DD204561A1 - Anordnung zur bedienung von planetarien - Google Patents

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DD204561A1 DD23778982A DD23778982A DD204561A1 DD 204561 A1 DD204561 A1 DD 204561A1 DD 23778982 A DD23778982 A DD 23778982A DD 23778982 A DD23778982 A DD 23778982A DD 204561 A1 DD204561 A1 DD 204561A1
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Ludwig Meier
Klaus Weniger
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Ludwig Meier
Klaus Weniger
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B27/00Planetaria; Globes
    • G09B27/02Tellurions; Orreries

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Bedienung von Planetarien mit dem Ziel, den Bedienkomfort und Gebrauchswert zu erhoehen. Aufgabe ist es, mit einer geringen Zahl von Bedienelementen eine maximale Anzahl von Darstellungsmoeglichkeiten und eine Erhoehung der Uebersichtlichkeit der Bedienelemente zu erreichen und die Ausfuehrung des Bedienpultes zu vereinfachen. Die Anordnung umfasst ein Bedienpult, an welchem Bedienelemente zur Ausloesung von Schalt- und Steuerfunktionen vorgesehen sind. Diese Bedienelemente sind Schalt- und/oder Steuerfunktionen unterschiedlicher Ordnung zugeordnet und ueber an sich bekannte Verknuepfungsschaltungen zur Eingabe von Signalen in einen Rechner oder in eine Einheit zur Realisierung der Funktionen zusammenschaltbar.

