DD207089A3 - Verfahren zum herstellen einer fadenfangvorrichtung an einer spulenhuelse - Google Patents

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DD207089A3
DD207089A3 DD23900182A DD23900182A DD207089A3 DD 207089 A3 DD207089 A3 DD 207089A3 DD 23900182 A DD23900182 A DD 23900182A DD 23900182 A DD23900182 A DD 23900182A DD 207089 A3 DD207089 A3 DD 207089A3
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Karl Duda
Manfred Kaufhold
Georg Rode
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Karl Duda
Manfred Kaufhold
Georg Rode
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Anbringen einer Fadenfangvorrichtung an dem oberen bzw. unteren Ende einer Spulenhuelse. Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Spulenhuelse aus Metall einzusetzen und Umfangsgeschwindigkeiten groesser als 5000 m/min zu ermoeglichen. Dies wir dadurch geloest, dass am Huelsenende zwei gegenueberliegende Nuten angebracht, anschliessend in diesen Nuten segmentweise Fasen angedreht, die Huelse axial bis zur Verformung des Nutgrundes belastet und abschliessend ueberdreht wird.

Description

-V-
239001 3
Titel der Erfindung
Verfahren zum Herstellen einer Fadenfangvorrichtung an einer Spulenhülse
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung einer Fadenfangvorrichtung an einer kegeligen oder zylindrischen Spulenhülse, insbesondere wiederverwendungsfähigen Mehrweghülse.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, einen V-förmigen Fangschlitz an einer Spulenhülse, die eine zylindrische oder kegelige Form DeSItZt1 anzubringen. Dieser Fangschlitz hat die Aufgabe, den Faden aufzunehmen, festzuhalten und so den eigentlichen Aufspulvorgang abzusichern. Der Fadenfangschlitz ist in den meisten Fällen entweder an einem oder beiden Hülsenenden in einem bestimmten Abstand angeordnet. Die Hülse selbst wird dabei aus Hartpappe oder -papier hergestellt. Dabei erfolgi die Anbringung des Fangschlitzes so, daß mit einem Hesser oder ähnlichem Werkzeug umlaufend in den Hülsenmantel eine Nut eingestochen wird und dabei die Papierlagen bis zu einer genau definierten Tiefe eingeschnitten werden. Durch die Elastizität des Materials kommt es nach dem Einschneiden zu einer Rückfederung der einzelnen Papierlagen, wodurch im Nutgrund ein unendlich kleiner Fangschlitz gebildet wird. Es ist weiterhin bekannt, den Fangschlitz an
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einer Hülse aus Piastmaterial durch Drehen einer V-förmigen Nut mit einem profilierten Nutgrund an den vorbestimmten Stellen des Umfanges anzuarbeiten. Danach wird in diese Nut ein Rundring möglicherweise aus Gummi oder ähnlichem Werkstoff eingelegt. Durch diese Komplettierung, d.h. die vorgestochene V-förraige Nut und der eingelegte Rund ring, wird die Bildung von zwei Fangschlitzen erreicht, die sich in den Flanken zwischen Nut und Rundring bilden. Die Herstellung dieser Fadenfangvorrichtung bei den Hülsen aus Hartpapier und auch aus Plaste haben den Nachteil» daß bedingt durch das eingesetzte Material ihre Verwendung nur einmal bzw. für maximal 10 Bespulungen möglich ist. Nachteilig bei diesen Hülsen ist weiter, daß hiermit lediglich Umfangsgeschwindigkeiten von maximal 3000 bis 4000 m/min möglich sind.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, an einer Hülse, die wenigstens 50 Bespulungen ermöglicht, also eine hohe Standzeit besitzt, eine Fadenfangvorrichtung anzubringen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat die technische Aufgabe, an einer Hül'se aus Metall oder anderem geeigneten Werkstoff eine Fadenfangvorrichtung dergestalt anzubringen, daß sie bekannterweise V-förmig ist aber in ihrem Grund unendlich klein wird. Dabei soll die Fadenfangvorrichtung nur über bestimmte Segmente des Umfanges verteilt sein. Die Hülse muß Umfangsgeschwindigkeiten größer als 5000 m/min ermöglichen
Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß in einem definierten Abstand von einem der beiden Hülsenenden eine umlaufende, in der Wandung gegenüberliegende Nut sowohl innen als auch außen in einen kegeligen oder zylindrischen, rohrförmigen Hülsenkörper eingestochen und anschließend eine oder mehrere Fasen segmentweise auf den
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Umfang verteilt an die Kanten der äuBeren Nut angearbeitet danach wird die Hülse einer definierten axialen Belastung ausgesetzt, wobei der Nutgrund gestaucht und die äußeren Nutwände gegeneinander gepreßt werden. Abschließend muß die gesamte Mantelfläche der Hülse überdreht werden.
Aus führungsbeispiel
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 : Schnitt durch den Hülsenkörper mit innerer und
äußerer Nut
Fig. 2 : Teilschnitt durch den Hülsenkörper mit angearbeiteter Fase
Fig. 3 : Teilschnitt durch einen gestauchten Hülsenkörper Fig. 4 : Teilschnitt durch einen gedrehten Hülsenkörper Fig. 5 : Seitenansicht einer Hülse
In den Figuren 1 bis 4 sind die Bearbeitungsstufen für die Fadenfangvorrichtung an einer Hülse dargestellt. Die Herstellung der Fadenf-angvo rricht ung ist wie folgt: An einer Hülse wird in einem vorbestimmten Abstand vom Hülsenende 2 die äußere Nut 3 auf einer Drehmaschine eingestochen. Anschließend geschieht in der gleichen Aufspannung das Einstechen der inneren Nut 4. Die äußere Nut 3 und die innere Nut 4 müssen sich in der Wandung genau gegenüber liegen. Danach wird die Hülse auf einer Sondermaschine gespannt. Über einen speziellen angeordneten Support, welcher pro Umdrehung der Hülse einen Formstahl zweimal an den Hülsenumfang heranbewegt werden die Fasen 5 an die äußere Nut in einem bestimmten Bereich angearbeitet. Diese Verfahrensschritte sind in Fig. 1 und 2 an der bearbeiteten Hülse verdeutlicht.
Die Fasen 5 können dabei nicht nur wie in Fig. 5 dargestell 2fach, sondern gegebenenfalls mehrfach ausgeführt werden. Zur Bildung des gewünschten Fadenfangschlitzes wird die Hül se mit axialer Kraft beaufschlagt, so daß der Werkstoff sie verformt, wobei die beiden Nutwände 7 gegeneinander gepreßt
werden. Dabei kommt der inneren Nut 4 die Aufgabe zu, den sich bei der Umformung bildenden Wulst 9 aufzunehmenohne daß er in den inneren Durchmesserbereich der Hülse hineinragt. Dieser Verfahrensschritt ist in Fig. 3 an der bearbeiteten Hülse dargestellt. Um zu gewährleisten, daß die Fadenfangvorrichtung nur an den vorbestimmten Stellen am Umfang des Hülsenkörpers 1 vorhanden ist und im übrigen Bereich am Umfang eine glatte Oberfläche zum maschinellen Abschneiden der Restseide vorhanden ist, wird die Hülse anschließend im letzten Verfahrensschritt überdreht (Fig. 4)

Claims (1)

  1. 239001 3
    Erfindungsanspruch
    Verfahren zum Herstellen einer Fadenfangvorrichtung an einer kegeligen oder zylindrischen Spulenhülse, insbesondere wiederverwendungsfähigen Mehrweghülse aus Metall oder einem anderen geeigneten Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß in einem definierten Abstand von einem der beiden Hülsenenden (2) in der Wandung umlaufende und gegenüberliegende Nuten (3;4) sowohl innen als auch außen in einen kegeligen oder zylindrischen, rohrförmigen Hülsenkörper (1) eingestochen und anschließend eine oder mehrere Fasen (5) segmentweise auf den Umfang verteilt an die Kanten der äußeren Nut (3) angearbeitet werden, danach wird die Hülse einer definierten axialen Belastung ausgesetzt, wobei der Nutgrund (6) gestaucht und die äußeren Nutwände (7) gegeneinander gepreßt werden und abschließend die gesamte Mantelfläche (8) der Hülse überdreht wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD23900182A 1982-04-15 1982-04-15 Verfahren zum herstellen einer fadenfangvorrichtung an einer spulenhuelse DD207089A3 (de)

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CS202383A1 (en) 1985-06-13
CS251228B1 (en) 1987-06-11

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