DD204665B1 - Achshaltertraeger fuer 2achsige schienenfahrzeuge - Google Patents
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Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Achshalterträger für 2achsige Schienenfahrzeuge, insbesondere Flachwagen mit tiefliegender Ladefläche, für ein standardisiertes Laufwerk mit Blatttragfeder, Schakengehänge und federnden Achshaltern, wobei die Achshalterpaare aus einem Teil geformt sind und eine Abkröpfung aufweisen.
Bei Flachwagen mit tiefliegender Ladefläche im Bereich unter 1000 mm über Schienenoberkante bereitet die Anwendung bewährter standadisierter Laufwerksteile räumliche Probleme. Auch läßt sich die übliche Befestigung mit Schweiß- oder Nietzverbindungen und einem Entlastungsbügel aus räumlichen Gründen nicht realisieren.
So sind Achshalterträger entwickelt worden, deren Stegblech zu Achshaltern geformt ist, die sich im Untergestell über die Federlänge verbreitern und deren Außenkonturen mit einem Flansch T-förmig umgurtet sind.
Der Anschluß der Achshalterträger am Untergestell erfolgt durch mehrere Querträger, die in freien Räumen des Laufwerkes den Achshalter mit den Längsträgern des Untergestells verbinden.
Ferner ist ein Achshalterträger bekannt, der ausschließlich an den seitlichen Enden an die Querträger angeschlossen ist.
Diese Ausführungen führen zu Festigkeits- und insbesondere Dauerfestigkeitsproblemen, einmal im Achshalter selbst durch ungünstige Steifigkeitssprünge sowie in den Schweißanschlüssen zwischen Achshalterträger und Querträgem. Darüber hinaus wird das Federungsverhalten der Achshalter nachteilig beeinflußt.
Ziel der Erfindung ist es, eine Laufwerksanordnung mit standardisierten Bauteilen zu schaffen, welche auch noch bei einer Fußbodenhöhe von 800 mm lauftechnisch und festigkeitsmäßig alle Anforderungen erfüllt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die konstruktive Gestaltung und Anordnung des Achshalterträgers im Untergestell zu verbessern. Insbesondere soll bei der Sicherung des Einbauraumes der standardisierten Laufwerksteile das Schwingungsverhalten der Achshalter verbessert werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Achshalterträger aus einem winkelförmigen Profil gebildet ist, dessen vertikaler Schenkel zu Achshaltern ausgeformt ist und dessen horizontaler Schenkel die Blatttragfeder in der Ebene des Fußbodenbleches überdeckt und in seinem Endbereich mit den Längsträgern und an den seitlichen Enden mit den Querträgern des Flachwagens verbunden ist, daß das Fußbodenblech im Endbereich des horizontalen Schenkels angeschweißt ist und daß an den Achshalterunterkanten Achslagerhaltenocken angeordnet sind. Der horizontale Schenkel des Achshalterträgers weist über dem Federbund der Blatttragfeder eine Öffnung auf, in der die obere Platte des Federbundes und soweit erforderlich auch der Federkeil mit Spiel aufnehmbar ist. Ferner können die Achslagerhaltenocken eines Achshalterträgers durch ein Zugband verbunden sein.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: einen Teilschnitt eines Laufwerkes im Einbauzustand mit der erfindungsgemäßen Lösung und dem vertikalen
Bewegungsbereich des Laufwerkes, Figur 2: einen Teilschnitt des Achshalterträgers im Einbauzustand.
Wie der Zeichnung Firgur 1 zu entnehmen ist, ist das Laufwerk des Flachwagens 1 durch eine Blatttragfeder 2 mit Schakengehänge 3 und ein in einem Achshalter 4 geführtes Achslager 5 mit Radsatz 6 gebildet. Mit der Linie 7 ist dabei die obere Begrenzung und mit der Linie 8 die untere Begrenzung des Bewegungsbereiches des Laufwerkes dargestellt. Der Achshalterträger 9 besteht gemäß Figur 2 aus einem winkelförmigen Profil mit einem vertikalen Schenkel 10 und einem horizontalen Schenkel 11, welches aus einem einzigen Bauteil geformt ist. Der vertikale Schenkel 10 ist dabei zu Achshalter 4 ausgeformt, wobei die Außenkontur 12 der Achshalter 4 weitgehend der bei 2achsigen Schienenfahrzeugen üblichen Standardform entspricht und auch keine Randversteifungen aufweist. Der horizontale Schenkel 11 ist an seinem Endbereich 14 in der Ebene des Fußbodenbleches 13 mit dem Längsträger 15 und mit seinen seitlichen Enden 16 mit den Querträgern 17 des Flachwagens 1 verbunden. Ebenso ist das Fußbodenblech 13 am Endbereich 14 des horizontalen Schenkels 11 angeschweißt. Der horizontale Schenkel 11 ist dabei vorzugsweise zur Fahrzeugaußenkante 18 gerichtet, so daß die Blatttragfeder 2 durch den horizontalen Schenkel 11 überdeckt ist.
