DD206619A3 - Hub- und senkvorrichtung fuer das schneidwerk einer selbstfahrenden futtererntemaschine - Google Patents
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Abstract
DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE HUB- UND SENKVORRICHTUNG FUER DAS SCHNEIDEWERK EINER SELBSTFAHRENDEN FUTTERERNTEMASCHINE, BEI DER NEBEN DER BODENANPASSUNG EINE GROESSERE GESAMTAUSHUBHOEHE FUER TRANSPORTFAHRT ODER ABSETZEN AUF DEN TRANSPORTWAEN GEGENUEBER BEKANNTEN SYSTEMEN MOEGLICH IST. DAS WIRD EINMAL ERREICHT, INDEM OBERER LENKER(2), UNTERER LENKER(8) UND KOPPEL(6) SO ANGEORDNET SIND, DASS SIE IM ARBEITSBEREICH EIN PARALLELOGRAMMSYSTEM DARSTELLEN. DABEI IST DER UNTERE LENKER(8) MASCHINENSEITIG AN EINEM PENDEL(10), DAS IN SCHWIMMSTELLUNG AN EINEM ANSCHLAG(14) ANLIEGT UND UEBER EIN KOPPELSYSTEM(12, 13) MIT BEGRENZTEM LAENGEAUSGLEICH MIT DEM OBEREN LENKER (2) IN WIRVERBINDUNG STEHT, GELAGERT. ZUM ANDEREN KANN AUF DEM UNTEREN LENKER (8) STATT DES KOPPELSYSTEMS (12, 13) EIN ANSCHLAGSTUECK (15) SO AUFGEBRACHT UND DIMENSIONIERT WERDEN, DASS DER ARBEITSBEREICH NICHT BEEINFLUSST WIRD. BEI EINER HUBBEWEGUNG UEBER DIE ARBEITSSTELLUNG FUER DIE BODENANPASSUNG HINAUS WIRD UEBER DAS KOPPELSYSTEM (12, 13) VOM OBEREN LENKER(2) BZW. UEBER. DEN UNTEREN LENKER (8) UND DAS ANSCHLAGSTUECK (15) DAS PENDEL (10) VOM ANSCHLAG (14) WEG MITBEWEGT, WODURCH AEHNLICHE, GEGENUEBER DEM PARALLELOGRAMM VERAENDERTE HUBBAHNEN ENTSTEHEN.
Description
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a) Titel der Erfindung
Hub- und Senkvorrichtung für das Schneidwerk einer selbstfahrenden ffuttererntemaschine
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Hub- und Senkvorrichtung für das Schneidwerk einer selbstfahrenden Futtererntemaschine, mit der eine Bodenanpassung in Längs- und Querrichtung zur Fahrtrichtung möglich ist.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus dem VJP 75 664· ist eine Hub- und Senkvorrichtung für das Schneidwerk einer Erntemaschine, insbesondere eines Feldhäckslers bekannt, bei der mit einem oberen und unteren Lenkerpaar, die mit einer Koppel verbunden sind, über hydraulische Arbeitszylinder, die am oberen Lenkerpaar angeschlossen sind, die Hub- und Senkbewegung ausgeführt wird· Dazu sind zur Verbindung zwischen dem Aufnahmebolzen am oberen Lenker und dem Arbeitszylinder an der Kolbenstange des ArbeiteZylinders eine Langlochführung angebracht· Den Arbeitszylindern sind Zugfedern zugeordnet, die an den Bodenführungselementen eine Bodendrückentlastung für einen begrenzten Hubbereich erwirken. Dabei können verschiedene Schneidwerke mit unterschiedlichen Schneidwerksmassen und deren Schwerpunktlagen durch eine änderbare Anzahl Federn und deren Vorspannung ausgeglichen werden· Infolge der beweglichen Anlenkung des Schneidwerkes an den Lenkerpaaren kann das Schneidwerk allen Bodenunebenheiten in Längs- und Querrichtung folgen und stellt somit ein kine-
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matisches System dar, das eine optimale Bodenanpassung und die notwendige Aushubhöhe verwirklicht·
Die Nachteile dieser Erfindung sind darin zu sehen, daß die Aushubhöhe auf Grund der baulichen Bedingungen für die Lenkerpaare begrenzt ist, da sich das Schneidwerk bei zu weit geneigter Lenkerstellung zu nahe an die vorderen Teile der Grundmaschine, wie z* B. Einzugswalzen, heranbewegt· Deshalb ist dieses System für den Aushub des Schneidwerkes auf einen Transportwagen mit größeren Rädern ungeeignet·
d) Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Hub- und Senkvorrichtung für das Schneidwerk einer selbstfahrenden Erntemaschine zu schaffen, die eine größere Gesamtaushubhöhe zuläßt·
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hub- und Senkvorrichtung für das Schneidwerk einer selbstfahrenden Erntemaschine so zu gestalten, daß die bekannten Elemente oberer Lenker, unterer Lenker und Koppel im Arbeitsbereich ein Parallelogrammsystem bilden, wobei der Einfluß der unterschiedlichen Schwerpunktlagen der Schneidwerke auf die Bodenkopierung ausgeschlossen wird und der Hubbereich erweitert wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, indem zwei neben der Zuführeinrichtung der Erntemaschine angeordnete, bewegliche Lenkerpaare mit der Grundmaschine verbunden sind. Dabei bildet der obere Lenker mit dem hydraulischen Arbeitszylinder und den Zugfedern eine komplette Baugruppe, die über eine Koppel mit dem unteren Lenker in Verbindung steht· Der untere Lenker ist grundmaschinenseitig mit einem Pendel verbunden, welches am Fahrgestell in einer Halterung drehbeweglich angeschlossen ist und an einem Anschlag anliegt· Zwischen oberem Lenker und dem Pendel ist ein Koppelsystem mit Längenausgleich gelenkig eingebaut, welches eine Wirkverbindung zwischen oberem Lenker und Pendel herstellt·
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Die Hub- und Senkbewegung der Lenkerpaare wird durch die an den oberen Lenkern angreifenden hydraulischen Arbeitezylindern erreicht· Über das Zugfedersystem zwischen oberem Lenker und Fahrgestell geschieht die Schneidwerksentlastung, indem in der Arbeitsstellung die Zugfederkräfte in die Lenker eingeleitet werden und damit der Auflagedruck der Schneidwerksgleitkufen durch eine mechanisch wirkende Schwimmstellung verringert wird· In dieser Tiefstellung sind die Lenker nur geringfügig nach innen geneigt. Der Längenausgleich der Koppelsysteme zwischen den Pendeln und den oberen Lenkern ist so bemessen, daß für den Arbeitsbereich mit Bodenanpassung die Pendel in ihrer Ruhelage verbleiben und die oberen und unteren Lenker zueinander als Parallelogrammsystem arbeiten. Wird durch die Hubzylinder an den oberen Lenkern das Hubsystem über die obere Arbeitsstellung für die Bodenanpassung hinaus bewegt, wird über das Koppelsystem vom oberen Lenker das Pendel mit der Lagerstelle des unteren Lenkers mitbewegt, wodurch eine gegenüber dem Parallelogramm veränderte Hubbahn entsteht.
Bei einer weiteren Ausführungsform der !Erfindung zur Erzielung eines ähnlichen Effektes ist auf dem unteren Lenker an Stelle eines Koppelsystems ein Anschlagstück aufgebracht, welches in der Arbeitsstellung am Pendel anliegt· Bei einer weiteren Hubbevvegung über die Bodenanpassung bzw· Schwimmstellung hinaus wird über die entstehende Hubbahn das Parallelogrammsystem oberer Lenker, Koppel, unterer Lenker, Pendel durch Wegschwenken des Pendels vom Fahrgestell verändert·
f) Ausführungsbeispiel
Die Ausführungsformen der !Erfindung sollen nachstehend an einem Beispiel erläutert v/erden·
In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht der Hub- und Senkvorrichtung für das Schneidwerk mit Koppelsystem in Anbaustellung,
Fig. 2: eine Seitenansicht der Hub- und Senkvorrichtung für das Schneidwerk mit Koppelsystem in Transportstellung bzw. bei Aufsetzen des Sehneidwerkes auf den Transportwagen,
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Pig. 3ί eine analoge Darstellung zu Fig. 1 mit der zweiten Ausführungsform mit Anschlagstuck,
Fig. 4: eine weitere analoge Darstellung zu Fig. 2 mit der Ausführungsform mit Anschlagstück.
