DD207615A3 - Geraetetraeger zum bandfinishen der kurbelzapfen von kurbelwellen - Google Patents

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DD207615A3
DD207615A3 DD24036782A DD24036782A DD207615A3 DD 207615 A3 DD207615 A3 DD 207615A3 DD 24036782 A DD24036782 A DD 24036782A DD 24036782 A DD24036782 A DD 24036782A DD 207615 A3 DD207615 A3 DD 207615A3
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DD
German Democratic Republic
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crankshaft
drive device
axial direction
crank pin
movement
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Application number
DD24036782A
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English (en)
Inventor
Dietrich Seilkopf
Eberhard Rust
Original Assignee
Dietrich Seilkopf
Eberhard Rust
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Abstract

Die Aufgabe der Erfindung, einen Geraetetraeger zu entwickeln, der gewaehrleistet, dass in Arbeitsstellung eine Ueberlagerung in umlaufender und axialer Bewegung des Schleifbandes erfolgt, Wird dadurch geloest, dass an einem feststellbaren Gelenk ein aus drei Teilen bestehendes Winkelgestell befestigt ist, an einem Teil eine Antriebsvorrichtung angeordnet ist, die mit einer Antriebswelle in eine in diesem Teil angeordnete Exzenterbuchse eingreift, die mit einem Kulissenstein in Verbindung steht, von der Antriebsvorrichtung ausgehend sich ein eine oszillierende Laengsbewegung in axialer Richtung der Kurbelwelle ausfuehrender Abschnitt befindet, der am freien Ende ein Gelenk aufweist, an dem das auswechselbare Bandfinishgeraet angeordnet ist.

Description

.2403 5 7
Titel der Erfindung
Geräteträger zum Bandfinishen der Kurbe.lzapfen von Kurbelwellen '
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Anwendung der vorliegenden Erfindung ist für das Band-' finishen von Kurbelzapfen, und zwar der Grund- und Hubzapfen an Kurbelwellen, möglich und zweckmäßig. Dabei erfolgt vorrangig eine Oberflächenglättung. Eine spanende Bearbeitung zur Gewährleistung der Maßhaltigkeit am Kurbelzapfen ist mit der vorliegenden 3rfladung primär nicht möglich.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das maschinelle Bandfinishen der Kurbelzapfen von Kurbellen erfordert einen zweckmäßigen Geräteträger zur Befestigung eines Bandfinishgerätes. Neben der umlaufenden Relativbewegung zwischen Kurbelzapfen und Bandfinishgerät, die dadurch erreicht wird, daß die Kurbelwelle angetrieben wird und das Bandfinishgerät bei der Bearbeitung des Hubzapfens dessen Kreisbewegung folgt, ist gleichzeitig eine Relativbewegung in der Form einer oszillierenden Längsbewegung in axialer Richtung des Kurbelzapfens notwendig. ,
Bekannt sind Geräteträger für das Bandfinishen der Kurbel-. zapfen von Kurbelwellen, die in axialer Richtung des Kurbel-Zapfens starr befestigt sind, während die Kurbelwelle angetrieben wird und oszillierende Längsbewegungen ausführt.
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2i> Dieses Prinzip kann bei großen Kurbelwellen infolge der entstellenden Massenkräfte nicht realisiert v/erden.
Für größere Kurbelwellen wird deshalb vorgeschlagen» die geforderten oszillierenden Längsbewegungen auch durch entsprechende Werkzeuge des !Feinstbearbeitungsgerätes ausführen.zu"lassen. So sind beispielsweise Ausführungen be-« kannt, bei denen diese Werkzeuge des Peinstbearbeitungs-· gerät es, beispielsweise in 51O rm von Honsteinen, durch gesonderte Antriebe, Führungen und Vorschubgetriebe in eine oszillierende Längsbewegung versetzt werden (Informationsquellen: US 2.277.04-7, Gl. 51-67; DE-AS 15 77 432, B 24 B 35/0O)...
Die Nachteile dieser Ausführungen bestehen in einer hohen Masse des am Geräteträger befestigten JTeinstbearbeitungsgerätes, dessen kompliziertem Aufbau und den relativ hohen ν Urarüstzeiten. .
Ss ist auch eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Kurbel-• wellen mittels eines Schleifbandes bekannt. Das Bearbeitungsgerät ist axial zur Kurbelwelle verschiebbar an einem Hebelgestänge schwenkbar befestigt und besteht aus zwei Bandspeichern,, einem Hebelsystem, das durch einen Hydraulikzylinder betätigt wird, einer Blattfeder, die gegen einen der Hebel gerichtet ist, einer Bandtransportrolle und zwei gegenüberliegenden Spannbacken mit darin angeordnetem Schleifband. Die axiale Bewegung erfolgt hierbei als Zustellung ' über einen Zapfen auf 'einer an sich bekannten führung an der Vorrichtung (Informationsquelle: SU-U2. 4S8.689, 3 24 B 21/02).
',Von. Nachteil ist, daß in Arbeitsstellung keine oszillierende ' ' Bewegung des Schleifbandes auf dem Zapfen erfolgt. Diese Bewegung ist notwendig, um umlaufende Schleifriefen auf der Zapfenoberflache zu verhindern.
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Siel der 3rfladung ,
Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Geräteträger au .schaffen, der einfach im Aufbau ist.
Darlegung* des Wesens der Erfindung
Aufgabe der iücfindung ist es, einen Geräteträger zum Band- , finishen der Kurbelzapfen von Kurbelwellen zu entwickeln, der gewährleistet, daß in Arbeitsstellung eine überlagerung von umlaufender und axialer Bewegung des Schleifbandes erfolgt.
- iSrf indungsgemäß 'wird; diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an
einem feststellbaren Gelenk ein aus drei Teilen bestehendes Winkelgestell befestigt-ist, an einem Teil eine Antriebsvorrichtung angeordnet ist, die mit einer Abtriebswelle·in eine : an diesem Teil angeordnete Sxzenterbuchse eingreift, die mit
einem Eulissenstein in Verbindung steht, von der Antriebsvorrichtung ausgehend sich ein eine oszillierende Längsbewegung in axialer Richtung der Kurbelwelle ausführender Abschnitt befindet, der am freien Ende ein Gelenk aufweist, an dem das auswechselbare Bandfinishgerät angeordnet ist.
Ausführungsbeispiel ^
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert· Dabei zeigen:
Pig.· 1 einen vollständigen Geräteträger, 21g. 2 einen Längsschnitt des Teiles 3 des Geräteträgers, ' Pig. 3 einen Schnitt C-O von Pig. 2
Pig. 1 zeigt einen Geräteträger.für das Bandfinishen der SO Kurbelzapfen von Kurbelwellen mit unterschiedlichen Durchmessern und Längen sowie Kurbelradien. Der dargestellte Geräteträger entspricht dem Prinzip eines Zwei-rGelenkträgers. Das Gelenk 1 ist beispielsweise mittels Seilbremsen feststellbar, während das Gelenk 7 ein schnelles Auswechseln des Bandfinishgerätes 8 ermöglicht. Auf dem Winkelarm 4-,
2403'57· 1
der aus den Teilen 2* und 3 bestellt, ist eine Antriebsvorrichtung 5> <lie den Abschnitt 6 in oszillierende Längsbewegungen versetzt, angebracht. Die Antriebsvorrichtung 5 besteht aus einem. Getriebemotor 19» dessen Abtriebswelle in eine Exzenterbuchse '2O eingreift, die über einen Kulissenstein 21 den Abschnitt 6 auf den Wellen 22 und 23 und.in : den Büchsen 24 und 25 in axialer Sichtung des Kurbelzapfens oszillierend bewegt. Das auswechselbare Bandfinishgerät , ist bestimmten Kurbelwellentypen angepaßt und besteht aus äem Schleifband 9» dem Bandbehälter 10 zur Aufnahme des, neuen Schleifband8s sowie dem/Bandbehälter 11 zur Aufnahme des verbrauchten Schleifbandes, wobei die Blattfedern i2 und 13 das Schleifband 9 spannen. Weiterhin besteht das Bandfinishgerät 8 aus einem hydraulisch betätigten Kniehebelsystem 14, an dem die Spannbacken 16 und 17 beweglich über die JTederelemente 18 angeordnet sind.
Fig. 1 zeigt den Geräteträger, in Arbeitsstellung. Das Ge- lenk 1 ist festgestellt, im Arbeitszylinder 28 des Bandfinishgerätes S herrscht der erforderliche Arbeitsdruck. Nach einer relativ kurzen Bearbeitungszeit wird das Kniehebelsystem 14 entspannt. Die Spannbacken 16 und 17 bewegen sich vom Kurbelzapfen 27 fort. Dabei wird die Bandtransportvorrichtung 15 betätigt, d. h. das Schleifband 9 wird in einer voreingesteliten Länge in Richtung des Bandbehälters transportiert. Die Antriebsvorrichtung 5 wird mit Öffnen . des Kniehebelsystems 14 ausgBschaltet. Nach Einrichten des Geräteträgers über einem neuen Kurbelzapfen 27 .schließt sich das Kniehebelsystem 14, wobei sich die Antriebsvorrichtung 5 einschaltet und der Arbeitsgang neu beginnt.

