DD207564A1 - Vorrichtung zum freigeben und unterbrechen eines materialstromes - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract
Zur Foerderung breiigen oder zaehfluessigen Materials werden in verstaerktem Masse Foerdersysteme angewandt, bei denen als Foerderenergie Druckdifferenzen zwischen den Aus- und Eingangsgefaessen der Foerderstrecke ausgenutzt werden. Dabei macht sich eine zetweise Unterbrechung des Matrialstromes erforderlich, um die erforderliche Hoehe der Druckdifferenz zu erreichen. Um die so erzeugte Druckdifferenz ohne wesentlichen Energieverlust wirksam werden zu lassen, ist eine moeglichst schlagartige Aufhebung der Unterbrechung erforderlich. Die Erfindung zeigt eine Vorrichtung, die diese Anforderungen erfuellt, indem ein elastisches Durchgangselement durch einen mechanischen, elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen Schliessmechanismus zusammengedrueckt und in dieser Stellung arretiert wird, bis die Zuhaltestellung durch Loesen der Arretierung den Durchlass fuer den Materialstrom schlagartig frei gibt.
Description
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Titel der Erfindung
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Vorrichtung zum Freigeben und Unterbrechen eines Materialstromes
Anwendungsgebiet der Erfindung · .
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Freigeben und zum Unterbrechen eines Materialstromes breiiger oder zähflüssiger Konsistenz, zum Beispiel Frischbeton, bei der Überleitung von einem Gefäß in ein anderes,, vorzugsweise zum Zwecke der Formgebung·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen , . . . '·.... . ' Das Freigeben und Unterbrechen eines Materialstromes bei der Überleitung von einem in ein anderes Gefäß erfolgt bekannterweise über spezifisch ausgebildete Klappen- bzw. Flachschieberverschlüsse.
Es sind weiterhin Verschlüsse bekannt, bei denen der Materialstrom durch Zusammendrücken eines elastischen Durchgangselement es Unterbrochen werden kann. Solche Verschlüsse sind bekannt durch Veröffentlichungen in Fachbüchern und durch öffentliche Benutzung in Betonwerken«
Das Öffnen und Schließen der aufgeführten Vorrichtungen
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erfolgt durch mechanische, elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebsmechanismen, die mit den Verschlußelementen bei der Betätigung derselben verbunden sind· Durch die Verbindung des Antriebsmechanismus mit dem Verschluß öffnet sich beim Betätigen des Mechanismus der Verschluß nur so schnell, wie es die maschinelle Betätigung der Bauelemente zuläßt. Dadurch haben die bekannten Lösungen den Nachteil, daß sie sich zum erforderlichen Zeitpunkt nicht schlagartig öffnen lassen..
Perner sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Betätigung von Vers chlußkläppen, vorzugsweise an Beton- vorratsbehälter bekannt,'welche ermöglichen, daß sich dieselben schlagartig ohne Behinderung durch gekoppelte Antriebsmechanismen öffnen lassen, indem beim. Betätigen eines kombinierten Öffnungs- und Schließmechanismus ein am selbsttätigen Auslösen gehinderter Zuhält emechanismus aus seiner Arretierstellung gelöst wird und dadurch ein Klappenhebel, der seinerseits lo- ; se im Öffnungs- und Schließmechanis'mus geführt ist, sich in seine Qffnungssteilung bewegt,' um den gesamten öffnungsquerschnitt schlagartig freizugeben·
Das Verfahren/ und die Vorrichtung sind bekannt durch Wirtschaftspatent ITr. .110 927 P 16 J 03/00. ·Λ
Die Nachteile des aufgeführten Verfahrens und der Vorrichtung bestehen darin, daß der Auslösemechanismus für die Öffnung der Verschlußklappe in eine· bestimmte, genau festgelegte Arretierungsstellung_ gebracht werden muß, wobei die Brauchbarkeit eingeschränkt ist, weil die für das/Überleitungsverfahren des Materials im Verschlußelement verbleibende Materialrestmenge das Errei-
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chen der Arretieruhgsstellung nicht zuläßt, ohne nach jedem Arbeitstakt eine Reinigung des Systems vorzunehmen. Außerdem treten Energieverluste infolge von Umlenkungen des Materialstromes beim Passieren des 7er-•5 Schlusses auf.
