DD206953A1 - Schwenkarm mit greiferfuttern zum handhaben von werkstuecken an mehrspindeldrehautomaten - Google Patents

Schwenkarm mit greiferfuttern zum handhaben von werkstuecken an mehrspindeldrehautomaten Download PDF

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DD206953A1
DD206953A1 DD25080983A DD25080983A DD206953A1 DD 206953 A1 DD206953 A1 DD 206953A1 DD 25080983 A DD25080983 A DD 25080983A DD 25080983 A DD25080983 A DD 25080983A DD 206953 A1 DD206953 A1 DD 206953A1
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gripper
swivel arm
drive shaft
gripper head
chucks
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Application number
DD25080983A
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Inventor
Hilmar Geipel
Reimund Hass
Joachim Schoerner
Original Assignee
Leipzig Drehmaschinen
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Abstract

Schwenkarm mit einem oder mehreren Greiferfuttern zum automatischen lagedefinierten Handhaben von Werkstuecken an Mehrspindeldrehautomaten. Mit dem Schwenkarm wird der zeitliche und geraetetechnische Aufwand der Werkstueckenhandhabung gesenkt, indem eine zusaetzliche Bewegung realisiert ist. Der Schwenkarm ist geteilt ausgefuehrt. In ihm sind die mechanischen und hydraulischen Betaetigungselemente fuer die Kraft- und Bewegungsuebertragung angeordnet. Der Greiferkopf ist auf der Antriebswelle befestigt und folgt deren Bewegungen, die sich als zusaetzliche Kippbewegung darstellt.

