DD206710A3 - Spannschelle - Google Patents

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DD206710A3
DD206710A3 DD23735982A DD23735982A DD206710A3 DD 206710 A3 DD206710 A3 DD 206710A3 DD 23735982 A DD23735982 A DD 23735982A DD 23735982 A DD23735982 A DD 23735982A DD 206710 A3 DD206710 A3 DD 206710A3
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
hollow body
clamp
clamping
band
tubular hollow
Prior art date
Application number
DD23735982A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Ortlieb
Manfred Busse
Roland Schmidt
Falk Heusler
Gerhard Wetzstein
Wolfgang Rentzsch
Original Assignee
Funk A Bergbau Huettenkombinat
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Abstract

DIE ERFINDUNG BEZIEHT SICH AUF EINE SPANNSCHELLE ZUM VERBINDEN VON ENDEN ZU SPANNENDER BAENDER, DRAEHTE UND DGL. ZIEL IST ES, SOLCHEN SPANNSCHELLEN DURCH DEN SPANNVORGANG BEWIRKTE BESCHAEDIGUNGEN AN DER SPANNSCHELLE WEITGEHEND ZU BESEITIGEN. ES IST AUFGABE DER ERFINDUNG, DIE BRUCHGEFAHR BEI SPANNSCHELLEN WEITGEHEND ZU BESEITIGEN. ERFINDUNGSGEMAESS WIRD DIESE AUFGABE DADURCH GELOEST, DASS DIE SPANNSCHELLE ALS ROHRFOERMIGER HOHLKOERPER AUSGEBILDET IST UND AN EINEM ENDE DES HOHLKOERPERS EINANDER GEGENUEBERLIEGENDE BIEGELASCHEN ANGEORDNET SIND.