Beidseitig neben der Zuführeinrichtung am Fahrgestell 1 einer nicht näher dargestellten selbstfahrenden Futtererntemaschine sind der obere Lenker 2 mit hakenförmiger Einhängevorrichtung in einem oberen Drehpunkt 4 befestigt, über den die Hub- und/ oder Senkbewegung des oberen Lenkers 2 bei Verstellung des schematisch dargestellten hydraulischen ArbeiteZylinders 5 erfolgt. Über eine Koppel 6, die in einer Bohrung 7 am oberen Lenker 2 angeschlossen ist, wird die Verbindung zum unteren Lenker 8, an dem eine Anlage 9 zum Eingriff in eine entsprechend gestaltete Gegenlage am Schneidwerk angebracht ist, hergestellt· Der untere Lenker 8 ist in seinem maschinenseitigen Ende mit einem Pendel 10, das am Fahrgestell 1 in einem unteren Drehpunkt 11 angeschlossen ist, drehbeweglich verbunden. Über ein Koppelsystem 12, 13 mit begrenztem Längenausgleich, welches am oberen Lenker 2 und am Pendel 10 befestigt ist, wird eine Wirkverbindung zwischen oberem Lenker 2 und unterem Lenker 8 hergestellt. Der Längenausgleich des Koppelsystems 12, 13 zwischen Pendel 10 und oberem Lenker 2 ist dabei so bemessen, daß für den Arbeitsbereich mit Bodenanpassung das Pendel 10 in seiner Ruhelage an einem Anschlag 14· am Fahrgestell 1 der Futtererntemaschine verbleibt und der obere Lenker 2 und untere Lenker 8 zueinander als Parallelogrammsystem arbeiten. Wird über den hydraulischen Arbeitszylinder 5 am oberen Lenker 2 die Hub- und/oder Senkvorrichtung von der Anbaustellung in die Arbeitsstellung für die Bodenanpassung nach oben bewegt, wird vom oberen Lenker 2 über die Koppel 6 der untere Lenker 8 und das Koppelsystem 12, 13 so weit mitbewegt, bis das Koppelsystem 12, 13 in der oberen Arbeitsstellung eine Gerade bildet. Bei einer weiteren Hubphase, z. B. zum Aufsetzen des Schneidwerkes auf den Transportwagen, wird vom oberen Lenker 2 über das gestreckte Koppelsystem 12, das Pendel 10 vom Anschlag 14 weg mitbewegt, wodurch eine gegenüber dem Parallelogramm veränderte Hubbahn entsteht.
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In der Ausführungsform gemäß Figuren 3 und 4 ist anstelle des Koppelsystems 12, 13 ein Anschlagstück 15 vorgesehen und auf dem unteren Lenker 8 so aufgebracht und dimensioniert, daß der Arbeitsbereich nicht beeinflußt wird. Erst bei Erreichen der oberen Arbeits- bzw. Schwimmstellung liegt das Anschlagstück am Pendel 10 an und bewirkt bei einem weiteren Anheben von der oberen Arbeitsstellung in die Transportstellung oder Aufsetzen ciuf den Transportwagen, daß das Pendel 10 analog der Ausführungsform gemäß Figuren 1 und 2 vom Anschlag 14 weg mitbewegt wird, wodurch ein ähnlicher Hubeffekt erreicht wird.
Claims (1)
- -e- 2362 9 9 1Er f ind ungsans pr uc h:Punkt 1Hub- und Senkvorrichtung für das Schneid\verk einer selbstfahrenden Futtererntemaschine, bei der das Schneidwerk über paarweise, seitlich der Zuführeinrichtung angeordnete, über hydraulische Arbeitszylinder betätigte Lenker bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Lenker (8) an seinem maschinenseitigen Ende mit einem an einem Anschlag (14) anliegenden Pendel (10) verbunden ist und das Pendel (10) über ein Koppelsystem (12, 13) mit begrenztem Längenausgleich mit dem oberen Lenker (2) in Mrkverbindung steht.Punkt 2Hub- und Senkvorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel (10) über ein auf dem unteren Lenker (8) dimensionierten Anschlagstück (15) mit dem oberen Lenker (2) in Wirkverbindung steht.Punkt 3Hub- und Senkvorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel (10) bei seiner Lage am Anschlag (14) mit dem unteren Lenker (8) der Koppel (6) und dem oberen Lenker (2)ein Parallelogrammsystem darstellt.Hierzu 4· Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23629981A DD206619A3 (de) | 1981-12-28 | 1981-12-28 | Hub- und senkvorrichtung fuer das schneidwerk einer selbstfahrenden futtererntemaschine |
| CS828212A CS245285B1 (en) | 1981-12-28 | 1982-11-18 | Cutter bar lifting and lowering device |
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Family Applications (1)
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- 1982-11-18 CS CS828212A patent/CS245285B1/cs unknown
- 1982-11-19 BG BG5866182A patent/BG41661A1/xx unknown
Also Published As
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| BG41661A1 (en) | 1987-08-14 |
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