DD207672A1 - Spanneinrichtung fuer pressen - Google Patents
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- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung fuer Pressen zum Spannen eines Unterwerkzeuges mit Werkzeugwechseltisch. Aufgabe und Ziel der Erfindung ist es, das Werkzeug und den Werkzeugwechseltisch durch gemeinsame Spanneinheiten gleichzeitig zu spannen, um die Werkzeugwechselzeiten zu verkuerzen. Erfindungsgemaess ist jede Kolbenstange 30 in einer zwischen den Spannflaechen 22, 25 eingebrachten Lagerbohrung 33 hindurchragend gelagert und mit ihren Spannflaechen 22, 25 uebergreifenden Spannkopf 34 gegen diese spannbar und loesbar. D. Kolbenstange weist ein die Kolbenstange trennendes und verbindendes Verbindungsstueck 45 auf, das in Taschen 47 hineinragend auf der Kolbenstange 30 angeordnet ist. Die Bewegbarkeit der Stirnseiten 50, 51 des Verbindungsstueckes 45 ist innerhalb der Taschenhoehe 52 begrenzt festgelegt.
Description
Ί Β30Β 15/00 'ί
2392 54 6
Spanneinrichtung für Pressen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spanneinrichtung für Pressen zum Spannen eines Unterwerkzeuges mit Werkzeugwechseltiseh, der auf Rollenbahnen mit Pührungsmitteln von der Werkzeugwechselstelle bis in eine durch Anschläge bzw« Zentriermittel festgelegte Stellung in die Presse einfahrbar und in dieser Spannstellung auf den Pressentisch absenkbar xist und die zum Spannen und zum Lösen des Werkzeuges bzw· des Werkzeugwechseltisches unterhalb des Pressentisches befestigt doppeltwirkende Spanneinheiten aufweist, deren. Kolbenstangen mit Spannköpfen in Zylindern gelagert und durch Druckmittel in ihre obere Stellung und durch Federn in ihre untere Stellung axial verschiebbar sind·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
lach dem DE-AS 1427420 ist eine Spannvorrichtung für den Werkzeugwechsel mit Werkzeugwechseltisch bekannt, welcher durch an ihm befestigte Räder auf der Rollen- und Fahrungsbahn bis in eine durch Anschläge genau eingestellte Stellung in die Presse einfahrbar ist, wo der Werkzeugwechseltisch auf den Pressentisch absenkbar ist und mit diesem durch klauenartig über die vor der Rollenbahn liegenden Spannflächen des Werkzeugwechseltisches übergreifende Spannköpfe aus senkrecht zum Spannen und zum Lüften auf- und abbewegbaren Kolbenstangen der an der Längsseite am Pressentisch
angelenkten, doppeltwirkenden Zylinder-Kolben-Einheiten in abwärtsbewegter Stellung verspannbar ist, wobei nachteilig das Werkzeug getrennt manuell durch Spannschrauben mit dem Werkzeugwechseltisch verbindbar ist.