Description

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Spannschelle
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannsche^le zum Verbinden von Enden zu spannender Bänder, Drähte und dgl., vorzugsweise für die Befestigung von flexiblen Rohren oder Schläuchen an Anschluß- und Verbindungsteilen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Es ist bereits eine Spannschelle zum Verbinden von Enden zu spannender Bänder bekannt. Die bekannte Spannschelle besteht aus dem mit Biegelaschen versehenen Bodenteil für die Halterung und Auflage eines ersten Bandendes und dem aus dem Bödenteil ausgelenkten Oberteil für die Halterung des zweiten Bandendes im gespannten Zustand. Das Oberteil wird durch zwei Trennschnitte quer zur LängserStreckung des Bodenteiles von letzterem getrennt und aus dessen Ebene ausgelenkt, so daß zwischen Bodenauflage und Oberteil ein Schlitz zur Durchführung des Bandes gebildet wird. Die den Biegelaschen entgegengesetzte Seite des Oberteiles weist eine Verzahnung auf (DE-OS 2751739).
Die Bruchgefahr derartiger Spannschellen ist groß, da durch das· Auslenken des Oberteiles aus dem Bodenteil in letzterem gerade dort Schwachstellen bildende Einschnü- , ruaagen geschaffen werden, die die bei der Bandspannung auftretenden, quer zum Bodenteil wirkenden Zugkräfte aufzunehmen haben. Da die beim Spannvorgang aufzubringende Zugkraft von der Bedienungsperson beeinflußt wird, sind Überbeanspruchungen des Materials durch größere
Zugkräfte an diesen Schwachstellen nicht auszuschließen. Die Folge davon ist, daß die im Bodenteil vorhandenen Einschnürungen parallel zur Spannkante des Oberteiles verbogen werden, einreißen oder völlig zu Bruch gehen. Außerdem entsteht an den Enden des Trennschnittes zwischen Ober- und Unterteil eine Kerbwirkung, die in Verbindung mit den Zugkräften bereits bei geringen Überbelastungen Rißbildungen verursacht. Das beim Einreißen nachgebende Material bewirkt die Aufweitung des Schlitzes zwischen Ober- und Bodenteil, so daß auf Grund des größeren Spielraumes zwischen Bandauflage und Oberteil und die durch die Rißbildung bewirkte Nachgiebigkeit der Spannkante des Oberteiles die Bandspannung und damit die Festigkeit der Verbindung zwischen Schlauch und Anschlußteil beeinträchtigt wird. Unter Betriebsbedingungen kann das zum unbeabsichtigten Lösen de"r Verbindung führen. Darüberhinaus erfolgt insbesondere unter rauhen Betriebsbedingungen, wie z. B. im Bergbau, durch Vibrationen, Zug- und Schleifeinwirkungen ein vorzeitiger Verschleiß der Spannschelle, da die bereits beim Spannvorgang eingerissenen Einschnürungen weiter aufreißen und damit das Lösen der Verbindung begünstigen. Im Extremfall kann das' Oberteil vom Bodenteil abgerissen werden oder die Einschnürung völlig durchreißen, so daß die Verbindung unwirksam ist. Da diese Vorgänge unkontrolliert erfolgen, wird das Bedienungspersonal durch schlagartiges Lösen der meist unter Druck stehenden Schläuche von den Anschlußteilen überrascht und durch schlagende Schlauchenden gefährdet. Weiter ist nachteilig, daß die Verzahnung an der Spann- kante des Oberteiles zum vorzeitigen Verschleiß des Spannbandes führt, da sich' die Zähne beim Spannvorgang in das Band eindrücken und dieses schwächen.
Außerdem gestattet die konstruktive Ausbildung der Spannschelle lediglich die Verbindung von.Bandenden, so daß deren Anwendungsbereich begrenzt ist.
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Ziel der Erfindung, .
Ziel ist es, durch den Sp^nvprgang.bewirkte Beschädigungen an der. Spannschelle und 'am5 Spannband weitgehend zu beseitigen sowie die Gefährdung des ßedienungspersonales durch unbeabsichtigtes Lösen von Schlauchverbindungen zu minimieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Bruchgefahr der Spannschelle wird einerseits durch die Bildung von Schwachstellen im Bodenteil, und zwar an der Stelle, wo die größten Zugbeanspruchungen beim Spannvorgang entstehen, und andererseits durch die Kerbwirkung im Winkel zwischen Bodenteil und Oberteil verursacht. Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, eine Spannschelle zu entwickeln, bei der zur Beseitigung der Bruchgefahr die Ausbildung von Schwachstellen im Bereich der durch den Spannvorgang hervorgerufenen Zugbeanspruchungen vermieden und die Kerbwirkungen weitgehend beseitigt sind. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Spannschelle als rohrförmiger Hohlkörper ausgebildet ist und an einem Ende des Hohlkörpers einander gegenüberliegende Biegelaschen angeordnet sind. Der rohrförmige Hohlkörper ist an einem Ende qnser und längs seiner Längsachse aufgeschnitten, wobei aus dem aufgeschnittenen Ende des Hohlkörpers Biegelaschen ausgeformt sind.
Weitere Merkmale bestehen darin, daß der rohrförmige Hohlkörper aus einem ebenen Blechteil ausgeformt ist und die zu einem Oberteil geformten Randstreifen des Blechteiles an einem Stoß aneinanderliegen. Der rohrförmige Hohlkörper ist vorzugsweise rechteckig ausgebildet.
Das zu spannende Band, Draht oder dgl. wird mit einem Ende in die Spannschelle eingeschoben und außen über die 'Unt.erkante der Band- bzw. Drahtauflage zurückgebogen. Das andere freie Ende wird um den zu befestigenden Körper gelegt und von der anderen Seite durch die
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Spannschelle geschoben. Danach wird es mit einer Spannvorrichtung gespannt, um die Kante des Oberteiles der Spannschelle zurückgebogen und durch Umschlagen der Biegelaschen befestigt.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles und von Zeichnungen näher erläutert· Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1: ein Bodenteil in der Draufsicht Figo 2: die geformte Spannschelle Fig. 3: die Befestigung des Spannbandes in der Spann-·
schelle Fig. 4ϊ die aus einem Rohrs,tück geformte Spannschelle
Ausführungsbeispiel
Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine aus einem ebenen Blechteil geformte Spannschelle gem. der Fig. 1 bis 3.
Die Spannschelle wird aus einem ebenen Blechteil 1 geformt, welches die Bandauflage 2 und die Randstreifen 3 bildet. Aus den Randstreifen 3 werden die Schlitze 4 ausgestanzt. Die Tiefe des Schlitzes beträgt 2/3 der Breite des Randstreifens 3· Die Randstreifen 3 werden senkrecht zur Ebene der Bändauflage 2 aufgerichtet, indem sie entlang der Linien 5 rechtwinklig umgebogen werden. Danach wird der größere Teil 6 in Höhe des Schlitzes 4 entlang der Linie 7 umgebogen und über die Bandauflage 2 geklappt, so daß ein Kanal zur Aufnahme des Spannbandes 8 gebildet wird. Der kleinere Teil des Randstreifens 3 bildet die Biegelaschen 9. Ein Ende 10 des Spannbandes 8 wird in Pfeilrichtung 10'durch die Spannschelle geschoben, so daß es innen auf der Bandauflage 2 aufliegt und außen am Bodenteil 1 der Spannschelle "und am Schlauch (nicht gezeigt) anliegt. Danach wird das Spannband 8 mit der eingehangenen Spannschelle um den Schlauch gelegt und das freie Ende 1.1 in Pfeilrichtung 11 ' durch die Spannschelle geschoben und mittels einer Spannvorrichtung gespannt.
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Anschließend wird das Bandende 11 um die Kante 1.2 zurückgebogen und durch Umschlagen der Biegelaschen 9 befestigt. Pig. 4 zeigt eine aus einem Rohrstück 1 gefertigte Spannschelle, bei der die Biegelaschen 9 durch Aufschneiden v des Rohrendes gebildet werden.
Die erfindungsgemäße Bandschelle ist für die Verbindung von flexiblen Rohren und Schläuchen auf Anschlußstutzen mittels einem Spannband geeignet. Sie zeichnet sich durch ihre einfache Herstellungsweise und große Stabilität aus.
Auf Grund ihrer Beschaffenheit enthält sie keine Schwachstellen, so daß eine Bruchgefahr, insbesondere während des Spannvorganges, fast völlig ausgeschlossen ist. Damit wird das unbeabsichtigte und unkontrollierte Lösen von Schlauchverbindungen unter Betriebsbedingungen sowie die
T5 Gefährdung des Bedienungspersonales minimiert. Außerdem wird die Haltbarkeit solcher Bandschellen erhöht, so daß der Aufwand an Betriebs- und Wartungskosten niedrig gehalten werden kann.

