DD206893A3 - Vorrichtung einer vorzugsweise magnetisch-mechanischen vereinzelungseinrichtung - Google Patents
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Abstract
DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE VORZUGSWEISE MAGNETISCH- VEREINZELUNGSEINRICHTUNG, INSBESONDERE FUER FLACHE WERKSTUECKE AUS UNGEORDNETER, LOSE LIEGENDER ANSAMMLUNG MITTELS FOERDEREZ. B. IN EINEM ROTORBUNKER. DIE TEILWEISE KOMPLIZIERT GEFORMTEN, ZUM VERHAKEN NEIGENDEN WERKSTUECKE FINDEN SICH IN EINER VIELZAHL UNTER DEN MECHANISCHEN BAUELEMENTEN Z. B. IN FERTIGUNGSBEREICHEN DER FEINWERK- UND ELEKTROTECHNIK/ELEKTRONIK. ZIEL IST EINE GROESSERE FOERDERLEISTUNG BEI OEKONOMISCH VERTRETBARER OEFTERER UMRUESTUNG. MIT EINER MODIFIZIERTEN STREUTROMMEL MIT TEILESPEZIFISCHEM FOERDERER, FESTSTEHENDEN MAGNETEN, ABFUEHRBAND USW. WERDEN VIER TEILELAGEN GROB AUSGERICHTET ANGEBOTEN UND GEGEBENENFALLS NUR EINE LAGE OHNE AUFWENDIGE ZUSATZEINRICHTUNGEN BEI EINGESCHRAENKTER NOCH GROSSER FOERDERLEISTUNG. EMPFOHLEN WIRD AUCH DER EINATS FUER TEILAUTOMATISIERTE NASSBEHANDLUNGEN WIE WASCHEN, BEIZEN, EINFAERBEN, GALVANISIEREN, TROCKNEN UND VEREINZELN FUER LACKIERUNG UND SCHNELLTROCKNUNG.
Description
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Titel der Erfindung
Vorrichtung einer vorzugsweise magnetisch-mechanischen Vereinzelungseinrichtung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung einer vorzugsweise magnetisch-mechanischen Vereinzelungseinrichtung, insbesondere für flache Werkstücke aus ungeordneter, lose liegender Ansammlung mittels Förderer z. B. in einem Rotorbunker. Die teilweise kompliziert geformten, zum Verhaken neigenden Werkstücke finden sich in einer Vielzahl unter den mechanischen Bauelementen z. B. in den Fertigungsbereichen der Feinwerk- und Elektrotechnik/Elektronik.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der Handhabetechnik für die Automation von Fertigungen brachte das Problem der Vereinzelung aus ungeordneter lose liegender Ansammlung von Teilen eine große Zahl verschiedener Lösungen hervor. Für spezielle Teile besonders der Massenfertigung sind sogar verschiedene Verfahren gleich gut anwendbar. 3ei kompliziert geformten Werkstücken, besonders den leicht verhakenden Flachteilen, deren Vorteil die Vereinigung mehrerer Einzelfunktionen zur Minderung des Fertigung sauf wand es ist, vergrößert sich auch die Schwierigkeit des Handhabens und die Kosten der Einrichtungen dafür. "Der Griff in die Kiste" ist selh.<?t mit dem sensorgesteuerten lianipulator, von nichtvertretbaren Aufwand für Klein- und Ivlittelserien abgesehen, noch nicht sicher oder schnell genug.
In der Fachzeitschrift "fördern und heben" 27 (1977) Hr. β wurden für flache Werkstücke und die dafür bisher üblichen Ordnungseinrichtungen die unbefriedigenden Ergebnisse besonders des Vereinzeins dargelegt und für eine untersuchte brauchbare Lösung, die der Erfindung naheliegt, die Aussage getroffen, daß es wenig sinnvoll ist, eine möglichst hohe Austragsleistung anzustreben, da dann die übereinanderliegenden und sich mehr oder minder verhakenden Werkstücke schwierig zu vereinzeln sind. 3s handelt sich hierbei um eine sogenannte Streutrommel mit wechselbar eingesetztem Band und mit aufgesetzten Mitnehmern, die je nach Form des Werkstückes als Schaufeln, Taschen, Haken usw. ausgebildet sind, auch gemäß DE OS 25 13 331 bzw. IL 74 04 599 mit einer abführenden Rinne beschrieben sind. Zusätzlich ist auf der Außenseite der Trommel ein runder Dauermagnet federnd und über einen Nocken anhebbar befestigt. Pur das Ordnen wurden u. a. Lösungen mit magnetischen Mitteln als SIvIAGO bekannt.
