DD207185A1 - Verfahren zur herstellung von hochkieselsaeurehaltigen zeolithen ii - Google Patents

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DD207185A1
DD207185A1 DD23760482A DD23760482A DD207185A1 DD 207185 A1 DD207185 A1 DD 207185A1 DD 23760482 A DD23760482 A DD 23760482A DD 23760482 A DD23760482 A DD 23760482A DD 207185 A1 DD207185 A1 DD 207185A1
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Wolfgang Roscher
Karl-Heinz Bergk
Kurt Pilchowski
Wilhelm Schwieger
Friedrich Wolf
Helmut Fuertig
Udo Haedicke
Werner Hoese
Wolfgang Krueger
Karlheinz Chojnacki
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Bitterfeld Chemie
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von kristallinen hochkieselsaeurehaltigen Ziolithen. Dabei wird ein Reaktionsgemisch - bestehend aus Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxid, Aluminiumoxid, Siliziumdioxid und Wasser - unter Zusatz von Ammoniak bei erhoehter Temperatur unter Druck kristallisiert. Die Kristallisationsprodukte koennen in reiner Form oder im Gemisch mit einer anderen Substanzen als Fuellstoff, Adsorbens, Ionenaustauscher und Katalysator bzw. Katalysatortraeger Anwendung finden.

Description

237604
22 85
WP C 01 B/237/604/8
Titel der Erfindung
Verfahren zur Herstellung von hochkieselsäurehaltigen Zeolithen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von kristallinen hochkieselsäurehaltigen Zeolithen mit einem SiOo/AlgO^-Molverhältnis > 10, die sowohl in reiner Form als auch in Mischungen mit verschiedenen anorganischen Materialien als Füllstoff, Adsorbens, Ionenaustauscher, Katalysator oder Katalysatorträger Verwendung finden können.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Siliziumreiche Zeolithe, wie z.B. die Typen Y, Erionit und Uordenit, haben Anwendung in Katalysatorsystemen zur Kohlenwasserstoffumwandlung gefunden. Ungünstig ist jedoch, daß für diese Anwendungen eine Modifizierung der Zeolithe durch Ionenaustausch und/oder Imprägnierung vorgenommen werden muß. Weiterhin werden durch die große Anzahl acider Zentren, hervorgerufen durch die eingebauten Aluminiumgitterbausteine, Reaktionen ausgelöst, die zu einer Inaktivierung der Zeolithe führen· In den letzten Jahren wurden deshalb hochkieselsäurehaltige Zeolithe entwickelt, z.B. die der ZSM-Serie, die diese nachteiligen Eigenschaften nicht besitzen· Weitere Vorteile dieser hochkieselsäurehaltigen Zeolithe gegenüber den oben genannten sind die erhöhte Thermostabilität, die verbesserte Standfestigkeit, der für bestimmte katalytische Kohlenwasserstoffumwandlung en günstige
237604 8
Porendurchmesser von 0,5 bis 0,6 nm und die als hydrophob bezeichneten Oberflächen«
Die hoohkieselsäurehaltigen Zeolithe werden nach der herkömmlichen Synthesetechnik aus einem Reaktionsgemisch, bestehend aus mindestens einer Quelle für Alkali- und/oder Erdalkaliraetalloxid, Aluminiumoxid, Siliziumdioxid und Wasser in Gegenwart von organischen Kationen, meist Ammonium- oder Phosphoniumionen bzw· deren Vorprodukten, hergestellt. Das Reaktionsgemisch wird bei erhöhter Temperatur unter Eigendruck bis zur Bildung entsprechender Zeolithkristalle gehalten. Die entstehenden hochkieselsäurehaltigen Zeolithe werden dann von der Mutterlauge abgetrennt und nach bekannten Verfahren aufgearbeitet.