Sine Änderung der Eigenheiten dieser Öffnungs- und Schließmechanismen kann auch nicht durch naheliegende technische Weiterentwicklungen erreicht werden. 10
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Öffnungs- und Schließmechanismus zu entwickeln, der wartungsarm und ohne wesentliche Energieverluste einen Materialstrom schlagartig frei gibt.
, Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine sinnvolle Zusammenstellung und Anordnung einzelner EIe- ., mente bekannter Verschlüsse und bekannter Öffnungs- und Schließmechanismen einen in seiner Wirkung neuen Verschluß mit entsprechenden Betätigungsmechanismen zu entwickeln, damit ein mit Energi.e. bewegter Materialstrom schlagartig zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem Gefäß in ein anderes ohne wesentlichen Energieverlust übergeleitet wird und ohne daß Reststoffblokkierungen den Produktionsprozeß behindern.
Die. Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst., daß , zwischen 2 Gefäßen ein elastisches Durchgangselement mittels .oberen und unteren Anpassungsstück angebracht ist, an dessen oberen Anpassungsstück an jeder Seite
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ein Paar Verschlußhebel schwenkbar angeordnet sind· Die parallellaufenden Verschlußhebel sind auf beiden Seiten durch je ein walzenförmiges Druckstück verbunden, von denen die Enden des einen Druckstückes als Achse für den oder die Auslösehebel und die Enden des anderen walzenförmigen Druckstückes als Haltebolzen' für das oder die am Auslösehebel angeordneten Arretierungselemente ausgebildet sind. Die Enden der Verschlußhebel werden einzeln oder zusammengefaßt als Angriffspunkte für Kolbenstangen mit Widerlager von Antriebselementen für die Verschlußhebel gestaltet·
Zur schlagartigen Übergabe des Materialstromes von einem Gefäß in ein anderes wird der an dem elastischen Durchgangselement angreifende Zuhaltemechanismus durch das Lösen des Arretierungselementes freigegeben, so daß sich die Verschlußhebel auf Grund ihrer schwenkba-• ren Lagerung, und durch den auf sie ausgeübten Druck des Materialstromes schlagartig in die Qffnungsstel-
lung bewegen. .
Zum Schließen des Öffnungsquerschnittes wirken die Antriebselemente gegen die Verschlußhebel, bis die eingangs dargestellte Zuhaltest£llung wieder erreicht ist und das Arretierun^selement einrastet.
Die Verbindung zwischen den Antriebselementen· für diö Verschlußhebel.und den Verschlußhebeln wird nach dem Einrasten des Arretierüngselementes gelöst.
Die Kolbenstangen der Antriebselemente werden in eine solche Stellung gebracht, daß sie· die, Verschlußhebel. beim Lösen des Arretierungselementes nicht behindern·,
3Λ f\ A f*8 y f 6
' . · \ : ' - 5 -Ausführangsbeispiel
Die Erfindung wird nachs"teilend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
.' -ζ .', · . . ' In den zugehörigen Zeichnungen bedeuten:
Pig. 1: Ansicht der Vorrichtung in Verschluss teilung
bei unterbrochenem Materialstrom 10
Pig. 2: Ansicht der Vorrichtung bei Freigabe des Ma-• terialstromes '
Fig. 3: Querschnitt durch die'Vorrichtung in Höhe der Druckelemente gemäß Figur 2
Zwischen zwei Gefäßen ist mittels Anpassungsstücken T und 2 ein elastisches Durchgangselement 3 angeordnet. Am oberen Anpassungsstück 1 sind gegenüberliegend je ein Paar Verschlußhebel'-4 schwenkbar angebracht. An den Verschlußhebeln 4 sind in Höhe der Mitte des elastischen Durchgangs.elementes 3 walzenförmige Druckelemente 5 befestigt. Diese walzenförmigen Druckelemente 5 werden von den parallellaufenden Versehlußhebein 4 geführt. Die Enden des einen Druckelementes 5 sind als Gelenkbolzen 8 für einen drehbar gelagerten Auslösehebel 6 ausgebildet, während die Enden des anderen Druckelementes 5 als Arretierungsbolzen 9 für . ein am Auslösehebel 6 angeordnetes Arretierangselement 7 fungieren. Die Enden der Verschlußhebel. '4 sind einzeln oder zusammengefaßt so ausgebildet, daß sie für die Widerlager der Kolbenstangen 1t der Antriebselemente 10 Angriffspunkte bilden
Die aufgeführten Bauelemente wirken in der folgenden
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Weise zusammen.
