DD206197A1 - Zusatzeinrichtung fuer ein massebelastetes sicherheitsventil - Google Patents
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Abstract
DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE ZUSATZEINRICHTUNG FUER EIN MASSEBELASTETES SICHERHEITSVENTIL IN PROPROTIONAL- ODER VOLLHUBAUSFUEHRUNG. MITTELS DIESER ERFINDUNG KOENNEN DIE FUNKTIONSEIGENSCHAFTEN VON HEBELSICHERHEITSVENTILEN, INSBESONDERE VON PILOTVENTILEN FUER GESTEUERTE SICHERHEITSVENTILE BEEINFLUSST UND DEN VERHAELTNISSEN DES ZU STEUERNDEN SICHERHEITSVENTILS UND DER ABZUSICHERNDEN ANLAGE ANGEPASST WERDEN. ZIEL WAR ES, EINE ELASTISCHE HUBBEGRENZUNG ZU SCHAFFEN, MIT DER EINE BEDIENFREUNDLICHE UND FEINFUEHLIGE EINSTELLUNG DES ANSPRECH- UND SCHLISSDRUCKES DES PILOTVENTILS IN DEN ZULAESSIGEN TOLERANZEN WAEHREND DES BETRIEBES DER ANLAGE UND EIN EVENTUELL ERFORDERLICHER AUSTAUSCH DER EINRICHTUNG ODER VON TEILEN DERSELBEN OHNE BETRIEBSUNTERBRECHUNG MOEGLICH IST. DIES WIRD DADRUCH ERREICHT, DASS ZWISCHEN EINER HEBELHALTERUNG 2 UND EINER MASSE 4 UBER EINEN HEBEL 3 AUF DEN MIT AUSSENGEWINDE VERSEHENEN STEGEN 7 EINER NUTFOERMIGEN AUSGEFRAESTEN HEBELFUEHRUNG 6 EINE VERSTELLBARE UND ELASTISCHE, GEGEN DIE OEFFNUNGSRICHTUNG DES MASSEBELASTETEN SICHERHEITSVENTILES WIRKENDE HUBBEGRENZUNG ANGEORDNET IST. DIESE BESTEHT AUS EINEM ZYLINDRISCHEN GRUNDKOERPER 8, DESSEN AEUSSERE HUELSE UEBER EIN INNENGEWINDE 10 VERFUEGT, UND DESSEN INNERE HUELSE 11 EIN STOESSEL 12 MITTELS DRUCKFEDER 13 UND EINSTELLMUTTER 14 GEHALTEN IST.
Description
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Zusatzeinrichtung für ein massebelastetes Sicherheitsventil
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Zusatzeinrichtung für ein massebelastetes Sicherheitsventil in Proportional- oder Vollhubausführung. Mittels dieser Erfindung können die Funktionseigenschaften von Hebelsicherheitsventilen, insbesondere von Pilotventilen für gesteuerte Sicherheitsventile beeinflußt und den Verhältnissen des au steuernden Sicherheitsventils und der abzusichernden Anlage angepaßt werden·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Sicherheitsventile mit Massebelastung über ein Hebelsystem, insbesondere Proportionalventile, finden u.a. als Pilotventile für gesteuerte Sicherheitsventils nach dem Belastungs- bzw, Entlastungsprinzip Verwendung. Die Funktionseigenschaften der Sicherheitseinrichtung werden dabei wesentlich durch die Funktionseigenschaften des Pilotventils bestimmt« Die während des Abblasens am Kegel des Pilotventils angreifende und durch das Hebel-Massesystem zu kompensierende Strömungskraft ist vom jeweiligen Hub des Pilotventils sowie vom Vordruck in der abzusichernden Anlage und vom Fachdruck im Rohrleitungssystem zwischen Pilotventil und gesteuertem Sicherheitsventil abhängig.
