DD203921A1 - Sicherheitseinrichtung an rotierenden maschinen, wie zentrifugen oder trommelwaschmaschinen - Google Patents
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- B04B7/00—Elements of centrifuges
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- B04B7/06—Safety devices ; Regulating
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung an rotierenden Maschinen, wie Zentrifugen oder Trommelwaschmaschinen nach Patent 135740, wobei die Schaltung der elektrischen Funktionselemente, insbesondere der Antriebs- und Heizelemente, in Abhaengigkeit von der Verschluszstellung des Gehaeusedeckels erfolgt. Durch die Erfindung soll unter Beibehaltung der Zuverlaessigkeit mit geringem Aufwand der Bedienkomfort verbessert werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dasz beim Schlieszen des Verschluszdeckels ein selbsttaetig wirkender Schaltmechanismus ausgeloest wird. Erfindungsgemaesz wird dies durch einen in verschiedenen Richtungen gefederten, mittels des Verschluszdeckels ausloesbaren Rastmechanismus erreicht. Anwendung: Sicherheitseinrichtung an Tueren und Verschluessen.
Description
(Eitel der Erfindung
Sicherheitseinrichtung an rotierenden Maschinen, wie Zentrifugen oder Trommelwaschmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung an. rotierenden Maschinen, wie Zentrifugen ©der Trommelwaschmaschinen, wobei die Schaltung der elektrischen lunktionselemente, insbesondere der Antriebs- und Heizelemente, in Abhängigkeit von der Tersehlußstellung des Gehäusedeckels erfolgt.
Charakteristik der bisher bekannten technischen Lösungen Derartige Sicherheitseinrichtungen sind in der Form bekannt, daß die Ein- und Ausschaltung mittels elektrischer Sicherheits- oder Endschalter erfolgt, welche den Stromkreis zwischen dem Programmzeitschalter und den Antriebselementen trennen oder schließen (DE-OS 23 4-7 088), Diese Einrichtungen haben neben zusätzlichen materiellen Aufwendungen jedoch den Nachteil, daß noch ein Zugang zu den Antriebs- und Heizelementen bei bereits eingeschaltetem Programmzeitschalter ohne weiteres möglich ist, wodurch bei Yersagen des Endschalters und dessen Schutzleitersystem Gefahr für den Bedienenden besteht» Des weiteren wird damit nicht erreicht, daß nach Beendigung des Waschprogrammes bereits vor Entleeren der Trommel der Programm-, zeitschalter vom Netz getrennt wird, wodurch dessen Verschleißteile ,insbesondere der Programmzeitlaufwerkantrieb, unäotig lange mit Spannung belastet werden. Des weiteren gibt
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es Einrichtungen, die das Einschalten "bei geöffnetem Gehäusedeckel mittels eines am Programmzeitschalter angeordneten, umlaufenden Nockens über ein Verriegelungsgestänge im Zusammenwirken mit einer mechanischen Sperre verhindern (DS-OS 23 37 348 und DE-AS 17 60 871)· Bei diesen Einrichtungen ist jedoch die Einschaltbarkeit "bei geschlossenem, jedoch noch unverriegeltem Gehäusedekkel gegeben, da das durch den Programmzeitschalter betätigte Yerriegelungsgestänge erst während oder nach dem Schalt-Vorgang in die Yerriegelungsstelle des GehäusedeckeIs eingreift. Damit ist in ungünstigen 5S.llen das öffnen des Gehäusedeckels bei Einschaltstellung des Programmzeitschalters möglich, zumal, die mechanischen Sperrvorrichtungen anstatt mit den am Gehäusedeckel angeordneten Auslösern bzw. Haststellen durch einfache Werkzeuge, z. B. Bleistift, Hagel und.dergleichen, betätigt werden können. Sin weiterer Nachteil besteht darin, daß hierzu ganz spezielle SLnbauverhältnisse und Programmzeitschalter vorliegen müssen und. das Zeitlaufwerk oder der Programmzeitschalter stets mit der Kraft der gespannten Rückholfeder für das Yerriegelungsgestänge beaufschlagt werden.
