DD206343A1 - Vorrichtung zur beschickung von extrudern und spritzgiessmaschinen - Google Patents
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Abstract
DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE VORRICHTUNG ZUR BESCHICKUNG VON EXTRUDERN UND SPRITZGIESSMASCHINEN MIT EINEN IM KONISCHEN BEREICH DES FUELLSTOFFRICHTERS AUF EINER HOHLWELLE ANGEORDNETEN LAENGSBEWEGLICHEN KOLBEN. ZIEL DER ERFINDUNG IST ES, DIE EFFEKTIVITAET DER MASCHINEN ZU ERHOEHEN UND DIE QUALITAET DES ENDPRODUKTES ZU VERBESSERN. AUFGABE IST DIE SCHAFFUNG EINER VORRICHTUNG, MIT DER EINE GLEICHFOERMIGE ZUSAMMENSETZUNG DES ZUR VERARBEITUNG GELANGENDEN GUTES AUS POLYMER-FUELLSTOFFGEMISCHEN ODER SEKUDAERPOLYMERWERKSTOFFEN ERMOEGLICHT WIRD. ERFINDUNGSGEMAESS WIRD DIES ERREICHT, DASS EINE BESCHICKUNGSSCHNECKE VORGESEHEN IST, DIE MIT DEM KOLBEN IM BEREICH DES AM FUELLSTOFFRICHTER ANGEORDNETEN ZYLINDERS VERBUNDEN IST.
Description
Vorrichtung zur Beschickung von Extrudern und SpritzgieSmaschinen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beschickung von Extrudern und SpritzgieBraaschinen mit einer im konischen Bereich des Füllstofftrichters auf einer Hohlwelle angeordneten Förderschnecke und einem in der Hohlwelle angeordneten längsbeweglichen Kolben.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Bekannt ist eine Einrichtung nach DE-OS 2 056 -556 mit einer auf der Hohlwelle angeordneten Förderschnecke und einem in der Hohlwelle geführten längsbeweglichen Kolben, der in der Endstellung über das Ende der Förderschnecke hinausragt und als Stopfkolben wirkt. Nachteilig ist, daß mit der Anordnung des Kolbens das Entmischen des Polysnergutes in der Förderschnecke nicht behoben wird und weiterhin die Schwierigkeit besteht, faserige Füll- oder Sekundärpolymerwerkstoffe mit einer Genauigkeit in das Verarbeitungsgut einzubringen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu erschaffen, mit der die Effektivität der Maschinen erhöht und. die Qualität des Endproduktes verbessert wird.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt dis Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, sjit dar eine gleichförmige Zusammensetzung des zur Verarbeitung gelangenden Gutes aus Polymer-Füllstoff gemischen oder Sekundärpolymerwerkstoffen ermöglicht wird.
ErfindungsgemäS wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Beschickungsschnscke vorgesehen ist, die mit dem Kolben ira Bereich des am Füllstoff trichter angeordneten Zylinders verbunden ist.
In der weiteren Ausbildung der Erfindung weist die Beschikkungsschnecke vorzugsweise eine drei- bis fünffache Länge ihres Durchmessers auf- Die Beschickungsschnecka ist in von einem Temperaturmantel umgebenden Zylinder geführt, Hit der Vorrichtung wird eins gleichförmige Zusammensetzung des zur Verarbeitung gelangenden Gutes aus Polymer-Füllstoff gemischen oder Sekundärpolymerwerkstoffen erreicht. Darüber hinaus wird die Effektivität der Maschinen erhöht und die Qualität des Endproduktes verbessert,
AusfÖhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausföhrungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichneng zeigt: Einen Füllstofftrichter mit einer Förderschnecke und einer Beschick.ungsschnecke.
Auf dem Gehäuse eines Extruders oder der Plastiziareinrichtung einer SpritzgieSmaschine mit einer Extruderschnecke 1 ist in einem- Beschickungsbereich 2 ein Zylinder 3 mit einem Teeiperiennantel 4-befestigt„ Daran ist an einer Kühlroanschette 5 ein Füllstoff trichter 6 angeflanscht. In dem Füllstofftrichter 5 sind Röhrwerkschaufeln 7 und eins Förderschnecke auf einer Achse 9 angeordnet, dia zentral zur Austrittsöffnung 10 fliegend gelagert ist. Die Förderschnecke 8 endet ein kurzes Stück vor Ende des konischen Abschnittes des Füllstoff-
trichters 6 und besitzt eine in Förderrichtung hin verjüngte konische Kontur. Koaxial enthält die Achse 9 eine durchgehende Bohrung 11, in der ein an einer Welle 12 befestigter Kolben 13 geführt wird. Der Kolben 13 ist an der gegenüberliegenden Seite mit einer Beschickungs schnecke 14 gekoppelt, die eine drei- bis fünfmal ihres Durchmessers betragende, aber auch davon abweichende Länge haben kann. Bei ihrer am weitesten innerhalb der Achse 9 liegenden Stellung des Kolbens 13 reicht die Beschickungsschnecke 14 bis nahe an die Förderschnecke 8 hinan. Die Beschickungsschnecke 14 wird in dem engumschliessenden Zylinder 3 geführt und hat im Einzugsbereich eine nach der äußersten Grenze des Drehmomentes bemessene möglichst große Beschickungstiefe zur Aufnahme des Füllgutes aus der Förderschnecke 8. Zur Austrittsöffnung 10 hin verringert sich diese. Unter dem Einfluß des thermischen Vorganges im Schneckengang wird das Füllgut bis unterhalb der Schmelztemperatur des Polymeren erwärmt und gesintert, bei zunehmendem Druck verdichtet und in den Bereich des Ausganges 15 transportiert. Wird der Kolben 13 aus der Bohrung 11 herausgeschoben, so trifft die Stirnseite der Beschickungsschnecke 14 auf das in den Bereich des Ausganges 15 geförderte, zu einem Pfropfen verdichtete und gesinterte Gut, das im Ausgangszustand, z. S. aus Polymerwerkstoff, fasriger, schwer rieselnder, stark flockiger oder klebriger Art besteht. Der Kolben 13 ist dreh- und längsbeweglich in der Achse 9 der Förderschnecke 8 angeordnet, sodaE diese derart zeitweise bewegungsschlüssig untereinander direkt oder über ein Zwischengetriebe verbunden sein kann, sodaS, wenn die Beschickungsschnecke 14 von der Extruder- oder Plastizierschnecke entfernt ist, also in die Bohrung 11 der Achse 9 zurückgezogen wird, in Förderrichtung mit gleicher oder aber verschiedener Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden kann. Dabei wird während der neuen Drehbewegung das Gut in die Beschickungsschnecke 14 eingezogen.
