DD207454A3 - Einrichtung zur fremdeinspeisung an hochdruckbremsanlagen, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

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DD207454A3 DD23459281A DD23459281A DD207454A3 DD 207454 A3 DD207454 A3 DD 207454A3 DD 23459281 A DD23459281 A DD 23459281A DD 23459281 A DD23459281 A DD 23459281A DD 207454 A3 DD207454 A3 DD 207454A3
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Klaus Hofmann
Klaus Reimann
Arnold Manz
Werner Jauch
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Ifa Automobilwerke Veb
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Kraftfahrzeugtechnik. Ziel der Erfindung sowie ihre technische Aufgabe ist es, bei im Hochdruckbereich sicherden Schutzeinrichtungen im Falle des Abschleppens oder der Fremdeinspeisung mittels Normaldruck, eine Absenkung der Sicherheitsdruecke in den Normaldruckbereich zu erreichen, um das Fuellen der Energeispeicher fuer diesen Fall zu gewaehrleisten. Ist der Vorgang beendet, erfolgt eine automatische Umschaltimg der Schutzeinrichtung in den Hochdruckbereich. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass an einem 2-Kreis-Schutzventil, das mit einem Druckregler kombiniert sein kann und welches mit einem Steuerkolben versehen ist, die Zufuehrung derSteuerluft vom Eingang zu diesem Steuerkolben durch die Anordnung eines Ventils bei Fremdeinspeisung ueber Anschluss und Steuereingang gesperrt und gleichzeitig der ueber dem Steuerkolben angeordnete Raum durch Kanal mit der Atmosphaere verbunden wird.