Ziel der Erfindung
Eb ist das Ziel der Erfindung, für die Automation von mechanischen Fertigungen leicht verhakende, magnetisierbare, flache Werkstücke' aus ungeordneter lose liegender Ansammlung, z. B. auch galvanischer Behandlungen, insbesondere für die Erfordernisse schneller Pressenbeschickung mit größerer Förderleistung als bisher zu vereinzeln. Auch für kleine Lose, z. B. zu stapelnder oder zu bearbeitender Teile, soll das Umrüsten noch ökonomisch vertretbar sein. Mit wenig Änderungen an der Vorrichtung ist universell ein großes TeileSpektrum zu erfassen und sind damit möglichst die vier stabilen Hauptlagen längsausgerichteter flacher Teile oder noch weniger Lagen grob vorzugeben.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische. Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird·
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, wechselbar einsetzbare Förderer z. 3. in sogenannten Streutrommeln beispielsweise durch eine bestimmte Gestalt, magnetische und
teile spezifische Hilfen, gegebenenfalls zusammen mit schnell und problemarmen Zu- und Abforderen! zu optimieren für ein Vereinzeln leicht verhakender, vorzugsweise magnetisierbarer flacher Werkstücke aus ungeordneter lose liegender Ansammlung, auch unmittelbar mit Fertigungsverfahren z. B. der Galvanik mit Trommeln u. ä. verbunden.
Merkmale der Erfindung
Der statische Zustand der erfindungsgemäßen. Vorrichtung ist eine modifizierte sogenannte Streutrommel, auch Rotorbunker genannt. Darin ist wechselbar ein wellenförmiger förderer einzusetzen als ein in sich steifes, biegsames Mitnehmerband, dessen wellenförmige Erhebungen auf die Abmessungen der zu vereinzelnden Teile bezogene maßliche Gestaltung erfahren, unter anderem im Halbwellenabstand und- radius, in der St eg- und Mitnehmerbandbreite, der Form der Mitnehmer, deren Abstände und die einer verstellbaren Trennwand. Im Bereich des oberen Quadranten des Förderers sind außen feststehende Magnete, im Abstand vorteilhafterweise einstellbaren Anordnungen, z. B. am Gestell angebracht, ebenso wie ein meistschräg angeordneter Abweiser im Innern des oberen Quadranten, unter dem statt· einer Rutsche ein.schneller arbeitendes Förderband zur Abführung vereinzelter Teile ansetzt oder andere Einrichtungen zur Erkennung oder Selektierung· In Funktion werden dem langsam rotierenden Rotorbunker zwischen einem unteren und oberen Filistand gleichartige Werkstücke zugeschüttet. Bei einer bestimmten Drehgeschwindigkeit ordnen sich längliche Teile axial mit minimalem Anteil umgeschlagener Teile unter Uachrutsehen aus. Fast in jeder Welle lassen die auf die Abmessung der Teile bezogenen Erhebungen zuunterst mindestens ein Teil liegen· Beim Hochgehen rutschen überflüssige Teile mei. stens längs ausgerichtet über die Mitnehmer ab oder überschlagen sich nur einmal, so daß die Häufigkeit der ausgerichteten Lage der oben ankommenden Teile mancher äußeren Form fast nur auf zwei Lagen beschränkt ist. Mit Hilfe der außen feststehenden Magnete wird nicht nur ein Halten bis zum oberen Totpunkt erreicht,
sondern durch, die"Anordnung und Verstellbarkeit, entweder der Haltekraft für nur ein Teil und für dieses sogar für nur eine bestimmte Lage einstellbar. Durch einen Abweiser wird für bestimmte Teileformen die Vereinzelung und Ordnung nach Lage sicherer, oder es können sogar nichtmagnetisierbare Teile vereinzelt werden. Als Abführung dient vorzugsweise ein schneller als eine Rutsche transportierendes Förderband, gegebenenfalls mit nachfolgenden in der Regel bekannten Ordnungshilfen, die die endgültige Ordnung oder Erkennung der richtigen Lage vornehmen.
