DD207837A5 - Verfahren und vorrichtung zum unterscheiden zwischen erdfruechten einerseits und steinen oder erdkluten anderseits - Google Patents
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Abstract
Zum Unterscheiden von Erdfruechten, insbesondere Kartoffeln, von Erdkluten und Steinen, laesst man diese Stuecke einzeln auf einen Geber prallen, indem Signale induziert werden, die den mechanischen Aufprall charakterisieren und die auch die magnetischen Eigenschaften der Stuecke charakterisieren. In einer Auswertschaltung werden diese Signale analysiert, wobei Steine am verhaeltnismaessig hochfrequenten Signal bei ihrem Aufprall, Erdkluten aber an ihrem magnetischen Einfluss, erkannt werden. Die Auswertungsschaltung uebermittelt Signale an eine Auswerfvorrichtung, um Steine und Erdkluten auszuwerfen.
Description
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Berlin, den 28,1.1982 59 832/17
Verfahren und Vorrichtung zum Unterscheiden zwischen Erdfrüchten einerseits und Steinen oder Erdkluten anderseits
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Unterscheiden zwischen Erdfrüchten, insbesondere Kartoffeln einerseits, und Steinen oder Erdkluten anderseits, wobei man alle Stücke einzeln auf einen Geber auffallen läßt, und dabei Unterscheidungskriterien des mechanischen Aufpralls erfaßt.
Ein bekanntes Verfahren dieser Art beruht ausschließlich auf der Erfassung von Unterscheidungskriterien des mechanischen Aufpralls.(DE-OS 2 506 212). Es zeigt sich jedoch, daß in dieser Weise Kartoffeln und Erdkluten nur unter besonders günstigen Umständen hinsichtlich Feuchtigkeit und Art des Bodens unterschieden werden können. Ein solches Verfahren ist aber praktisch unbrauchbar und hat sich dementsprechend auch nicht durchsetzen können.
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Ein weiteres Verfahren zum Unterscheiden un Trennen von Partikeln durch Erfassen von durch den Aufprall dieser Partikel erzeugten Schwingungen ist aus der US-PS 4 212 398 bekannt« Aus den im Zusammenhange mit der DE-OS 2 506 212 genannten Gründen kann ein solches Verfahren zum klaren Unterscheiden von Kartoffeln, Erdkluten und Steinen nicht genügen.
Es ist ferner bekannt, einen Fühler gegen die zu unterscheidenden Partikeln, insbesondere von Kehricht, zu führen und aus der Verzögerung, die der Fühler dabei erfährt, auf die Art der Partikel zu schließen. Dieses Verfahren ist ungeeignet, weil.es einerseits zu lokalen Beschädigungen der
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Kartoffeln führen würde und anderseits nicht zwischen Kartoffeln und Erdkluten zu unterscheiden vermöchte«,
Jis ist ferner bekannt, ferromagnetische Teile von anderen da? durch zu unterscheiden, daß man den Einfluß der Teile auf ein Magnetfeld erfaßt (US-PS 2 045 769 und DE-PS 530 366). Während es als selbstverständlich gelten kann, das ferromagnetische Teile ein Magnetfeld beeinflussen, war keines falls vorauszusehen, daß es beim Unterscheiden und Trennen von Kartoffeln oder anderen Erdfrüchten von Steinen und Erdkluten darauf ankommen könnte, den Einfluß dieser Teile auf ein Magnetfeld zu erfassen«,
Ziel der Erfindung '
Ziel der Erfindung ist ea, die unzuverlässige Arbeitsweise zu überwinden»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, · welehe gestatten, auch Kartoffeln und Erdkluten mit Sicherheit voneinander zu unterscheiden und entsprechend zuverlässig zu sortieren. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß man weitere Unterscheidungskriterien aus dem Einfluß der Stücke auf ein Magnetfeld ableitet. Diese Lösung basiert auf der überraschenden Erkenntnis, daß der Einfluß von Erdkluten auf ein Magnetfeld sich bedeutend unterscheidet vom Einfluß einer Kartoffel auf ein Magnetfeld, und daß aus diesem Unterschied ein eindeutiges Unterseheidungskriterium zum Erkennen und Ausscheiden von Erdkluten hergeleitet werden kann. Vorzugsweise findet ein Gleichmagnetfeld Verwendung, Zum Erfassen aller erforderlichen Kriterien wird vorzugsweise ein kombinierter