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Nachteilig wirkt sich die Überschreitung des Ansprechdruckes des Pilotventils bis zum öffnen des gesteuerten Sicherheitsventils und die Unterschreitung des Ansprechdruckes bis zum Schließen des Pilotventils aus. Zu große und nicht den. Sicherheitsbestimmungen entsprechende Überschreitungen des Ansprechdruckes können zu Gefahren und Schaden der abzusichernden Anlage führen. Ebenso unerwünscht sind Unterschreitungen, des Ansprechdruckes, da- sie mit Verlusten infolge des abgeblasenen Mediums bzw. Störungen des gesamten Rohrleitungssysteme verbunden sind. Is JLst..eine, Susatzeinrichtung bekannt, bei der die mit einem Anschlag versehene Druckstange des Pilotventils von. einem einstellbaren Tentilhub ab eine Plattenfeder deformiert. Die Plattenfeder ist innerhalb der Zusatzeinrichtung nicht austauschbar . line Demontage der Einrichtung ist nur im drucklosen Zustand der Anlage bei teilweise demontiertem Pilotventil möglich. Obwohl durch die Zusatzeinrichtung die Sunktionseigenschaften des Pilotventils etwas günstiger werden, können, die zulässigen Überschreitungen bzw. Unterschreitungen, des jeweils geforderten Ansprech- und Schließdruckes entsprechend den Sicherheitsbestimmungen nicht in jedem Pail erreicht werden.
Das Ziel., der Erfindung besteht darin, eine Zusatzeinrichtung für ein massebelastetes Sicherheitsventil, in Form einer elastischen Hubbegrenzung zu schaffen, mit der eine bedien— freundliche und feinfühlige Einstellung des Ansprech- und Schließdruckes des Pilotventils in den zulässigen Toleranzen während des Betriebes der Anlage und ein eventuell erforderlicher Austausch der Einrichtung oder von Teilen derselben ohne Betriebsunterbrechung; möglich ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elastische Hubbegrenzung durch Veränderung der Konstruktion und der Anordnung am Pilotventil mit Hilfe einer Zusatzkraft so
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umzugestalten, daß eine Optimierung der Funktionseigenschaften des ELlotventils durch Veränderung bzw.. Einstellung der elastischen Hubbegrenzung möglich wird* Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen einer Hebelhalterung und einer Masse über einen Hebel auf den mit Außengewinde versehenen Stegen einer nutformig ausgefrästen Hebelführung eine verstellbare und elastische, gegen die Öffnungsrichtung eines massebelasteten Sicherheitsventils wirkende Hubbegrenzung angeordnet ist. Diese besteht aus einem zylindrischen Grundkörper, dessen äußere Hülse über ein Innengewinde, vorzugsweise ein Feingewinde verfügt, und in dessen innerer Hülse ein Stößel mittels Druckfeder und Einstellmutter gehalten ist. Die elastische Hubbegrenzung wird soweit aufgeschraubt, daß zwischen dem Hebel des massebelasteten Sicherheitsventils und dem Stößel der elastischen Hubbegrenzung- ein Spiel verbleibt, dessen Größe von der Ventilausführung und von den Bedingungen der Gesamtanlage abhängt.
In der mit Schlitzen versehenen äußeren Hülse sind,in entsprechenden Bohrungen zwei Zugschrauben axial angeordnet, die in ein Gewinde unterhalb der Schlitze eingreifen. Auf dem zylindrischen Grundkörper befindet sich eine Kappe, die mit zwei am Umfang verteilten Kreuzlochschrauben gesichert ist.
Durch die Anordnung der elastischen Hubbegrenzung nicht innerhalb des Yentiles selbst, sondern übar der Hebelführung ist die Einstellung des erforderlichen Spiels sowie der Pedervorspannung der den Stößel belastenden Feder, vorzugsweise einer Schraubenfeder, oder falls erforderlich, sogar ein Auswechseln der Feder selbst möglich. Die erfindungsgemäße Lösung gestattet die Veränderung der Federkonstante durch Variieren der Zahl der federnden Windungen während des Betriebszustandes. Dadurch kann die Steilheit der Ströinungskraftkurve durch Veränderung der Federkonstante kompensiert werden.