Durch manuelles oder maschinelles Lösen des Auslösehebels 6 mit dem Arretierungselement 7 bewegen sich die Verschlußhebel 4 schlagartig in die Öffnungsstellung
5. durch vollständige Öffnung des -Verschlußquerschnittes des elastischen Durchgangselement es 3» Damit wird der Materialstrom freigegeben·
Zur Schließung des Öffnungsquerschnittes werden Antriebselemente 1.0, beim Ausführungsbeispiel Hydraulikzylinder* betätigt, so daß die Kolbenstangen 11 ausgefahren werden.
D.abei legen sich die Kolbenstangen 11 an die Verschlußhebel 4 an und bewegen diese mit den Druckelementen 5, in die Verschlußstellung. Dabei wird das elastische Durchgangselement 3. zusammengedrückt.
Nach Erreichen der Verschlußstellung wird der Auslösehebel 6 mit Arretierungselement 7 eingelegt, so daß sich die Verschlußhebel 4 nicht selbsttätig in die Öffnungssteilung bewegen können., wenn die Kolbenstangen 11 eingefahren werden· . \
Claims (1)
- Erfindungsanspruch . ,.Vorrichtung zur Freigäbe und zum Unterbrechen, eines Materialstromes breiiger oder zähflüssiger Konsistenz beim Übergang von einem Gefäß durch ein elastisches Durchgangselement -in ein anderes Gefäß dadurch gekennzeichnet, daß an einem oberen Anpassungsstück (1) eines elastischen Durchgangselementes (3) gegenüberliegend je 1 Paar Verschlußhebel (4) schwenkbar gelagert sind, jeweils zwei parallellaufende Verschlußhebel (4) in Höhe der Mitte des elastischen Durchgangselementes (3) durch je ein walzenförmiges Druckelement (5) verbunden sind, deren gegenüberliegende Enden auf einer Seite als Gelenkbolzen (8) für einen drehbar gelagerten Auslösehebel (6) und auf der anderen Seite als Arretierungsbolzen (9) für ein Arretierungselement (7) am Auslös'ehebel (6)1 ausgestaltet sind, und die Enden der parallellaufenden Verschlußhebel (4) zusammengefaßt oder einzeln als Widerlager für Kolbenstangen \(11) von Antriebselementen (10) ausgebildet sind und das untere Ende des elastischen Durchgangselementes (3) mit einem unteren Anpassungsstück (2) versehen ist. .Hierzu 3 Selten . Zeichnung»»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23891682A DD207564A1 (de) | 1982-04-12 | 1982-04-12 | Vorrichtung zum freigeben und unterbrechen eines materialstromes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23891682A DD207564A1 (de) | 1982-04-12 | 1982-04-12 | Vorrichtung zum freigeben und unterbrechen eines materialstromes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD207564A1 true DD207564A1 (de) | 1984-03-07 |
Family
ID=5537842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23891682A DD207564A1 (de) | 1982-04-12 | 1982-04-12 | Vorrichtung zum freigeben und unterbrechen eines materialstromes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD207564A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT403316B (de) * | 1996-03-21 | 1998-01-26 | Roefix Wehinger Baustoffwerk G | Einrichtung zum unterbrechen eines materialflusses in einem elastisch verformbaren schlauch |
-
1982
- 1982-04-12 DD DD23891682A patent/DD207564A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT403316B (de) * | 1996-03-21 | 1998-01-26 | Roefix Wehinger Baustoffwerk G | Einrichtung zum unterbrechen eines materialflusses in einem elastisch verformbaren schlauch |
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