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Geber zur Erfassung von Aufprallschwingungen und von Änderungen eines Magnetfeldes durch ein bewegtes Stück verwendet, welcher vorzugsweise eine membranartige Prallplatte aufweist, die von einem Magnetfeld durchs et 25 t ists in welchem sich auch eine Induktionsspule befindet. Sowohl die Aufprallschwingungen der Prallplatte als auch der Durchgang von Erdkluten durch das diese Prallplatte durchsetzende Magnetfeld beeinflussen das Magnetfeld, so daß in der Induktionsspule alle erforderlichen Signale induziert werden und in einer besonderen Schaltung nach den typischen Kriterien untersucht werden können. Es ist somit nicht nur eine zuverlässige, sondern auch eine verhältnismäßig einfache und billige Vorrichtung zum Erkennen und eventuellen Sortieren von Erdfrüchten, Steinen und Erdkluten möglich. Der Energiebedarf ist gering und kann ohne weiteres von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug, mit welchem eine Sortiervorrichtung gekuppelt ist, geliefert -werden»
Anhand der Frequenz der Signale kann man auf Set ine schließen und anhand eines V/e chs el signals mit zwei Halbwellen auf Erd~ Id uten.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist mindestens einen Geber zur Erfassung von Aufprallschwingungen und von Änderungen eines Magnetfeldes durch ein bewegtes Stück auf und Mittel zur Auswertung der Signale des Gebers,
Der Geber weist eine membranartige Prallplatte auf, die im Felde eines Magneten sowie im Bereiche einer Induktionsspule angeordnet ist, wobei das Magnetfeld die Prallplatte durchdringt und durch diese beeinflußt wird.
Die Induktionsspule ist vorteilhaft im Ringraum eines Topfmagneten angeordnet und dieser Ringraum und Spulenraum sind
2 1 *5 T f) O C :
j j / O O 'D "4- ~ 28.1,1982
59 832/17 ; porenfrei vergossen.
Außer mindestens einem aktiven^ von Stiicken beaufschlagten Geber ist mindestens ein gleichartiger, nicht beaufschlagter, passiver Geber vorgesehen und in mindestens einem^ Kanal der Mittel zur Auswertung ist eine Gegenkopplungs-Schaltung vorgesehen,, welche gleichartige Signale des aktiven und des passiven Gebers eliminiert, ' " ·
Die Mittel weisen zweckmäßig einen ersteh Kanal auf, der ein Tiefpaßfilters je einen auf positive und negative S-pannungsst'öße ansprechenden .Schwellwertschaltkreis, eine dem einen Schwellwertschaltkreis zugeordnete Verzogerungsschaltung und ©ine .Koinzidenzschaltung aufweist·
Die Mittel weisen außerdem einen zweiten Kanal auf, in dem ein Hochpaßfilter, ein Demodulator und ein Schwellwertschaltkreis vorgesehen sind,, -'
Die beiden Kanäle sind an.eine ODER-Schaltung geführt,.deren Ausgang einen Auswerfer für Steine und Erdkluten steuert*
Vorteilhaft sind eine Reihe von Gebern unter dem Austrittsende eines Förderbandes angeordnet, wobei das Förderband zur Kanal is ie rung von Stücken profiliert ist«,
Ausflihrun^sbeiBpiel
Die Erfindung wird nun anhand eines in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig, 1? eine schematische Seitenansicht einer Sortiervorrichtung für Kartoffeln, Steine und Erdkluten,
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2 und 3: die Ausbildung und gegenseitige Anordnung des Förderbandes und der Geber,
Pig. 4: einen Schnitt durch einen Geber,
Pig. 5: typische Signale, die im Geber induziert werden können., und