Als organische Kationen bzw, deren Vorprodukte werden für die Synthese der hochkieselsäurehaltigen Zeolithe bevorzugt die in Tabelle 1 angeführten organischen Verbindungen verwendet,
Tabelle 1: Bevorzugt verwendete organische Verbindungen zur Herstellung hochkieselsäurehaltiger Zeolithe
Organische Verbindung
Gholin
Pyrrolidon
Tetrapropylammoniumverbindungen
Diaraine (G2 - Cp0) Tetrapropylphosphoniumverbindungen
primäre n-Alkylamine 1,4-Dimethyl-1j4-äiazonie 2,2,2-bicyclooctan Tetrabutylammonium- bzw, -pho sphoniumverbindungen tertiäres Alkylamin und n-Alkylsulfat
Zeolith Literatur 2 615 065
ZSM-4 DE-OS 3 702 586
ZSM-5 US-PS 2 817 576
ZSM-5 DE-OS 2 817 577
ZSM-5 DE-OS 2 442 240
ZSM-5 DE-OS 3 692 470
ZSM-10 US-PS
ZSM-11
ZSM-12
US-PS 4 112 056
US-PS 3 832 449
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(Fortsetzung von Tabelle 1) Organische Verbindung
Zeolith
Literatur
2-(Hydroxyalkyl)-trialkyl- 23M-21
ammoniummethyiendiamin oder
Pyrrolidin
Cholin ZSM-34
T et rame thylamrüonium- Alpha
verbindungen
Tetraethylammonium- Beta
verbindungen
'fetraalkylammonium- Zeta-1
verbindungen
Tri-n-Alkylamin und Alkyl- Zeta-3
alkohol
Tetraalkylammonium- oder AMS-I B
-phosphoniumverbindungen
US-PS 4 076 842
DE-OS 2 749 024 US-PS 3 308 069
US-PS 3 308 069 DE-OS 2 548 697 DE-OS 2 643 929 DD-PS 136 831
Aus der Tabelle 1 geht hervor, daß die bekannten Herstellungsverfahren einen wesentlichen Nachteil besitzen: Die verwendeten organischen Zusätze, vorwiegend Ammonium- oder Phosphoniumverbindungen bzw. deren Vorprodukte, stellen sehr komplexe Verbindungen dar und sind auf Grund dessen technologisch aufwendig herzustellen. Dies wirkt sich in Anbetracht der notwendigen Mengen kostenungünstig auf die Herstellungsverfahren hochkieselsäurehaltiger Zeolithe aus.
Ebenso würde der Zusatz von primären Aminen als Vorprodukt der Alkylammoniumkationen zur Reaktionsmischung, wie es die DE-OS 2 442 240 beschreibt, zur Verteuerung der gewünschten Endprodukte führen, da die Herstellung, Auftrennung und Reinigung der primären Amine spezielle Verfahren erfordert und somit kostensteigernd wirkt.
237604 8
In der DE-OS 2 913 552 wird ein Verfahren zur Herstellung von hochkieselsäurehaltigen Zeolithen beschrieben, das auf der kombinierten Verwendung von einem primären Alkohol ROH (R β C1 - Cc) und Ammoniak basiert. Dieses gegenüber den in Tabelle 1 aufgeführten Verfahren verbesserte Verfahren ersetzt die Verwendung der kosten- und arbeitsaufwendigen Amin- bzw. Amcaoniumprodukte durch die billigeren Substanzen Alkohol und Ammoniak. Nachteilig ist j,edoch auch weiterhin die Notwendigkeit, eine organische Komponente (in diesem Fall einen primären Alkohol) der Reaktionsmischung als Strukturlenker zuzusetzen, da die Verwendung von organischen Substanzen in anorganischen Verfahren erhöhte Anforderungen an die Sicherheitstechnik stellt·
lach dem in der DE-OS 2 704 039 beschriebenen Verfahren können hochkieselsäurehaltige zeolithisch^ Molekularsiebe aus Reaktionsgemischen erhalten werden, die frei von organischen und/ oder H-haltigen Komponenten sind. Die entstehenden Produkte sind jedoch nicht mit den hochkieselsäurehaltigen Zeolithen der ZSM-Serie oder ähnlichen Zeolithen (Ultrasil, Fu, Hy) identisch, da sie über andere Oberflächeneigenschaften verfugen, die durch IR-Analyse charakterisiert werden können. Die Einsatzmöglichkeiten, z.B. als Adsorbens oder Katalysator, dieser Produkte sind aufgrund dieses Eigenschaftsbildes stark eingeschränkt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von hochkieselsäurehaltigen Zeolithen mit einem Si02/Al20~-Molverhältnis > 10 aufzufinden, das technisch einfach durchzuführen und kostengünstig ist.
23 7 604 8
Darlegung des Wesens der Brfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von kristallinen hochkieselsäurehaltigen Zeolithen mit einem SiOg/AlgO^-Molverhältnis > 10 durch den Einsatz von technisch leicht zugänglichen Stoffen mit strukturlenkenden Eigenschaften zu finden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Herstellung von hochkieselsäurehaltigen Zeolithen mit einem SiOg/AlgO-j-Molverhältnis ^> 10 eine wäßrige Reaktionsmischung bei erhöhter Temperatur unter Druck eine für die Kristallisation notwendige Zeit gehalten wird, wobei die wäßrige Reaktionsmischung aus mindestens einer Quelle für Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxid, mindestens einer Quelle für Aluminiumoxid, mindestens einer Quelle für Siliziumdioxid und aus Ammoniak besteht.