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Während dar Kolben 13 zusammen mit der Beschickungsschnecke 14 zur Drehbewegung eine ständig pulsierende Axialbewegung ausführt, erfolgt eine kontinuierliche oder auch diskontinuierliche Zuführung des zu einem kompletten Strang verdichteten und gesinterten Gutes zur Extruderschnecke 1 hin, indem das Gut zwischen die Gänge der Schnecke und diese restlos ausfüllend eingeführt wird. .
Bei der über der Drehbewegung ausführenden Pulsation vollzieht sich unter thermischem Vorgang und Einfluß der Schubvsrformung des im Schneckengang befindlichen Gutes ein Mischen und Verdichten, wobei vor allem die Reibung zwischen Zylinder und des von der Schnecks gleichzeitig vorgeschobenen Massestranges nahezu beseitigt wird.
Es ist auch möglich, daE über unabhängige Drehbewegungen von Förderschnecke und Beschickungsschnecka eine den Eigenschaften des Füllstoffes und dem wiederkehrenden Spritzvolumen entsprechende Dosiermenge in dan Bereich des Ausganges 15 gefördert werden kann.
Weiterhin ist möglich, daß bei. der Exrrtiderschn'ecks 1 zur Übernahme das so aufbereiteten Gutes ein äuSerst kurzer Einzugsbereich mit einem sich unmittelbar anschließende« Komp'rassions-· bereich bis zu«? restlosen Aufschmelzen des Götes ausreichend ist und dadurch ein relativ großer Homogenisierungsbereich selbst bei normaler Schneckenlänge zur Verfugung steht, Darüber hinaus wird erreicht, daS eine spezielle Entgasungszone an der Schnecke i entfallen kann, indem aus dem 3ereich zwischen dem Ausgang 15 und dem nicht mit Füllgut in Berührung kommenden Ende des Schneckenganges der Schnecks 1 in dem Gehäuse des Extruders oder der Plastiziersinrichtung über den Kanal 15 die Entlüftung bzw. Entgasung dar im hinteren Bereich der Schnecke 1 angesammelten flüchtigen Bestandteile, ggf, durch eine angeschlossene Entgasungsvorrichtung über einen VakuunsanschiuS erfolgt.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Beschickung von Extrudern und Spritz.-gieSmaschinen mit einer im konischen Bereich des Füllstofftrichters auf einer Hohlwelle angeordneten Förderschnecke und einem in der Hohlwelle längsbeweg-r liehen Kolben-; gekennzeichnet dadurch, daß eine Beschickungsschnecke (14) vorgesehen ist, die mit dem Kolben (13) im Bereich des am Füllstofftrichter {6} angeordneten Zylinders (3) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Punkt I1 gekennzeichnet dadurch, daß die Beschickungsschnecke (14) vorzugsweise eine dreibis fünffache Länge ihres Durchmessers aufweist,
3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daS die Beschickungsschnecke (14) in von einem Temperiermantal (4) umgebenden Zylinder (3) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23208681A DD206343A1 (de) | 1981-07-27 | 1981-07-27 | Vorrichtung zur beschickung von extrudern und spritzgiessmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD206343A1 true DD206343A1 (de) | 1984-01-25 |
Family
ID=5532578
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD23208681A DD206343A1 (de) | 1981-07-27 | 1981-07-27 | Vorrichtung zur beschickung von extrudern und spritzgiessmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DD (1) | DD206343A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0470510A3 (en) * | 1990-08-07 | 1992-06-03 | Krauss-Maffei Aktiengesellschaft | Apparatus for feeding injection moulding and extrusion moulding units |
| EP3332940A3 (de) * | 2016-12-09 | 2018-09-26 | Raumedic AG | Silikonextrusionsanlage, verfahren zur silikonextrusion sowie hierdurch hergestelltes silikonextrudat |
| IT201700148711A1 (de) * | 2017-12-22 | 2019-06-22 |
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1981
- 1981-07-27 DD DD23208681A patent/DD206343A1/de unknown
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| EP0470510A3 (en) * | 1990-08-07 | 1992-06-03 | Krauss-Maffei Aktiengesellschaft | Apparatus for feeding injection moulding and extrusion moulding units |
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