar ist, deren Heizmatten untereinander kopplungsfähig sind und frei auf der Fußbodenoberfläche ausgelegt werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in eine flexible Matte eine Schlauchleitung, in der das flüssige Heizmedium, z.B. Wasser, fließt, eingebracht wird. Dabei wird die Schlauchleitung in Windungen so geführt, daß die erforderliche Wärmeabgabe zur Raumheizung gewährleistet ist.
Die Konstruktion der Fußboden-Mattenheizung ist so aufgebaut, daß die Wärmeabgabe überwiegend über die Oberseite der Matte erfolgt und die Matte die lotrechte Belastung aus der Raumnutzung aufnehmen kann. Der Betrieb der Fußboden-Mattenheizung erfolgt durch Anschluß an eine Niedertemperatur-Heizanlage mit einer Vorlauftemperatur ^ 500C, wobei die Mattenoberfläche auf etwa 250C erwärmt wird.
Durch entsprechende Ausbildung des Mattenquerschnittes und Materialkombination werden Wärmeübertragung, Form-
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beständigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität und minimales Gewicht gewährleistet.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: den Grundriß der Fußboden-Mattenheizung mit Darstellung der Verlegung des HeizSchlauches
Fig. 2: den Querschnitt durch den konstruktiven Aufbau der Fußboden-Mattenheizung
Die Fußboden-Mattenheizung kann vorzugsweise, wie in der Zeichnung dargestellt, aufgebaut werden:
Auf eine Bodenlage aus PVC 1 wird eine wärmereflektierende Schicht, z.B. aus Aluminiumfolie 2, aufgebracht und mit einem Schutzfilm 3 aus PVC abgedeckt. Darüber werden im Abstand der Schlauchwindungen Halbschalen aus hartem Kunststoff, z.B. glasfaserverstärktem Polyester 10 zur Aufnahme der Schlauchleitungen aufgebracht, Danach wird der Schlauch 4- in Windungen verlegt. Der maximale Abstand der Schlauchwindungen entspricht dem, der bei Fußbodenheizungen üblich ist. Mit der Abdeckung der Schlauchleitung durch die obere Halbschale 11 aus hartem Kunststoff, z.B. glasfaserverstärktem Polyester, sind die geraden Strecken der Schlauchwindungen druckfest eingekapselt. Im Bereich der Bögen wird zur Druckverteilung ein Kunststoffstreifen 12 eingelegt. Der Mattenquerschnitt wird durch Vergießen der Schlauchwindungen mit verschäumter 5 und dichter 6 PVC-Masse komplettiert.
Mit diesem Konstruktionsaufbau entsteht eine rechtwinklig zu den geraden Schlauchabschnitten aufwickelbare Matte. DieFußbodenheizmatte kann mit jeder Art textilem Fußbodenbelag oder Teppich versehen v/erden 7.
Claims (14)
1. Fiißboden-Mattenheizung, gekennzeichnet dadurch, daß die Heizung nicht ortsfeet in den Fußboden eingebaut wird, sondern in einer flexiblen, frei auf der Fußbodenoberfläche liegenden Matte untergebracht ist (Fig. 1).
2. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Heizschlauch (4) aus PVC als heizmediumführendes Element in die Matte eingebaut ist (Fig. 1).
3. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere Heizmatten in einem Raum bzw. in mehreren aneinanderliegenden Räumen (Wohnung) durch kurze HeizSchlauchkupplungen (8) miteinander verbunden werden.
4. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Material der Matte aus überwiegend flexiblem PVC besteht.
5. Fußboden-Mattenheizung nach.Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Wärmeabgabe der Matte durch Einlage einer wärmereflektierenden Schicht (2) hauptsächlich über die Oberseite erfolgt.
6. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Heizschlauch (4) in Mäandern oder anderen Verlegemustern entsprechend der Mattenform eingelegt wird (Fig. 1).
7« Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zur Gewährleistung der Druckfestigkeit der Matte der Heizschlauch (4) in druckfeste Plastelemente, z.B. aus glasfaserverstärktem Polyester (10, 11), eingekapselt wird und zur Ge-
wichtsveiminderung der Matte flexible Materialien unterschiedlicher Dichte (5, 6) miteinander kombiniert werden»
8. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1, 2, 4, 6, und 7, gekennzeichnet dadurch, daß die druckfesten Plastelemente i z.B. aus glasfaserverstärktem Polyester, zur Einkapselung des HeizSchlauches als zweiteilige, ineinander verspannte Halbschalen (10, 11) ausgebildet werden.
9. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1 bis 7, gekennzeichnet , dadurch« daß die Matten in beliebigen ebenen Flächenformen industriell hergestellt werden können.
10. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1, gekennzeichnet' dadurch, daß die Matten an eine Hiedertemperatur-Heizungsanlage mit ^ 500G Vorlauftemperatur angeschlossen sind.
11. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1, 4- und 7 gekennzeichnet dadurch, daß als Mattenmaterial andere flexible Kunststoffe eingesetzt werden.
12. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1, 3» 4, 7, 8 und 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Ränder der Matten entsprechend Fig. 2 und 3 abgeschrägt sind. Bei Kopplung aneinanderliegender Matten werden die Fugen
14-5 mit einer Fugenleiste (9) aus dem Mattenmaterial abgedeckt.*
13. Fußboden-Mattenheizung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Mattenoberseite mit einem- textlien Fußbodenbelag (7) industriell aufgebracht oder nachträglich beklebt 'wird.
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14. Fußboden-Mat tenhe izung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Mat tenh.· izung als Decken- und/oder Wandheizung eingesetzt wird·
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23446081A DD203369A1 (de) | 1981-10-29 | 1981-10-29 | Fussboden-mattenheizung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23446081A DD203369A1 (de) | 1981-10-29 | 1981-10-29 | Fussboden-mattenheizung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD203369A1 true DD203369A1 (de) | 1983-10-19 |
Family
ID=5534401
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD23446081A DD203369A1 (de) | 1981-10-29 | 1981-10-29 | Fussboden-mattenheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD203369A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5251689A (en) * | 1990-01-05 | 1993-10-12 | Solkav Solartechnik Gesellschaft M.B.H. | Rollable heat exchanger |
| DE29703432U1 (de) * | 1997-02-26 | 1997-08-21 | Heiter, Uwe, 78054 Villingen-Schwenningen | Heizmatte für Marktstände |
| DE202010002121U1 (de) * | 2010-02-10 | 2011-09-07 | Goldbeck Gmbh | Hohlraumboden |
-
1981
- 1981-10-29 DD DD23446081A patent/DD203369A1/de not_active IP Right Cessation
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