DD203888A5 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung haspelloser drahtrollengeflechte - Google Patents

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DD203888A5
DD203888A5 DD82243176A DD24317682A DD203888A5 DD 203888 A5 DD203888 A5 DD 203888A5 DD 82243176 A DD82243176 A DD 82243176A DD 24317682 A DD24317682 A DD 24317682A DD 203888 A5 DD203888 A5 DD 203888A5
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Gerhard Lange
Giovanni T Angeli
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Wafios Maschinen Wagner
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Abstract

Die Erfindung bezweckt eine Erhoehung der Produktivitaet beim Herstellen endloser bahnfoermiger Drahtgeflechte, eine Herabsetzung von Betriebsstoerungen und eine Verringerung des Aufwandes sowie eine Erhoehung der Drahtdichte im Drahtrollengeflecht. Dieses wird dadurch erreicht, dasz das Aufwickeln intermittierend erfolgt, wobei jeweils die unfertige Rolle auf einem stilliegenden, an seinem hinterem Ende laufend ergaenzten Zick-Zack-Gelege abgewaelzt wird und dieses dabei aufwickelt; wobei die vergroeszerte Rolle nach Ergaenzung des unaufgewickelten Geleges mit diesem zusammen ungefaehr um die Gelegelaenge von der Stelle der Zick-Zack-Legung wegtransportiert wird, worauf d. naechste Abwaelzung vorgenommen wird. Ferner sind hierzu eine Wickelantriebseinrichtung, mehrere an die Fuehrungsflaechen anschlieszende Transporttrume und eine Transportantriebseinrichtung zum Rollentransport unter gleichzeitigem Verlaengern der Wickeltrume.

Description

2 / О 1 7 С О Berlin, den 12.1.1983
£-4 3 \ / U 3 APB 65 Н/243 176/3
61 399/27
zur HtiiSteilut,^ Verfahren und Vorrichtung haspelloser Drahtrollengeflechte
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen haspelloser Drahtrollengefleohte, insbesondere Rollen aus endlosem bahnförmigem Drahtgeflecht, das aus verschraubten, flachgedrückten Drahtwendeln besteht, bei dem das flachliegende Geflecht durch Zick-Zack-Legierung verkürzt und verdickt, das komprimierte Geflecht aufgewickelt und das hintere inde jedes eine Rolle ergebenden Geflechtaabschnittes vor seiner Aufwicklung vom vorderen Ende des folgenden Geflechtabschnittes getrennt wird· Die .Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung sum Durchführen diese3 Verfahrens, mit mehreren, gegen die Waagerechte gleich geneigten, parallelen Jünrungsflächen für je eine aeihe von aufliegenden Gelenk- und Terhakungsstellen des Geflechts, mehreren endlosen «ickelsträngen, die in parallelen vertikalen ebenen längs wenigstens abschnitt-7/eise deckungsgleicher Bahnen verlaufen und je exn an aie Berührungsflächen anschließendes rfickeltrum aufweisen, das an einem ortsfesten Umlenkkörper bzw, an einem relativ zu diesem verlagerbaren Umlenkkörper endet und mit den entsprechenden, in einer Zylinderfläche mit waagerechter Erzeugender liegenden Wickeltrums eine in Form und Größe veränderbare Äollenaafnahme bildet, mit mindestens einem schwenkbaren Halter für die verlagerbaren Umlenkkörper und mit einer Strangantriebseinrichtung zum Bewegen der ?Yickelstränge längs ihres Verlaufes, welche mit je einem Strangantriebsrad am Anfang jedes nfickeltrums schlupffrei angreift.
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Charakteristik der bekannten technischen Losungen
2ine Torrichtung dieser Gattung und ein Verfahrender eingangs genannten Art ist aus der Veröffentlichung Hr. 0 031 286 der europäischen Patentanmeldung SO 401836 bekannt. Die Kompaktheit der nach dem bekannten Verfahren hergestellten Geflecht-Holle wird mittels mehrerer Spanndrähte vergrößert und gesichert, die der Geflechtabahη beigeführt und in die Geflecht-Rolle eingewickelt werden und. sowohl an der innersten als auch an der äußersten Drahtwendel der Rolle angreifen, die nach ihrer Herstellung mit mehreren Umfassungsbändern zusammengehalten wird· Bei dem bekannten Verfahren wird die Zick-Zack-Legung des Geflechts dadurch bewirkt, daß das Aufwickeln des Geflechts langsamer erfolgt als der Einzug des von der kontinuierlich arbeitenden Flechtmaschine übernommenen Geflechts.