Desweiteren ist nach dem IR-PS 1277912 eine Spanneinrichtung für das Befestigen des Oberwerkzeuges und der Werkzeugaufnahme am Stößel einer Schmiedepresse bekannt, die für das Werkzeug und für die Werkzeugaufnahme getrennte doppeltwirkende, durch Druckmittel lüftbare, durch Federn zurückziehbare und im Stößel angeordnete Zylinder-Kolben-Einheiten aufweist, deren Kolbenstangen in Richtung des Pressentisches durch die Stößelspannfläche hindurchgeführt und in den Werkzeugraum hineinragend vorgesehen ist, auf welchen die Werkzeugaufnahme und das 'Werkzeug mit ihren Aufnahmebohrungen aufsteckbar und durch in Schlitze der Aufnahmebohrungen und der Kolbenstangen einsteckbare Keile mit dem Stößel verbindbar sind« Das Kolbenstangenoberteil ist nach dem Herausnehmen des Werkzeuges bzw· der Werkzeugaufnahme aus der Presse durch auf den gegenüberliegenden Enden angebrachte bajonettartige Verbindungsstücke auf das Kolbenstangenunterteil aufsteckbar und durch Dreh-u-ng mit diesem austauschbar zu verbinden· Die Anwendbarkeit dieser Lösung ist nur bei großhubigen Pressen gegeben, da sonst die benötigte Absenkhöhe für den Werkzeugwechsel nicht zur Verfügung steht, nachteilig ist weiter das getrennte Spannen von Werkzeugaufnahme und Werkzeug, welche die Anzahl der Spanneinheiten und den Aufwand erhöht. Das manuelle Hineinschlagen und Herausschlagen der Keile in die bzw. aus den Schlitzen führt su Deformationen der Schlitze und der Kolbenstangen, welches die IPunktionssicherheit mindert. Beim Spannen eines Unterwerkzeuges mit Werkzeugwechseltisch mit dieser Lösung, ist dieser nicht herausfahrbar, wenn das Kolbenstangenoberteil nicht wie beim DD-WP 192 793 hinter die Oberseite des Pressentisches zurückziehbar ausgebildet ist. Das ergibt die Realisierung einer zusätzlichen Rückziehfunktion für die Kolbenstange, die durch Deformationen am Kolbenstangenende störanfällig ist. '
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Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Spanneinrichtung für Tressen . nach dem Oberbegriff des Erfindungsanspruches so auszubilden, daß die Werkzeugspann- und Werkzeugwechselzeit verkürzt wird*
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine 'Spanneinrichtung für Pressen nach dem Oberbegriff des Erfindungsanspruches so weiter auszubilden, daß ein Werkzeug mit unterschiedlicher Größe mit seinem Werkzeugwechseltisch, der in die Presse hinein- und herausfahrbar ist, durch gemeinsame Spanneinheiten gleichzeitig mit dem Pressentisch verbindbar und lösbar sind·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß jede Kolbenstange in einer zwischen den Spannflächen des Werkzeuges und des Werkzeugwechseltisches eingebrachten Lagerbohrung hindurchragend gelagert ist und mit ihren spanneisenförmig gestalteten, die benachbarten Spannflächen übergreifenden Spannkopf gegen die Spannflächen des Werkzeuges und des Werkzeugwechseltisches spannbar "und lösbar verschiebbar ist. Die Kolbenstange weist ein in ihrer unteren Stellung sie formschlüssig verbindendes und in oberer Stellung in ein Kolbenstangenoberteil und in ein Kolbenstangenunterteil in Werkzeugwechselrichtung trennendes Verbindungsstück auf, das in eine die Kolbenstange freisparende in Werkzeugwechselrichtung geöffnete Tasche hineinragend auf der Kolbenstange . angeordnet ist. Die Taschen sind für die vorderen Kolbenstangen in die Oberseite des Pressentisches und für die hinteren Kolbenstangen in die Unterseite der ?