Als Quelle können z.B. dienen:
- für Alkali- bzw. &rdalkalimetalloxid Alkali- bzw. Erdalkalimetallhydroxide und/oder Alkali- bzw. Erdalkalimetallsalze,
7 für Aluminiumoxid hydratisiertes oder hydratisierbares Aluminiumoxid, Aluminate und/oder Aluminiumsalze,
- für Siliziumdioxid pyrogene oder Fällungskieselsäure, Kieselsäuresole, Silikagele, AlkalimetallSilikate und/oder
' Alumosilikate,
- für Ammoniak Ammoniak im Gaszustand oder in wäßriger Lösung.
Die Vermischung der Komponenten kann diskontinuierlich in dem zur Reaktion vorgesehenen Gefäß oder aber kontinuierlich in einem der Kristallisation vorgelagerten Schritt erfolgen.
Typische Reaktionsbedingungen für die Synthese der hochkieselsäurehaltigen Zeolithe, entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren, sind eine Zusammensetzung der Reaktionsmischung, ausgedrückt in Molverhältnissen der Oxide, von
237604 8
22O3 =15 bis 300
M2/n0/Si02 = 0,05 bis 1,00
H20/Si02 = 5 bis 200
HH3/Si02 β. 0,1 bis 1,0,
wobei M ein Alkali- bzw. Erdalkalimetall und η dessen Wertigkeit bedeuten,, eine Kristallisationstemperatur von 80 bis 220 0C, vorzugsweise 150 bis 180 0C, und eine Kristallisationszeit von 5 bis 300 h, wobei die Kristallisation unter Eigendruck durchgeführt wird. Die entstehenden hochkieselsäurehaltigen Zeolithkristalle werden dann von der Mutterlauge abgetrennt und aufgearbeitet. Hierzu zählen dem Fachmann "bekannte Verfahren der Trocknung, Verfahren zur Entfernung des Ammoniaks aus den hochkieselsäurehaltigen zeolithischen Produkten, Verfahren des Ionenaustausches, Verfahren der Beladung oder Imprägnierung mit speziellen, z.B. für katalytisch^ Prozesse erwünschten Metallspecies und Verfahren zur Verformung dieser Produkte.
Die nach dem angeführten Verfahren erhaltenen Produkte sind frei von organischen Bestandteilen, so daß im Kalzinierungsprozeß zur Entfernung des Ammoniaks aus den Zeolithen keine Verkokungsreaktionennablaufen k>önnen, die eine Kohlenstoffabscheidung zur Polge haben und damit zur Inaktivierung der Zeolithe führen.
Die erhaltenen kristallinen hochkieselsäurehaltigen Zeolithe sind durch folgende, in Tabelle 2 und 3 angeführten Werte der typischen Rb'ntgenbeugungslinien und IR-Absorptionsbanden charakterisiert.
237604
Tabelle 2% 'Werte der charakteristischen Röntgenbeugungslinien der hergestellten hochkieselsäurehaltigen Zeolithe
Hetaebenenabstand /""nm_7 relative Intensität
1,12 + 0,025 st
1,00 + 0,025 st
0,38? + O9OO? sst
0,383 + 0,006 st
0,376 + 0,005 st
Q»373 + 0,005 st
0,366 + 0,005 m
st s stark, s»t = sehr stark, m = mittel
Tabelle 3s Y/erte der charakteristischen IR-Absorptionsbanden der hergestellten hochkieselsäurehaltigen Zeolithe
Absorptionsbande /~cm"* J relative Intensität
440 + 3 st
520 +3 st
780 +3 m.
1080 ±3 sst
1220 +4 sst
1630+5 m
3440 + 6 st
3650 + 7 m
st =s stark, sst = sehr stark, m β mittel
- 8 Ausführungsbeispiele
23760-4 8
Eine wäßrige lösung, hergestellt aus 10,5 g NaOH9 5,07 g wäßriger ΝΗ,ΟΗ-Lösung (ca· 25 Ifa.-# IHo), 100 g eines wäßri gen Natrium-Kieselsäuresols (ca. 30 Ma.-$ SiO9) und 54 g H9 wird mit einer Lösungs die aus 50 g HgO9 10,2 g konz, H und 2,8 g wäßriger Hatrium-Aluminatlösung (ca· 20 Ma.-# 23 "besteht, vermischt und "bis zur Homogenität gerührt. Die Zusammensetzung der so erhaltenen Reaktionsmischung, ausgedrückt in Molverhältnissen der Oxide, beträgt:
3 = 88,4 gg'..·; » 0,29 H20/Si02 « 20,6 UH3/Si02 ». ' 0,17.