Das Ordnen im Bereich der Abführung ist dann besonders vorteilhaft, wenn nur noch zwei Lagen vereinzelter Teile aus der Vorrichtung abgeworfen werden, dann kann eine w-förmige Einrichtung den Schwerpunkt des Teiles ausnutzend je einen Weg mit richtiger z. B. hochkantiger Zusammenführung nacheinander bewerkstelligen. Da mit der erfindungsgemäßen Ausführung bei optimaler Einstellung eine Vorzugslage vereinzelter Teile dominiert, ist die Abführung in V- oder L-förmiger Einrichtung günstig. Außer für Sensorerkennungseinheiten mit der Anlage einer Längsseite eines Teiles, wird für die Rückführung nicht lagegerechter Teile diese Führung bei nur wenig geminderter Förderleistung und durch Einsparung weiterer Einrichtungen zur Sortierung vorteilhaft und ist gegebenenfalls mit teileähnlichen Aussparungen zu bewerkstelligen. Insbesondere das Halten einzelner und gegebenenfalls sogar nur lagerichtiger Teile in den wellenförmigen Erhebungen wird dadurch erreicht, daß für die feststehende nichtbewegte Magnetanordnung ein oder mehrere Einstelleinrichtungen an der Magnethalteplatte insbesondere zur Abstandsänderung einzelner Magnete als einfachste Haltekrafteinstellung und Anordnung, ebenso wie das Verstellen der vorzugsweise steifen Magnetplatte zum Mitnehmerband selbst dienen kann. Die Anordnung der Magnete über den oberen Quadranten des aufwärt sf ordernd en umkehrenden Mitnehmerbandes dient vorzugsweise zum Halten der Teile gegen das wellenförmige Mitnehmerband, wo sie durch das Eigengewicht' allein nicht annähernd waagerecht abfallen würden.
Die Abmessung der Teile muß zum Rotorbunkerdurchmesser, zur iäitnehmerbandbreite und zur Rotorbunkerbreite für optimale Förderleistung bestimmte Verhältnisse haben, die durch eine in Achsrichtung einstellbare radiale Trennwand zusätzlich zum Mitnehmerbandwechsel vorgenommen werden· Die Menge der ungeordneten Werkstücke oder Teile im Rotorbunker ist ebenso von Einfluß für eine optimale Förderleistung und wird in der Zuführung mit einer Dosiereinrichtung geregelt. Diese erhält die Signale z. 3. für Minimum und Maximum wie von an und für sich bekannten Füllstandkontrolleinrichtungen z· 3. wie von Schwingförderern, von einer Wägeeinrichtung für den Rotorbunker, einer optischen oder elektronischen Hiveaukontrolle o. ä· Durch ein Mitnehmerband, das vorzugsweise ein biegsames im unteren Teil separat geführtes Endlosband insbesondere mit innenliegender förderung ist, kann der rotierende Rotorbunker durch dieses Förderband allein ersetzt werden. Bis zu einem gewissen Grade ist dadurch die Menge des Vorrates der ungeordneten Werkstücke oder Teile ohne Füllstandskontrolleinrichtung zu betreiben. Vorteilhaft ist das Führen durch einen tieferen Trog von größerem Radius oder einer ansteigenden Schräge in einen höheren kleinen vor der Umkehrung in die oberen Quadranten und unter anderem die Verstellbarkeit der Radien·
Die Verstellbarkeit der feststehenden Magnete in teilespezifische Abstands-, Lage- und/oder Magnetkraftänderung zum Mitnehmerband, vor allem im Bereich des Teileauslaufes, der Art, daß die Haltekraft vorzugsweise nur für ein Teil und/ oder dafür nur in einer Längsausrichtung ausreicht, bewirkt und unterstützt das sichere Vereinzeln unter Umständen sogar nur für zwei von vier möglichen Lagen. Darüberhinaus können Teile in bis zu vier Lagen nebeneinander abgeworfenwerden, indem die Gestalt der Teile z. 3. in der maßlichen Gestaltung der Welle des Mitnehmerbandes zu verschiedenen Abständen zur Magnetanordnung führt und in Bewegungsrichtung eine abnehmende Zahl von Magneten verwendet wird u. ä·
Dadurch, daß die teilespezifischen eingestellten Magnetanordnungen im Ganzen oder in Streifen austauschbar und/oder im Einstellwert z. B. über Maßzahlen und/oder in der Lage z. B. über Matrixwerte, Schablonen u. ä. lagebstimmt sind, ist beim umrüsten auf andere Teilekonfigurationen ein sehr schneller Wechsel möglich.