Description

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Anordnung zur Bedienung von Planetarien
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Bedienung von Planetarien, beäjdenen eine Vielzahl von Darstellung- und
Bewegungsmöglichkeiten zu realisieren ist·
Die Bedienprinzipien bei Planetarien drücken sich, durch den Aufbau der Bedienpulte und die Anzahl und Anordnung der Bedienelemente aus, wobei vor allem in zwei Gruppen unterschieden wird· Beim planetariumsspezifischen Bedienprinzip erhält jede benutzbare Punktion ein entsprechendes Bedien-
jO element am Bedienpult· Ss sind auch Bedienpulte insbesondere für Iheaterbeleuchtungseinrichtungen entwickelt worden, die eine bestimmte Anzahl durchnummerierter Bedienelemente für Schaltfunktionen und Eelligkeitssteuerungen besitzen^ die vor der Benutzung mit den in der VorfüiiEUsig gebrauciitea
-j5 Punktionen verbunden werden*
Im ersten Paile wacnst die Anzani der Bedienelemente aufgrund· derwZunenaenden Zani der zu realisierenden Darstellungsmöglichkeiten im Planetarium auf ein unübersichtliches Maß an· Im zweiten Falle fehlt die Beziehung au den Planetariuasfunktionen und die Flexibilität während der Vorführung»
Diese Erkenntnisse werden u· a« gestützt durch die folgende Literatur
ι j / / ö y j - 2 -
- Keller "Himmelsuhrwerk Planetarium", Sonderdruck aus Bild der Wissenschaft 1977» Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart
- Bulder "Universum im Kuppelsaal" 9 Sonderdruck aus dem Amtsblatt Er· 16, vom 2I9 4« 1977
- »Ausbau der Steuerung des Stuttgarter Planetariums zur VoHautomatik" Sterne und Weltraum (1980), Heft 2
- "Hew Stars of-Hiroshima", Sky and Telescope (1981), Heft 5· ;-
•JO Ss ist Zweck der Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen, den Bedienkomfort und Gebrauchswert bei Planetarien am erhöhen»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung bei Planetarien zu schaffen, mit der mit einer geringen Zahl von Bedienelementen eine maximale Anzahl von Darstellungsmöglichkeiten und eine Erhöhung der Übersichtlichkeit der Bedienelemente erreicht werden©
Erfindungsgemä3 wird die Aufgabe bei einer Anordnung zur Bedienung, umfassend ein Bedienpult, an welchem Bedienelemente zur Auslösung von Schalt- und Steuerfunktionen vorgesehen sind, dadurch gelöst, daß die Bedienelemente Schalt- und/oder Steuerfunktionen unterschiedlicher Ordmmg zugeordnet sind, wobei Bedienel einen te gleicher und/oder unterschiedlicher Ordnung über an sich bekannte Verknüpfungsschaltungen zur Eingabe von Signalen in einen Rechner oder in eine Einheit zur Realisierung der Punktionen ZUSaranenschaItbar sind« Die zwischen den Bedienelementen und dem Rechner oder der zur Realisierung der Punktionen dienenden Einheit vorgesehenen Verknüpfungsschaltungen sind logische Glieder, wie Und-Glieder,
Oder-Glieder, Hegatoren, integrierte Schaltkreise, die aus der kombinierten Benutzung der Bedienelemente weitere
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Punktionen' bilden, die eindeutig charakterisiert sind durch die gewählte Kombination von Elementarfunktionea aus den jeweiligen Ordnungen«
Es ergeben sich folgende Vorteile der Erfindung:
Es wird die Anzahl der Bedienelemente bei gleichzeitiger Erhöhung der Darstellungsmöglichkeiten am Vorführgerät auf ein ν-ίτητηητη verringert. Für den Bedienenden ergibt sich eine größere Übersichtlichkeit und Flexibilität in der Kreierung von Schalt- und Steuerfunktionen und in der Benutzung während der Vorführung am Planetarium· Die Bedienung selbst und die Ausführung des Bedienpultes werden vereinfacht· Die Anordnung erlaubt dem Bedienenden selbst, bestimmte von ohm gewünschte Darstellungen und Funktionen ohne zusätzlichen Anbau von Bedienelementen zu realisieren«
•J5 Die Erfindung soll anhand eines Beispieles erläutert werden< Es zeigen
Jig» 1 ein Bedienfeld eines Bedienpultes mit Bedienelemente! und
Pig· 2 ein Schaubild zur Darstellung der Kombination der Schalt- und Steuerfunktionenο
Das in Pig· 1 dargestellte Bedienfeld eines Bedienpultes besteht beispielsweise aus vier Sektionen, auf denen Bedieneleaente 1 zur Auslösung von Schalt- und/oder Steuerfunktionen am Vorführgerät des Planetariums zugeordnet sind» Diese Bedienelernente 1 sind Schalt- und Steuerfunktionen unterschiedlicher Ordnung zugeordnet, wobei i>ei diesen Ordnungen nicht unbedingt eine Rangfolge vorgesehen ist* Zur besseren Erlöuterung werden diese Ordnungen mit erster, zweiter, dritter ·«<> Ordnung gekennzeichnet, wobei die Ordnungszahlen keine Wertigkeit darstellen- sollen· So sind in der Sektion A beispielsweise die Bedienelemente für auszuführende Grundfunktioneaj wie Fixsternes Sonne,
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I J / / 8 b
Planeten usw«, in der Sektion B Bedieneleinente für Gerätebewegungen, wie z« B* Tagesbewegung» Azimutdrehung uswo und in der Sektion G Bedienelemente für weitere Punktionens wie StOp9 Geschwindigkeits- und ρ Helligkeitssteuerungen, Punktions- und SequenzZuordnungen usw« untergebracht» Ση der Sektion D des Bedienfeldes befinden sich z« B« Bedienelemente zur Auslösung zusätzlicher gewünschter Punktionen, z* 3« zur Steuerung besonderer Zusatzpro^ektoren»
JO Die Bedienelernente einer oder meimrer Ordnungen werden über an sich bekannte Verknüpfungsschal t*ongen9 wie Und-Glieder, Oder-Glieder, iegatoren, integrierte Schaltkreise j so zusammengeschaltet, daß aus der kombinierten Benutzung der Bedienelemente der Sektionen des Bedienfeldes weitere Punktionen entstehen«» Die Ausgänge der Terknüpfungsschaltungen sind zur Eingabe von Signalen mit einem Rechner oder eine Einheit zur Eealisierung der Schalt- und/oder Steuerfunktionen am Yorführgerät das Planetariums verbunden*
JO Pig« 2 Teranschaulicht as Beispiel eines räumlichen Koordinatensystems X-Y-Z die Mannigfaltigkeit der durch wenige Bediene lernen te 29 3j A9 5j> 6, 79 die auf den Koordinatenachsen X9 Y, Z dargestellt sind, erzielbaren Punktionen S»
So ist eine bestimmte Anzahl Bedienelemente 4S 5 für Grundfunktionen Torgesehen9 deren einfache Benutzung eine Realisierung von Darstellungsmöglichkeiten auf einer unteren Ebene erlaubt» In einer nächsten Ordnung werden Bedienelemente 29 3 für solche Punktionen vorgesehen, die bei
>0 mehreren Grundfunktionen gleich auftreten« Das können beim Planetarium u« a« der Ablauf von Helligkeitssteuerungen mit bestimmten Geschwindigkeiten sein«
3943
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Is einer weiteren Ordnung wird mit Bedienelementen 6, 7 eine Vervielfachung der Darstellungsmöglichkeiten durch Zuordnung von "bestimmten-Eigenschaften au den Grundfunktionen erzielt·
Außer dieser vielseitigen Modifizierung der Grundfunktionen gibt es in einer weiteren Ordnung Bediene leisente (Sektion D), deren Inhalt prinzipiell durch den Bedienenden als Kombination aller in den anderen Ordnungen zur Verfügung stehenden Schalt- und Steuerfunktionen festgelegt werden kann, z· B* modifizierte Programmablaufe, bestimmte Wiederholungen im Bewegungsabiauf des Vorführgerätes usw«
Durch die Erfindung wird ganz erheblich die Ansahl der Bedienelemente reduziert, wobei sich gleichzeitig die Anzahl der wählbaren Darstellungsmöglichkeiten am Vorführgerät des Planetariums wesentlich erhöht«

Claims (1)

  1. 7789 3 -6-
    Erfindungsansgruch
    Anordnung zur Bedienung von Planetarien, umfassend ein Bedienpult, an weiches Bedienelemente aur Aaslösung von Schalt- und/oder Steuerfunktionen am Yorf lehrgerät des Planetariums vorgesehen sind9 dadurch gekennzeichnet 9 daß die Bedienelemente Schalt- und/oder Steuerftmktionen unterschiedlicher Ordnung zugeordnet sind9 wobei Bedienelemente gleicher und/oder unterschiedlicher Ordnung über an sich bekannte Yerknüp-
    %q fungsschaltungen zur Eingabe von Signalen in einen Hechner oder in eine Einheit zur Realisierung der Punktionen zusamaenschaltbar sind«
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen«
    fs n ι j η o G i: Π Λ Π :-i ti i:
DD23778982A 1982-03-01 1982-03-01 Anordnung zur Bedienung von Planetarien DD204561B5 (de)

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