DD203704A1 - Vorrichtung zur farbdosierung in farbwerken von druckmaschinen - Google Patents

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DD203704A1
DD203704A1 DD23186781A DD23186781A DD203704A1 DD 203704 A1 DD203704 A1 DD 203704A1 DD 23186781 A DD23186781 A DD 23186781A DD 23186781 A DD23186781 A DD 23186781A DD 203704 A1 DD203704 A1 DD 203704A1
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cylinder
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DD23186781A
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Matthias Schuetze
Ulrich Ebersbach
Harald Dehner
Arndt Jentzsch
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Matthias Schuetze
Ulrich Ebersbach
Harald Dehner
Arndt Jentzsch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/14Applications of messenger or other moving transfer rollers

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Farbwerken von Druckmaschinen, bestehend aus Farbkasten, Duktor, Rakel, Heberwalze und Farbzylinder. Ziel der Erfindung ist es, die Qualitaet des Druckes zu erhoehen und den Makulaturanfall durch fehlerhafte Einfaerbung zu verringern. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur gezielten Farbdosierung zu schaffen, mit der ueber die gesamte Farbwerkbreite, zonal voneinander unabhaengig, die Farbzufuehrung in einfacher Weise den Bedingungen des jeweiligen Farbauftrages angepaszt werden kann. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, indem zur Erreichung einer lueckenlosen Anlageflaeche ueber die Farbwerkbreite zum Duktor wie auch zum Farbzylinder, die in Hebeln aufgenommen, zwischen Duktor und Farbzylinder unabhaengig voneinander verschwenkbaren Heberwalzenabschnitte wechselweis auf zwei mit dem Maschinengestell verbundenen Traversen angeordnet sind.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Farbdosierung in Farbwerken von Druckmaschinen, bestehend aus Farbkasten, Duktor, Eakel, Heberwalze und Farbzylinder.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Durch die DD-PS 104 259 wird bereits eine Vorrichtung zur Farbdosierung bekannt gemacht, bei der eine mehrteilige Heberwalze die Farbe von einem mit einem gleichmäßigen Farbfilm überzogenen Duktor abnimmt. Die mehrteilige Heberwalze besteht dabei aus einzelnen von Hebeln getragenen Heberwalzenabschnitten die um eine Traverse einzeln und voneinander unabhängig verschwenkbar sind« Die zonale Dosierung erfolgt durch zeitlich unterschiedliche Anlagedauer am Duktor und damit unterschiedlich lange vom Duktor abgenommene Färbstreifen·
Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, daß die wirksame Länge der mehrteiligen Heberwalze um die Breite der die einzelnen Heberwalzenabschnitte tragenden Hebel verkürzt wird· Damit wird der Vorteil der zonalen Dosierbarkeit fast vollständig aufgehoben, weil zwischen jeweils zwei Heberwalzenabschnitten sich ein Streifen befindet der nicht mit Farbe versorgt wird·
Zweck der Erfindung
Zweck der Erfindung ist es, die Qualität des Druckes zu erhöhen und den Makulaturanfall durch fehlerhafte Einfärbung zu verringern·
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur gezielten Farbdosierung zu schaffen, mit der über die gesamte Farbwerkbreite, zonal voneinander unabhängig, die Farbzuführung in einfacher Weise den Bedingungen des jeweiligen Farbauftrages angepaßt werden kann·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem zur Erreichung einer lückenlosen Anlagefläche über die Farbwerkbreite zum Duktor wie auch zum Farbzylinder, die in Hebeln aufgenommenen, zwischen Duktor und Farbzylinder unabhängig von·* einander verschwenkbaren Heberwalzenabschnitte wechselweis auf zwei mit dem Maschinengestell verbundenen Traversen angeordnet sind·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden·