Für den Fall, daß sich das Mitnehmerband wenigstens im Bereich der teilespezifischen Wellenform aus thermoplastischen Material gestalten läßt, ist es vorteilhaft einen thermoplastischen Abdruck des Teiles in groben Umrissen vorzunehmen, was ebenso als Abdruck in erstarrendem Gießharz o. ä. mit wenig Aufwand möglich ist.
Der optimale Teiledurchsatz wird begünstigt durch geregelte Zuführung der Teile parallel zur Achse des Förderers in dessen abwärtsgehenden Bereich z. B. mit einem linear arbeitenden Vibrationsförderer, der durch leichte Schrägstellung gegen eine oder mit einer rechtwinkeligen-Kante die Teile schon längs ausrichten läßt»
Dadurch, daß das Mitnehmerband im unteren Bereich der Teilebunkerung in einem Flüssigkeitsbad läuft, läßt sich für optimierten hohen Teiledurchsatz eine Beruhigung der Bewegung der Teile erreichen. Das Bereich zwischen minimalen und maximalen Füllstand ist bei bestimmten Teileformen für gleichgroßen Teiledurchsatz pro Bearbeitungszeit dadurch größer. Ss ist naheliegend,im Fertigungsprozeß erforderliche üfaßbehandlungen, wie Beizen, .Einfärben, Galvanisieren,. Neutralisieren, Spülen'u. ä· einzu.beziehen und die kleinste Einheit der Einrichtung z. B. das Mitnehmerband mit Seitenbegrenzung von Bad zu Bad samt Teilen zu wechseln* Die für Behandlungen erforderliche Bewegung erreicht man vorteilhaft durch Rückwärtslauf, das Austragen mit Vereinzelung durch Vorwärtslauf. Bei Ölbädern wird eine gewisse Schonung gegen gegenseitiges Verkratzen der Teile erreicht1 bzw», durch Poliermittelbeigabe ein Entgraten usw· usf. Ein nachheriges 'Waschen im Waschmittelbad, Änderung der Drehrichtung zum einzelnen Austragen z. B. auf Gitterbänder von Förderern, Passieren eines Heißlufttrockenstrom.es, anschließendes Spritzen oder Tauchen und Durchlauf durch Schnelltrocken- oder Infrarotöfen wäre
die Vervollständigung eines automatisierten Ablaufs einer ITe st fertigung.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen erläutert. Es bedeuten
Fig. 1 magn. mech. Vereinzelungseinrichtung als Rotorbunker
im Schnitt dargestellt Pig. 2 Ansicht von Fig. 1 Pig. 3 Mitnehmerband im Schnitt Pig. 4 Ansicht von Pig. 3
Pig. 5 Rotorbunker mit Abweiser im Schnitt dargestellt Pig. 6 Abweiser mit abführenden Förderband Pig. 7 Winkelverhältnisse der Halbv/elle
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung erläutert. Pig. 1 stellt den Rctorbunker in seinem die Erfindung charakterisierenden Aufbau dar. In der Rotortrommel 2, welche drehbar im Rahmen 1 des Rotorbunkers gelagert und mit der Antriebseinheit 8 fest verbunden ist, befindet sich das Mitnehmerband 3 mit den eingesetzten Mitnehmern 4· Dieses Mitnehmerband ist so dimensioniert, daß es im eingelegten Zustand unter leichter Spannung steht. Eine zusatz-, liehe Arretierung innerhalb der Rotortrommel ist damit nicht erforderlich. Die ebenfalls am Rahmen des Rotorbunkers befestigte Magnethalteplatte 5 trägt die Magnetplatte 6 mit den aufgesetzten Dauermagneten 7. Hierbei ist auf folgenden Vorteil hinzuweisen. Die Gestaltung der Magnetaufhängung erlaubt ein schnelles Umrüsten für ein anderes Teilesortiment. Desweiteren ist die Magnetplatte zur Magnet halt ep latte., oder sind Einzelmagnete z. B. im Drehsinn der Rotortrommel und in Richtung Drehachse verstellbar angeordnet. Damit wird u. a. ein sehr genaues Einstellen des Haltepunktes durch Dauermagnete ermög1icht.
