DD206688A3 - Verfahren zum beschichten von hohlkoerpern mit emailschlicker od. dgl. - Google Patents
Verfahren zum beschichten von hohlkoerpern mit emailschlicker od. dgl. Download PDFInfo
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Abstract
DIE ERFINDUNG BEINHALTET EIN VERFAHREN ZUM BESCHICHTEN VON HOHLKOERPERN MIT EMAILSCHLICKER OD.DGL., WELCHES VOR ALLEM DURCH EINE UMSTELLUNG IN DER REIHENFOLGE VERSCHIEDENER TEILWEISE BEREITS BEKANNTER VERFAHRENSSCHRITTE INSBESONDERE BEIM EINSATZ HOCHPRODUKTIVER AUFTRAGSAUTOMATEN IN DER HAUSHALTSGESCHIRRHERSTELLUNG EINEN GETRENNTEN AUFTRAG VON INNEN- UND AUSSENEMAILSCHLICKER IN OPTIMALER WEISE BEI GLEICHZEITIG WESENTLICH GERINGEREM ENERGIEVERBRAUCH ERMOEGLICHT. DAS WESENTLICHE DER ERFINDUNG BESTEHT DARIN, DASS GRUNDSAETZLICH ZUERST DIE AUSSEN- UND ERST DANACH DIE INNENSEITE DER HOHLKOERPER BESCHICHTET WIRD, WOBEI DIE AUSSENSEITE VOR DER INNENBESCHICHTUNG LEDIGLICH VOR- UND ERST NACH ERFOLGTER INNENBESCHICHTUNG MIT DIESER ZUSAMMEN FERTIGGETROCKNET WIRD. BEIM FERTIGTROCKNEN WIRD DER BEREITS VORGETROCKNETE AUSSENMAILSCHLICKER BIS ZUR GRIFFESTIGKEIT ANGETROCKNET. DAGEGEN ERFOLGT DAS GAENZLICHE AUSTROCKNEN DER INNENBESCHICHTUNG ERST IM VERLAUF NACHFOLGENDER TRANSPORT- ODER VORWAERMSTUFEN ZUM BRENNPROZESS OHNE EINE ZUSAETZLICHE WAERMEZUFUHR. DIE NACH DEM FERTIGTROCKNEN DES AUSSENEMAILSCHLICKERS NOCH IN DER INNENBESCHICHTUNG VERBLIEBENE RESTFEUCHTIGKEIT EINE KUEHLEFFEKT, DER AUSREICHT, DIE HOHLKOERPER OHNE ZUSAETZLICHEN ENERGIEAUFWAND AUF EINE FUER DIE WEITERVERARBEITUNG AUSREICHENDE TEMPERATUR ABZUKUEHLEN. DIE MIT DEM VERFAHREN ANGESTREBTE ENERGIEEINSPARUNG WIRD VOR ALLEM DADURCH ERREICHT, DASS NUR NOCH EINMAL FERTIGGETROCKNET WIRD UND DASS DURCH EINE MASSVOLLE WAERMEZUFUHR UND DIE AUSNUTZUNG DES KUEHLEFFEKTES DER NICHT GAENZLICH FERTIGGETROCKNETEN INNENBESCHICHTUNG EIN ZUSAETZLICHE ABKUEHLUNG GAENZLICH ENTFALLEN KANN.
Description
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Sie Erfindung betrifft ein Verfahren zum Besohiohten von Hohlkörpern, vorzugsweise von Hauahaltsgesohirren sub Stahlblech oder Aluminium, mit Emailsohlioker od«dgl· p&steusen Überzugsmassen, die nach einem sich anschließenden Einbrennprozeß fest an der Oberfläche der Hohlkörper anhaften und diese daduroh weitestgehend vor Korrosion und/oder anderen schädlichen Umwelteinflüssen schützen sowie ihre Gebrauchsverteigensohaften erhöhen, zur bevorzugten Anwendung bei hochproduktiven Auftragsautoina ten«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Zum Erreichen optimaler Gebraaohswerteigensohaften ist es üblioh, Hohlkörper wie z.B» Haushaltsgeschirre an ihren Innen- und Außenseiten mit sich hinsiohtlioh ihrer chemischen Besistenz, ihrer Toxiditat und stoffliohen Zusammensetzung aber auch hinsichtlich anderer Eigenschaften, wie ζ·Β» dem Antihaftverhalten oder der Farbgebung, unterscheidenden Überzugsmassen zu versehen·So finden bei der Emaillierung moderner Haushaltegeschirre spezielle Innen- und Außenemails Anwendung« Es ist dabei bekannt, sowohl Innen- als euch Aufienemailsohlioker ia aufeinander folgenden
U. JUL 1981*947033
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¥er£ate@2äsaetaittea mit Hilfe von Auftragsautomaten aufzutragen· Im ©in Yormisehen der unterschiedlichen Bmailachlioker am Band d@r Bsrashaltsgesohirr« asu vermeiden, wird dabei in der Regel zuerst das Inner® der Geschirre beschichtet» Dabei ist es sowohl nach dem Innan«· als auch naoh dem sich anschließenden Aufienbeerforderlich^ den aufgetragenen Emailsohlicker duroh Wärmezufuhr anzutrocknen· Der sieh dabei zwangsläufig mit aufheizende Gtsehirrkörper ist vor jedem folgenden BearbeituBgssotaitt erst mieder abzukühlen»
Ziel d©r Krfisaduag
Es ist Ziel der Srfindung, ein Verfahren zum Besohiohten von vorzugsweise Haushaltsgesohirren mit Smailschlieker auf hooh-
Auftragsautomaten su entwickeln, bei dea das in auf» folgenden Terfahrensstufen durchgeführte getrennte Besolüohtea der Innen» und Außenseiten mit unterschiedlichen Spezialemslls &&£ optimale Weise und mit einem wesentlich geringeren Energieaufwand erfolgen kann·
Darlegung des Wesens der ]grfindung
