DD207353A1 - Vorrichtung zum begrenzen der automatischen zustellbewegung der schleifscheibe einer schleifmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum begrenzen der automatischen zustellbewegung der schleifscheibe einer schleifmaschine Download PDF

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DD207353A1
DD207353A1 DD23957382A DD23957382A DD207353A1 DD 207353 A1 DD207353 A1 DD 207353A1 DD 23957382 A DD23957382 A DD 23957382A DD 23957382 A DD23957382 A DD 23957382A DD 207353 A1 DD207353 A1 DD 207353A1
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DD
German Democratic Republic
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grinding wheel
grinding
limiting
axis
optoelectronic
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DD23957382A
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Inventor
Rainer Skubatz
Karlfried Kositzke
Leopold Mannich
Juergen Vogel
Original Assignee
Rainer Skubatz
Karlfried Kositzke
Leopold Mannich
Juergen Vogel
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Begrenzen der automatischen Zustellbewegung der Schleifscheibe einer Schleifmaschine auf der Basis eines bruehrungslosen optoelektronischen Verfahrens. Ziel der neuen Loesung ist es, die Schleifscheibenarbeitsflaeche bzw.- kante unabhaengig vom natuerlichen und vom Abrichtverschleiss in einer bestimmten Position zu halten bzw. in eine immer wieder reproduzierbare Position zu bringen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass quer zur Zustellrichtung der Schleifscheibe in einer Achse eine Lichtquelle und ein Lichtempfaenger, der aus einem optischen Linsensystem und einer zu dessen optischen Achse orthogonalen Abbildungsebene besteht, derart angebracht sind, dass die Schleifscheibe beim Zustellen in das der Achse parallele Lichtbuendel eintreten kann und dadurch auf die Abbildungsebene des Lichtempfaengers ein reelles, umgekehrtes, vergroessertes Abbild der Scleifscheibensilhouette projiziert wird. In der Abbildungsebene befinden sich nebeneinander in Richtung der Zustellbewegung in einem bestimmten Abstand zwei optolektronische Empfaengerbauelemente. Die Information, die von den optoelektronischen Empfaengerbauelementen gewonnen wird, steuert nach entsprechender elektronischer Verarbeitung die Zustellbewegung.