Über dem Federbund 19 der Blatttragfeder 2 ist im horizontalen Schenkel 11 des Achshalterträgers 9 eine Öffnung 20 angeordnet, in welcher die obere Platte 21 des Federbundes 19 und soweit erforderlich auch der Federkeil 22 der Blatttragfeder 2 mit Spiel aufnehmbar sind. Anschlagplatten 23 zur Blatttragfeder 2 bilden dabei die obere Begrenzung 7 für den Federweg. Die untere Begrenzung 8 bilden die an den Achshalterunterkanten 24 angeordneten Achslagerhaltenocken 25, welche der seitlichen Kontur des Achslagers 5 angepaßt sind und damit bei aufliegendem Achslager 5 oberhalb der Achslagerunterkante 26 verbleiben. Gemäß den Figuren 1 und 2 weisen die Achshalterträger 9 in Abhängigkeit von der Art des Laufwerkes eine Kröpfung 27 auf. Im Beispiel der Figur 2 enden die Kröpfungen 27 im Scheitel 28 des winkelförmigen Profils.
Durch die erfindungsgemäße Lösung werden bei Flachwagen mit tiefliegender Ladefläche unter Verwendung standardisierter Laufwerksteile Freiräume geschaffen, welche Fußbodenhöhen bis zu 800 mm ermöglichen. Durch die erfindungsgemäß gestalteten Achshalterträger 9 ist der vertikale Schenkel 10 und der horizontale Schenkel 11 in die Federung einbezogen. Dadurch werden günstige lauftechnische Ergebnisse und Lastverteilungen erreicht. Ferner sind die am höchsten beanspruchten Bereiche der Achshalterträger 9 frei von Schweißverbindungen, so daß hohe Dauerfestigkeitswerte erreicht werden.
Claims (3)
- Erfindungsanspruch:1. Achshalterträger für 2achsige Schienenfahrzeuge, insbesondere Flachwagen mit tiefliegender Ladefläche, für ein standardisiertes Laufwerk mit Blatttragfeder, Schakengehänge und federnden Achshaltern, wobei die Achshalterpaare aus einem Teil geformt sind und eine Abkröpfung aufweisen, gekennzeichnet dadurch, daß der Achshalterträger (9) aus einem winkelförmigen Profil gebildet ist, dessen vertikaler Schenkel (10) zu Achshaltern (4) ausgeformt ist und dessen horizontaler Schenkel (11) die Blatttragfeder (2) in der Ebene des Fußbodenbleches (13) überdeckt und in seinem Endbereich (14) mit den Längsträgern (15) und an den seitlichen Enden (16) mit den Querträgern (17) des Flachwagens (1) verbunden ist, daß das Fußbodenblech (13) im Endbereich (14) des horizontalen Schenkels (11) angeschweißt ist und daß an den Achshalterunterkanten (24) Achslagerhaltenocken (25) angeordnet sind.
- 2. Achshalterträger für 2achsige Schienenfahrzeuge nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der horizontale Schenkel (11) des Achshalterträgers (9) über dem Federbund (19) der Blatttragfeder (2) eine Öffnung (20) aufweist, in der die obere Platte (21) des Federbundes (19) und soweit erforderlich auch der Federkeil (22) mit Spiel aufnehmbar sind.
- 3. Achshalterträger für 2achsige Schienenfahrzeuge nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Achslagerhaltenocken (25) eines Achshalterträgers (9) durch ein Zugband verbunden sind.
Priority Applications (5)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DD23768082A DD204665B1 (de) | 1982-02-25 | 1982-02-25 | Achshaltertraeger fuer 2achsige schienenfahrzeuge |
Publications (2)
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|---|---|
| DD204665A1 DD204665A1 (de) | 1983-12-07 |
| DD204665B1 true DD204665B1 (de) | 1986-12-10 |
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Family Applications (1)
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| DD23768082A DD204665B1 (de) | 1982-02-25 | 1982-02-25 | Achshaltertraeger fuer 2achsige schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
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Families Citing this family (1)
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| DE3442046A1 (de) * | 1984-11-16 | 1986-05-22 | Waggon Union Gmbh, 1000 Berlin Und 5900 Siegen | Untergestell fuer eisenbahngueterwagen |
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1982
- 1982-02-25 DD DD23768082A patent/DD204665B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DD204665A1 (de) | 1983-12-07 |
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