DD205336A1 - Feuerloescher - Google Patents

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DD205336A1
DD205336A1 DD23817782A DD23817782A DD205336A1 DD 205336 A1 DD205336 A1 DD 205336A1 DD 23817782 A DD23817782 A DD 23817782A DD 23817782 A DD23817782 A DD 23817782A DD 205336 A1 DD205336 A1 DD 205336A1
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cross
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mixing chamber
extinguishing agent
mixing
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DD23817782A
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Armin Eggert
Norbert Wichler
Erich Milzsch
Ernst Haustein
Original Assignee
Armin Eggert
Norbert Wichler
Erich Milzsch
Ernst Haustein
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Abstract

Die Erfindung betrifft Feuerloescher mit Loeschmitteln, die insbesondere fluessig und/oder gasfoermig vorliegen, in einem bestimmten Verhaeltnis zueinander stehen und gemeinsamausgestossen werden. Ziel der Erfindung ist es, einen Feuerloescher zu schaffen, mit dem die Brandbekaempfunng durch einen geringeren Aufwand an Loeschmittel und Zeit durchgefuehrt werden kann. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Feuerloescher zu entwickeln, der durch seinen Aufbau und seine Loeschmittelfuellung eine erhoehte Loeschwirkung erzielt. Geloest wird die Aufgabe dadurch, indem in einem Loeschmittelbehaelter zwei Loeschmittelkomponenten, bestehend aus beispielsweise Kohlendioxid und ein Halogenkohlenwasserstoff, eingebracht sind. Im Loeschmittelbehaelter befindet sich ein zweiteiliges Steigrohr, dass mit einem Mischkoerper versehen wird und ueber ein Ventil istdem Steigrohr eine Spezialduese nachgeordnet.