Description

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Beschreibung der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Begrenzen der automatischen Zustellbewegung der Sohleifscheibe einer Schleifmaschine auf der Basis eines berührungslosen optoelektronischen Verfahrens·
Bisher wurden nur die Eilzustellbewegungen mittels Lichtschranke abgestellt und die Feinzustellbewegung durch mechanische Fühler oder auch durch indirekte Lichtschrankenverfahren begrenzt» In jedem Falle wird jedoch die Berührung der Schleifscheibe mit einem mechanischen Gegenstand als Kriterium für das Begrenzen der Zustellbewegung benutzt « Mechanische Berührungen ergeben immer einen mehr oder weniger starken Verschleiß·
Zweck der neuen Lösung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein völlig berührungsloses Verfahren bei der Begrenzung der Zustellbewegung der Schleifscheibe an einer Schleifmaschine gestattet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß quer zur Zustellrichtung der Schleifscheibe in einer Achse eine Lichtquelle und ein Lichtempfänger, der aus einem optischen Linsensystem und einer zu dessen optischen Achse orthogonalen Abbildungsebene besteht, derart angebracht sind, daß die Schleifscheibe beim Zustellen in daß der Achse parallele Lichtbündel eintreten kann und dadurch auf die Abbildung3ebene des Lichtempfangers ein reelles, umgekehr-
239 57 3 3 '*'
tes, vergrößertes Abbild der Schleifscheibensilhouette projiziert wird* In der Abbildungsebene befinden sich nebeneinander in Richtung der Zustellbewegung in einem bestimmten Abstand zwei optoelektronische Empfängerbauelemente· In einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden· In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1 ein mechanisch-optisches Schema Figur 2 den wesentlichen Teil der elektronischen Auswertungsschaltung
Quer zur Zustellrichtung A der Schleifscheibe 5 liegen in einer gedachten Achse 8, die identisch mit der optischen Achse des optischen Linsensystems 4 verläuft, der Lichtsender 1 und der Lichtempfänger 3· Die wesentlichen Bestandteile des Lichtempfängers 3 sind das optische Linsensystem und die Abbildungsebene 5· Das optische Linsensystem 4 ist von der Schleifscheibe 2 soweit entfernt, daß es in der, in einem der Linsengleichung entsprechenden Abstand befindlichen Abbildungsebene 5 ein reelles, vergrößertes Bild der Schleifscheibensilhouette erzeugt· In der Abbildungsebene 5 befinden sich nebeneinander in einer Parallelen zur Zu-Stellrichtung A zwei optoelektronische Empfängerbauelemente 6 und 7# Das optoelektronische Empfängerbauelement 6 wird ständig von dem Lichtsender1 bestrahlt· Das optoelektronische Empfängerbauelement 6 wird bei unzureichender Zustellung der Schleifscheibe 2 ebenfalls voll bestrahlt und bei ausreichender Zustellung in einem ganz bestimmten Maß vom Abbild der Schleifscheibensilhouette abgeschattet·
Die Begrenzung der automatischen Zustellbewegung wird durch eine elektronische Auswerteschaltung realisiert. Deren Wirkung ist am folgenden Beispiel erklärt:
Zuerst wird die Schleifscheibe 2 in Rotationsbewegung ver-
setzt· Grundbaustein ist der Operationsverstärker 9. Am Eingang 10 das Operationsverstärkers 9 liegt ein Eingangsnetzwerk nach. Figur 3, bestehend aus dem optoelektronischen Empfängerbauelement 6 und den Widerständen 12 und 13. Das 5 optoelektronische Empfängerbauelement 6 wird ständig beleuchtet und ist relativ niederohmig· Die Speisespannung -+:'":..IL: steht deshalb um die Widerstände 12 und 13, wird durch
.' S:.. : '.....'. ' . ' . . .
diesegeteilt und steht somit als Referenzspannung υ_~ am Eingang 10 des Operationsverstärkers 9·.'
Am Eingang 11 des Operationsverstärkers 9 liegt ein Eingangsnetzwerk nach Figur 2, bestehend aus dem optoelektronischen Empfängerbauelement 7 und dem Widerstand 14· Bei unzureichender Zustellung der Schleifscheibe 2 wird das optoelektronische Empfängerbauelement 7 voll beleuchtet· Dieses ist deshalb relativ niederohmig und die Speisespannung + U_steht über den Widerstand 14 als Eingangsspannung U- am Eingang 11 des Operationsverstärkers 9· In diesem Zustandliefert der Operationsverstärker 9 ein statisches VAusgangssignal einer bestimmten Polarität· Bei ausreichender Zustellung der Schleifscheibe 2 wird das optoelektro-Msche Ejipfängerbauelement 7 in einem ganz bestimmten Maße von der He11-Dunke!-Trennlinie des Abbildes der Schleifscheibensilhouette überschritten, so daß sein Innenwiderstand ansteigt und sich der Spannungsabfall über den Wideratand H und damit die Eingangsspannung U0 verringert· Wird die Eingangsspannung geringer als die Referenzspannung Ure£ so ändert sich die Ausgangssignal-Spannung des Operationsverstärkers 9 nahezu schlagartig in die entgegengesetzte Polarität· Dieser Potentialsprung wird mit bekannten elektronischen Mitteln zum Begrenzen der Zustellbewegüng der Schleifscheibe benutzt. Auf Grund der vergrößernden Wirkung des optischen Linsensystems 4 wird eine
7 3 3
sehi* geringe Schalthysterese erreicht.
Die Referenzspannung U - wird deshalb mittels optoelektronischen Empfängerbauelement 6 erzeugt, damit sich geringfügige Lichtintensitätsschwankungen, durch Schleifstaubnebelentwicklung hervorgerufen, auf be ide Spannungen Ure^ und Ue gleichermaßen auswirken und somit der Schaltpunkt nicht wegdriftet, was sonst auf Grund der räumlichen Ausdehnung der optoelektronischen Empfängerbauelemente in Größenordnung von. +0,2 mm unvermeidlich wäre. Die optoelektronischen Empfängerbauelemente 6 und 7 sind hinsichtlich ihrer fotoelektrischen Kennlinien paarig.

Claims (1)

  1. 239573 3
    Erfindungsanspruch '
    1. Vorrichtung zum Begrenzen der automatischen Zustellbewegung der Schleifscheibe einer Schleifmaschine mittels Lichtschranke, gekennzeichnet dadurch, daß quer zur Zustellrichtung der Schleifscheibe (2) in einer Achse (8)
    .5 eine Lichtquelle (1) und ein Lichtempfänger (3), der aus einem optischen Linsensystem (4) und einer zu deren optischen Achse orthogonalen Abbildungsebene (5) besteht, derart angebracht sind, daß die Schleifscheibe (2) beim Zustellen in das der Achse (8) parallele Lichtbündel eintreten kann und dadurch auf die Abbildungsebene (5) des Lichtempfangers (3) ein reelles, vergrößertes Abbild der Schleifscheibensilhouette projiziert wird.
    2ν Vorrichtung nach funkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der Abbildungsebene zwei optoelektronische Empfängerbauelemente (6, 7) nebeneinander in Richtung der Zustellbewegung in einem bestimmten Abstand angebracht sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    M 1932*007433
DD23957382A 1982-05-04 1982-05-04 Vorrichtung zum begrenzen der automatischen zustellbewegung der schleifscheibe einer schleifmaschine DD207353A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0240113A1 (de) * 1986-02-12 1987-10-07 British Aerospace Public Limited Company Lagesensor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0240113A1 (de) * 1986-02-12 1987-10-07 British Aerospace Public Limited Company Lagesensor

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