In Pig. 3 ist ein Ausschnitt des Mitnehmerbandes mit allen für dessen Gestaltung wichtigen Parametern dargestellt. Diese Parameter werden zum großen Teil von den Abmessungen (Länge, Breite, Dicke) der auszutragenden Werkstücke bestimmt
Dabei ist besonders auf den Zusammenhang von Teilelänge und -breite hinzuweisen. Im folgenden soll dieser Zusammenhang und die damit verbundenen Einflüsse der betreffenden Größen aufeinander dargestellt werden. Die werkstücklänge L beeinflußt hauptsächlich den Halbwellenabstand χ und die Breite des Mitnehmerbandes- k« . χ < L<2 χ . L < k<2 L
Mit beiden Besiehungen wird die Zwangsorientierung der Werkstücke längs der Rotorachse gewährleistet.
Der Halbwellenradius r, die Stegbreite y sowie der Mitnehmer abstand m 'sind in Abhängigkeit von der Werkstückbreite B zu dimensionieren
. rM,5B . 3 < y<2 B . B < m
Der Halbwellenradius r muß mindestens das l,5fache der Werkstückbreite betragen, damit die 'Teile in der Halbwelle sicher abgleiten können. Die Stegbreite y ist etwas größer als die Teilebreite, um die sichere Aufnahme eines Werkstückes zu gewährleisten. Sie darf aber nicht größer z. B. gleich der doppelten Werkstückbreite sein, weil sonst eine sichere Vereinzelung nicht gewährleistet wird und mehr als .ein Werkstück im Steg liegenbleibt. Desweiteren muß die Werkstückbreite kleiner als der Abstand zweier Mitnehmer voneinander sein. Dies ist für ein reibungsloses Abgleiten querliegender Teile erforderlich, die sich nicht in der richtigen Längslage befinden.
Der Zusammenhang von Halbwellenradius r und Halbwellenabstand χ macht es erforderlich, Bedingungen an die Abmessungen des zu fördernden Teilespektrums zu stellen. Ausgehend vom Halbwellenwinkel, dessen Größe von = 140° als optimaler Wert ermittelt wurde, ergibt sich somit folgende Beziehung zwischen Werkstücklänge L und Werkstückbreite B:
ί- 140° ß= 1S21
2 ß = 20°
| χ 2 " | r | « | cos ß | ^> L Z 3Β |
| χ = | 2 | r | • cos B | |
| χ = | 1 | ,87 | r | |
| X % | 2 | or |
Bedingung für die mittels dem Mitnehinerband anzutragenden Teile ist, daß deren Länge mindestens das Dreifache der Breite betragen muß. Von der Werkstückdicke H sind speziell die Mitnehmerhöhe t und die Höhe des Stegabsatzes ζ abhängig, t £. H H < ζ <C 2 H-
Die Mitnehmerhöhe t darf nicht größer sein als die Werkstückdicke des betreffenden Teiles, damit nur ein Teil im Steg festgehalten wird. Die Höhe des Stegabsatzes ζ bewegt sich zwischen einfacher und doppelter 7/erkstückdicke, um zu gewährleisten, daß immer ein Teil im Steg liegt, aber die nachfolgenden Teile ohne Behinderung durch das festgehaltene Werkstück abgleiten können«
Der Durchmesser des Mitnehmers a richtet sich nach Form und Außenkontur des zu fördernden Werkstückes· Er ist so zu wählen, daß ein Hängenbleiben abgleitender Teile am Mitnehmer ausgeschlossen wird. Die Dicke des Mitnehmerbandes wird hauptsächlich von seiner Form und seiner erforderlichen Spannung im eingelegten Zustand bestimmt. Die Wirkungsweise ist wie folgt zu beschreiben:
Die Rotortrommel mit dem eingelegten Mitnehmerband wird mit einer größeren Stückzahl von Teilen gefüllt. Durch die Form des Mitnehmerbandes erfolgt die Zwangsorientierung der Teile längs der Drehachse. Während der Drehbewegung der Rotortrommel zynischen unterem Totpunkt und horizontaler Lage gleiten die Teile in den einzelnen Halbwellen des Mitnehmerbandes, bis auf ein Werkstück, daß im Steg der Halbwelle von den