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Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden·· . .
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig·Ms Seitenansicht des massebelasteten Sicherheitsventils mit elastischer Hubbegrenzung Pig. 25 Elastische Hubbegrenzung in Schnittdarstellung
Die Pig.. 1, zeigt in. einer Seitenansicht das massebelastete Sicherheitsventil 1 mit Hebelhaiterung 2, die an dem Hebel 3 befestigte Masse 4 sowie die elastische Hubbegrenzung 5·"
Die in Pig. 2 dargestellte elastische Hubbegrenzung besteht aus dem Grundkörper 8, dessen äußere Hülse 9 sii^ einem. Innengewinde 10,. vorzugsweise einem Peingewinde, versehen.ist und dessen, innere Hülse 11 den beweglichen Stößel 12. aufnimmt. Der Stößel 12 wird durch eine Druckfeder 13 belastetr deren Vorspannung mittels der Sinstellmutter 14, z.B.:. eine Sechskantkronenmutter, eingestellt und mittels eines Splintes gegen unbeabsichtigtes herstellen gesichert wird*
Die Einstellung, des Spiels zwischen Stößel 12 und Hebel 3 erfolgt durch Drehen des Grundkörpers 8 auf der mit' dem entsprechenden Außengewinde versehenen Stegen 7 der Hebelführung 6* Die Sicherung'des eingestellten Spieles ist durch Verspannen-des Gewindes 10 der geschlitzten äußeren Hülse 12 mit mindestens 2 in den Bohrungen 19 Zugschrauben 16 gelöst, die in ein Gewinde 20 der Schlitze 15 eingreifen. Die Zugschrauben 16 sowie die mittels eines Splintes gesicherte linstellmutter 14 sind mit einer Kappe 17 abgedeckt, die mit 2 am Umfang verteilten Sreuzlochschrauben 18 gegen unbeabsichtigtes Entfernen gesichert wird. Die Kreuzlochschrauben 18 werden in. bekannter Weise mittels Plombendraht und Plombe gegen unbefugtes Entfernen gesichert.
Claims (3)
- -5- 23 20 4 6 θErfindungsanspruch1. Zusätzeinrichtung für ein mässebelastetes Sicherheitsventil in Proportional- oder Vollhubausführungs, vorzugsweise für Pilotventile von gesteuerten Sicherheitsventilen, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen einer Hebelhalterung (2) und einer Masse (4) über einen Hebel (3) auf den mit Außengewinde versehenen Stegen (7) einer nutförmig ausgefrästen Hebelführung (6) eine verstellbare und elastische, gegen die Öffnungsrichtung des massebelasteten Sicherheitsventiles.(1) wirkende Hubbegrenzung (5) angeordnet ist, bestehend aus einem zylindrischen Grundkörper (8), dessen äußere Hülse (9) über ein Innengewinde (10), vorzugsweise ein PeIn-• gewinde verfügt, und in dessen innerer Hülse (11) ein Stößel (12) mittels Druckfeder (13) und Sinstellmutter gehalten ist·
- 2. Zusatzeinrichtung für ein massebelastetes Sicherheitsventil nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß-in der mit Schlitzen (15) versehenen äußeren Hülse-(9) in den Bohrungen (19) zwei Zugschrauben (16) axial angeordnet sind, die in ein Gewinde (20) unterhalb der Schlitze (15) eingreifen.
- 3. Zusatzeinrichtung für ein massebelastetes Sicherheitsventil nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß sich auf dem zylindrischen Grundkörper (8) eine Kappe (17) befindet, die mit zwei am. Umfang verteilten Kreuzlochschrauben (18) gesichert ist.Hierzujl Seifen Zeichnungen
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD23204681A DD206197A1 (de) | 1981-07-24 | 1981-07-24 | Zusatzeinrichtung fuer ein massebelastetes sicherheitsventil |
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1981
- 1981-07-24 DD DD23204681A patent/DD206197A1/de not_active IP Right Cessation
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