Description

Einrichtung zur iPremdeinspeisung an Hochdruckbremsanlagen, insbesondere für Kraftfahrzeuge Anwendungsgebiet_der_Srfindung
Anwendungsgebiet der Erfindung ist vorzugsweise die Kraftfahrzeugtechnike Objekte der Anwendung sind Mehrkreis-Druckmittelbremsanlagen an Kraftfahrzeugen, vornehmlich an Nutzfahrzeugen.
Es sind 3-bis-4-Kreis-Druckmittelbremsanlagen bekannt, deren Sicherungselemente bestimmte Kreise im Eochdruckbereich sichern, wie in DE-AS 28 33 788 beschrieben· Solche Ausführungen besitzen den Nachteil, daß eine Drucklufteinspeisung mit Normaldruck, beispielsweise beim Schleppvorgang oder in Werkstätten nicht möglich ist.
Es sind weiterhin Anlagen bekannt, bei denen aus der Anlage reduzierter Druck abgenommen und an Stelle von Pedern zum Steuern der Ventile verwendet wird , wie in DD-Patent 138 530 beschrieben.
Hiermit ergibt sich bereits der Vorteil, daß bei druckloser Anlage eine gewisse Einspeisung mittels Normaldruck oder mit relativ niedrigem Druck möglich ist, da bei druckloser Anlage auch die zur Steuerung angeordneten Kolben drucklos sind.
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Es ergibt sich, aber der Nachteil, daß nach Auffüllung diese Sicherungseinheiten nicht mehr voll öffnen, sondern an den Sicherungsventilen ständig Druckminderung erfolgt, so daß der eingespeiste Normaldruck immer größer ist als der in den Snergiespeichern zu erreichende Druck. Erst wenn der für die Anlage vorgesehene höhere Druck zur Einspeisung ansteht, öffnen die Sicherungsventile voll und gewährleisten freien Durchgang.
Ziel der Erfindung ist es, Nachteile der bereits bekannten Lösungen auszuschalten und im Falle des Abschleppens oder bei Einspeisung aus dem Druckluftnetz einer Werkstatt die Sicherung entsprechender Ventile vom Hochdruckbereich in den Normaldruckbereich zu verschieben, so daß die Sicherungsventile auch im Normaldruckbereich ständig geöffnet bleiben und freien Druckdurchgäng ermöglichen.
Die^technische^Aufgabe
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei Sicherungsdrücken des Schutzventils im Hochdruckbereich im Falle der Fremd einspeisung mittels Normaldruck die Schutzventile nach dem Füllvorgang in diesem Normaldrückbereich ständig geöffnet au halten, so daß die weitere Nachspeisung ungehindert erfolgen kann und der zur Fremdeinspeisung anstehende Druck gleich dem in den Energiespeichern vorhandenen Druck ist.
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß an einem bekannten 2-Kreis-Schutζventil, das mit einem Druckregler kombiniert sein kann und welches mit einem Steuerkolben zur Steuerung der Schutz- sowie Druckreglerfunktion im Hochdruckbereich versehen ist, die Zuführung der Steuerloft zu diesem Steuerkolben bei Fremdeinspeisung gesperrt und gleichzeitig der über dem Steuerkolben angeordnete Baum mit der Atmosphäre verbunden wird·
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An einem gesondert angeordneten zweiten Anschluß zur Fremdeinspeisung mittels Normaldruck, der über ein angeordnetes Rückschlagventil vor den Sicherungselementen des 2-Kreis-Schutzventils mündet, ist eine vor dem Eückschlagventil abzweigende weitere Steuerleitung angeordnet, deren Steuerluft in einer zusätzlich angeordneten Ventileinrichtung die vorher erwähnte Funktion auslöst
Der zweite Anschluß zur Fremdeinspeisung ist bei getrennter Ausführung des 2-Kreis-Schutζventils gleichzeitig als Anschluß zur Direkteinspeisung angeordnet· Merkmal der Erfindung ist weiterhin, daß die Ventileinrichtung aus einem Kolben, einem diesen Kolben beaufschlagenden, fremd eingespeistes Druckmedium führen den zusätzlichen Steuerdruckeingang, einem von dem Kol ben betätigten und den Dichtsitz sowie die Dichtung öffnenden und schließenden weiteren Kolben, einer gegen diesen Kolben wirkenden Feder, dem eigentlichen Steuerdruckeingang, einem ins Freie führenden Kanal, einem den Kanal absperrenden Dichtsitz, einer den eigentlichen Steuerdruckeingang verschließenden Dichtung sowie einem zum eigentlichen Steuerkolben führenden Kanal besteht.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert· Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in Fig.1 die Prinzipausführung der Einrichtung Fig.2 eine weitere AusführungsVariante der Einrichtung.
Fig.1 zeigt eine bekannte Kombination eines Druckreglers 1 mit einem 2-Kreis-Schutzventil 2, welche durch den bekannten Steuerkolben 7 in Verbindung mit Arbeitskolben 6 gesteuert werden· Am 2-tKreis-Schutzventil 2 ist ein weiterer Anschluß mit Eückschlagventil 3 angeordnet.
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Durch, einen Abzweig gelangt von Anschluß 12 Druckmedium zu Eingang 42, wodurch Kolben 15 mit Druckmedium beaufschlagt werden kann, Auf der Gegenseite zu Eingang 42 ist der eigentliche Steuerdruckeingang 41 angeordnet, wodurch über Kanal 8 Steuerkolben 7 mit Druckmedium beaufschlagt wird.
Durch die angeordnete Feder 10 und Kolben 14 ist im Normalfall Dichtsitz 16 verschlossen. Im Normalfall gelangt vom Kompressor über Eingang 11 und Rückschlagventil 4 Druckmedium zum 2-Kreis-Schutzventil 2 und von dort weiter über die Abgänge 21 und 22 in die Hauptkreise.
Der an Steuerdruckeingang 41 anstehende Steuerdruck beaufschlagt über Kanal 8 den Steuerkolben 7, wodurch 2-Kreis-Schutzventil 2 und Druckregler 1 in einem relativ hohen Druckbereich arbeiten. Im Falle des Abschleppens wird über Anschluß 12 und Bückschlagventil 3 nur Druckmedium mit relativ niedrigem Druck, nämlich mit Betriebsdruck, eingespeist.
Der über Anschluß 12 eingespeiste Druck gelangt über den Abzv/eig 18 zum Steuerdruckeingang 42, wodurch Kolben 15 mit Druck beaufschlagt wird. Kolben 15 schiebt Kolben 14 gegen die Federkraft der Feder 10 nach rechts, wodurch Dichtsitz 16 öffnet und Kolben 14 in Verbindung mit Dichtung 9 den Steuerdruckeingang 41 verschließt.
Das über Steuerkolben 7 noch anstehende Druckmedium entweicht über Kanal 8, den offenen Dichtsitz 16 und Kanal 13 in die Atmosphäre.
Steuerkolben 7 ist funktionslos. Arbeitskolben 6 arbeitet nur gegen die relativ geringe Federkraft der Feder 17. Damit arbeitet das 2-Kreis-Schutζventil 2 im Normaldruckbereich, wodurch der an Eingang 12 anstehende maximale Betriebsdruck das 2-Kreis-Schutzventil 2 in geöffneter Stellung hält und dieser maximale Druck ständig über die Abgänge 21 und 22 in die Hauptkreise gelangen kann·
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Nach dem Abschleppen bzw. dem Trennen von einem Werkstattnetz, steht Eingang 12 wieder mit der Atmosphäre in Verbindung, wodurch der über Steuerdruckeingang 42 auf Kolben 15 anstehende Druck fällt, feder 10 den kolben 14 wieder in Ausgangsstellung schiebt und dabei der Steuerdruckeingang 41 wieder freigegeben wird. Ist das 2-Kreis-Schutzventil 2 getrennt ausgeführt und nicht mit Druckregler 1 kombiniert, wird Eingang 12 automatisch zum direkten Eingang für die normale Speisung der Anlage.
Fig.2 zeigt eine weitere AusführungsYariante. Ist die Anlage drucklos, schiebt leder 26 Kolben 23 und Kolben 19 nach rechts. Dichtsitz 24 ist leicht verschlossen·
Kanal 8 steht über Drosselbohrung 20 und Kanal 13 mit der Atmosphäre in Verbindung.
3ei normaler Punktion der Anlage steht Steuerdruck am Eingang 41 an· Gegen die Kraft der Feder 26 öffnet Dichtsitz 24. Druckmedium gelangt von Eingang 41 über Dichtsitζ 24 und Kanal 8 zum Steuerkolben 7· Eine geringe Menge des Druckmediums entweicht zunächst über Drosselbohrung 2o in die Atmosphäre, bis der am Kolben 19 anstehende Druck den Di.chtsitz 25 verschließt. Im Falle der Fremdeinspeisung unterstützt der über Steuerdruckeinga&g 42 auf Kolben 23 anstehende Druck die Federkraft der Feder 26, wodurch Dichtsitz 24 verschlossen bleibt.
Bei dieser Ausführungsform ist die ständige Bewegung der Kolben 19 und 23 gewährleistet, auch wenn die Fremdeinspeisung über lange Zeiträume nicht benutzt wird.

