DD207086A3 - Vorrichtung zum schonenden dosieren von zuschlagstoffen - Google Patents

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DD207086A3
DD207086A3 DD23143181A DD23143181A DD207086A3 DD 207086 A3 DD207086 A3 DD 207086A3 DD 23143181 A DD23143181 A DD 23143181A DD 23143181 A DD23143181 A DD 23143181A DD 207086 A3 DD207086 A3 DD 207086A3
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DD
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vibrator
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vibrator pot
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DD23143181A
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Gerhard Adam
Eckhart Schlinzig
Joachim Koenig
Wilfried Rudolf
Original Assignee
Fortschritt Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung fuer Zuschlagstoffe, vorzugsweise von Begasungstabletten oder Begasungspellets fuer die Schaedlingsbekaempfung in einem Getreidesilo, bei der die im Vivratortopf gelagerten Zuschlagstoffe vereinzelt dem Getreidestrom zugefuehrt werden. Ziel der Erfindung ist, die mechanische Beanspruchung der Zuschlagstoffe zu reduzieren und die Betriebssicherheit bei Einhaltung derBegasungsparameter zu erhoehen. Die Aufgabe besteht darin, die Foerderung der Zuschlagstoffe im Foerderaufsatz nur zur Fuellung des Schachtmagazines vorzunehmen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass ein mit einer steuerbaren Ausstosseinrichtung ausgebildetes Schachtmagazin im Anschluss an dem Austritt des Foerderaufsatzes des vibratortopfes befestigt ist. Ihre Bewegungsfrequenz ist variierbar. Am Eintritt des Schachtmagazines und im Anschluss an die Ausstosseinrichtung ist je eine Registriersonde angeordnet. Die Ausstosseinrichtung, die Registriersonden und der Antrieb des Vibratortopfes sind ueber eine Steuereinrichtung elektrisch verriegelt. Der Zeitraum der Entleerung ist groesser ausgelegt als der der zum Nachfuellen des Schachtmagazines benoetigt wird. Waehrend dieser Zeitdifferenz ist der Vibratortopf stillgesetzt.