An dem bekannten Verfahren ist nachteilig, daß au seiner Durchführung 3panndräht;e erforderlich sind, die beigeführt und nach dem Aufwickeln des Geflechtes gespannt werden müssen, und daß die Zick-Zack-Legung durch unregelmäßigeil Lauf der Vorrichtung oder der S'lechtmaschine gestört werden kann·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Erhöhung der Produktivität beim Hersteilen endloser bahnförmiger Drahtgeflechte.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe au Grunde, ein Verfahren und
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eine Vorrichtung der eingangs genannten Art 2a schaffen, wodurch bei geringerem Material- und Arbeitsaufwand eine mindestens gleich hoch verdichtete Geflecht-Rolle störungsfrei herzustellen ist. Diese Aufgabe ist erfindungsgeinäß dadurch gelöst, daß das Aufwickeln intermittierend erfolgt, wobei jeweils die unfertige Rolle auf einem stilliegenden, an seinem hinteren jände laufend ergänzten Zick-Zack-Geiege abgewältzt wird und dieses dabei aufgewickelt, und wobei die vergrößerte Rolle nach Ergänzung des unaufgewickelten Geleges mit diesem zusammen ungefähr um die Gelegelänge von der Stelle der Zick-Zack-Legung wegtransportiert wird, worauf die nächste Abwälzung vorgenommen wird« Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren der eingangs genannten Art wird vorteilhafterweise erreicht, daß Spanndrähte und das Spannen dersäLben entfallen und daß die danach hergestellte Geflecht-Rolle eine kaum noch zu steigernde Drahtdichte aufweist.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zum '!rennen der je eine Rolle ergebenden Gefleehtsabschnittas voneinander an der £rennstelle des Geflechtes eine Drahtwendel herausgeschraubt. Dabei ist die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Geflecht-Rolle ebensogut stapelbar wie die nach dem bekannten Verfahren hergestellte. Außerdem erlaubt ез das erfindungsgemäße Verfahren, die Zick-Zack-Legung unabhängig vom Betrieb der Flechtmaschine vorzunehmen, also normalerweise in Phase und ausnahmsweise bei Betriebsstörungen außer Phase mit der Geflechtausgabe der Maschine.
Vorrichtungsgemäß wird аіз Aufgabe gelöst durch eine Sickel-
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antriebseinrichtung zum Verkürzen äer Wickeltrume während des Wickeins mittels je eines an jedem lickelstrang außerhalb seines Wickeltrums schlupffrei angreifenden »Vickelantriebsrades, das im gleichen Drehsinne und mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit wie das am selben Wickelstrang angreifende 3trangantriebsrad drehbar ist, durch mehrere endlose iranaportstränge, die in parallelen vertikalen Ebenen längs wenigstens abschnittsweise deckungsgleicher Bahnen verlaufen und je ein an eine Führungsfläche anschließendes Transporttrum aufweisen, wobei zumindest die Anfangsabschnitte der Transρorttrurne in der eingangs genannten Zylinderfläche liegen, und durch eine Transportantriebseinrichtung zum Rollentransport unter gleichzeitigem Verlängern der «'ickeltrume mittels je eir.es an jedem Transporttrum schlupffrei angreifenden Iransportantriebsrades.
Bei einer bevorzugten Aqsführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, deren Strangantriebseinrichtung wie diejenige der bekannten Vorrichtung eine Welle aufweist, auf der alle die ortsfesten Umlenkkörper bildenden otrangantriebsräder sitzen, zeichnet sich dadurch aus, daß die Transportantriebseinrichtung dieselbe Welle aufweist, auf der alle Tranaportantriebsräder sitzen, und daß die 7/ickelantriebseinrichtung eine andere Welle aufweist, auf der alle Wickelantriebsräder sitzen. Diese Anordnung der Räder und ihre Verteilung auf nur zw«i wellen erfordert dea geringsten Aufwand.