/erkzeugwechseltische eingearbeitet. Die Stirnseiten der Verbindungsstücke sind in ihrer Bewegung in ihre obere Stellung und in ihre untere Stellung innerhalb der Taschenhöhe liegend, durch einen Absatz der Lagerbohrung des Kolbenstangenoberteiles, durch die Spannflächen und durch einen Anschlag einer zum Kolbenkopf hinunterreichenden Planschbüchse begrenzt be-
wegbar. .Ht dieser Lösung sind das Werkzeug und der Werkaeugwechseltisch durch gemeinsame Spanne inhe it en mit dem Pressentisch zeitsparend gleichzeitig verbindbar. In der oberen Stellung jeder Kolbenstange ist der Werkzeugwechseltisch mit des in ihm gelagerten Kolbenstangenoberteil in einfacher. Weise aus der Presse zum Werkzeugwechsel herausfahrbar und in Spannstellung für die Spanneinheiten in die Presse wieder einfahrbar· Der Spannkopf besteht aus einem einen Schlitz aufweisenden auf dem Kolbenstangenoberteil gelagerten Spanneisen und aus auf dem Gewindezapfen des Kolbenstangenoberteiles aufgeschraubten Kontermutter· Auf einfache Weise sind benachbart liegende Spannflächen zu spannen und Werkzeugbreitenunterschiede auszugleichen. In parallel zum Kolbenstangenoberteil verlaufende, in die Oberseite des Werkzeugwechseltisches eingebrachte Sackbohrungen sind ledern mit- einem. Sn.de herausragend gelagert, auf das. sich das Kolbenstangenoberteil über seine Federscheibe hochhaltbar abstützt. Das Kolbenstangenoberteil mit seinem Verbindungsstück wird damit in einer definierten Lage für den Werkzeugwechsel gehalten· Das Verbindungsstück des Kolbenstangenoberteiles ist als eine in Richtung des Kolbenstangenunterteiles und in. Werkzeugwechselrichtung geöffnete T.-lTüt. ausgebildet, das in einfacher Weise mit den in der Presse hinein- und herausbewegbaren Werkzeugwechseltisch über das.zur T-Uut ausgerichtete als T-Stück ausgebildete Verbindungsstück des Kolbenstangenunterteiles in Eingriff und außer Singriff bringbar ist· Die Planschbüchse ist zentrisch zum Kolbenstangenunterteil im Pressentisch befestigt, deren obere Stirnseite fir die vordere Kolbenstange in den laschengrund und für die hintere Kolbenstange in die Oberseite des Pressentisches eingeordnet ist und ihr zum Kolbenkopf hinunterreichendes Büchsenende einen Anschlag für den Kolbenkopf bildet, wobei der verstellbare Gegenanschlag auf der Kolbenkopfmutter angeordnet ist. Diese Lösung ist analog auch für die Befestigung des Oberwerkzeuges, anwendbar. .
Ausführungsbeispiel ...
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen v/erden wir zeigen:
Fig. 1: eine Draufsicht einer Werkzeugwechseleinrichtung einer Presse,
Pig. 2: einen Schnitt gemäß der Linie A-A der Pig. 1 in vergrößerten Maßstab,
Pig. 3: einen Schnitt der Werkzeugwechseleinrichtung gemäß der Linie B-B der fig. 1,
Pig. 4: einen Schnitt der "Werkzeugwechseleinrichtung gemäß der Linie B-B der Fig. 3 in vergrößerten Maßstab in gespannter Stellung und in '
Pig, 5: einen Schnitt der Werkzeugwechseleinrichtung gemäß der Linie A-A der Pig. 3 in vergrößerten Maßstab in entspannter Stellung.