Mitnehmern gehalten wird, ab. Zwischen horizontaler Lage und oberem Totpunkt v/erden die stationär angebrachten Dauermagnete wirksam. Biese halten das Teil im Halbwellensteg. Beim Überfahren des oberen Totpunktes wird der Anziehungsbereich der optimal eingestellten Magnete verlassen; das Werkstück fällt je nach Lage früher oder später ab, wird z. B. von je einer Rinne aufgefangen und gleitet aus der JLo'tortrommel oder fällt auf ein Förderband, daß für höheren Durchsatz diese vereinzelte teils vorgeordnete Abführung übernimmt. In Figur 5 und 6 sind im wesentlichen Aufbau und Wirkungsweise einer weiteren Variante der mechanischen Vereinzelungseinrich-, tung dargestellt. Zur Förderung nichtmagnetischer Teile muß der Halbwellenwinkel des Mitnehmerbandes mindestens l60° bis maximal 180° betragen. Dieser 17ert ist erforderlich, um die Teile dem oberen Totpunkt der Trommel so nahe wie möglich in den Halbwellen zu halten. Am Ende jeder Halbwelle befindet sich eine Teilesperre (25), gekennzeichnet durch hohen Stegabsatz und hohe Mitnehmer, die so dimensioniert sind, daß mehr als ein Teil pro Halbwelle mitgenommen wird» Dies ist erforderlich, um garantieren zu können, daß jede Halbwelle mindestens ein Teil austrägt; da sich auf Grund des größeren Halbwellenwinkels das Abgleiten der Teile in der Trommel verschlechtert und somit die Austragsleistung gegenüber der magnetisch-mechanischen Variante wesentlich niedriger liegt» Nach Überstreichen des Haltewinkels in der Halbwelle fallen diese Teile auf einen Abweiser (23) > der durch seine Teilkreisform, die Gleitrichtung bestimmt. Die Gleitkante ist entsprechend der jeweiligen Teilestärke einstellbar. Dies bewirkt, daß das auf der Gleitfläche liegende Teil (9) im Kreisbogen auf das Förderband (24) und die darüberliegenden Teile linear über die Gleitkante hinweg zurück in den Troinmelgrund rutschen· Dieses vom Abweiser orientierte Teil wird vom Förderband in einer der vier Vorzugslagen transportiert.
Claims (12)
1, Vorrichtung einer vors ausweise magnetisch-mechanischen Vereiiizelungseinrichtüuig insbesondere für flache Werkstücke aas ungeordneter, lose liegender Ansammlung mittels wechselbar einzusetzenden Förderer z. 3. in einen Rotorbunker mit spezifischer Tsilezufilhrung, bereichsv/eisen Llagnetanordnungen und vor allem der Abführung einzelner Teile vorzugsweise mit Förderband, gekennzeichnet dadurch, daß der Förderer an, im Abstand einstellbaren Anordnungen von feststehenden llagnet en (7) vorbeibewegbar ist und in der Gestalt ein wellenförmiges, in sich steifes, biegsames LIitnehinerband (3) ist, dessen wellenförmige Erhebungen auf die Abmessungen der zu vereinzelnden 'Teile (9) bezogene maßliche Gestaltung erfahren, irrEalbwellenabstand (11) und -radius (10), in der Steg - (13) und liitnehmer· bandbreite (IS), der Form der Mitnehmer (4·), deren Abstände (19) und die einer verstellbaren Trennwand und daß die unterhalb des Endes der bereichsv/eisen Magnetanordnungen angebrachte und beginnende Abführung einzelner Teile-z.