Bei der im Hauptpatent (PS 135 740) dargestellten Lösung ist jedoch die erforderliche Zweihandbedienung ein echter Nachteil bei der Schließbewegung des Ye rs chi uß deckels. Zur Beseitigung dieses Mangels sind Lösungen bekannt, bei denen mittels metallischer Haken und Rasten bei der Schließbewegung des Yerschlußdeckels gleichzeitig die Verriegelung und Einschaltung der .antriebselemente erreicht wird (DS-OS 25 03 648, DE-OS 26 28 500, DE-OS 20 29 262). Diese Lösungen erfordern jedoch einen sehr hohen Aufwand und eine hohe Maßgenauigkeit, weshalb für diese komplizierten Teile in der Regel Druckguß oder MeIstahl verwendet wird«
Durch die Erfindung soll unter Beibehaltung der Zuverlässigkeit mit geringem Aufwand der Bedienkomfort verbessert werden.
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Mit der Erfindung wird erreicht, daß beim Schließen des Terschlußdeckeis ein leichter Druck mit einer Hand auf den ITe rschluß de ekel genügt, um den selbsttätigen Verriegelungsund Schaltmechanismus auszulösen· Auf einen Dekkelgriff kann dabei von vornherein verzichtet werden. Erf in dungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen der Verriegelungsstelle und dem Betätigungselement ein über den Yerschlußdeckel auslösbarer Hastmechanismus angeordnet ist, der Verriegelungsbolzen' sowohl in Verriegelungsrichtung als auch in Öffnungsrichtung des Verschluß deckeis mit einer federkraft beaufschlagt und in der rückwärtigen Verlängerung mit einem Betätigungselement versehen ist, wobei der Permanentmagnet einen Hubbereich besitzt, der dem Auslöseweg des Eastmechanismus überwiegt.
Erfinderisch ist ferner, daß der Hastmechanismus aus einem auf dem Verriegelungsbolzen in Verriegelungsrichtung federnd angeschlagenen Haste, einem durch das Gehäuse ragenden Auslöser und mehrerer im Gehäuse angeordneter Anschläge besteht.
ΈΗη weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Haststellung des Verriegelungsbolzens der Entriegelungsstellung des Ve rschlußdeckeis und die Anschlagstellung des Verriegelungsbolzens der Verriegelungsstellung des Verschlußdekkels und der Einschaltstellung der Antriebselemente entspricht .
Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel erläutert werden. Dabei zeigen:
51g. 1 Sicherheitseinrichtung in verriegelter
Stellung bzw. Einschaltstellung 51g. 2 Sicherheitseinrichtung in entriegelter
Stellung bzw. Ausschaltstellung
35'Beim Schießen, des. Verschluß deckels, 1 ragt die. Zunge 3 des Verschlußdeekels 1 durch eine öffnung des Abdeckrahmens 11 und es kommt der Permanentmagnet 2 auf dem Abdeckrahmen 11
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zum Aufliegen und zieht die ferromagnetische Sperre 4 nach oben· Dadurch wird der Weg für den Yerriegelungsbolzen 9 freigegeben· Gleichzeitig kommt mit dem Schließen des Yerschlußdeckels 1 dieser auf dem iuslöser 5 zum Anliegen und drückt diesen nach unten· Der Auslöser 5 wiederum liegt, infolge der in der Saste 7 befindlichen Feder 6 an der Easte 7 an und drückt diese ebenfalls nach unten·.Dadurch schnappt die Raste 7 aus dem Anschlag I.3 heraus· Gleichzeitig wird die mit dem Yerriegelungsbolzen 9 fest verbundene Baste 7 mit Hilfe der Druckfeder 8 und dem Schieber 1.0 nach links durch die Zunge 3 des Yerschlußdeckels 1 in die Yerriegelungs- bzw. Einschaltstellung bewegt und kommt an Anschlag 14 zum Anliegen* Beim öffnen des Yerschlußdeckels 1 wird nach Abschalten aller übrigen Yerriegelungselemente zunächst der Schieber 10 in Efeilrichtung 16 nach rechts geschoben· Dadurch wird die mit dem Yerriegelungsbolzen 9 fest verbundene Easte 7 über die Anlaufschräge I5 "vom Anschlag 14 in den Anschlag I3 zurückgezogen· Damit wird die Druckfeder 8 zusammengedrückt und somit wieder vorgespannt« Gleichzeitig wird beim Zurückziehen des Yerriegelungsbolzens 9 dieser aus der Zunge 3 des Yerschlußdeckels 1 herausbewegt und somit der Yerschlußdeckel 1 für das öffnen freigegeben. Infolge des Anhebens des Yerschlußdeckels 1 -reißt die Magnetkraft des Permanentmagneten 2 zur ferromagnetischen Sperre 4 ab und fällt nach unten auf die Auflage 12 zurück, so daß auch bei ungewolltem Drücken des Auslösers 5 der Yerriegelungsbolzen 9 gesperrt ist und ein vorzeitiges Einschalten der Antriebselemente des Gerätes ausgeschlossen ist.