Claims (3)

  1. 237359 2
    Erfindungsanspruch
    1. Spannschelle, bestehend aus einem Bodenteil mit einer Auflagefläche für ein Spannmittel und einem über der Auflagefläche befindlichen Oberteil für das Spannen des Spannmittels sowie am Bodenteil befindlichen Biegelaschen, gekennzeichnet dadurch, daß die Spannschelle als rohrförmiger Hohlkörper (1) ausgebildet ist und an einem Ende des Hohlkörpers (1) einander gegenüberliegende Biegelaschen (9) angeordnet sind.
  2. 2. Spannschelle nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der rohrförmige Hohlkörper (1) an einem Ende quer und längs seiner Längsachse aufgeschnitten ist und aus dem getrennten Ende des Hohlkörpers (1) Biegelaschen (9) ausgeformt sind.
  3. 3. Spannschelle nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der rohrförmige Hohlkörper (1) aus einem ebenen Blechteil ausgeformt ist und die zum Oberteil geformten Randstreifen (3) des Blechteiles (1) an einem Stoß aneinanderliegen» . "
    4o Spannschelle nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der rohrförmige Hohlkörper (1) vorzugsweise rechteckig ausgebildet ist.
    Hierzu.^? Seiten Zeichnungen
DD23735982A 1982-02-12 1982-02-12 Spannschelle DD206710A3 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4765032A (en) * 1987-03-11 1988-08-23 Thomas & Betts Corporation Environmental bundling tie
US4868953A (en) * 1987-03-11 1989-09-26 Thomas & Betts Corporation Environmental bundling tie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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