Die bevorzugte Ausführungsform, bei der wie im ?alle der bekannten Vorrichtung jedem verlagerbaren Umlenkkörper ein eigener Halter zugeordnet ist, zeichnet sich außerdem da-
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durch aus, daß an jedem Halter eine den zugeordneten Wickelst rang in aeinen zwei extremen Schwenklagen und während des Schwenkens haltende führung dieses Wickelstrangea vorgesehen ist· Diese Stihrung verhindert unkontrollierte Bewegungen der #ickelstränge, ao daß Betreibsunterbrechungen zum Ordnen der '//ickelatränge entfallen.
Die bevorzugte Ausführungsform, deren Halter wie bei der bekannten Vorrichtung auf einer ihnen gemeinsamen Schwenkwelle sitzen, zeichnet sich außerdem dadurch aus, daß die Schwenkwelle mittels eines Reversierantriebes drehbar ist. Dieser Reversierantrieb gestattet eine einfache und genaue Steuerung der synchronen Schwenkbewegungen aller Halter.
Die bevorzugte Ausfuhrungsform, deren Wickslsträngs wie im !falle der bekannten Vorrichtung je eine Lose bilden, die mittels einer Wenderolle umgelenkt ist, welche von einer die Lose straff haltenden Kraft beaufschlagt ist, zeichnet sich außerdem dadurch aus, daß sich die Lose vom zugeordneten ffickelantriebsrad bia zum zugeordneten Strangantriebsrad erstreckt. Infolgedessen kann sich eine Tätigkeit der r/ickelantriebseinricntung dank der Pührung der ί/ickelstränge längs der Halter nur auf die iVickeltrume, nicht aber auf die Lose auswirken,
Schließlich zeichnet sich die bevorzugte Ausführungsform durch eine pneumatisch verfahrbare und befitigbare, frei drehbare Zange zum Ärgreifen eines indes der Drahtwendel an der 'Trennstelle des Geflechtes aus, ao daß zum '!rennen der je eine Rolle ergebenden Geflachtabschnitte voneinander an der '!rennstelle des Geflechtes eine Drahtwendel heraus-
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aciiraabbar ist, wie es eine bevorzugte Durchführungsweiae des erfindungsgemäßen Verfahrens vorsieht·
Ausführungsbeiapiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung aeigen:
Pig. 1
bia 4i gleiche, teilweise achematisch dargestellte Seitenansichten der Aasführungsform nach verschiedenen aufeinanderfolgenden Verfahrensstadien;
Pig. 5: eine Torderansicht der Ausführungsform in Richtung des Pfeiles V in Fig. 1;
Fig. 6: eine Draufsicht auf eine einzelheit der Ausführungsform;
Fig. 7: eine abgebrochen dargestellte Ansicht einer mit der Ausführungsforra. nach dem erfindungagemäßen Verfahren hergestellten Geflecht-Rolle,
Der Aufbau der bevorzugten Ausführungsform ist folgender: Hauptsächlich зіпа die Förderantriebseinrichtung 10, eine Strangantriebseinrichtung 12, eine Wickelantriebseinrichtung 14, eine iransportantriebseinrichtung 16 und eine Schwenkantriebseinrichtung 13 vorhanden. Diese fünf binrichtungen werden teils gleichzeitig, teils abwechselnd tätig, wie die Beschreibung der «/irkungsweise der ganzen Vorrichtung aeigen wird.
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Die Forderantriebseinrichtung 10 sitzt am oberen, ^nde eines Gestelles 20 der Vorrichtung and weist eine waagerechte /felle 22 auf, die mittels eines Riementriebes 24 durch einen elektrischen Gtriebemotor 26 bei einer Blickrichtung gemäB Pig. 1 im Uhrzeigersinn drehbar ist· Auf der Welle 22 sitzen mehrere axial verstellbare Vorderräder 28, deren radiale Socken in Maschen des in die Vorrichtung zu fördernden Drahtgeflechtes 30 eingreifen, das aus einer kontinuierlich arbeitenden Flechtmaschine übernommen wird, die der Vorrichtung vorgelagert ist. Zwischen der Flechtmaschine und der Vorrichtung befindet sich eine waagerechte Tänzerwalze 32, die das Geflecht 30 ungefähr mit ihrer unteren Hälfte umlenkt und zu den Forderrädern 28 steil nach oben führt·
Die Achse der Tänzerwalze 32 iat mit einer im Gestell 20 drehbar gelagerten waggerechten Achse 34 starr verbunden, an der zwei radiale Stifte 36 zur Betätigung zweier elektrischer Schalter 31 und 52 angeordnet sind. Bei Betätigung des iinschalters 31 läuft der Motor 26 an, der bei Betätigung des Aasachalters S2 ausläuft.