B, ein Förderband ist und bei Bedarf ein Abweiser und sich nicht bewegende aktive Elemente von Selektiereinrichtungen angebracht sind, die in bekannter Weise nach Lage des Schwerpunktes, der Form und/oder der Masseverteilung, als auch pneumatisch usw. zusätzliche Bewegung dem einzelnen Teil erteilen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß für die Magnetordnung Einstelleinrichtungen für den Speisestrom und an der LIagne thai t ep latte (5) zur Abstandänderung einzelner Magnete oder der Magnetplatte (6) zum Mitnehmer band (3) vorgesehen sind.
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ο η ^ π O Pi Q 3 h
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Abführung einzelner Teile eine W-, V- oder L-förmige Einrichtung, z. B. ein Förderband, ist, gegebenenfalls mit teileähnlichen Aussparungen.
4. Vorrichtung nach Ansprach 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Magnetanordnung über den oberen Quadranten des aufv/ärtsfordernden umkehrenden .Liitnehmerbandes (2) und in Bewegungsrichtung eine abnehmende Zahl oder Magnetkraft aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Teilemaße zum Rotorbunkerdurchmesser und zur Mitnehmerbandbreite ein bestimmtes Verhältnis haben und eine Trennwand eingestellt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Menge des Vorrates der ungeordneten Werkstücke oder Teile im Rotorbunker durch eine Füllstands- oder Wägekontrolleinrichtung mit Dosiereinrichtung geregelt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Mitnehmerband (3) ein vorzugsweise biegsames Endlosband im unteren Teil separat geführt mit innenliegender Förderung
8.»,Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3t gekennzeichnet dadurch, daß die insbesondere faststehenden Magnete eine teilespezifische Abstands-, Lage- oder Kraftänderung zum Mitnehmerband erfahren,, vor allem im Bereich des Teileauslaufes der Art, daß die: Haltekraft nur für ein Teil und dafür nur in einer Längsaasrichtung ausreichtν
j- Vorrichtung nach. Anspruch 1 und 8, gekennzeichnet dadurch, daß die. teilespezifischeneingestellten Magnetanforderungen im Ganzen oder in.
Streifen austauschbar und im Einstellwert über Maßzahlen über Matriswerte, Schablonen u. ä. lagetestimmt sind*
pt -Π Ο Λ
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das 2.11 t nehme r band (3) seine teilespesixische v/ellenfcrni insbesondere thermoplastisch, vorzugsweise als Abdruck des Seiles selbst erhält.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, deren spezifische Teile Zuführung vorzugsweise geregelt wird, gekennzeichnet dadurch., daß die Zuführung parallel zur Achse des Förderers in dessen abwärtsgehenden Teil erfolgt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 7, gekennzeichnet dadurch, daß das Mitnehrnerband (3) im meist unteren Bereich der Ieileaufnähme in einem Flüssigkeitsbad ζ. 3. aus Öl, Waschmittel, Lack, ehem. Reagensien wie Beizen, Einfärbungen oder in galvanischen Bädern z. B. für Trommelvernicklungen, Spül-, Heiß- und Heutralisationsbädern zeitweise rückwärts v/ie vorwärts läuft.
$ercu„j£„.„Seiten Zeichnungen
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ID=5535386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23571081A DD206893A3 (de) | 1981-12-14 | 1981-12-14 | Vorrichtung einer vorzugsweise magnetisch-mechanischen vereinzelungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD206893A3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4583635A (en) * | 1983-09-15 | 1986-04-22 | Polygram B.V. | Arrangement for aligning and supplying flat prismatic articles |
-
1981
- 1981-12-14 DD DD23571081A patent/DD206893A3/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4583635A (en) * | 1983-09-15 | 1986-04-22 | Polygram B.V. | Arrangement for aligning and supplying flat prismatic articles |
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|---|---|---|---|
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |