DD206236A1 - Sekundaerlichtquelle zur ausleuchtung einer beobachtungsflaeche - Google Patents

Sekundaerlichtquelle zur ausleuchtung einer beobachtungsflaeche Download PDF

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DD206236A1
DD206236A1 DD24208682A DD24208682A DD206236A1 DD 206236 A1 DD206236 A1 DD 206236A1 DD 24208682 A DD24208682 A DD 24208682A DD 24208682 A DD24208682 A DD 24208682A DD 206236 A1 DD206236 A1 DD 206236A1
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Wolfgang Putzker
Manfred Schneider
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Wolfgang Putzker
Manfred Schneider
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Abstract

SEKUNDAERLICHTQUELLE ZUR AUSLEUCHTUNG EINER BEOBACHTUNGSFLAECHE. DIESE SEKUNDAERLICHTQUELLE KANN INSBESONDERE BEIM KURSOR EINES DIGITALISIERGERAETES ZUR ANWENDUNG KOMMEN. ES WIRD EINE FLACHE BAUWEISE ANGESTREBT. STOERENDE EINFLUESSE AUF DAS SENSORSYSTEM DES KURSORS SOLLEN WEITGEHEND VERMIEDEN UND DAS LICHT MIT GUTEM WIRKUNGSGRAD AUF DIE AUSZULEUCHTENDE FLAECHE UEBERTRAGEN WERDEN. ERREICHT WIRD DIES MIT HILFE EINER LICHTLEITENDEN PLATTE DADURCH, DASS DIE DURCH DIE SPIEGELND BELEGTEN KANTEN BEGRENZTE LICHTLEITENDE PLATTE ZWEI BRENNPUNKTE AUFWEIST, DASS IM ERSTEN BRENNPUNKT DIE PRIMAERLICHTQUELLE UND IM ZWEITEN BRENNPUNKT EINE KONISCHE BOHRUNG MIT OPTISCH WIRKSAMER MANTELFLAECHE ANGEORDNET IST, UEBER DIE DAS LICHT DER PRIMAERLICHTQUELLE AUF DIE AUSLAEUCHTEFLAECHE GELANGT.

Description

Titel der Erfindung
Sekundärlichtquelle zur Ausleuchtung einer Beobachtungsfläche
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sekundärlichtquelle zur Ausleuchtung einer Beobachtungsfläche, wie-sie insbesondere beim Kursor eines Digitalisiergerätes zur Anwendung kommt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bekannte Einrichtungen haben an der Peripherie der Beobachtungsfläche Lichtquellen angeordnet· Um eine Blendwirkung weitgehend vom Beobachter fernzuhalten,sind Blenden vorgesehen. In einem anderen Palle ist die PrimärIientquelle seitlich vom Strahlengang des Beobachters angeordnet. Die Beobachtungsfläche wird mit Hilfe eines Teilerspiegels ausgeleuchtet. Thermische oder andere Lichtquellen unmittelbar an der Peripherie der Beobachtungsfläche haben negative Einflüsse auf das Meßsystem des Kursors, dessen sensitive Elemente ebenfalls dort angeordnet werden müssen. Teilerspiegel verhindern andererseits eine flache Bauweise.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Sekundärlichtquelie, die flach baut, das Sensorsystem des Kursors nicht nachteilig beeinflußt und das Licht einer Primärlichtquelie mit gutem Wirkungsgrad auf die auszuleuchtende fläche überträgt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, die Kopplung zwischen der Priinärlichtquelle und der in der Beobachtungsfläche liegenden Ausleuchtefläche so zu realisieren, daß einerseits ein ausreichender Abstand zwischen der Primärlichtquelle und dem Sensorsystem des Kursors besteht, um störende Einflüsse zu vermeiden, daß andererseits der Abstand zwischen Sekundärlichtquelle und Ausleuchtefläche so klein ist, daß eine extrem flache Bauweise erreicht wird. Die Lichtverluste sind dabei so klein wie möglich zu halten, um einen guten Lichtwirkungsgrad zu erreichen.
Erfindungsgemaß wird dies dadurch erreicht, daß das Licht einer Primärlichtquelle in bekannter Weise mit Hilfe einer lichtleitenden planparallelen Platte kanalisiert wird, wobei die Form der spiegelnd belegten Kanten der Platte so gewählt wird, daß sie zwei Brennpunkte aufweist« Hierdurch wird das Licht der im ersten Brennpunkt angeordneten Primärlichtquelle im zweiten Brennpunkt abgebildet bzw. zur Konvergenz gebracht. In diesem Punkt befindet sich eine konische Bohrung, deren größerer Durchmesser der Ausleuchtefläche zugewendet ist. Die Mantelfläche der konischen Bohrung ist so bearbeitet, daß sie Lichtteilerfunktion erfüllt. Durch diese wird das Licht auf eine spiegelnd belegte konzentrische Fläche gelenkt, die das Licht so reflektiert, daß es durch die Teilerschicht der Bohrung hauptsächlich auf die Ausleuchtefläche gelangt, die sich unterhalb der Bohrung befindet und nahezu die Größe ihres Querschnitts hat. In einer weiteren erfindungsgemäßen Variante, bei der der kleinere Durchmesser der konischen Bohrung der Ausleuchtefläche zugewendet ist, ist die Mantelfläche der Bohrung spiegelnd belegt. Die verspiegelte Mantelfläche wird dazu benutzt, das Licht der 'Teilstrahlengänge unmittelbar aus der Platte herauszustrahlen, wodurch ebenfalls eine Ausleuchtefläche in gewünschter Form und Größe entsteht. Der erforderliche Abstand zwischen Platte und Ausleichtefläche muß hierbei größer gewählt werden.
Die Torteile der Erfindung bestehen in der variablen Anordnungsmöglichkeit der Primärlichtquelle, in der flachen Bauweise sowie in der Senkung störender elektromagnetischer und thermischer Einflüsse auf das Sensorsystem bzw. auf die Ausleuchtefläche.
Δ usführungsbei spi el
Die Erfindung soll nachstehend an einem A usführungsbeispiel erläutert werden« In der Zeichnung zeigen:
Pig. 1: die Draufsicht auf die Sekundärlichtquelle, Fig. 2: eine Schnittdarstellung nach 51g. 1, Fig. 3ί <iie Schnittdarstellung einer weiteren Variante, Pig. 4: eine modifizierte Plattenform.
In Fig. 1 ist dargestellt, wie das Licht einer Primärlichtquelle 1, die in einem ersten Brennpunkt 2 der elliptisch ausgebildeten lichtleitenden Platte 3 angeordnet ist, durch die spiegelnd belegten Kanten 4 der Platte 3 über TelIstrahlengänge 5; б im zweiten Brennpunkt 7 der Ellipse abgebildet bzw· zur Konvergenz gebracht wird. Wie Fig. 2 zeigt, ist der Brennpunkt 7 ortsgieich mit der Symmetrieachse der konischen Bohrung 3, deren größerer Durchmesser der Ausleuchtefläche 9 zugewendet ist. Die Mantelfläche 10 der konischen Bohrung 8 ist so bearbeitet, daß sie als Teilerschicht wirkt. Um den kleineren Durchmesser der Bohrung herum ist die Planfläche der Platte 3 mit einer spiegelnd belegten konzentrischen Fläche 11 ausgestattet.
Die Fig. 2 zeigt dabei, y±a das Licht der Primärlichtquelle 1 über die Mantelfläche 10 der konischen Bohrung 8 und die spiegelnde Fläche 11 durch die Teilerschient hindurch auf die Ausleuchtefläche 9 gelangt, die durch das Auge 12 des Beobachters betrachten werden kann.
Die Fig. 3 zeigt eine Variante mit einer konischen Bohrung S, bei der der kleinere Durchmesser der Ausleuchtefläche 9 zugewendet ist. Die Teilstrshlengänge 5; 6 werden durch die spiegelnd belegte Mantelfläche 10 der Bohrung 3 aus der Platte 3 heraus auf die Ausleuchtefläche 9 gelenkt, die durch das Auge 12 des Beobachters betrachtet werden kann.
Die 54g. 4 zeigt eine modifizierte Form der Platte, die gegenüber der elliptischen Form in Fig. 1 technologische Vorteile bringt, in ihrer Funktion aber dem gleichen Zweck dient, das Licht der Primärstrahlenquelle 1 über Teilstrahlen 5; б in der Umgebung des Brennpunktes 7 zu konzentrieren.
Die Planparallelität der Platte bringt technologische Vorteile. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Bei konischer Ausbildung der lichtleitenden Platte können beispielsweise auf Kosten eines größeren technologischen Aufwandes gleichmäßigere Lichtverteilungen in der Ausleuchtefläche erzielt und/oder der Licht^irkungsgrad erhöht werden.

Claims (3)

  1. Erfindung sa nspruch
    1. SekundärIientquelle zur Ausleuchtung einer Beobachtungsfläche, wie sie insbesondere beim Kursor eines Digitalisiergerätes zur Anwendung kommt, bei der das Licht einer Primärlichtquelle durch eine lichtleitende Platte kanalisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die spiegelnd belegten Kanten (4) begrenzte lichtleitende Platte (3) zwei Brennpunkte (2; 7) aufweist, daß im ersten Brennpunkt; (2) die Primärlichtquelle (1 ) und im zweiten Brennpunkt (7) eine konische Bohrung (8) mit optisch wirksamer Mantelfläche (10) angeordnet ist, über die das Licht der Priinärlichtquelle (1) auf die Ausleuchtefläche (9) gelangt.
  2. 2. Sekundärlichtquelle nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Durchmesser der konischen Bohrung (3) der Ausleuchtefläche (9) zugewendet ist, daß die optisch wirksame Mantelfläche (10) eine Lichtteilerfläche ist und äaS die Planflache der Platte (3) um den kleineren Durchmesser der Bohrung (8) eine spiegelnd belegte konzentrische fläche (11) aufweist.
  3. 3. Sekundärlichtquelle nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinere Durchmesser der konischen Bohrung (8) der Ausleuchteflache (9) zugewendet ist und daß die Mantelfläche (10) der Bohrung (8) spiegelnd belegt ist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD24208682A 1982-07-30 1982-07-30 Sekundaerlichtquelle zur ausleuchtung einer beobachtungsflaeche DD206236A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0324062A3 (de) * 1987-12-28 1990-02-14 Motorola Inc. Licht-Diffusor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0324062A3 (de) * 1987-12-28 1990-02-14 Motorola Inc. Licht-Diffusor

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