Das endlose, bahnförmige Drahtgeflecht 30 gelangt von den Förderrädern 28 umgelenkt fast vertikal nach шгиеп auf verstellbare Führungsschienen 38, die an ihrer Oberseite gegen die Waagerechte gleich geneigte, parallele Führungsflächen 40 für je eine Reihe von aufliegenden Gelenk- und Verhakungssteilen 42 des Geflechtes 30 aufweisen. Über der schiefen -bene der Führungsflächen 40 befinden sich verstellbare Deckschienen 44, von denen je eine einer der Führungsschienen benachbart und über einer anderen Reihe von Gelenk- und Verhakungsstellen 46 des Geflechtes 30 angeordnet ist. An einer
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der Führungsachienen 38 ist ein berührungsloser Schalter S3 verstellbar gelagert, welcher auf eine Gelenk- und Verhakungssteile 46 des am unteren Ende der Schienen 38 und 44 in Zick-Zack-Form gelegten Geflechtes 30 anspricht, wenn diese Stelle weit genug unter der benachbarten iührungsfläche 40 hängt.
In parallelen vertikalen Ebenen verlaufen längs deckungsgleicher Bahnen mehrere endlose rfickelatränge 48, beispielsweise Ketten, die je ein an die Pührungsflächen 40 anscnließendes iVickeltrum 50 and eine in dieses übergehende Lose 52 aufweisen, die unterhalb der unteren ünden der Iührung3achienen 38 hängt. Der erwähnte Anschloß ist dadurch geschaffen, daß die Zylinderfläche, in der die .'/ickeltrume als Leitlinien für eine waagerechte erzeugende liegen, die 2bene der Pührungsflächen 40 längs einer waagerechten Linie über den Losen 52 möglichst stumpfwinklig schneidet. Jeder (/ickelstrang 48 unterstützt mit seinem t/ickeltrum 50 eine ^eihe von Gelenk- und Verhakungssteilen des Drahtgeflechtes ЗО, welche um ein ganzzahliges Vielfaches der diagonalen Maschenbreite b von der Reihe der geführten Gelenk- und Verhakungssteilen 42 entfernt liegt. Alle ^ickeltrume 50 zuaacjnen ergeben eine Hollenaufnähme.
Die Strangantriebseinrichtung 12 zum Bewegen der V/iekelst ränge 48 längs ihres Verlaufes weist mehrere Stratsantriebsräder 54 auf, die in Höhe der unteren 3nden der Führungsschienen 38 auf einer «Teile 56 sitzen und an je einein r/ickelstrang dort schlupffrei angreifen, wo dessen .Vickeltrum 50 beginnt. Die ^trangaxitriebsräder 54 sind zugleich ortsfeste ümlenkkb'rper für die .Yickelstränge 43. Die i/elle
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wird mittels eines Riementriebes 5S durch einen elektrischen Getriebemotor 60 bei einer Blickrichtung gemäß Pig· 1 im Uhrzeigersinn in Drehung versetzt.