Description

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Vorrichtung zum schonenden Dosieren von Zuschlagstoffen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schonenden Fördern und Dosieren von Zuschlagstoffen in einen Fördergutstrom· Der Einsatz erfolgt vorzugsweise zur Schädlingsbekämpfung, indem Begasungstabietten oder -pellets einem Getreidestrom zugeführt werden, bevor er in die Silozelle geleitet wird·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Dosiereinrichtungen bekannt, bei denen ein Schachtmagazin aus einem darüber angeordneten Vorratsbehälter im freien Fall beschickt wird· Diese Einrichtungen sind nicht funktionssicher, da es oft zur Brückenbildung im Vorratsbehälter kommt. Es sind auch elektromagnetische Schwingfördersysteme bekannt, z.B· Vibratortöpfe, in denen ein größerer Posten von Begasungstabletten gelagert, infolge der Vibration auf einer Innenwendel gefördert und vereinzelt dem Getreidestrom zugeführt werden· Diese bekannten Schwingfördersysteme zeichnen sich durch eine kontinuierliche Arbeitsweise aus, haben jedoch den Nachteil, daß der gesamte eingelagerte
Tablettenvorrat ständig bewegt wird· Da die Begasungstabletten eine weiche Konsistenz haben, kommt es infolge der hohen mechanischen Dauerbeanspruchung zu starkem Abrieb und zum Bruch, was zur Gefährdung der Betriebssicherheit der Anlage und zu einer unerwünschten Änderung des Ausgäsungsverhaltens des Schädlingsbekämpfungsmittels führt. Außerdem wird die gesundheitsschädigende Wirkung auf das Begasungspersonal erhöht»
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung soll die mechanische Beanspruchung der Zuschlagstoffe auf ein Mindestmaß reduziert und die Betriebssicherheit erhöht werden. Des weiteren sollen Voraussetzungen geschaffen werden, um die bei der Begasung von befallenem Lagergut erforderlichen Parameter einhalten zu können·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der die Zuschlagstoffe nur bedingt mechanischen Belastungen ausgesetzt werden«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein mit einer steuerbaren Ausstoßeinrichtung ausgebildetes Schachtmagazin vertikal an dem Vibratortopf, UZW, im Anschluß an dessen Austritt angeschlossen ist· Am Eintritt des Schachtmagazines und im Anschluß an die Ausstoßeinrichtung ist je eine Registriersonde angeordnet,, die über die Steuereinrichtung mit dem Antrieb des Vibratortopfes und der Ausstoß- . einrichtung elektrisch verbunden sind· Die Bewegungsfrequenz der Ausstoßeinrichtung ist variierbar. Zur schonenden Behandlung der Zuschlagstoffe ist der Zeitraum der periodischen Entleerung des Schachtmagazines wesentlich größer ausgelegt, als der zum Nach-
füllen desselben benötigte. Während der Zeitdifferenz zwischen Entleeren und Nachfüllen des Schachtmagäzines wird die !Förderung der Zuschlagstoffe im Vibratortopf unterbrochen·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel nachstehend näher erläutert werden· Die zugehörige Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung der Vorrichtung in der Ansicht·
Sin Vibratortopf 1 ist mit einem Förderaufsatz 2 ausgebildet, in dem eine Wendel 3 verlegt ist. An dem Vibratortopf 1 ist ein Schachtmagazin 4 vertikal verlegt, so daß der Austritt 5 des FörderaufSatzes 2 mit dem Eintritt 6 des Schachtmagazines 4 einen Durchgang bilden· Am Auslauf des Schachtmagazines 4 ist eine Ausstoßeinrichtung 7 in Form eines Schiebers angeordnet, der durch einen nicht dargestellten Schubmagnet periodisch bewegt wird. An dem Eintritt 6 sowie unterhalb der Ausstoßeinrichtung 7 ist je eine Hegistriersonde 8; 9 angeordnet· Der. Schubmagnet der Ausstoßeinrichtung 7» die Registriersonden 8; 9 und- der nicht dargestellte Antrieb des Vibratortopfes 1 sind mit einer Steuereinrichtung 10 verbunden· Nach dem Inbetriebsetzen des Vibratortopfes 1 erfolgt die Förderung der sich innerhalb des Förderaufsatzes 2 befindlichen Begasungstabletten auf der Wendel 3 und werden vereinzelt durch den Austritt 5 dem Schachtmagazin 4 zugeführt. Während des FÖrdervorganges in das Schachtmagazin 4 passiert"die Begasungstablette die Hegistriersonde,8 und löst einen elektrischen Impuls aus, der in der Steuereinrichtung 10 ge-
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speichert wird. Sobald dieser Impuls für eine bestimmte. Zeitdauer ausbleibt, indem das Schaftmagazin 4 sieb, im gefüllten Zustand befindet und die Begasungstablette vor der Registriersonde 8 in Ruhestellung verharrt, erfolgt über die elektrische Steuereinrichtung 10 die Abschaltung des Antriebes des Yibratortopfes 1. Anschließend erfolgt die periodische Abgabe der Begasungstabletten über die Ausstoßeinrichtung 7 in clen Getreidestrom· Die Bewegungsfrequenz des Schubmagneten der Ausstoßeinrichtung 7 kann entsprechend dem Durchsatz der Getreideförderanlage und dem vorhandenen Schädlingsbefall verändert werden. Beim Ausstoß der Begasungstablette aus dem Schachtmagazin 4 passiert diese im freien Pail die Eegistriersonde 9· Der hierbei von der Registriersonde 9 abgegebene elektrische Impuls wird durch eine elektronische Registriereinrichtung der Steuereinrichtung 10 aufsummiert und die Differenz zu der sich im Schachtmagazin 4 bei gefülltem Zustand befindlichen Gesamttablettenanzahl gebildet. Erreicht nun diese Differenz eine vorgegebene Restanzahl, erfolgt eine erneute Einschaltung des Antriebes des Yibratortopfes 1, so daß das Schachtmagazin 4 wieder aufgefüllt wird» Der beschriebene Vorgang wiederholt sich· Die Leerlaufzeit des Schachtmagazine s 4 ist bedingt durch die Anzahl der Begasungstabletten, die das Schachtmagazin 4 aufnehmen kann, sowie durch die relativ geringe Bewegungsfrequenz des Schubmagneten der Ausstoßeinrichtung 7, erheblich größer als die Fachfüllzeit· Während der Zeit zwischen der Leerlauf— und der ITachfüllzeit verbleibt der Vibratortopf 1 einschließlich der sich darin befindlichen Begasungstabletten in Ruhestellung,
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird bei kontinuierlicher Zuführung von Begasungstabletten in einen Getreidestrom eine diskontinuierliche Arbeitsweise des Vibratortopfes 1 erreicht. Die mechanische Bean-
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spruchung der im Vibratortopf 1 zwischengelagerten Begasungstableuten wird auf ein Mindestmaß reduziert.
Der Srfindungsgegenstand kann auch in anderen Bereichen der Industrie eingesetzt werden, beispielsweise bei der geordneten Zuführung von empfindlichen Kleinteilen zu einer Verpackungsmaschine·

Claims (3)

Erfindungsansprüche
1· Vorrichtung zur schonenden Dosierung von Zu-. schlagstoffen, vorzugsweise von Begasungstabletten oder -pellets, für die Schädlingsbekämpfung in einem Getreidesilo, bei der die in einem Vibratortopf zwischengelagerten Zuschlagstoffe vereinzelt auf seiner Wendel gefördert werden, gekennzeichnet dadurch, daß ein mit einer Ausstoßeinrichtung (7) versehenes Schachtmagazin (4),-dessen Eintritt (6) mit einer Registriersonde (8) ausgebildet ist, an den Austritt (5) des Vibratortopfes (1) verlegt und eine zweite Registriersonde (9) der Ausstoßeinrichtung (7) nachgeschaltet ist, wobei die Ausstoßeinrichtung (7), die Registriersonden (8; 9) und der Antrieb des Vibratortopfes (1) mit einer elektronischen Steuereinrichtung (10) verbunden sind«
2· Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Bewegungsfrequenz der Ausstoßeinrichtung (7) variierbar ist·
3· Verfahren zur schonenden Behandlung der Zuschlagstoffe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Zeitraum der Entleerung des Schachtmagazines wesentlich größer ausgelegt wird, als der zum Nachfüllen desselben benötigte, und während der Zeitdifferenz zwischen Entleeren und Nachfüllen des Schachtmagazines die Förderung im Vibratortopf unterbrochen wird·
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -
DD23143181A 1981-07-03 1981-07-03 Vorrichtung zum schonenden dosieren von zuschlagstoffen DD207086A3 (de)

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SU827772485A SU1225802A1 (ru) 1981-07-03 1982-06-03 Устройство дл дозировани штучных изделий
BG5687782A BG42887A1 (en) 1981-07-03 1982-06-03 Device for precise dosing of additional substances
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