DD203482A1 - Zufuehr- und arretiervorrichtung fuer querdraehte an gitterschweissmaschinen - Google Patents

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DD203482A1
DD203482A1 DD23765282A DD23765282A DD203482A1 DD 203482 A1 DD203482 A1 DD 203482A1 DD 23765282 A DD23765282 A DD 23765282A DD 23765282 A DD23765282 A DD 23765282A DD 203482 A1 DD203482 A1 DD 203482A1
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Harald Tornow
Hubert Winkler
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Harald Tornow
Hubert Winkler
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Abstract

Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, den Gitterausstoß bei gleichzeitiger genauer Positionierung zweier paralleler Querdrähte zu erhöhen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die Querdrähte in zwei Scheibenspeichern, die spiegelbildlich zueinander beiderseits der Schweißstelle oberhalb der Gitterebene mit Führungsbügeln und Haltefingern einer Arretiervorrichtung angeordnet sind, den Schweißstellen zugeführt und positioniert werden. Die Erfindung ist anwendbar bei der Herstellung von geschweißten Drahtgittern und Maschendraht unterschiedlicher Drahtstärke.

Description

Titel der Erfindung
'Zuführ- und Arretiervorrichtung für Querdrähte an Gitterschweißmaschine!!
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Zufuhr- und Arretiervorrichtung betrifft eine Einrichtung zum Zuführen und Arretieren von Querdrähten bei Gitterschweißmaschinen mit Scheibenspeichern,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Gitterschweißmaschinen wird eine Schar paralleler Längsdrähte periodisch mit Querdrähten verschweißt» Die Zufuhr der Querdrähte kann dabei, wie in der österreichischen Patentschrift Nr. 213 205 beschrieben, durch einen Scheibenspeicher erfolgen, bei dem mehrere Querdrähte in am Umfang der Speicherscheiben verteilten Ausnehmungen geführt und durch eine Anzahl gleichartiger gebogener Ealtebügel gehalten werden ο Beim schrittweisen Weiterschalten des Schei— benspeichers erfolgt der 'Transport jeweils eines Querdrahtes zwischen-die Ober- und Uni; er elektroden, wc er arretiert und anschließend verschweißt wird» Bei den bekannten Lösungen befindet sich die Drehachse des Scheiaenspeicners teilweise über und teilweise unter der Gi^terebene» Allen bisher bekannten Lesunger1 gemein ist iedccb, daß die Soeichsrschei— ben durch die Gitterebene hindurchragen. Dadurch ergeben sich sehr günstige geometrische Verhältnisse,'so daß der transport der Querdrähte zur Schweißstelle direkt durch die
scirsibep in ^er '"»"eise erfolgen ka"n« daß der D^aht n oberen Bereich der Scheiben geführt wird und diese
er
sich auf die Schweißstelle zu bewegen« Da bei dieser Anordnung nur ein Scheibenspeicher auf der Seite der Schweißstelle angeordnet werden kann, von der die Längsstäbe zugeführt werden, ist bei den bisher bekannten Gitterschweiß-· maschinen mit Scheibenspeicher die Zufuhr und Yerschweißung nur eines Querdrahtes .je Takt möglich·
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, den Gitterausstoß einer Drahtgitterschweißmaschine zu erhöhen, bei gleichzeitiger genauer Positionierung der Querdrähte.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß eine ^uerdraht-Zuführvorrichtung gleichzeitig zwei parallele Querdrähte zur Schweißstelle transportiert und dort solange im gewünschten Abstand positioniert, bis sie zwischen Ober- und Unterelektroden auf die Längsdrähte: gepreßt werden«
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Querdrähte in zwei spiegelbildliche Scheibenspeicher, die beiderseits der Schweißstelle oberhalb der Gitterebene aueinander angeordnet sind, eingeführt und von Führungsbügeln gehalten werden. Beim taktweisen leiterdrehen der Speicherscheiben.werden die Querdrähte paarweise von beiden Seiten unter die Oberelektroden befördert und dort in geeigneter Weise von den geformten - als Zwischenspeicher ausgebil— deten - Enden der Führungsbügel gehalten,» Beim Niedergehen der Oberelektroden wird- bei jeder Querdraht-Zuführvorrichtung ein 'Querdraht aus dein Zwischenspeicher heraus- und in- die Arretiervorrichtung hineingedrückt t deren Haltefinger von unten durch das Gitter ragen und entsprechend dem gewünschten
Querdraht ab stand einstellbar .sind,
Die Arretiervorrichtung sorgt für die genaue .positionierung
·.· der Querdrähte und fixiert sie solange» bis sde von den Ober-' elektroden auf die Längsdrähte gepreßt .werden« Dann werden .-die Halte finger nach unten aus der Gitter-.ebene .herausge— schwenkt·, um eine Einwirkung des Schv/eißstromes auf ais se au
verhindern und den sich an den Schweißvorgang anschließenden Gittervorschub -zu ermöglichen.
Ausf ühr ung sb ei S-P iel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert' werden.
Die Fig. zeigt einen Längsschnitt durch die Drahtgitterschweißmaschine in der Umgebung der Schweißstelle· Beiderseits der Oberelektroden 1 ist je ein Scheibenspeicher 2a und 2b angeordnet. Die einzelnen Drahtführungselemente der Scheibenspeicher 2a und 2b und der Arretiervorrichtung befinden sich abwechselnd in den Zwischenräumen der Oberelektroden 1 oder der Unter elektroden 13·
Nachfolgend wird zur Vereinfachung der Erläuterungen nur der Scheibenspeicher 2a beträchtet.
Die Aussparungen 3 am Umfang der Speicherscheiben 4 und des Führungsbügels 5a bilden die Speicherräume 6a, 6b, 6c. Die . freien .Enden der Führungsbügel 5a und 5b bilden den Zwischenspeicher 8, der so angeordnet ist, daß sich die völlig angehobenen Oberelektroden 1 über diesem befinden, Der Zwischenspeicher 8 weist eine nach unten gerichtete Öffnung auf, die durch die Rückfederung der Führungsbügel 5a und 5b geschlossen ist.
Unterhalb der Gitterebene 12 befindet sich eine nicht darge- stellte Arretiervorrichtung j an der - gemeinsam nach unten schwenkbar, entsprechend dem Längsdrahtab stand paarweise rückbar und entsprechend dem gewünschten Querdrahtab stand einzeln einstellbar - die Haltefinger angebracht sind. Diese bilden gemeinsam mit den Andruckfedern 10 einen spaltformigen Klemmbereich 14, der oben in einen "keilförmigen Einfüh—
rungsbereich 15 mündet. .
Die Haltefinger 9 sind -so. angeordnet, daß sie in der oberen Stellung durch die Gitterebene 12 nach oben ragen und der Einführungsbereich 15 der Haltefinger 9 sich so unterhalb des Zwischenspeichers 8 befindet, daß eine Übergabe des Querdrahtes 7 gewährleistet 1st:. Der von der nicht dargestellten Eintragvorrichtung in den Speieherraum 6a des Scheibenspeichers 2a eingebrachte Querdraht 7 wird durch taktweises Weiterdrehen der Soeicherscheiben 4 schrittweise
- 4 - £ J / O D L i
über die Speicherräuine 6b und 6c in den Zwischenspeicher 8 transportiert und dort festgehalten» Dabei erfolgt die Drehung jeweils um eine Teilung der Aussparungen 3 der Speicherscheiben 4 im mathematisch positiven Sinne, von der Seite gesehen, daß sich der betrachtete Scheibenspeicher 2a oder 2b rechts von der Schweißstelle befindet. Die Oberelektroden 1 befördern diesen Querdraht 7 beim Absenken aus dem Zwischenspeicher 8 durch den keilförmigen Einführungsbereich 15 in den Klemmbereich 14 der Haltefinger 9» wo er mit der Andrückfeder 10 gegen die Anlagefläche 11 gedruckt wird. Damit ist der horizontale Abstand entsprechend der vorgesehenen Maschenweite gewährleistet. Die Oberelektroden 1 senken sich weiter ab und pressen den Querdraht 7 auf die Längsdrähte und fixieren ihn so in seiner Lage» Jetzt kann die Arretiervorrichtung mit den Haltefingern 9 nach unten aus der Gitterebene 12 herausgeschwenkt werden, um nicht durch den Schweißstrom zerstört au werden und den anschließenden Gittervorschub nicht zu behindern,

