DD206810A1 - Einrichtung zur uebertragung des axialschubes zwischen turbinengehaeusen - Google Patents

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DD206810A1
DD206810A1 DD23678682A DD23678682A DD206810A1 DD 206810 A1 DD206810 A1 DD 206810A1 DD 23678682 A DD23678682 A DD 23678682A DD 23678682 A DD23678682 A DD 23678682A DD 206810 A1 DD206810 A1 DD 206810A1
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Hugo Fuerchow
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Hugo Fuerchow
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Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE EINRICHTUNG ZUR UEBERTRAGUNG DES AXIALSCHUBES ZWISCHEN DEN GEHAEUSEN EINER TURBINE, DIE ALLE AUF GRUND DER WAERMEAUSDEHNUNG VOM TURBINENGEHAEUSE UND DEREN ROHRLEITUNGEN AUSGEHENDEN SCHUBKRAEFTE VOM ZWISCHEN DEN TURBINENGEHAESEN ANGEORDNETEN LAGERGEHAEUSE FERNHAELT. DABEI STEHT DIE AUFGABE, EINE VOM LAGERGEAEUSE UNABHAENGIGE VERBINDUNG DER TURBINENGEHAEUSE ZU SCHAFFEN. DAS WIRD DADURCH ERREICHT, DASS ZUR DIREKTEN VERBINDUNG DER TURBINENGEHAEUSE EINE IN EINER AXIALEN NUT DER GRUNDPLATTE EINES LAGERGEHAEUSES SEITLICH GEFUEHRTE, AXIAL UND VERTIKAL BEWEGLICH, MITTELS BOLZEN MIT DEN AN DEN TURBINENGEHAEUSEN ANGEBRACHTEN SPORNPLATTEN GELENKIG VERBUNDENE SCHUBSTANGE ANGEORDNET IST. DIE ERFINDUNG KANN IM DAMPF- SOWIE IM GASTURBINENBAU ANGEWENDET WERDEN.