Auf dem Pressentisch 1 sind parallel zu den Seitenständern einer nicht weiter dargestellten Presse Führungsleisten 3 zur Führung der Transporträder 4 des Werkzeugwechseltisches befestigt, die die Rollbahnen β auf dem Pressentisch 1 zu den Seitenständern 2 hin begrenzen, welche über die Werkzeugträgerarme 7 bis zur nicht weiter dargestellten Werkzeugwechselstelle herausgeführt sind. Auf diesen Rollbahnen β ist der Werkzeugwechseltisch 5 mit seinen angeordneten Transporträde.m 4, die aus seiner Unterseite 8 herausragen, von der Werkzeugwechselstelle bis an die auf dem Pressentisch 1 aufgebrachten Anschläge 9 in die Presse hineinbewegbar. Unterhalb der Rollbahn β .des Pressentisches 1 sind im Transporträderabstand mit Planschbüchsen 10 im Pressentisch 1 befestigt, senkrecht stehende, doppeltwirkende Zylinder-Kblben-Sinheiten 11 angeordnet, deren Kolbenstangen 12 in die'Ebene der Rollbahn 6 hochschiebbar und in eine urt ere Stellung zurückziehbar sind und damit ist der Werkzeug-
239254
wechseltisch 5 analog in seine Transportstellung anhebbar und in seine Spannstellung auf dem Pressentisch 1 absenkbar. In der vorderen Hälfte des Pressentisches 1 sind nahe der Rollbahn β Feinzentriermittel 13 in je einer in den Pressentisch 1 eingebrachten Flanschbüchse 14 angeordnet, deren Kolbenstange 15 aus der Flanschbüchse 14"durch ihren druckmittelbeaufschlagten Zylinder 18 herausschiebbar und in einer darüber liegenden Zentrierbohrung 17 des Werkzeugwechseltisches 5 hineinschiebbar und zur Lösung dieser Zentrierverbindung wieder in ihre untere Stellung zurückziehbar ist. Bei abgeschaltenen Zylinder 18 ist die Kolbenstange 15 durch auf ihr angeordnete Federn 1-6 in ihrer oberen Stellung festgehalten·
Der Werkzeugwechseltisch ,5 weist je eine mit seiner Tor deren und hinteren Stirnseite 19 abschließende und mit ihnen , parallel verlaufende, gegenüber seiner-Oberseite 20 absatz- f örmig erhöht ausgebildete Spannaufnahme 21 mit horizontal liegender Spannfläche 22 auf. Den Spannaüfnahmen 21 des Werkzeugwechseltisches 5 gegenüberliegend sind an das Werkzeug 23 absatzförmig vorgezogene Spannaufnahmen 24 mit horizontal liegende'r Spannfläohe 25 vorgesehen. In den kastenförmig ausgebildeten Seitenteilen des Pressenunterteiles 26 sind symmetrisch und paarweise zueinander senkrecht angeordnet doppeltwirkende Spanneinheiten 27 befestigt, die als Zylinder-Kolben-Einheiten 27 ausgebildet sind. Der Kolbenkopf 28 ist ,in einem einfachwirkenden druckmittelbeaufschlagbaren Zylinder 29 angeordnet, Jede Kolbenstange 30 der Spanneinheiten 27 ist in einer Lagerbohrung 31 einer im Pressentisch 1 befestigten Planschbüchse 32 und in einer abgesetzten Lagerbohrong 33 im Werkzeugwechseltisch 5, welche zwischen benachbarten Spannflächen 22, 25 des Werkzeuges 23 und des Werkzeugwechseltisches 5 eingebracht'ist hindurchragend, axial, verschiebbar gelagert, wobei ihr spanneisenförmig gestalteter Spannkopf 34 die benachbarten Spannflächen 22, 25 übergreifend ausgebildet ist. Die, Flanschbüchse 32 ist xzentrisch zur Kolbenstange 30 im PressentischΊ befestigt,,
L "O 4 Ö 7 \
deren obere Stirnseite 35 für die vordere Kolbenstange 30 in den Taschengriind 36 und für die hintere Kolbenstange 30 in die Oberseite 37 des Pressentisches 1 eingeordnet ist und ihr zum Kolbenkopf 28 hinunterreichendes 3üchsenende einen Anschlag 38 für. den Kolbenkopf 28 bildet, wobei der verstellbare Gegenanschlag 39 auf der Kolbenkopfmutter 40 angeordnet ist. Zentrisch zum. Mantel der Planschbüchse 32 sind zwischen-Büchsenflansch 41 und Kolbenkopfmutter 40 Spannfedern 42 angeordnet, durch welche der Spannkopf 34 der Kolbenstange 30 gegen die Spannflächen 22, 25 des Werkzeuges 23 und des Werkzeugwechseltisches 5 bewegbar und spannbar ist und gegen deren Federkraft hochschiebbar lüftbar ist· Durch die