Die Reaktionsmischung wird in Stahlautoklaven eingebracht und bei 175 0C unter ligendruck bis zur Kristallisation gehalten, Nach 8 h wird ein Produkt erhalten, das nach röntgenographischen Standardmethoden bestimmt, ca. 40 Ma·-^ ZSM-5 (bezogen auf das in Beispiel 2 beschriebene Produkt) enthält.
Beispiel 2
Die Herstellung der Reaktionsmischung und die Kristallisationsbedingungen entsprechen Beispiel 1. Die Kristallisation wird jedoch erst nach 24 h abgebrochen»
Das erhaltene Produkt ist röntgenographisch fremdphasenfreies ZSM-5. üs, besitzt nach einer thermischen Aktivierung von 3 bis 4 h bei 6000C bei einem Wasserdampfpartialdruck von 80 Pa und Raumtemperatur eine Gleichgewichtsadsorptionskapazität für Wasser von 3,82 Ma#-%, Die maximale Benzenaufnahme bei Raumtemperatur und einem Benzendampfpartialdruck von 2,40 kPa beträgt 8,21 Ma.«%. Das dargestellte Produkt zeigt die in Tabelle 2 und 4 enthaltenen Werte der Röntgenbeugungslinien und die in Tabelle 3 angeführten IR-Absorptionsbanden·
Tabelle At Werte der Röntgenbeugungslinien des Kristallisates von Beispiel 2
Netaebenenabstand/~nni relative Intensität
1,106 0,992 0,966 0,912 0,630 0,597 0,566
0,555 0s498 0,460 0,435 0,425 0,407 0,398 0,383 0,381 0,372 0,371 0,363 0,347 0,343 0,334 0,330 0,304 Os297 0,293 43 52 26 15 11
17 12
H 10
7. 11
8 4 8
100 91 65 68 37 9
14 12 16 17 22 8
237604 8
Beispiel ß
iSntsprechend Beispiel 1 wird eine Reaktionsmischung der Zusammensetzung, ausgedrückt in MoIverhältnissen der Oxide, von
SiO2ZAl2O3 = 88,4
Na2OZSiO2 = 0,29
H2OZSiO2 = 20,6
M0ZSiO0 = 0,70
j fL·
hergestellt und 24 h bei 175 0G kristallisiert. Das Produkt besteht zu 80 Ma.-% aus ZSM-5. Darüber hinaus können amorphe Anteile nachgewiesen werden. Die charakteristischen Röntgenbeugungslinien des Produktes liegen bei 1,11 nm (I » 72 %), 0,99 nm (I =* 94 %), 0,383 nm (I = 100.%), 0,372 nm (I = 64 %) und 0,365 nm (I =» 55 %).
Die Lagen der IR-Absorptionsbanden entsprechen denen von Beispiel 2. Die Adsorptionsgleichgewichtskapazität beträgt bei Raumtemperatur für Wasserdampf bei 80 Pa 3,60 Ma,~% und für Benzendampf bei 2,40 kPa 8,34 Ma.«%.
Beispiel 4
Eine verdünnte Natrium-Wasserglaslösung wird durch Mischen von 75 s V/asserglas (ca. 28 Ma.-% si°2^ und-94 g Wasser bereitet. In diese Lösung werden 19,8 g wäßrige UH^OH-LÖsung (ca· 25 Ma.-% NH.,) eingerührt und dann einer Lösung, bestehend aus 114 g H2O, 2,55 g A12(SO4)3 . 18 HgO und 6,05 g konz. H3SO4 langsam unter Rühren zugegeben, so daß eine homogene Reaktionsmischung mit einer Zusammensetzung, ausgedrückt in Molverhältnissen der Oxide, von
SiO2ZAl2O3 = 93,5 = 0,09
22 ;3 = 41,5 ^o.;..v,..k \; JiH-ZSiOp = 0,39
entsteht«.: Die Kristallisation;ist bei einer temperatur von 175 0G ί nach; 48 h beendet. t : , >.,;.: ; ,; ',:m^ /^ i;.\:^K±; - :·.· Das Produkt enthält, bezogen auf die Röntgenintensität des Produktes in Beispiel 2, 85 Ma.-% ZSM-Material.
- 11 -
2376OA 8
Röntgen-, IR- und Adsorptionsdaten entsprechen denen aus Beispiel 2.