Das Wickeltrum 50 jedes .Vickelstranges 48 endet an einem verlagerbaren Umlenkkörper, nämlich einem Kettenrad 62, das sich am einen Ende eines U-förmigen Halters 64 befindet, an dessen anderem Bnde und an dessen beiden Ecken ebenfalls je ein Kettenrad 66 angeordnet ist· Zwischen den Kettenrädern 66 befinden sich Stifte 68 am Halter 64, die zusammen mit den vier Kettenrädern 62 und 66 eine Führung für aerx zugeordneten »Vickelstrang 48 bilden. Alle Halter 64 sind um eine gemeinsame waagerechte Achse aus der extremen Schwenklage gemäß F'ig. 4 über die mittlere Schwenklage gemäß Pig. 1 in die extreme Schwenklage gemäß i*ig. 2 und 3 'J~n.d zurück synchron schwenkbar·
Die r/icicelantriebseinrichtung 14 weist eine mittels eines Riementriebes 70 durch einen elektrischen Getriebemotor 72 drehbare,* waagerechte <¥elle 74 auf, auf der mehrere .i'ickelantriebsräder 76 dort sitzen, wo die Lose 52 des //ickelstranges 48 beginnt, welche am zugeordneten S^rarigantriebs— rad 54 endet und durch eine gewichtabelastets ,Yenderolle 78 stets straff geaalten wird. Zwischen dem Kettenrad 62 und dem Wickelantriebsrad 76 verläuft ein drittes Trum 80, das mit dem «iickeltrum 50 und der Losen 52 einen geschlossenen Wickelstrang 48 ergibt·
Die 'Transportantriebseinrichtung 16 ist hinsichtlich der '.Yelle 56, des Riementriebes 58 und des elektrischen C-etriabemotors 60 mit der ^trangantriebseinriohtung 12 identisch»
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Darüber hinaus weist sie mehrere auf der Welle 56 sitzende Transportantriebsräder 82 auf, die wie die Strang- und 7/iokelantriebsräder 54 bzw, 76 als Kettenräder ausgebildet sind und zusammen mit je einem weiteren ortsfest gelagerten Kettenrad 84 einen oval verlaufenden Transportstrang 36 gestrafft halten, dessen oberes, gegen die Waagerechte geneigtes Transporttrum 88 das zugeordnete Transportantriebsrad 82 parallel zum Anfang des benachbarten ffickeltrumes verläßt. Dabei haben die Strangantriebsräder 54 und die Transportantriebsräder 82 gleiche Durchmesser, so daß auch die Transporttrume 38 an der oben genannten Schnittlinie der ύοώ. den Führungsflächen 40 bestimmten schiefen БЬепе und der von den »Yickeltrumen 50 bestimmten Zylinderfläche beginnen.
Die Schwenkantriebseinrichtung 18 weist eine zur »Yelle 22, zur Achse 34, zur «Velle 56 und zur üfelle 74 parallele waagerecnte Welle 90 auf, die mittels eines Reversierantriebes hin und her drehbar ist, der aus einem elektrischen Getriebemotor 92 und aus einem verbindenden Riementrieb 94 besteht. An der «Zelle 90 sind die Halter 64 in der ITähe ihrer Kettenräder 66 drehfeat angeordnet, so daß sie bei einer Drehbewegung der felle um deren Achse schwenken· Auf den ^nden der ''/eile 90 sitzen je zwei Nocken zum Betätigen zweier Schalter 34 und S5 bzw. 36 und S7, deren funktion im Rahmen einer Polgesteuerung aus der Beschreibung der wirkungsweise der Vorrichtung herleitbar ist.
In der Mitte der Vorrichtung sind zwei parallele Schaitarme 96 so an einer waagerechten ./eile 98 aufgehängt, daß ihre von den Führungsschienen 38 weggebogenen unteren 2nden über den
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unteren Enden dieser Schienen angeordnet sind. Die Welle 98 ist mit einem gewichtsbelasteten radialen Hebel 100 aum Betätigen eines Schalters S8 versehen, der gedrückt wird, wenn die Schaltarne 96 bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 1 im Uhrzeigersinn um die Achse der f/elle 98 aus ihrer vertikalen normalstellung herausgeschwenkt werden»
Die Wirkungsweise der beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende:
Ausgegangen sein von dem durch Pig. 4 dargestellten Zustand, in dem nur der Motor 26 läuft, während die Motoren 60, 72 und 92 stillstehen. Dabei nehmen die Halter 64 ihre untere extreme ^chwenklage ein, in der die Kettenräder 66 von den Trumen 30 der «ickelstränge 48 entfernt und deren tfickeltrume 50 parallel zu den 'üransporttrumen 88 in deren schiefer ibene angeordnet sind, so daß eine fertige Rolle aus Drahtgeflecht weggerollt werden kann.