Fig. 6: ein Blockschema der Auswertungsschaltung,
Gemäß Fig. 1 weist die Vorrichtung ein Förderband 1 auf, dem Kartoffeln, Steine und Erkluten in bekannter, nicht dargestellter Y/eise zugeführt werden. Unter dem oberen Trumm des Förderbandes 1 befindet sich ein drehbares Mehrkant 2, welches bei laufendem Förderband rotiert und damit eine Schüttelbev/egung verursacht, welche die zugeführten Stücke auf dem Förderband voneinander trennt und gemäß Figur 2 kanalisiert. Zu diesem Zwecke v/eist das aus einem oder mehreren Bändern zusammengesetzte Förderband ein entsprechendes Profil mit je einer flachen Rinne 3 von beispielsweise 35 mm Breite auf« Wie Figur' 2 zeigt, werden hierbei kleinere Stücke etwa symmetrisch in je eine Rinne kanalisiert, während größere Stücke sich über mehrere Rinnen des Förderbandes erstrecken können,. Das untere Trum des Förderbandes 1 läuft über eine Reinigungsbürste 4·
Schräg unter dem Austrittsende des Förderbandes 1 befindet sich eine Reihe von Gebern oder Sensoren 5· Wie .-Figur 3 zeigt, sind im Bereich der konkaven Abschnitte 3 des Förderbandes, wo herunterfallende Stücke zu erwarten sind, eine entsprechende Zahl von aktiven beaufschlagten Gebern 5A vorgesehen, die sich in einem gemeinsamen Gehäuse 6 befinden. An den Enden der Reihe von Gebern befinden sich zwei passive Sensoren 5B, welche gleich ausgebildet sind wie die Geber 5A, jedoch von keinen Stücken
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beaufschlagt werden» Diese passiven Sensoren dienen in später beschriebener 'V/eise dazu, Störsignale, welche- in' allen Sensoren auftreten, zu kompensieren,
Figur 4 zeigt einen Schnitt durch einen der Geber. 5A oder'5B, Jeder dieser'-Geber weist in einer Bohrung des beispielsweise aus Aluminium bestehenden Gehäuses 6 einen Topfmagnet j bestehend aus einem Permanentmagnet 7 und einem ferromagnetischen Mantel 8, auf. Im Ringraum zwischen dem Permanentmagnet 7 und dem Mantel 8. befindet sich die Induktionsspule 9» welche in diesem Raum porenfrei unter Vakuum vergossen ist. Der Topfmagnet 7, 8 befindet sich in geringem Abstand von einer Dämpfungsplatte 10 aus einem nicht leitenden Material, mit welcher ' eine Prallplatte 11 verbunden ist. Der Abstand des Topfmagnetes 7» 8 von der Prallplatte 11 beträgt weniger als 1 mm, und die Prallplatte 11 besteht aus einem Material, welches das magnetische Feld aus dem Topfmagnet nach außen durchtreten läßt und selbst einen gewissen Einfluß 'auf das Magnetfeld hat» Die Platten 10 und 11 sind membranartig über dem Topfmagneten angebracht und werden daher durch aufprallende Stücke in Vibration versetzt. Diese Vibration ist typisch für die Art,des aufprallenden Stuckes, und da die Prallplatte 11 einen gewissen Einfluß auf das Magnetfeld hat, werden diesen Vibrationen 'entsprechende Feldänderungen stattfinden, welche in der Spule 9 entsprechende Signale induzieren. Der Durchgang von sauberen Kartoffeln und Steinen beeinflußt das Magnetfeld nicht direkt, dagegen beeinflussen Erdkluten dieses Magnetfeld und induzieren in später beschriebener Weise typische Signale in der Induktionsspule 9,
Figur 5 zeigt die verschiedenen Signale, welche beim Aufprall eines Stuckes auf die Prallplatte 11 in der Spule 9 auftre-