Description

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Titel der Erfindung: Feuerlöscher
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft Feuerlöscher mit Löschmitteln, die insbesondere flüssig und/oder gasförmig vorliegen, in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen und gemeinsam ausgestoßen werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
In der Praxis sind Feuerlöscher bekannt geworden, bei deren Inbetriebnahme das flüssige oder pulverförmige Löschmittel durch Treibgas ausgetrieben wird, wobei bei einigen ein unterschiedlicher Anteil des Treibgases in das Löschmittel eindringt, um bei Austritt aus dem Löschgerät das flüssige oder pulverförmige Löschmittel zu einem Sprühstrahl, Aerosol oder als Pulverwolke zu zerstäuben·
In der DD - PS Nr. 148 858 ist ein automatisch arbeitendes Voll-Sprühstrahlsystem beschrieben, bei dem durch mehrere Düsenöffnungen im Steigrohr der gewünschte Effekt der automatischen Einstellung von Vollstrahl auf Sprühstrahl erzielt wird· Ferner ist in der DE - Os Nr, 2 62o 467 ein System be~ schrieben, das eine kleine Öffnung im Steigrohr aufweist, durch das die Prüfung des Füllgewichtes entfallen kann, da durch die Vorlage des Treibgases am Ventil nur eine Druckkontrolle notwendig ist. Zum anderen gibt es Feuerlöscher, z. B. Kohlendioxidlöscher, bei denen der Inhalt sowohl Lösch-
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mittel als auch Treibmittel ist.
Diesen bekannten Löscherausführungen haftet der Nachteil an, daß ihre Löschmittel primär die Brandbekämpfung nur durch einen Löscheffekt vornehmen, z. B., durch Kühleffekt, Stickeffekt oder Inhibitionseffekt, wodurch ein erhöhter Aufwand zur Brandbekämpfung betrieben werden muß.
Ziel der Erfindung:
Die Erfindung hat das Ziel, einen Feuerlöscher zu schaffen, mit dem die Brandbekämpfung durch einen geringeren Aufwand an Löschmittelmasse und Zeit durchgeführt werden kann«
Das Wesen der Erfindung:
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Feuerlöscher zu entwikkeln, der durch seinen Aufbau und seine Löschmittelfüllung eine erhöhte Löschwirkung erzielt»
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem in einem Löschmittelbehälter zwei Löschmittelkomponenten, bestehend aus beispielsweise Kohlendioxid und ein Halogenkohlenwasserstoff, eingebracht sind. Im Löschmittelbehälter befindet sich ein zweiteiliges Steigrohr, das mit einem Mischkörper versehen wird und über ein Ventil ist dem Steigrohr eine Spezialdüse nachgeordnet.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird weiterhin dadurch gelöst, indem die Eintrittaquerschnitte der Bohrungen zur Mischkammer des Miachkörpers, der Austrittsquerschnitt der Bohrung des Mischkörpers und der Querschnitt der Mischkammer untereinander in folgenden Abhängigkeiten stehen:
- Querschnitt der Eintrittsbohrung in die Mischkammer = 1,o bis 5»ο Querschnitt der Eintrittsbohrung des Mischkörpers;
- Querschnitt der Mischkammer » 7,ο bis 15»ο Querschnitt der Eintrittsbohrung in die Mischkammer;
- Querschnitt des Mischkammeraustrittes < Querschnitt der Mischkammer;
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- Querschnitt des Mischkammeraustrittes > Querschnitt der Eintrittsbohrung des Mischkörpers plus Querschnitt der Eintrittsbohrung in die Mischkammer.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe ferner gelöst, indem die Löschmittelkomponenten in einem Masseverhältnis von 30 : 1 bis o,1 : 1 vermischbar sind. Des weiteren wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem die Spezialdüse aus einem konischen Strahlrohr und einem Düseneinsatz besteht, wobei die abgesetzte zentrische Bohrung zu den seitlichen Austrittsbohrungen des Düseneinsatzes in einem Flächenverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 4 stehen und die Austrittsbohrungen zur abgesetzten zentrischen Bohrung des Düseneinsatzes in einem Winkel von 2o° bis 9o° stehen.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig. 1: den Feuerlöscher im Schnitt, Fig. 2: den Mischkörper im Schnitt, Fig. 3: die Spezialdüse im Schnitt«
Der Feuerlöscher besteht im wesentlichen, wie in Fig. 1 dargestellt, aus einem Löschmittelbehälter 1 mit einem zweiteiligen Steigrohr 2, einem zwischen den beiden Teilen des Steigrohres 2 angeordneten Mischkörper 3, einem Ventil 4 mit sich anschließender Spezialdüse 5 und die sich im Löschmittelbehälter 1 befindenden Löschmittelkomponenten 6, 7· Durch die Verwendung eines Mehrkomponentenlöschmittels in einem Löschmittelbehälter 1, insbesondere durch die Löschmittelkomponente Kohlendioxid 7 und der Löschmittelkomponente Halogenkohlenwasserstoff 6, wobei unter Einsatz des Mischkörpers 3 eine Anlagerung der Löschmittelkomponente Halogenkohlenwasserstoff 6 an die Löschmittelkomponente Koh-
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lendioxid 7 erfolgt, die Löscheffekte Stickeffekt, Inhibitionseffekt und in geringem Maße der Kühleffekt bei der Brandbekämpfung zur Wirkung kommen* Die Verbindung der einzelnen Löscheffekte wird durch die Anlagerung bzw. Vermischung der Löschmittelkomponenten 6, 7 in dem Mischkörper 3 erreicht, wobei die Löschmittelkomponente Kohlendioxid 7 zur Löschmittelkomponente halogenkohlenwasserstoff 6, ζ. Β. Tetrafluordibromäthan in einem Maseenverhältnis von 3o : 1 bis 0,1 : 1 steht. Das Mehrkomponentenlöschmittel wird erst bei Inbetriebsetzung des Feuerlöschers durch das Ventil 4 gebildet und liegt innerhalb des Löschmittelbehälters in nahezu getrennten Löschmitteln vor. Ein Teil der Löschmittelkomponente Kohlendioxid 7 diffundiert in die Löschmittelkomponente Halogenkohlenwasserstoff 6· Der für die Verbindung der Löschmittelkomponenten 6, 7 notwendige Mischkörper 3 befindet sich innerhalb des Löschmittelbehälters 1 in dem zweiteiligen Steigrohr 2 oberhalb der flüssig vorliegenden Löschmittelkomponente Halogenkohlenwasserstoff 6» Die Anlagerung bzw· Vermischung in der Mischkammer 8 des Mischkörpers 3 wird durch die dort entstehenden Turbulenzen erreicht. Die Löschmittelkomponente Halogenkohlenwasserstoff 6 tritt durch die Eintrittsbohrung 9 in die Mischkammer 8 ein, wobei dieser Löschmittelstrom auf Grund der Querschnittserweiterung und der vorhandenen Abrißkante aufgelöst wird· In den aufgelösten Löschmit.telstrom der Löschmittelkomponente Halogenkohlenwasserstoff 6 tritt durch die seitlich angeordnete Eintrittsbohrung io des Mischkörpers die Löschmittelkomponente Kohlendioxid 7 in die Mischkammer 8 dosiert ein. Die Wirksamkeit der Mischkammer 8 ist abhängig von den Querschnittsverhältnissen der Eintrittsbohrung 9 zur Mischkammer 8 und der Eintrittsbohrung 1o des Mischkörpers 3 untereinander und zum Volumen sowie Durchmesser der Mischkammer 8« Dabei ist zu beachten, daß der Durchmesser der Mischkammer 8 größer als der Durchmesser des Mischkammeraustrittes 11 sein muß.
Die genannten Querschnitte müssen in bestimmten Abhängigkeiten zueinander stehen» Der Querschnitt der Eintrittsbohrung 9 zur Mischkammer 8 muß 1,o bis 5»o mal größer sein
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als der Querschnitt der Eintrittsbohrung io des Mischkörpers 3. Der Querschnitt der Mischkammer 8 muß 7,ο bis 15»ο mal größer sein als der Querschnitt der Eintrittsbohrung 9. Ferner muß der Querschnitt des Mischkammeraustrittes 11 kleiner als der Querschnitt der Mischkammer 8 ausgebildet werden, und der Querschnitt des Mischkammeraustrittes 11 muß größer sein als der Querschnitt der Eintrittsbohrung 1o des Mischkörpers 3 addiert mit dem Querschnitt der Eintrittsbohrung 9 zur Mischkammer 8#
Das von der Mischkammer 8 gebildete Löschmittelgemisch tritt von dort durch den Mischkammeraustritt 11 über das Steigrohr 2 und dem nachgeordneten Ventil 4 und der Spezialdüse 5 so nach außen, daß bei Expansion der Löschmittelkomponenten Kohlendioxid 7 eine Feinstverteilung der Löschmittelkomponente Halogenkohlenwasserstoff 6 in der Form von Tröpfchen innerhalb der CO2-Wolke auftritt. Die Wirksamkeit des Mischkörpers 3 wird durch eine Spezialdüse 5 unterstützt, die sich aus einem Düseneinsatz 12 und einem konischen Strahlrohr 13 zusammensetzt. Der Düseneinsatz 12 besitzt eine abgesetzte zentrische Bohrung 14 und seitliche Austrittsbohrungen 15 unter einem Winkel von 2o° bis 9o zur Mittelachse der Spezialdüse 5· Die abgesetzte zentrische Bohrung 14 steht dabei zu den seitlichen Austrittsbohrungen 15 in einem Flächenverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 4.