Das Fördern des ununterbrochen an der Tänzerwelle 32 eintreffenden Drahtgeflechtes 30 hat sur Folge, daß der in Fig, 4 über die Förderräder 28 herabhängende vordere Rand des die nächste Rolle ergebenden Geflechtabschniutes auf die Führungsschienen 38 gelangt und auf diesen hinuntergleitet, bis er auf die Anfänge der V/ickeltrume 50 und Transporttrurne 88 gelangt, worauf unter dem Einfluß der Schwerkraft mit Hilfe der Führungsschieneη 38 eine Sick-Zack-Legung des Geflechtes einsetzt und durchgeführt wird, wobei eine Gelenk- und Verhakungsstelle 46 den Schalter 33 betätigt=, Bis su diesem Zeitpunkt sind die Halter 64 in ihre aus Fig. 1 ersichtliche mittlere Schwenklage bewegt worden, in der die Kettenräder 66 in der Iahe der (Vickelantriebsräder 76 in die frume 80
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der Wickelatränge 48 eingreifen sind die Kettenräder 62 höher als die Strangantriebsräder 54 angeordnet sind, so daß die Wickeltrume 50 der Wiekelstränge oberhalb der Kettenräder 84 längs einer natürlichen Kettenlinie verlaufen·
Beim Ansprechen des Schalters S3 laufen die Motoren 60 und 72 gleichzeitig im gleichen Drehsinne an, was bedeutet, daß bei einer Blickrichtung gemäß Pig. 1 die felle 56 im Uhrzeigersinn und die Welle 74 gegen den Uhrzeigersinn gedreht Yiird, damit die Wickelstränge 48 insgesamt im Uhrssigersinn umlaufen können. Infolgedessen transportieren die Transporttrume 88, von den mitbewegten Wickeltrumen 50 ungehindert, das bis jetzt entstandene Zick-Sack-Gelege aus Drahtgeflecht 30 so lange vom Schalter S3 weg, bis ein Zeitgüed die Motoren 60 und 72 gleichzeitig abschaltet. Das Zeitglied kann auf einen 3rfahrungswert so eingestellt werden, daß der Transport nur so lange dauert, wie Zick-Sack-Gelege zum Transport zur Verfügung steht. Sin- oder mehrmalige Wiederholung des TransportVorganges führt schließlich dazu, daß der vordere Rand des die nächste Rolle ergebenden Geflechtabschnittes die in Fig. 1 gezeigte Stelle erreicht, an der sich die ?/ickeltrume 50 über die Transporttrume 88 zu erheben beginnen. IT on wird manuell oder mitteis eines Pühlers, der an der zuvor genannten Stelle angeordnet ist und das eintreffen des vorderen Geflechtrandes feststellt, der Einfluß des Zeitgliedea auf den Motor 72 für die Dauer der Herstellung der nächsten Holle unterbrochen und der Motor 92 eingeschaltet, зо daß die Halter o4 aus ihrer mittleren Schwenklage in die in den Pig. 2 und 3
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gezeigte obere extreme Schwenklage bewegt werden, in der die Kettenräder 62 bei einer Blickrichtung gemäß Pfeil 7 hinter den freien unteren Bnden der beiden Schaltarme 96 angeordnet sind. Dabei wird der vordere Geflechtrand nach oben aurückgeschlagen, wodurch er die innerste Lage der schrittweise entatehenden Holle bildet. Auf Kommando des Schalters 33, der stets anspricht, wenn sich wieder ein hinreichend langes Zick-Zack-Gelege aus dem. geförderten Drahtgeflecht 30 gebildet hat, werden die Motoren 60 und 72 erneut in Gang gesetzt, so daß der Sollenanfang und das inzwischen gebildete Zick-Zack-Gelege weitertransportiert werden, bis das Zeitglied den Motor 60 abschaltet. Der •Veit er lauf des Motors 72 führt nun zu einer Verkürzung der Y/ickeltrume 50, da deren Anfänge durch die stillstehenden Strangantriebsräder 54festgehalten werden» Die kürzer werdenden V/ickeltrume 50 nehmen den Umfang der sich bildenden Holle mit und dabei wird die unfertige Holle unter Rotation um ihre Achse sowie gleichzeitiger Translation quer zu ihrer Achse auf dem ebenen Zick-Zack-Gelege abgewälzt, das sich auf den Transporttrumen 38 befindet. Am Snde dieses Aufwickelvorganges schwenkt die Holle die Schaltarme 96 im Sinne einer Betätigung des Schalters S8, der den Motor 72 stillsetzt.
Nachdem die Vorrichtung aus ihrem Zustand gemäß Pig. 2 in ihrem Zustand gemäß 3?ig· 3 übergegangen ist und der Schalter 33 die beiden Motoren 60 and 72 abermals eingeschaltet hat, werden die in der IVähe der Kettenräder 62 liegende unfertige Rolle and das anschließende Zick-Zack-Gelege von den 'Transporttrumen 88 weiterbewegt, wobei die verkürzten V/ickeltrume 50 allmählich länger werden und bei Stillsetzung des
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Motors 60 wieder die alte Länge haben, die infolge des iVeiterlaufes des Motors 72 wiederum verkürzt wird· 3?ür die Verlängerung der Wickeltrume 50 sorgt eine Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsräder 54 und 82, welche größer ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Wickelantriebsräder 76, solange beide Motoren 60 und 72 laufen.
ITachdem das Abwälzen der unfertigen Rolle auf Zick-Zack-Gelege und das tfeitertransportieren der vergrößerten Rolle mit nachgebildetem Zick-Zack-Gelege mehrmals im Wechsel stattgefunden haben, wird das geförderte Geflecht 30 durch Herausschrauben einer Drahtwendel an den oberen ^nden der ?ührungsschienen 38 unterbrochen, was mittels einer nicht dargestellten fernsteuerbaren Zange oder von Hand geschieht. Die Vorrichtung läuft danach so lange weiter, bis der hintere Rand des aufzuwickelnden Geflechtabschnittes die äußerste Lage der Rolle bildet und diese damit fertig ist. Anstatt nun die Halter 64 durch Inbetriebnahme des lüotors 92 aus ihrer oberen extremen Schwenklage gsmäß 51Ig. 2 und 3 über die mittlere Schwenklage gemäß Fig. 1 hinaus in die untere extreme Schwenklage gemäß Pig« 4 zu bewegen, kann die Schwenkbewegung bereits nach Erreichen der Lage gemäß Fig· beendet werden, falls die Vorrichtung mit Rollengreifern ausgerüstet ist, welche die Drahtgeflechtrolle von den V'ickeltrumen 50 abheben und außerhalb der Vorrichtung absetzen können.
Die fertige Geflechtrolle wird, wie ?ig. 7 zeigt, vor ihrer n-usgabe mit mindestens zwei Umfassungsbändern versehen.

Claims (6)

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    ürfindungaanspruch
    1. Verfahren zum Herstellen haspelloser Drahtrallengeflechte, insbesondere Pollen aus endlosem bahnförmigem Drahtgeflecht, das aus verschraubten, flachgedrückten Drahtwendeln besteht, bei dem das flachliegende Geflecht durch Zick-Zack-Legung verkürzt und тегdickt wird, bei dem das komprimierte Geflecht aufgewickelt wird und bei dem das hintere Ende jedes eine Rolle ergebenden Geflechtabschnittes vor seiner Aufwicklung vom vorderen inde des folgenden Geflechtabschnittes getrennt wird, gekennzeichnet dadurch, daß das Aufwickeln intermittierend erfolgt, wobei ,jeweils die unfertige Rolle auf einem stillliegenden, an seinem hinteren Jude laufend ergänzten Zick-Sack-Gelege abgewälzt wird und dieses dabei aufgewickelt, und wobei die vergrößerte Rolle nach Ergänzung des unaufgewiekelten Gelages mit diesem zusammen ungefähr um die Gelagelänge von der»3telle der Zick-Zack-Legung wegtransportiert wird, worauf die nächste Abwälzung vorgenommen wird.
    2, Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zum Trennen der je eine Rolle ergebenden Geflechtabschnistes voneinander an der 'Trennsteiie des Geflechtes eine Drahtwendel herausgeschraubt wird»
    3e Vorrichtung sum Durchführen des Verfahrens nach Punkt 1, mit mehreren, gegen die Waagerechte gleich geneigten, parallelen Führungsflächen für je eine Reihe von aufliegenden Gelenk- and Verhakungsstelien des Geflechts ; mit mehreren endlosen »Vickelsträngen, die in parallelen
    243176 3 12.1.1983
    AP В 65 H/243 61 399/27
    vertikalen Ebenen längs wenigstens abschnittsweise deckungsgleicher Bahnen verlaufen und je ein an die Pührungsflächen anschließendes 7/ickeltrum aufweisen, das an einem ortsfesten Umlenkkörper bzw, an einem relativ zu diesem verlagerbaren ümlenkkörper endet und mit den entsprechenden, in einer Zylinderfläche mit waagerechter Erzeugender liegenden tfickeltrums eine in Form und Größe veränderbare Rollenaufnahme bildet, mit mindestens einem schwenkbaren Halter für die verlagerbaren ümlenkkörper; und mit einer Strangantriebseinrichtung zum 3ewegen der ' Yickelstränge längs ihres Verlaufes, welches mit je einem Strangantriebsrad, am Anfang jedes u'ickeltrums schlupffrei angreift, gekennzeichnet dadurch, daß eine 7/ickelantriebaeinrichtong (14) sum Verkürzen der 7/ickeltrume (50) während des f'/ickelns mittels je eines an jedem .Tickelstrang (48) außerhalb seines ."/ickeltrums schlupffrei angreifenden '.Yickelantriebsrades (76), das im gleichen Drehsinne und mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit wie das am selben «Vickelstrang angreifende Strangantriebsrad (54) drehbar ist, mehrere endlose Transportatränge (36), die in parallelen vertikalen Ebenen längs wenigstens abschnittsweise deckungsgleichen Bahnen verlaufen und je ein an eine I'ührungsflache (40) anschließendes Transporttrum (88) aufweisen, wobei zumindest die Anfangsabschnitte 'der 'Transporttrume in der genannten Zylinderfläche liegen und eine Transportantriebseinrichtung (16) zum Rollentransport unter gleichzeitigem Verlängern der «ickeltrume mitteis je eines an jedem Transporttrum schlupffrei angreifenden Transportantriebsrades (32) vorgesehen ist.
    243176 3 12.1.
    AP B 65 Η/243 176/3 61 399/27
  2. 4. Vorrichtung nach Punkt 3> deren Strangantriebseinrichtung eine .VeHe aufweist, auf der alle die ortsfesten Umlenkkörper bildenden Strangantriebsräder sitzen, gekennzeichnet dadurch, daß die 'Transportantriebseinrichtung (16) dieselbe Welle (56) aufweist, auf der alle Transportantriebsräder (82) sitzen und daß die Wickelantriabaeinrichtung (14) eine andere '«Teile (74) aufweist, auf der alle l^ickelantriebsräder (76) sitzen«
  3. 5. Vorrichtung nach Punkt 3 oder 4> bei der jedem verlagerbaren Umlenkkörper ein eigener Halter zugeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß an jedem Halter (64) eine den zugeordneten V/ickelstrang (48) in seinen zwei extramen Schwenklagen und während des Schvrenkens haltende Piihrung (62, So, 63) dieses Wickelstranges vorgesehen ist.
  4. 6. Vorrichtung nach Punkt 5, deren Halirer auf einer ihnen gemeinsamen Schwenkwelle sitzen, gekennzeichnet dadurch, daß die Schwenkwelle (90) mittels eines Reversierantriebes (92, 94) drehbar ist,
  5. 7. Vorrichtung nach Punkt 4 und nach Punkt 5 oder 6, deren Wickeistränge je eine Lose bilden, die mittels einer V/enderolle umgelenkt ist, welche von einer die Lose straff haltenden Kraft beaufschlagt ist, gekennzeichnet dadurch, daß sie die Lose (52) vom zugeordneten »Vickelantriebsrad (76) bis sum augeordneten Strangantriebsrad (54) erstreckt.
    24 3 1 7 6 3 «.1
    w AP 3 65 H/243 176/3
    61 399/27
  6. 8. Vorrichtung nach einem der Punkte 3 bis 7 zum Durchführen dea Verfahrens nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß eine pneumatisch verfahrbare und betätigbare, frei drehbare Zange zum Ergreifen eines indes der Drahtwendel an der Irennstelle des Geflechtes vorgesehen ist.
    - Hierzu 6 Seiten Zeichnungen -
DD82243176A 1981-09-12 1982-09-10 Verfahren und vorrichtung zur herstellung haspelloser drahtrollengeflechte DD203888A5 (de)

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