DD205024A1 - Teilentladungs-pruefanlage - Google Patents

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DD205024A1
DD205024A1 DD23893382A DD23893382A DD205024A1 DD 205024 A1 DD205024 A1 DD 205024A1 DD 23893382 A DD23893382 A DD 23893382A DD 23893382 A DD23893382 A DD 23893382A DD 205024 A1 DD205024 A1 DD 205024A1
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DD
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DD23893382A
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Wolfgang Hauschild
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Wolfgang Hauschild
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Teilentladungs-Pruefanlage. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine derartige Anlage anzugeben, die mit geringem Kosten- und Materialaufwand wirksam gegen stoerende Fremdfelder abgeschirmt ist. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe geloest, indem zumindest alle nichtabgeschirmten Pruefanlagenteile (1 bis 5) mit einem zusaetzlichen, abschirmenden Metallgehaeuse (6.1 bis 6.5) umgeben sind, das unter Einhaltung spannungsmaessiger Sicherheitsabstaende zur Pruefanlage und weitgehender formmaessigerVereinfachungen annaehernd der Form der Pruefanlagenteile (1 bis 5) bzw. der gesamten Pruefanlage einschliesslich eines Prueflings entspricht.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Teilentladungs-Prüfanlage, wie sie insbesondere zur Ortung von Teilentladungsfehlerstellen in Hochspannungskabeln Anwendung
findet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist allgemein bekannt, elektrotechnische, und elektronische Bauteile und -gruppen gegenüber HF-Störfeldern mittels metallischer Gehäuse in Art eines Faradayschen Käfigs abzuschirmen, wie das beispielsweise in der DE-OS 2 812 303 der Fall ist. In diesem Sinne ist es ebenso bekannt, an einer metallgekapselten SF.-isolierten Schaltanlage Teilentladungs (TE)-Prüfungen mit geschirmter Spannungsquelle und geschirmtem Koppelkondensator durchzuführen (D. König, u.ae : Partial discharge measurements of SFfi insulated high-voltage metal-enclosed switchgear on site a study based on fundamentals and experiences available up to now; International Conference on Large High Voltage Electric Systems; 23-09 (1980}j, Hierbei sind die Schirmungen baulicher Bestandteil des betreffenden Prüfkreisteiles und bilden gleichzeitig das Gehäuse. Auch bei kompletten TE-Prüfplätzen sind Maßnahmen zur Reduzierung des Einflusses von HF-Störfeldern, die in Form von Rundfunksignalen oder impulsförnvigen Störsignalen auftreten kennen,
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notwendig, da diese bei TE-Messungen den noch nachweisbaren TE-Pegel bestimmen. Eine derartige Prüfanlage könnte beispielsweise für die Ortung von TE-Fehlerstellen in Hochspannungskabeln ausgeführt sein, wie dies in der OD-PS 141 868 gezeigt ist* So ist es zur Reduzierung des Störpegels bekannt, selektive oder schmalbandige TE-Messungen durchzuführen. Das zu bewertende Signal ist hierbei aber nicht identisch mit dem Originalsignal, so daß die Beurteilung des Meßergebnisses kompliziert ist» Aus diesem Grunde hat sich eine Ausführung der Meßgeräte durchgesetzt, dieeine breitbandige TE-Messung mit elektronischer Störsignalreduzierung gewährleistet. In beiden Fällen ist jedoch trotzdem eine Schirmung des TE-Prüffeldes zur Reduzierung des Störpegels auf die TE-Prüfanlage notwendig. Um aber ein geschirmtes Prüffeld herzustellen, sind umfangreiche sowie kosten- und materialaufwendige Abschirmmaßnahmen am Bauwerk notwendig.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung verfolgt das Ziel, die angegebenen Nachteile
zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teilentladungs-Prüfanlage anzugeben, die mit geringem Kosten- und Materialaufwand wirksam gegen störende Fremdfelder abgeschirmt ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zumindest alle nichtgeschirmten, als Antenne für Störsignale wirkenden Prüfanlagenteile mit einem zusätzlichen, abschirmenden Metallgehäuse umgeben sind, das unter Einhaltung spannungsmäßiger Sicherheitsabstände zur Prüfanlage und unter weitgehender formmäßiger Vereinfachungen annähernd der Form der Prüfanlagenteile bzw* der gesamten Prüfanlage einschließlich eines Prüflings entspricht,