Description

Schwenkarm mit Greiferfuttern zum Handhaben von Werkstücken an Mehrspindeldrehautomaten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Schwenkarm mit einem oder mehreren Greiferfuttern zum automatischen lagedefinierten Handhaben von Werkstücken an Mehrspinde !drehautomaten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Schwenkarme mit Greiferfuttern zur Werkstückhandhabung veröffentlicht in 11WMW Informationen Automatendrehen" 2Ir. 3; Prospekt-Er.: EB 6819/d/e/f; Ag 09/280/76 und "Schütte Mehrspinde !drehautomat en, Zusatzeinrichtungen" Lü.11.76.7500, bei denen die Werkstücke durch den Schwenkarm und seine Hilfseinrichtungen den Spannvorrichtungen der Maschine zugeführt, entnommen und an Nachfolgeeinrichtungen übergeben werden. Dabei ist es erforderlieh, das zu handhabende Werkstück immer in eine solche Lage zu bringen-, daß die Drehachse des Werkstückes parallel zur Spindel"-achse der Maschine verläuft.
Bei einigen Varianten der Werkstückhandhabung ist es vorteilhaft, das Werkstück aus einer bestimmten Lage von einer peripheren Einrichtung abzunehmen, lagegerecht der Spannvorrichtung zuzuführen, zu entnehmen und an weitere periphere Einrichtungen weiterzugeben.
Um diese Art der Werkstückhandhabung realisieren zu können, sind bei den bekannten 3chT7enkarmvarianten zusätzliche Einrichtungen zur LagebeStimmung der Werkstücke erforderlich.
Diese Einrichtungen bedeuten einen zusätzlichen, mitunter hohen technischen Aufwand und größeren Platzbedarf. Bei komplizierteren Werkstückgeometrien sind diese zusätzlichen Einrichtungen oft störanfällig. Die möglichen Hichtungen des Werkstückflusses und die Verkettungsmöglichkeiten zu anderen Maschinen sind dadurch eingeschränkt.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, einen Schwenkarm mit Greifern zu schaffen, mit dem eine rationellere Gestaltung der Werkstückhandhabung ohne zusätzliche Einrichtungen unter Berücksichtigung des spezifischen Aufbaues von Mehrspindeldrehautomaten möglich ist, der eine größere Handhabesicherheit und beschädigungsloses Manipulieren der Werkstücke sowie lagedefiniertes Zu- und Abführen erlaubt. Der Gesamtaufwand der Gerätetechnik wird reduziert, die Handhabezeit und die Anzahl von Übergabesteilen verringert. Eine bessere und schnellere Anpassung an geänderte Werkstückformen ist möglich. Außerdem wird eine Verbesserung der Einordnung der Mehrspindeldrehautomaten an vorhandene Werkstückflußsysteme erreicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe wird dadurch gelöst, indem ein Schwenkarm mit einem oder mehreren Greiferfuttern zum Handhaben von Werkstücken an Mehrspindeldrehautomaten geschaffen wurde, der einen zusätzlichen Freiheitsgrad in einer Ebene senkrecht zur Schwenkebene aufweist und dadurch ermöglicht, die Werkstücke extern und intern in die jeweils günstigste lage innerhalb eines Werkstückflußsystems zu bringen und sonst notwendige, mitunter aufwendige und störanfällige Einrichtungen überflüssig werden läßt.
Merkmale der Erfindung
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der auf der Schwenkwelle fest angeordnete Schwenkarm geteilt ausgeführt ist und aus Lagergehäuse und Greiferkopf besteht.
Im Lagergehäuse ist drehbar die Antriebswelle aufgenommen, wobei das axiale Spiel der Lagerung minimal gehalten ist. Die Antriebswelle dient zur Kraft- und Bewegungsübertragung über die Verzahnung, Zahnstange und hydraulischem Antriebszylinder auf den Greiferkopf.
Sin Teil der Antriebswelle ist als öl-Hingverteiler ausgebildet. Durch diese konstruktive Ausführung und dadurch, daß die Ölzufuhr für die Greiferfutter und den Arbeitszylinder für die Kippbewegung des Schwenkarmes durch das Innere der Schwenkwelle erfolgt, ist eine optimale, raumsparende Lösung realisiert.
Der Greiferkopf ist auf der Antriebswelle befestigt und folgt deren Bewegung, die sich als zusätzliche Kippbewegung des Schwenkarmes darstellt, deren Endlagen durch Anschläge und Anschlagschrauben exakt begrenzt sind. Das axiale Lagerspiel ist mit einem Distanzelement und einer Kiemmutter einstellbar.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Dabei zeigt
Pig. 1: Anordnung des Schwenkarmes
Pig. 2: Schnittdarstellung des Antriebes
Im Arbeitsraum eines nicht näher dargestellten Sechsspindel-Putterteildrehautomaten mit Doppelschaltung befindet sich der in Lagergehäuse 4 und Greiferkopf 5 geteilte Schwenkarm 1, der auf der Schwenkwelle 2 festgeklemmt ist. Die Schwenkwelle 2 ist im nicht näher dargestellten Spindelkasten gelagert und ragt in den Arbeitsraum. Die Schwenkbewegung wird durch Antrieb 16 und die axiale Bewegung durch Antrieb 15 auf an sich bekannte ?«reise auf die Schwenkwelle 2 übertragen. Die Energiezufuhr für die Greiferfutter 3, in diesem Beispiel hydraulisch, erfolgt vom Spannraum aus durch das Innere der Schwenkwelle 2. Das lagergehäuse 4 ist auf der Schwenkwelle 2 fest angeordnet und folgt deren Bewegungen.
Im Lagergehäuse 4 ist die drehbare Antriebswelle 6 untergebracht, auf der unmittelbar neben dem Lagergehäuse 4 der Greiferkopf 5 befestigt ist. Die Antriebswelle б ist so ausgeführt, daß ein Bereich dieser Welle als Öl-Hingverteiler 3 zur Clzuführung für die Betätigung der Greiferfutter 3 genutzt wird. Durch die Mehrfachfunktion der Antriebswelle 6 zur Lagerung des Greiferkopfes 5, zur Kraft- und Bewegungsübertragung und zur Nutzung als Öl-Eingverteiler 8 wird eine sehr raumsparende Lösung erzielt. Der Greiferkopf 5 nimmt die Greiferfutter 3 auf. Gegen axiales Verschieben ist die Antriebswelle 6 durch das Distanzelement 12 und eine Kiemmutter 13 gesichert, mittels der auch das Lagerspiel einstellbar ist.
Zur exakten Begrenzung des Drehwinkels des Greiferkopfes 5 dient ein Anschlag 11, der sich innerhalb einer Eingnut im Lagergehäuse 4 mit dem Greiferkopf 5 mitbewegt. Die Indlagenfixierung erfolgt durch Anschlagschrauben 17.
ÜTach Beendigung des Schaltvorganges der Spindeltrommel wird der Schwenkarm 1 axial mit leeren Greiferfuttern 3 aus seiner Ausgangsstellung in Richtung der Spannvorrichtungen 14 bewegt. Aus den Spannvorrichtungen 14 der beiden Spannlagen wird jeweils ein Fertigteil abgegriffen, hinter die Ebllisionsebene der Querschlitten transportiert und aus dem Arbeitsraum herausgeschwenkt. Gleichzeitig erfolgt die zusätzliche Kippbewegung des Greiferkopfes 5. Diese wird im Hahmen der Folgesteuerung durch Beaufschlagung des hydraulischen Arbeitszylinders 10 eingeleitet. Der Arbeitszylinder 10 bewegt axial die Zahnstange 9, die mit der Verzahnung 7 der Antriebswelle 6 in Eingriff steht und dadurch eine Drehbewegung des Greiferkopfes 5 erzeugt,
Durch diese Zusatzbewegung, die sich am Greiferkopf 5 als Kippbewegung darstellt, werden die Werkstücke in ihre günstigste Lage für den weiteren Werkstückfluß gebracht.
öffnen der Greiferfutter 3 werden die Fertigteile lagegerecht an periphere Einrichtungen übergeben. Danach richtet sich der Greiferkopf 5 mit geöffneten Greiferfuttern 3 auf, verfährt axial zur Hohtei!bereitStellungsstation, greift mit
jedem Greiferfutter 3 ein Rohteil und verfährt wiederum axial hinter die Kollisionsebene.
üiach Einschwenken in den Arbeitsraum fährt der Schwenkarm 1 in Verlängerung der Achse der Spannvorrichttingen 14, übergibt die HöhteiIe und kehrt in seine Ausgangslage zurück.

Claims (2)

  1. Patentanspruch
    1. Schwenkarm mit Greiferfuttern für Mehrspindeldrehautomaten dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Schwenkwelle (2) geklemmte Schwenkarm (1) geteilt ausgeführt ist als Greiferkopf (5) und Lagergehäuse (4), in dem drehbar eine Antriebswelle (6) gelagert ist, die teilweise als Öl-Ringverteiler (8) ausgebildet ist und eine Verzahnung (7) aufweist, die in Eingriff steht mit einer Zahnstange (9), die mit einem hydraulischen Arbeitszylinder (1O) gekoppelt ist, daß der Greiferkopf (5) auf der Antriebswelle (6) fest angeordnet ist und daß in dem Lagergehäuse einstellbare Anschläge (11), ein Distanzelement (12) und eine Kiemmutter (13) vorgesehen sind.
  2. 2. Schwenkarm nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Schwenkwelle (2) die Druckmittelzufuhr befindet.
    Hierzu^L^Seiten Zeichnungen
DD25080983A 1983-05-11 1983-05-11 Schwenkarm mit greiferfuttern fuer mehrspindeldrehautomaten DD206953B1 (de)

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DD206953B1 DD206953B1 (de) 1986-12-24

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