Claims (3)

  1. Einrichtung zur Fremdeinspeisung an Hochdruckbremsanlag en, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem
  2. 2-Kreis-Schutzventil, wahlweise kombiniert mit einem Druckregler, welche durch einen Steuerkolben gesteueret werden, dadurch gekennzeichnet, daß dem 2-Kreis-Schutzventil (2) und Druckregler (1) eine Ventileinrichtung (27) und ein weiterer Anschluß (12) zur Fremdeinspeisung zugeordnet sind und daß zwischen dem Anschluß (12) und der Ventileinrichtung (27) über einen Abzweig(18) und einem Steuerdruckeingang (42) eine Druckverbindung besteht, wodurch der für die Steuerung des Steuerkolbens (7) erforderliche Druck gesperrt und der über dem Steuerkolben (7) befindliche Saum mit der Atmosphäre verbunden wird, wenn der Anschluß (12) zur Fremdeinspeisung angeschlossen ist.
    Einrichtung zur Fremdeinspeisung an Hochdruckbremsanlagen, gemäß Pkt.1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ventileinrichtung (27) ein Kolben (15)» sin diesen Kolben (15) beaufschlagendes, fremd eingespeistes Druckmedium führender zusätzlicher Steuerdruckeingang (42), ein von dem Kolben (15) betätigter und Dichtsitz (16) sowie Dichtung (9) öffnender und schließender weiterer Kolben (14), eine gegen diesen Kolben (14) wirkende Feder (10), der für den eigentlichen Steuerdruck vorgesehene Steuerdruckeingang (41), ein ins Freie führender Kanal (13)» ein den Kanal (13) absperrender Dichtsitz (6), eine den eigentlichen Steuerdruckeingang (41) verschließende Dichtung (9) sowie ein zum eigentlichen Steuer kolben (7) führender Kanal (8) angeordnet sind ·
  3. 3 45 92 5
    Einrichtung zur Fremdeinspeisung an Hochdruckbremsanlagen, gemäß Pkt. 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß zwischen dem Eingang (12) zur Fremdeinspeisung und dem vom Druckregler (1) kommenden Kanal (282 ein Rückschlagventil (3) angeordnet ist und der zur Fremdeinspeisung angeordnete Eingang (12) mit dem zur normalen Einspeisung anzuordnenden Druckeingang bei getrennter Ausführung des 2-Kreis-Schutzventils (2) identisch ist.
    Einrichtung zur Fremdeinspeisung an Hochdruckbremsanlagen, gemäß Pkt.1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ventileinrichtung (27) ein Kolben (23), eine zwischen Gehäuse und Kolben (23) abstützende Feder (26), ein den Kolben (23) beaufschlagendes, fremd eingespeistes Druckmedium führender Steuerdruckeingang (42), ein vom Kolben (23) betätigter und die Dichtsitze (24) und (25) öffnender und schließender weiterer Kolben (19), eine die auf dem Kolben (19) angeordnete Dichtmanschette überbrückende Drosselbohrung (20), der für den eigentlichen Steuerdruck vorgesehene Steuerdruckeingang (41), ein ins Freie führender Kanal (13)» ein den Kanal (13) absperrender Dichtsitz (25), ein den eigentliehen Steuerdruckeingang (41) verschließender Dichtsitz (24) sowie ein zum eigentlichen Steuerkolben (7) führender Kanal (8) angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen J
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