Claims (3)
1· Sieherheitseinrichtung an rotierenden Maschinen, wie Zentrifugen oder Trommelwaschmaschinen, bei der die Sieherheitseinrichtung in Abhängigkeit von der Yerschlußstellung eines mit einem Permanentmagneten versehenen Terschlußdeckels im Zusammenwirken mit einer im Gehäuse der Yerriegelungsstelle unmittelbar nachgeordneten ferromagnetische Sperre die Aus- und Einschaltung hervorruft nach Patent 135 740* gekennzeichnet dadurch» daß zwischen der Yerriegelungsstelle und dem Betätigungselement ein über den Yerschlußdeckel (1) auslösbarer Hastmechanismus (5? 6, 7> 8, 9) angeordnet ist, der den Yerriegelungsbolzen (9) sowohl in Yerriegelungsrichtung als auch in Öffnungsrichtung des Yerschlußdeckels (1) mit einer Federkraft der Druckfeder (8) beaufschlagt und in der rückwärtigen Yerlängerung mit einem Schieber (10) versehen ist, wobei der Permanentmagnet (2) einen Hubbereich besitzt, der dem Auslöseweg des Eastmechanismus (5 > 6, 7» 8, 9) überwiegt,
2. Sicherheitseinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Eastmechanismus (5» 6, 7s 8,9) aus einer auf dem Yerriegelungsbolzen (9) federnd angeschlagenen Haste (5, 7)» einem durch den Abdeckrahmen (11) ragenden .auslöser (5) und mehrerer im Abdeckrahmen (11) angeordneter Anschläge (13, 14) und einer Anlaufschräge (I5) besteht.
3· Sicherheitseinrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Eaststellung des Yerriegelungsbolzens (9) der Entriegelungsstellung des Yerschlußdeckels (1) und die Anschlagstellung des Yerriegelungsbolzens (9) der Yerriegelungsstellung des Yerschlußdeckels (1) und der Einschaltstellung der Antriebselemente entspricht,
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DD81233502A DD203921A1 (de) | 1981-09-23 | 1981-09-23 | Sicherheitseinrichtung an rotierenden maschinen, wie zentrifugen oder trommelwaschmaschinen |
| DE19823227939 DE3227939A1 (de) | 1981-09-23 | 1982-07-27 | Sicherheitseinrichtung an rotierenden maschinen, wie zentrifugen oder trommelwaschmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD81233502A DD203921A1 (de) | 1981-09-23 | 1981-09-23 | Sicherheitseinrichtung an rotierenden maschinen, wie zentrifugen oder trommelwaschmaschinen |
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|---|---|
| DD203921A1 true DD203921A1 (de) | 1983-11-09 |
Family
ID=5533667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE3227939A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2387878A1 (de) | 2010-05-18 | 2011-11-23 | Friesland Brands B.V. | Gereifter halbharter oder harter Käse und dessen Herstellung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4025134C1 (de) * | 1990-08-08 | 1991-11-14 | Eppendorf - Netheler - Hinz Gmbh, 2000 Hamburg, De |
-
1981
- 1981-09-23 DD DD81233502A patent/DD203921A1/de unknown
-
1982
- 1982-07-27 DE DE19823227939 patent/DE3227939A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2387878A1 (de) | 2010-05-18 | 2011-11-23 | Friesland Brands B.V. | Gereifter halbharter oder harter Käse und dessen Herstellung |
Also Published As
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|---|---|
| DE3227939A1 (de) | 1983-04-14 |
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