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht der Dosiervorrichtung
Fig, 2 den Schnitt A-A der Heberwalzenabschnitte nach Fig. 1
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist an den Duktor 1 der Farbkasten angestellt. Die Druckfarbe 3 liegt innerhalb eines bestimmten Umfangbereiches am Duktor 1 in der gesamten Breite an· Die Rakel 4 ist in einem stumpfen Winkel zum Duktor 1 angestellt. Der Spalt zwischen Rakel 4 und Duktor 1 ist durch Betätigen der Stellschraube 5 veränderbar und damit auch die Dicke der Farbschicht. Durch die Meßuhr 6 ist ein Reproduzieren einer bestimmten Rakelstellung möglich« Auf der der Rakel 4 entgegengesetzten Seite des Duktors 1 befindet sich der Farbheber 7.
Dieser besteht aus den Heberwalzenabschnitten 8, 8 , die von den Hebern 9» 9' getragen werden und wechselweis auf den mit dem Maschinengestell verbundenen Traversen 10, 101 gelagert sind« Die Hebel 9, S* sind als Doppelhebel ausgebildet, sodaß die Heberwalzenabschnitte 8, δ' gabelförmig, wie auch die Hebel 9, 9* selbst auf den Traversen 10, 10* aufgenommen sind. Die Hebel 9, S' sind dabei auf den Traversen 10, 10' so verteilt, daß jeweils die Lücken zwischen zwei Heberwalzenabschnitten 8 durch die Länge der Heberwalzenabschnitte 8 ausgefüllt sind.
Bei der Farbübertragung vom Duktor 1 zum Farbzylinder 11 hat das die Wirkung, als wäre die Farbe von einer durchgehenden Walze übertragen worden»
Jeweils neben den Traversen 10, 10* sind die ebenfalls fest mit dem Maschinengestell verbundenen Traversen 12, 12 angebracht· Diese tragen die mit den Hebeln 9» 9 zusammenwirkenden Elektromagneten 13» 13* · -An jeden Hebel 10, 1o' ist eine Zugfeder 14, H' angeschlossen deren anderes Ende mit der Traverse 12, 12' verbunden ist* Diese Zugfedern 14, 14' bewirken, daß alle Heberwalzenabschnitte 8, 8 am Duktor 1 anliegen. Bei Stromdurchfluß der Elektromagneten 13, 13' werden die Hebel 9, 9' unter Überwindung der Federkraft der Zugfedern 14, 14' verschwenkt und die Heberwalzenabschnitte 8,8' kommen am Farbzylinder 11 zur Anlage. Die elektrische Schaltung der Elektromagnete 13, 13; ist bekannt und wird demzufolge hier nicht näher beschrieben. Erwähnt werden soll aber, daß die Zeit des Stromdurchflusses für jeden Elektromagneten 13» 13/ variierbar ist, um somit durch jeden Heberwalzenabschnitt 8, eine dem jeweiligen Druckauftrag entsprechende Farbstreifenlänge an den Farbzylinder 11 übergeben zu können. Zweckmäßigerweise ist die Einzelverstellung der Elektromagnete 13, 13 zentral am Bedienpult untergebracht.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1· Vorrichtung zur Farbdosierung in Farbwerken von Druckmaschinen, bestehend aus Farbkasten, Duktor, Rakel, Heberwalze und Farbzylinder, wobei die Rakel zur Duktorwalze parallel verstellbar ist und die Heberwalze aus einzelnen, voneinander unabhängig verschwenkbaren Heberwalzenabschnitten gebildet wird, gekennzeichnet dadurch, daß zur Erreichung einer lückenlosen Anlagefläche über die Farbwerkbreite zum Duktor (1) wie auch zum Farbzylinder (11), die in Hebeln (9> 9' ) aufgenommenen, zwischen Duktor (1) und Farbzylinder (11) unabhängig voneinander verschwenkbaren Heberwalzenabschnitte (8, 8 ) wechselweis auf zwei mit dem Maschinengestell verbundenen Traversen (12, 12 ) angeordnet sind·
    Hierzu. AJeiien Zeichnungen
DD23186781A 1981-07-17 1981-07-17 Vorrichtung zur farbdosierung in farbwerken von druckmaschinen DD203704A1 (de)

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DE3942525A1 (de) * 1989-12-22 1991-06-27 Licentia Gmbh Druckwerk mit farbwerk

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DE3226120A1 (de) 1983-02-03

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