Claims (4)

Erfindungsanspruch
1· Zuführ— und Arretiervorrichtung für Querdrähte bei Gitterschweißmaschinen, die mit Ober- und UntereIektroden sowie mit Speicherscheiben, die am Umfang mit Aussparungen versehen sind, ausgerüstet sind, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb der Gitterebene (12) beiderseits der Qbereleküroden (1) spiegelbildlich Speicherscheiben (4) mit geforinten Führungsbügeln (5a, 5b)> die mit ihren freien Enden paarweise den zur Gitterebene (12) geöffneten, durch die federkraft der Mhrungsbügel (5a, 5b) aber geschlossen gehaltenen Zwischenspeicher (8) bilden und unterhalb der durch die Gitterebene (12) ragenden Haltefinger (9), an denen jeweils eine Andruckfeder (10) befestigt ist, angeordnet sind.:
2« Zuführ.· und Arretiervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet, dadurch, daß die Haltefinger (9) mit den Andruckfedern (10) den spaltförmigen Klemmbereich (14) und den keilförmigen Einführungsbereich (15) bilden und mit der Öffnung des Zwischenspeichers (8) überdeckend angeordnet sind»
3* Zuführ- und Arretiervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Speicherscheiben (4) zum Transport der Querdrähte (7) schrittweise um jeweils eine Aussparung (3) in der Richtung drehen, daß der Transport der Querdrähte (7) im unteren Bereich der Speicherscheiben (4) unter die Oberelektroden (1) durchführbar ist 0 ;;· ^'
4. Zuführ- und Arretiervorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Haltefinger (9) in den Zwischenräumen der Unterelektroden (13) nach unten gemeinsam mit der Arretiervorrichtung schwenkbar, paarweise stufenlos seitlich rückbar und entsprechend dem Querdrahtabstand einzeln stufenlos einsteilbar ahgeordnet sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD23765282A 1982-02-24 1982-02-24 Zufuehr- und arretiervorrichtung fuer querdraehte an gitterschweissmaschinen DD203482B1 (de)

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AT51483A ATA51483A (de) 1982-02-24 1983-02-15 Zufuehr- und arretiervorrichtung fuer querdraehte an gitterschweissmaschinen

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DD203482B1 DD203482B1 (de) 1987-07-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3635017C1 (de) * 1986-10-15 1987-10-22 Jaeger Emil Gmbh Co Kg Querdrahtzufuehrung zu einer Gitterschweissmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3635017C1 (de) * 1986-10-15 1987-10-22 Jaeger Emil Gmbh Co Kg Querdrahtzufuehrung zu einer Gitterschweissmaschine
EP0263997A3 (en) * 1986-10-15 1988-07-27 Emil Jager Gmbh & Co. Kg Feeding of transverse wire to a grating welding machine

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DD203482B1 (de) 1987-07-01
ATA51483A (de) 1988-12-15

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