Claims (1)

  1. 4 0^3
    ' Erf induagsanspruch
    Geräteträger zum Bandfinishen der Korbelzapfen von Kurbelwellen mittels eines Ba-adfiaisiigerätes, wobei zwischen dem Bandfinishgerät ond dem Kurbelzapfen, eine Relativdrellung und eine oszillierende Längsbewegung in axialer Richtung der Kurbelwelle erfolgt, und der Geräteträger der Umlaufr bewegung des Hubzapfens um den Grundlagerzapfen der Kurbelwelle nachfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß an einem feststellbaren Gelenk (1) ein aus drei Teilen (2; 3; 4·) bestehendes Winkelgestell· befestigt ist, am Teil (3) e(i^ne Antriebsvorrichtung (5) angeordnet ist, die mit einer Abtriebswelle (26) in eine im Teil (3) angeordnete Exzenterbuchse (20) eingreift, die mit einem Kulissenstein (21) in Verbindung steht, von der Antriebsvorrichtung (5) ausgehend sich ein eine oszillierende Längsbewegung in axialer Richtung der Kurbelwelle ausführender Abschnitt·(6) befindet, der am freien Ende ein Gelenk (7) aufweist, an dem das auswechselbare Bandfinishgerät (8) angeordnet ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnung ·
DD24036782A 1982-06-02 1982-06-02 Geraetetraeger zum bandfinishen der kurbelzapfen von kurbelwellen DD207615A3 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8815174U1 (de) * 1988-12-06 1990-02-15 Maschinenbau Grieshaber Gmbh & Co, 7620 Wolfach Vorrichtung für die Bearbeitung von Werkstückoberflächen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE8815174U1 (de) * 1988-12-06 1990-02-15 Maschinenbau Grieshaber Gmbh & Co, 7620 Wolfach Vorrichtung für die Bearbeitung von Werkstückoberflächen

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