Kolbenkopfmutter 40 sind die Spannfedern 4.2 und der Abstand zwischen den Anschlägen 38, 39. einstellbar. Die Kolbenstange 30 weist ein in ihrer unteren Stellung sie formschlüssig verbindbares und in ihrer oberen Stellung in ein Kolbenstangenunterteil 43 und in ein Kolbenstangenoberteil 44 trennendes Verbindungsstück 45 · auf, das in eine die Kolbenstange 30 freisparend in Werkzeugwechselrichtung 46 geöffnete Tasche 47 hineinragend auf der Kolbensta'nge 30 angeordnet ist. Die Taschen 47 sind für die vorderen Kolbenstangen 30 in die Oberseite 37 des Pressentisches 1 und für die hinteren Kolbenstangen 30 in die Unterseite 8 des Werkzeugwechseltisches 5 eingearbeitet. Das Verbindungsstück 45 der Kolbenstange 30 ist als eine in Richtung des Kolbenstangenunterteiles 43 und in Werkzeugwechselrichtung 46 geöffnete T-Nut 48 ausgebildet, das mit den in die Presse hinein- und herausfahrbaren Werkzeugwechseltisch 5 über das zur T-Eut 48 ausgerichtete als T-Stück ausgebildete Verbindungsstück 45 des Kolbenstangenunterteiles 43 in Eingriff und außer Singriff bringbar ist. Die Stirnseiten 50, 51 der Verbindungsstücke 45 sind in ihre oberen und unteren Stellungen innerhalb einer Taschenhöhe 52 liegend, durch einen Absatz 53 der Lager-, bohrung 33» die Spannflächen 22, 25 und einen Anschlag 38 einer sum Kolbenkopf 28 hinunterreichenden Planschbüchse 32 begrenzt bewegbar. Der Spannkopf 34 ist aus einem einen Schlitz .54 aufweisenden.- Spanneisen 55 auf dem freien Ende des Kolbenstangen^ Oberteiles 44 verschiebbar gelagert und stützt sich durch angreifende Pedem 56 gegen die auf dem Gewinde zapfen 57 des Kolbenstangenoberteiles 44 aufgeschraubten Kontermutter 58 ab.
2 S y ι b 4 b
Die am Spanneisen 55 mit ihrer Federscheibe 59 angreifende Feder 56 ist in Sacklochbohrungen. 60 in der Oberseite 20 des Werlizeugwechseitisches 5 gelagert.
Claims (5)
1. Spanneinrichtung für Pressen zum Spannen eines Unterwerkzeuges mit Werkzeugwechseltisch'der auf Rollbahnen mit Führungsmitteln von der Werkzeugwechselstelle bis in eine durch Anschläge bzw. Zentriermittel festgelegten Stellung· in die Presse; einfahrbar und in dieser Spannstellung auf dem Pressentisch absenkbar ist und die zum Spannen und zum Lösen des Werkzeuges bzw. des Werkzeugwechseltisches unterhalb des Pressentisches befestigte doppeltwirkende Spanneinheiten aufweist, deren Kolbenstangen mit Spannköpf en in Zylindern gelagert und durch Druckmittel in ihre obere Stellung und durch Federn in ihre untere Stellung axial verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kolbenstange (30) in einer zwischen den Spannflächen (22, 25) des Werkzeuges (23) und des Werkzeugwechseltisches (5) eingebrachten abgesetzten Lagerbohrung (33) hindurch- ' ragend, mit ihren spanneisenförmig gestalteten Spannkopf (34) die benachbarten Spannflächen (22, 25) übergreifend, axial verschiebbar gelagert ist und ein die Kolbenstange (30) in ihrer unteren Stellung formschlüssig verbindendes und in der oberen Stellung in ein Kolbenstangenoberteil ν (44) und in ein Kolbenstangenunterteil (43) in Werkzeugwechselrichtung (46) trennendes Verbindungsstück (45) aufweist, das in eine die Kolbenstange (30) freisparende in Werkzeugwechselrichtung (4β) geöffnete Tasche (47), die für die vorderen Kolbenstangen (30) in die Oberseite (37) des Pressentisches (1) und für die hinteren Kolbenstangen (30) in die Unterseite (8) des Werkzeugwechseltisches (5) eingearbeitet sind, hineinragend auf der Kolbenstange (30) angeordnet ist und ihre Stirnseiten,(50, 51) in ihren oberen und unteren Stellungen innerhalb einer Taschenhöhe (52) liegend, durch'einen Absatz (53) der Lagerbohrung (33), durch die Spannflächen (22, 25) und durch einen An-. schlag (38) einer zum Kolbenkopf (28) hinunterreichenden Flanschbüchse (32) begrenzt bev/egbar sind.