Entsprechend Beispiel 4 wird eine Reaktionsmischung mit der Zusammensetzung, ausgedrückt in Molverhältnissen der Oxide, von
Z3 '* 300 s 0,5
2Z2 =100 KH3ZSiO2 '» 0,17
aus 100 g Natrium-Wasserglas (ca. 28 Ma.-% SiOg), 0,96 g Al2(SO.)- · 18 H2O, 5,65 g wäßriger NH,OH-Lösung (ca. 25 Ma.-^ NH-) und 1,99 g könz. H2SO4 hergestellt. Die
Kristallisation wird bei 175 0C durchgeführt. Nach 16 h kristallisiert ein Produkt, das 60 Ma,-# ZSM-5 (bezogen auf Beispiel 2) enthält. Darüber hinaus können amorphe Anteile nachgewiesen werden. Die Röntgen- und IR-Daten des ZSM-Anteils entsprechen denen in Beispiel 2. Die Was s erdampf ädsorßt ionskapazi tat b e trag t b ei Raum t emp eratürund 80 Pa 3,20 Ma.-$.
Beispiel 6
Entsprechend Beispiel 4 wird eine Reaktionsmischung mit der Zusaminensetzung, ausgedrückt in Molverhältnissen der Oxide, von
SiO2ZAl2O3 * 96
Na2OZSiO2 s 0,12
CaOZSiO2 = 0,05
H2OZSiO2 = 45,5
NH3ZSiO2 =0,56
hergestellt und 22 h der Kristallisation bei 190 0G ausgesetzt. Das erhaltene Produkt besteht zu 75 Ma.-% (bezogen auf Beispiel 2) aus ZSM-5. Des weiteren konnten amorphe und
237604
strukturell unbekannte SchichtSilikatanteile nachgewiesen werden. Die Röntgenbeugungslinien des ZSM-5--Anteils entsprechen denen von Beispiel 2e

Claims (3)

  1. 237604 8
    r Γ i η (I u η g s a η s ρ r u c h
    1. Verfahren zur Herstellung von hochkieselsäurehaltigen Zeolithen mit einem SiO2Al2Ö3-Molverhältnis > 10, wobei eine wäßrige Reaktionsmischung bei erhöhter Temperatur unter Druck eine für die Kristallisation notwendige Zeit gehalten wird,
    g e k e η . η a e i c hue t da d u r c h , daß die wäßrige Reaktionsmischung aus mindestens einer Quelle für Alkali- und/oder Brdalkalimetalloxid, mindestens einer Quelle für Aluminiumoxid, mindestens einer Quelle für Siliziumdioxid und aus Ammoniak besteht.'
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1,
    g e k e η η ζ e i ohne t dadurch , daß die Zusammensetzung der Reaktionsmischung, ausgedrückt in Llolverhältnissen der Oxide, in den Bereichen liegt
    SiO2Al2O3 = 15 bis 300 M2/nO/SiO2 = 0,05 bis 1,0 H20/Si02 = 5 bis 200 M3ZSiO2 = 0,1 bis 1,0.
  3. 3. Verfahren nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die entstehenden hochkieselsäurehaltigen Zeolithe durch folgende typische Werte der Röntgenbeugungslinien
    237604
    ITetzebenenabstand /~iimJ7 relative Intensität
    1,12 +0,025 st
    1,00 Hh 0,025 st
    0,387;+ 0,007 sst
    0,383 + 0,005 st
    0,376 + 0,005 st
    0,373 + 0,005 st
    0,366 + 0,005 m"
    st a stark, sst - sehr stark, m = mittel und IR-Äbsorptionsbandenwerte
    — 1 -r
    Absorptionsbande £ cm J relative Intensität
    440 +3 st
    520 +3 st
    780 +3 m
    1080 +3 sst
    1220 +4 sst
    1630 +5 m
    3440 +6 st
    3650 +7 m
    st β stark, sst == sehr stark j in » mittel charakterisiert sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4717560A (en) * 1985-02-04 1988-01-05 Exxon Research And Engineering Company Crystalline zeolite composition (ECR-5) having a cancrinite-like structure and process for its preparation
WO2011049333A2 (en) 2009-10-20 2011-04-28 Sk Innovation Co., Ltd. Method of preparing zsm-5 zeolite using nanocrystalline zsm-5 seeds

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US8840864B2 (en) 2009-10-20 2014-09-23 SK Innovation., Ltd. Method of preparing ZSM-5 zeolite using nanocrystalline ZSM-5 seeds

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