DD203630A1 - Anordnung zum automatischen taraabgleich an foerderbandwaagen - Google Patents

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DD203630A1
DD203630A1 DD23756382A DD23756382A DD203630A1 DD 203630 A1 DD203630 A1 DD 203630A1 DD 23756382 A DD23756382 A DD 23756382A DD 23756382 A DD23756382 A DD 23756382A DD 203630 A1 DD203630 A1 DD 203630A1
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DD
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radiometric
conveyor belt
belt
arrangement
probe
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DD23756382A
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Klaus-Rainer Donner
Lothar Unger
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Orgreb Inst Kraftwerke
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Anordnung zum automatischen Taraabgleich an Foerderbandwaagen, z.B. radiometrischen oder gravimetrischen Bandwaagen, bei denen eine elektronische Auswertung des Waegesignals erfolgt. Um Meszfehler und den Arbeitsaufwand fuer den Taraabgleich zu verringern, soll kontinuierlich der Gurtbandzustand automatisch erfaszt und innerhalb der elektronischen Auswerteschaltung in das Waegeergebnis eingerechnet werden. Dazu ist eine radiometrische Streckenbelegungssonde zur Durchstrahlung des ruecklaufenden Foerderbandes vorgesehen, deren Detektorglied ueber einen Meszwandler mit der Auswerteschaltung verbunden ist. Bei radiometrischen Bandwaagen, die nach dem senkrechten Durchstrahlprinzip arbeiten, wird die Strahlungsquelle fuer den Waegevorgang gleichzeitig fuer die Streckenbelegungssonde benutzt, indem die Strahlung fuer den Waegevorgang durch den beladenen Obertrum und die fuer den Taraabgleichdurch den Untertrum geleitet wird. Bei unbeladenem Band ist die Anordnung zum Kalibrieren einsetzbar.

Description

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Titel der Erfindung
Anordnung zum automatischen Taraabgleich an Förderbandwaagen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum automatischen Taraabgleich und zum Kalibrieren in den Meßpausen bei Förderbandwaagen, bevorzugt an radiometrischen Wägeeinrichtungen, aber auch anwendbar an allen gravimetrischen Förderbandwaagen, bei denen eine elektronische Auswertung bzw« Weiterverarbeitung des Wägesignals erfolgt·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei gravimetrischen und radiometrischen Mengenmeßeinrichtungen (Förderbandwaagen) erfolgt der Taraabgleich diskontinuierlich in den Meßpausen durch ein oder mehrere Bandumläufe ohne Fördergut (DD 101 757; 130 963; 132 208). Der so ermittelte ^ Tara- und Kalibrierfaktor wird in der laufenden Wägung als ',£ Konstante eingerechnet. Dazu werden Ausgleichsgewichte bei K gravimetrischem Verfahren oder quarzstabilisierte Generatoren bei radiometrischem Verfahren benutzt. Dadurch entstehen durch nicht ständige Berücksichtigung des Gurtbandzustandes Wägefehler.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist, Meßfehler möglichst auszuschließen, den Arbeitsaufwand für den Tara- und Kalibrierabgleich
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zu automatisieren und zu senken sowie zur Erhöhung der Verfügbarkeit der Gurtbandförderer beizutragen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum automatischen Taraabgleich und zum Kalibrieren zu schaffen, die den Gurtbandzustand kontinuierlich automatisch erfaßt und innerhalb der elektronischen Auswerteeinrichtung in das Wägeergebnis einrechnet· Dazu ist eine radiometrische Streckenbelegungssonde zur Durchstrahlung des rucklaufenden Förderbandes vorgesehen, deren Detektorglied über einen Meßwandler mit der Auswerteschaltung, insbesondere einem Mikrorechner, verbunden ist. Es ist günstig, wenn die Streckenbelegungssonde aus mehreren über die Breite des Förderbandes verteilten Strahlungsquellen und Detektorbausteinen zusammengesetzt ist.
Bei radiometrischen Bandwaagen, die nach dem senkrechten Durchstrahlungsprinzip arbeiten, ist es vorteilhaft, wenn mindestens eine der Strahlungsquellen für den Wägeprozeß gleichzeitig für die Streckenbelegungssonde herangezogen ist, indem ein oder mehrere Strahlungsquellenträger so ausgestattet sind, daß eine oder mehrere Quellen sowohl das mit Meßgut beladene als auch das rücklaufende Förderband durchstrahlen. Der Strahlungsteil ist also zweckmäßig zwischen dem Ober- und Untertrura des Förderbandes und das Detektorglied für den Taraabgleich unterhalb des Förderbandes angeordnet«
AusfUhrungsbeispiel
Die nähere Erläuterung erfolt anhand der Zeichnungen, die schematisch die Anordnung nach der Erfindung wiedergeben. Es zeigen:
Fig. 1 und 3: Ausführungsformen der Streckenbelegungssonde am
Förderband,
Fig. 2: die Darstellungen gem. Fig. 1 und 90° gedreht, Fig. 4: Die Darstellung gemäß Fig. 3 um 90° gedreht.
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Gemäß Fig. 1 ist zwischen dem Obertrum 4 und dem Untertrum 5 des Förderbandes der Quellenträger 2 mit den sowohl nach oben als auch nach unten strahlenden Einzelquellen angebracht. Diese werden zur radiometrischen Wägung des auf dem Obertrum befindlichen Gutes und gleichzeitig für den Taraabgleich verwendet» Das Detektorglied 1 für die Wägung befindet sich über und das Detektorglied 3 für den Taraabgleich unterhalb des Förderbandes· Fig. 2 zeigt die Anordnung des Quellenträgers 2 und der Detektorglieder 1; 3 zwischen den Tragrollenlagern 6 des Förderbandes·
Gemäß Fig. 3 ist der Quellenträger mit getrennten Strahlungsquellen für die Wägung und den Taraabgleich bzw. die Kalibrierung ausgestattet; ansonsten entspricht die Anordnung der gemäß Fig. 1.
Bei gravimetrischen Förderbandwaagen ist die Anordnung vor oder hinter den Wägebrücken anzubringen·

Claims (4)

237563 Erfindungsanspruch
1. Anordnung fur den automatischen Taraabgleich an radiometrischen und/oder gravimetrischen Bandwaagen mit elektronischer Auswertung und deren Kalibrierung, gekennzeichnet dadurch, daß eine radiometrische Streckenbelegungssonde zur Durchstrahlung des rücklaufenden Förderbandes vorgesehen und deren Oetektorglied über einen Meßwandler mit der Auswerteschaltung, insbesondere einem Mikrorechner, zur kontinuierlichen Einrechnung der Tararate in das Wägeergebnis verbunden ist.
2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Streckenbelegungssonde aus mehreren, über die Breite des Förderbandes" verteilten Strahlungsquellen und Detektorbausteinen zusammengesetzt ist.
3. Anordnung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß bei radiometrischen Bandwaagen, die nach dem senkrechten Durchstrahlungsprinzip arbeiten, mindestens eine der Strahlungsquellen gleichzeitig für die Streckenbelegungssonde herangezogen ist·
4· Anordnung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Strahlungsteil zwischen dem Ober- und Untertrum des Förderbandes und das Detektorglied unterhalb des Förderbandes angebracht sind·
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DD23756382A 1982-02-22 1982-02-22 Anordnung zum automatischen taraabgleich an foerderbandwaagen DD203630A1 (de)

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