Description

Einrichtung zur Übertragung des Axialschubes zwischen
Turbinengehäusen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur übertragung des Axialschubes zwischen Turbinengehäusen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Ss ist bisher allgemein üblich, den durch Wärmedehnungen der einzelnen Turbinengehäuse erzeugten Schub über das zwischen ihnen befindliche lagergehäuse weiterzuleiten. Dies geschieht entweder über eine axiale Verbindung zwischen Turbinen- und Lagergehäuse unterhalb der Maschinenteilfuge, und zwar möglichst in Eahe der-Lagergrundplatte, oder durch eine axiale Fixierung der Türbinengehäusepratzen auf dem Lagergehäuse. In beiden Fällen ist das Lagergehäuse Bindeglied zwischen den aufeinanderfolgenden Turbinengehäusen und somit auch allen Kräften ausgesetzt, die von den Turbinengehäusen und ihren Rohrleitungen ausgehen. Durch diese zum Teil auch queraxial wirkenden Kräfte wird das Lager aus seiner Montagelage gedrängt, was "zu Verkleminungen zwischen Lagergehäuse und Grundplatte oder zwischen den Pratzen und deren queraxialen Führungen auf dem Lagergehäuse führt.
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Dies hat zur Folge, daß sich Kräfte stauen und nach Erreichen einer bestimmten Größe plötzlich wieder abbauen, wodurch sich das Turbinenlager und Turbinengehäuse ruckartig verschieben. Dieser Umstand gefährdet nicht nur das An- und Abfahren des Turbosatzes, sondern läßt auch jede größere Laständerung zum Problem werden. Bei mehrgehäusigen Turbosätzen großer leistung tritt diese Erscheinung regelmäßig auf.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, alle vom Turbinengehäuse und deren Rohrleitungen ausgehenden Schubkräfte vom Lagergehäuse fernzuhalten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vom Lagergehäuse unabhängige Verbindung der Turbinengehäuse zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zur direkten Verbindung von Turbinengehäusen eine in einer axialen-Uut der Grundplatte eines Lagergehäuses seitlich geführte, axial und vertikal bewegliche, mittels Bolzen mit an den Gehäusen angebrachten Spornplatten gelenkig verbundene Schubstange angeordnet ist. Die zur berührungsfreien Verschiebung des Lagergehäuses durch das Turbinengehäuse in der Hut befindliche Schubstange weist einen Bolzen auf, und im Lagergehäuse ist eine mit vertikal beweglichen Gleitsteinen versehene, den Bolzen umfassende Gabel angeordnet·
Eine weitere Lösung der Aufgabe besteht darin, daß zum axialen Transport des Lagergehäuses die das Turbinengehäuse schiebende §eite der in der jfut befindlichen, eine nasenähnliche Auslenkung aufweisende Schubstange eine mittels Bolzen mit dem Turbinengehäuse und dem Lagergehäuse verbundene Lasche aufweist.
236786 7
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert
In der Zeichnung zeigen:
Jig. 1: eine queraxiale Ansicht der Verbindung in teilweise axialem Schnitt,
Jig. 2: einen Schnitt durch die Verbindung der Turbinengehäuse untereinander.
Der durch Wärmedehnung verursachte Axialschub geht von dem axial fixierten Turbinengehäuse 1 aus und soll an das Turbinengehäuse 2 weitergegeben werden. An den Turbinengehäusen 1 und 2 sind die mit jeweils zwei Stegen versehenen Spornplatten 3 und 4 befestigt. Die Schubstange 5 ist durch die Bolzen 6 und 7 mit den Spornplatten 3 und 4 gelenkig verbunden. Die unterschiedlichen 7/ärmedehnungen der Turbinengehäuse 1 und 2 bedingen die Beweglichkeit der Schubstange 5 in der vertikalen Ebene.- Die axiale Führung der Schubstange 5 erfolgt in der axial verlaufenden Hut 8 der Lagergrundplatte 9.
Zur notwendigen axialen Mitführung des Lagergehäuses 10 sind in der Pig. 1 zwei konstruktive Möglichkeiten dargestellt, bei denen jeweils eine bewegliche Verbindung zur Schubstange 5 vorgesehen ist. Welche der beiden Möglichkeiten in der Praxis zur Anwendung kommt, ist von den axialen Platzverhältnissen zwischen Lagergehäuse 10 und Turbinengehäuse 1 bzw· 2 abhängig.
Die Ausführung mittels der an der Lagergrundplatte 9 befestigten Gabel 11 mit dem in der Gabel 11 vertikal beweglichen Gleitstein 12 und dem in der Schubstange 5 festsitzenden Bolzen 13 hat den Vorteil, daß sie in jedem Falleanwendbar is t.
Die Verbindung der Schubstange 5 mittels Lasche 14 und die Bolzen 15 und 16 mit dem Lagergehäuse 2 stellt die andere Verbindungsart dar. Beide Verbindungsmöglichkeiten gewährleisten hinreichend genau die wegegleiche Übertragung der Gehäusedehnung als axiale Verschiebung auf das Lagergehäuse 10·
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Die aziale führung des Lagergehäuses 10 wird durch die an der Lag er grundplatte 9 befestigten und in der !Tut 8 gleitenden Paßfedern 17 übernommen.
Die vom Lagergehäuse 10 unabhängige Abstützung der Turbinengehäuse 1 und 2 ermöglicht ihre axiale Einstellung zueinander ohne gleichzeitig aufgebautes Lagergehäuse 10. Nach der asialen Einstellung der !Turbinengehäuse 1 und 2 ergibt sich ein Piaanaß für den Abstand der Anlagefläche zum Einbau erfindungsgemäßer Einrichtung. Die axiale Einstellung des Lagergehäuses 10 zu den Turbinengehäusen 1 und 2 erfolgt durch die Festlegung der Dickenmaße der Bei-.lagen 18 und 19.
Die queraziale Ausrichtung der Turbinengehäuse 1 und 2 zur Mitte des Lagergehäuses 10 erfolgt mittels der Beilagen 20 und 21 zwischen Schubstange 5 und den Stegen der Spornplatten 3 und 4·

Claims (3)

  1. 236786 7 -s-
    Erfindungsanspruch
    1. Einrichtung zur Übertragung des Axialschubes zwischen Turbinengehäusen, gekennzeichnet dadurch, daß zur direkten Verbindung von Turbinengehäusen (1; 2) eine in einer axialen Hut (8) der Grundplatte (9) eines Lagergehäuses (10) seitlich geführte, axial und vertikal be-
    . wegliche, mittels Bolzen (6; 7) mit den an den Gehäusen (1; 2) angebrachten Spornplatten (3 j 4) gelenkig verbundene Schubstange (5) angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur berUhrungsfreien Verschiebung des lagergehäuses (10) durch das Turbinengehäuse (1) die in der Hut (8) befindliche Schubstange (5), einen Bolzen (13) aufweist und im lagergehäuse (10) eine mit vertikal beweglichen Gleitsteinen (11) versehene, den Bolzen (13) umfassende Gabel (12) angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß aum axialen Transport des Lagergehäuses (10) die das Turbinengehäuse (2) schiebende Seite der in der But (8) befindlichen, eine nasenähnliche Auslenkung aufweisende Schubstange (5) eine mittels Bolzen (16) bzw, (15) niit dem Turbinengehäuse (2) bzw. Lagergehäuse (10) verbundene Lasche (14) aufweist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD23678682A 1982-01-15 1982-01-15 Einrichtung zur uebertragung des axialschubes zwischen turbinengehaeusen DD206810A1 (de)

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