? QÜ7 hi h
2. Spanneinrichtung nach Punkt' 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkopf (34) aus einem einen Schlitz (54) aufweisenden' Spanneiseii (55)» mit welchen es auf dem freien Ende des Kolbenstangenoberteiles (44) verschiebbar gelagert und sich durch angreifende ledern (56) gegen die auf dem Gewindezapfen (57) des Kolbenstangenoberteiles (44) aufgeschraubten Kontermuttern (58) abstützend, gebildet ist,
3. Spanneinrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeich- · net, daß in parallel zum Kolbenstangenoberteil (44) verlaufende, in die Oberseite (20) des Werkzeugwechseltisches (5) eingebrachten Sacklochbohrungen (60) Federn (56) mit einem Ende herausragend gelagert sind, auf das sich das Kolbenstangenoberteil (34) über seine federscheibe (59) hochhaltbar abstützt.
4# Spanneinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (45) des Kolbenstangenoberteiles (44) als eine in Sichtung des Kolbenstangenunterteiles (43) mit in. Werkzeugwechselrichtung (46) geöffnete- ϊ-lTut (48) ausgebildet ist, das mit dem in die Presse hinein- und herausbewegbaren ^erkzeugwechseltisch, (50 über das zur. T-Sut (48) ausgerichtete als !-Stück (49) ausgebildete Verbindungsstück (45) des Kolbenstangenunterteiles (43) in Singriff und außer Eingriff bringbar ist.
5. Spanneinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Planschbüchse (32) zentrisch zum Kolbenstangenunterteil (43) im Pressentisch (1) befestigt ist, deren obere Stirnseite (35) für die vordere Kolbenstange7 (30) in den !Easchengrund (36) und für die hintere Kolbenstange (30) in die Oberseite (34) des Pressentisches (1) eingeordnet ist und ihr zum Kolbenkopf (28) hinunterreichendes Büchsenende einen Anschlag (38) für den Kolbenkopf (28) bildet, wobei der verstellbare Gegenanschlag (39) auf der Kolbenkopfmutter (40) angeordnet ist. . '
Hierzu.. Jtieiien Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23925482A DD207672B1 (de) | 1982-04-23 | 1982-04-23 | Spanneinrichtung fuer pressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23925482A DD207672B1 (de) | 1982-04-23 | 1982-04-23 | Spanneinrichtung fuer pressen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD207672A1 true DD207672A1 (de) | 1984-03-14 |
| DD207672B1 DD207672B1 (de) | 1987-07-01 |
Family
ID=5538116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23925482A DD207672B1 (de) | 1982-04-23 | 1982-04-23 | Spanneinrichtung fuer pressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD207672B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8902239U1 (de) * | 1989-02-24 | 1989-04-13 | Amtec GmbH, 5000 Köln | Vorrichtung zum Festspannen von Maschinenteilen, Werkstücken, Werkzeugen o.dgl. |
-
1982
- 1982-04-23 DD DD23925482A patent/DD207672B1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8902239U1 (de) * | 1989-02-24 | 1989-04-13 | Amtec GmbH, 5000 Köln | Vorrichtung zum Festspannen von Maschinenteilen, Werkstücken, Werkzeugen o.dgl. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD207672B1 (de) | 1987-07-01 |
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