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Von Vorteil ist, daß die aufwendigen Abschirmmaßnahmen am Bauwerk des Ppüffeldes für Prüfungen mit einer derartigen Anlage entfallen können» Dies ist von besonderer Bedeutung, da,wenn kein abgeschirmtes Prüffeld vorhanden ist, nachträgliche AbschirmmaSnahmen am Bauwerk sehr schwierig zu realisieren sind. Mit einer derartigen An lage sind auch sogenannte Vor-Qrt-Prüfungen möglich. Die vorteilhafte Anwendung der erfinderischen Lösung wird außerdem durch den derzeitigen Entwicklungsstand des dazugehörigen Meßgerätebausatzes äußerst wirksam unterstützt, da dieser nunmehr störfeldunempfindlich ausgeführt werden konnte und deshalb auch keine ebenfalls mit metallischen Abschirmungen versehenen Meßkabinen erforderlich sind. Des weiteren kann das zusätzliche, geerdete Metallgehäuse der Prüfanlage den Berührungsschutz übernehmen, so daß die sonst notwendige Aufstellung von geerdeten Absperrzäunen um den Prüfplatz entfallen kann.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nun anhand einer Zeichnung näher erläutert werden. In dieser zeigen
Fig, 1: eine gekapselte TE-Prüfanlage für Kabel und Fig. 2: eine gekapselte ΤΞ-Prüfanlage mit einem Prüfraum.
In Figur 1 ist eine Prüfanordnung dargestellt, wie sie zur Ortung von Teilentladungsfehlerstellen in Hochspannungskabeln etwa nach der in der DD-PS 141 868 gezeigten Schaltungsanordnung Verwendung finden könnte. Entsprechend dieser Schaltungsanordnung ist ein Isoliermanteltransformator 1 als Hochspannungsquelle über eine Verbindungsleitung an einen mit einer HF-Sperrimpedanz und einem Endverschluß baulich vereinigten Koppel-Kondensator 3 geschlossen. Ober einen Umschalter 4 steht dieser mit einem Endverschluß 5 in Verbindung. Zur Abschirmung störender HF-Fremdfelder sind die aufgeführten Prüfanlagenteile mit einem zusatz-
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lichen, aus dünnwandigem Stahlblech bestehenden Metallgehäuse 6 umgeben, das entsprechend der zu schirmenden Prüfanlagenteile 1 bis 5 aus den Teilen 6,1 bis 6.5 besteht. Diese Einzelteile sind an den Verbindungsstellen verschraubt oder ineinandersteckbar. Das Metallgehäuse ist unter Einhaltung spannungsmäßiger Sicherheitsabstände und weitgehender formmäßiger Vereinfachungen der Form der Anlagenteile angepaßt. Das Metallgehäuse 5 ist geerdet, zumindest bezüglich der hochfrequenten Störsignale. Zur Vermeidung von Überschlagstrecken vom Metallgehäuse 6 zur Prüfanlage werden Abstandshalter-Isolatoren vermieden, so daß das Gehäuse 6 selbsttragend auszuführen ist. Das zu prüfende Hochspannungskabel 7 ist selbst geschirmt, so daß zusätzliche Abschirramaßnahmen entfallen können, über den im Prüfanlagenteil 3 untergebrachten eigentlichen Koppelkondensator werden die TE-Impulse ausgekoppelt und einem TE-Meßgerät mit Fehlerortungseinrichtung zugeführt, an dem Maßnahmen zur elektronischen Störpegelreduzierung verwirklicht sind« Die vorgestellte TE-Prüfanlage garantiert in Verbindung mit der beschriebenen TE-Meßeinrichtung eine nahezu störpegelfreie Teilentladungsmessung.
In Figur 2 ist ein andersgearteter Fall dargestellt. Hier ist ein Blechgefäßtransformator 8 über eine Verbindungslsitung 9 mit einem Koppelkondensator 10 verbunden. Für den durch das Blechgefäß bereits geschirmten Prüftransforraator 8 ist kein zusätzliches Gehäuse vorgesehen. Die Verbindungsleitung 9 und der Koppelkondensator 10 sind durch die Metallgehäuseteile 11.9 bzw. 11.10 geschirmt« Das Teil 11,10 bietet des weiteren noch Raum für einen Prüfling.

Claims (1)

  1. TuR-Akte 1809 -5- 2 3 8 9 Ί!
    Erfindungsanspruch
    Teilentladungs-Prüfanlage, gekennzeichnet dadurch, daß zumindest alle nichtabgeschirmten, als Antenne für Störsignale wirkenden Prüfanlagenteile (1 bis 5 bzw» 9 und 10} mit einem zusätzlichen, abschirmenden Metallgehäuse (6.1 bis 6.5 bzw. 11.9 und 11.10) umgeben sind, das unter Einhaltung spannungsmäßiger Sicherheitsabstände zur Prüfanlage und weitgehender formmäßiger Vereinfachungen annähernd der Form der Prüfanlagenteile (1 bis 5 bzw, 9 und 10) bzw» der gesamten Prüfanlage einschließlich eines Prüflings entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD23893382A 1982-04-13 1982-04-13 Teilentladungs-pruefanlage DD205024A1 (de)

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