Als wesentlich© üreaohe fur den bei den bisher üblichen Verfahren zum Beschichten von Hauehaltsgeschirren mit Smaileohlioker für die Ixin&n.™ und Au£enemaillierung auf Auftragsautomaten in der Regel sehr hohen Energieaufwand wurde der technologisch bedingte häufige Wechsel zwischen Wärmezufuhr zum Antrocknen des aufgebrachten Emailsohliok@rs und zur Abkühlung des dabei zwangsläufig mit aufgeh@ist@n Geeohirrkörpere erkannt»
Ks ist darum Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Beschichten von vorzugsweise Haushaltsgesohirren mit Emailachlicker od*dgl· zu finden«, das für Auftragsautomaten geeignet ist und auch ohne diesen häufigen Wechsel zwischen Wärme au- und »abfuhr zu optimalen Ergebnissen führt«
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X Diese Auf gälte wurde im ve sent liehen durch die Entwicklung eines neuen Verfahrens zum wechselseitigen Beschichten vor allem von Hauahaltsgeschirren mit Innen- und Außenemailsohlioker gelöst, welches vorzugsweise bei hochproduktiven Auftragsautomaten in der Massenfertigung einsetzbar ist und durch die folgenden 7erfahrenssohritte gekennzeichnet wirdt Ι« Aufgabe des Geschirrs auf den Auftragsautomaten 2» Beschichten der Außenseite des Geschirrs mit Außenemaileehlioker
3· Abtropfen und Verteilen des Sohliokers 4» Bandabwlsohen 5· Vortrocknen 6· Beschichten der Innenseite des Gesohirrs mit Innanemailsohlioker
7· Abtropfen und Verteilen des Schliokere 8· Eandabwisohen 9* Fertigtrocknen 10· Abgabe des fertig beschichteten Gesohirrs zur Weiterbearbeitung
Heu bei diesem Verfahren ist, daß gtundsätzlioh zuerst die Außen- und erst danaoh die Innenseite der Geschirre beschichtet wird· Der außen aufgetragene Emailaohlicker wird durch kurzzeitige Wärmezufuhr lediglich Torgetrooknet« Das Pertigtrooknen erfolgt erst, nachdem auch die Innenseite mit Smailsohlioker beschichtet ist« Dabei wird die Wärmezufuhr so bemessen, daß nur der an der Geschirraußenseite aufgebrachte und bereite vorgetrocknete Bmailsohlioker bis zur Griffestigkeit fertiggetrocknet wird» Bin gänzliches Austrocknen der Innenbeschichtung ist zur Durchführung der «eiteren Bearbeitungssohritte nicht unbedingt erforderlich und erfolgt deshalb erst nach der Abgabe des fertig beschichteten Geschirrs im Verlauf der nachfolgenden Transport- und Vorwärmetufen zum Brenn-
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prozeß ohne zusätzliche Wärmezufuhr·
Durch die dabei auftretend« Verdunstungskälte wird der beim IPartigtrookne» aufgeheizte Ge schirr kör par selbsttätig soweit wieder abgekühlt» daß seine Weiterbearbsitung problemlos erfolgen kann·
Sie mit dem Verfahren angestrebte finergieeinsparisag wird τον allem dadurch err©iohty daß nur noch einmal fertiggetrooknet wird und daß duroh eine maßvolle Wärmezufuhr und die Avisnutzung des Elhleffektes der nicht gäaslich. fertiggetrookneten Innen- *beSchichtung eine zusätzliche Abkühlung bei der Be Schichtung von insbesondere Hauahaltsgeschirren auf Auf tr ags automaten gänslioh entfallen kann»
Claims (1)
- Erfindxmgsansprttoh1« Verfahren zum Beschichten von Hohlkörpern mit Emailsohlioker od.dgl», vorrangig zur Anwendung bei hochproduktiven Auftrageautomaten in der Eaushaltsgeeohirrherstellung geeignet, dadurch gekennzeichnet, daß grundsätzlich zuerst die Außen- und «ret danach die Innenseite der Hohlkörper beschichtet wird, wobei die Außenseite vor der Innenbeschichtung lediglioh vor- und erst nach erfolgter Innenbeschichtung mit dieser zusammen fertiggetrooknet wird·
2» Verfahren gemäß Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß beimFartigtrocknen nur der an der Außenseite der Hohlkörper aufgetragene BmHi!schlicker bis zur oriffestigkeit angetrocknet wird j -während das Antrooknen der Innenbeschichtung ohne zusätzliche Wärmezufuhr im Verlauf nachfolgender Transport-IS oder Vorwärmstufen zum firennprozeß erfolgt·5· Verfahren gemäß Funkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl duroh die nur geringe Wärmezufuhr beim Vortrocknen der Außenbeschichtung als auch duroh die Ausnutzung des Euhleffektes der nach dem Tertigtrooknen der Außenbeschichtung noch feuchten Innenbeschichtung ein Aufheizen der Hohlkörper kaum erfolgt bzw· die erforderliche Abkühlung ohne zusätzlichen Energieaufwand erreicht wird.
Priority Applications (7)
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| IT67888/82A IT1156073B (it) | 1981-07-14 | 1982-07-13 | Procedimento per il rivestimento di corpi cavi con impasto di smalto o preparati simili |
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