Claims (2)

  1. 238177 7
    Patentanspruch:
    1· Feuerlöscher, deren Löschmittelbehälter mit einem Steigrohr versehen sind und das Löschmittel beinhalten, gekennzeichnet dadurch, daß in einem Löschmittelbehälter
    (1) zwei Löschmittelkomponenten, bestehend aus beispielsweise Kohlendioxid (7) und ein Halogenkohlenwasserstoff (6), eingebracht sind, sich im Löschmittelbehälter (1) ein zweiteiliges Steigrohr (2), das mit einem Mischkörper (3) versehen wurde, befindet und dem Steigrohr
    (2) über ein Ventil (4) eine Spezialdüse (5) nachgeordnet ist·
  2. 2. Feuerlöscher nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Querschnitt der Eintrittsbohrung (9) zu einer Mischkammer (8), der Querschnitt der Eintrittsbohrung (io) des Mischkörpers (3)» der Querschnitt des Mischkammeraustrittes (11) und der Querschnitt der Mischkammer (8) untereinander in folgenden Abhängigkeiten stehen:
    - Querschnitt der Eintrittsbohrung (9) zur Mischkammer = 1,o bis 5,o Querschnitt der Eintrittsbohrung (1o) des Mischkörpers (3);
    - Querschnitt der Mischkammer (8) = 7,o bis 15,ο Querschnitt der Eintrittsbohrung (9) zur Mischkammer (8);
    - Querschnitt des Mischkammeraustrittes (11)< Querschnitt der Mischkammer (8);
    - Querschnitt des Mischkammeraustrittes (11 )> Querschnitt der Eintrittsbohrung (1ο) des Mischkörpers (3) plus Querschnitt der Eintrittsbohrung (9) zur Mischkammer (8).
    3· Feuerlöscher nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Loschmittelkomponenten Kohlendioxid (7) und Halogenkohlenwasserstoff (6), beispielsweise Tetra-• fluordibromäthan, in einem Masseverhältnis von 30 : 1 bis o,1 : 1 vermischbar sind»
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    Feuerlöscher nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Spezialdüse (5) aua einem konischen Strahlrohr (13) und einem Düseneinsatz (12) besteht, wobei eine abgesetzte zentrische Bohrung (14) zu seitlichen Austrittsbohrungen (15) des Düseneinaatzea (12) in einem Flächenverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 4 stehen und die Austrittsbohrungen (15) des Düseneinaatzea (12) zur abgesetzten zentrischen Bohrung (14) in einem Winkel von 2o° bia 9o° stehen.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD23817782A 1982-03-16 1982-03-16 Feuerloescher DD205336A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009057441A1 (de) 2009-12-09 2011-06-16 Sachverständigengesellschaft Dr. Portz mbH Mittel zum Löschen und Inertisieren von anorganischen Brandstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009057441A1 (de) 2009-12-09 2011-06-16 Sachverständigengesellschaft Dr. Portz mbH Mittel zum Löschen und Inertisieren von anorganischen Brandstoffen

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