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ten. Bine auftreffende saubere Kartoffel erzeugt eine relativ schwache niederfrequente Vibration der Prallplatte 11, was ein entsprechend schwaches niederfrequentes abklingendos, in der Spule 9 induziertes Signal K, ergibt» Ist die Kartoffel stark verschmutzt, überlagert sich dem Signal K ein gewisser Einfluß der Erde, nämlich beispielsweise ein leichter positiver Spannungsausschlag bei Annäherung der Kartoffel an den Geber und ein schwacher negativer Ausschlag, wenn sich die Kartoffel, vom Geber entfernt. Dieses Signal ist in Figur mit K1 bezeichnet. Eine Erdklute erzeugt eine alternierende Spannung wesentlich größerer Amplitude K11 mit einer positiven Halbwelle k1 und einer negativen Halbwelle k2. Beim Auftreffen der Erdklute auf die Prallplatte 11 ist diesem typischen Signal eine leichte niederfrequente Vibration, ähnlich dem Signal K für eine saubere Kartoffel überlagert. Trifft ein Stein auf die Prallplatte 11 auf, entsteht ein© Vibration und ein entsprechendes induziertes Signal ST, wesentlich höherer Amplitude und Frequenz als beim Auftreffen einer Kartoffel oder eine Erdklute0 Figur 6 zeigt ein Blockdiagramm einer Schaltung zur Erkennung und Auswertung der Signale gemäß Figur 5. Diese Schaltung ist in Figur 1 generell mit T2 bezeichnet. Jedem aktiven Geber 5A ist je eine Schaltung 12a mit einem Ausgang 13 zugeordnet, welcher Ausgang 13 auf ein Magnetventil 14 wirkt, über welches ein Auswerfzylinder 15 betätigbar ist, der einen Auswerfstößel 16 trägt» Die Schaltung 12 weist ferner einen gemeinsamen Schaltungsteil 12b auf, an dessen Eingang die passiven Geber 5B parallel angeschaltet sind, und dessen Ausgänge 17 und 18 mit Gegenkopplungs- oder Subtraktionsschaltungen jeder Schaltung 12a verbunden sind.
Jeder aktive'Gebe* 5A ist libsr ©inen Verstärker 19 einer Gegenkopplungsschaltung 20 verbunden, die ebenfalls
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mit dem Ausgang 17 der Schaltung 12b verbunden ist«. Es folgt ein Tiefpaßfilter 21 und ein weiterer Verstärker 22 mit Demodulator. Ausgänge des Verstärkers 22 sind mit Schwellwerk schaltern 23 und 24 verbunden, von welchen der erste auf , '. positive und der zweite auf negative Spannungsstöße anspricht» Der Schwellwertschalter 23 ist über ein Verzögerungsglied und der Schwellwertschalter 24 direkt mit einem ODER-Tor 26 verbunden, dessen Ausgang einen monostabilen'Schalter 27 steuert. Ein weiterer Ausgang des Verstärkers .19 ist mit dem Eingang eines Hochpaßfilters 28 Verbunden, dessen Ausgang über einen Verstärker 29 mit einem Gleichrichter oder Demodulator 30 verbunden ist· Der Ausgang dieses Gleichrichters ist mit einer Gegenkopplungs- oder Differenzschaltung 31 verbundene Ihr Ausgang wirkt über einen Schwellwertschalter 32 und ein Verzögerungsglied 33 auf einen weiteren Eingang des ODER-Tbres 26.. Die Schaltung 12b weist den Gliedern 28 bis entsprechende Glieder, nämlich ein Hochpaßfilter 28!, einen Verstärker 291 und einen Gleichrichter 30' auf» Auch der Verstärker 19' der Schaltung 12b entspricht dem Verstärker 19 der Schaltung 12a. Entsprechende, in den Gebern 5A und 5B induzierte Signale gelangen somit in gleicher Form an die Gegenkopplungsschaltungen 20, bzw. 31t so daß solche Signale in diesen Schaltungen kompensiert werden können.
Wie bereits erwähnts wirkt der Ausgang 13 der Schaltung 12a auf ein Magnetventil 14> welches seinerseits einen Auswerfzylinder 15 mit Auswerfstößel 16 steuert. Dieser Aus-werfstößel 16 ist so angeordnet und sein Hub ist so bemessen, daß unerwünscht·© Stücke,. nämlich Steine und Erdkluten durch den Stößel 16 in eine Fördervorrichtung 34 geworfen werden, welche sie auf den Boden zurückführt. Kartoffeln v/erden dagegen nicht ausgeworfen und gelangen auf ein Förderband 35,. das sie an ihren Bestimmungsort transportiert*
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Die Arbeitsweise der dargestellten Vorrichtung ergibt sich weitgehend aus der obenstehenden Beschreibung, Fällt eine !kartoffel auf die Prallplatte 11 des Gebers 5A, so wird in der Spule 9 ein Signal K induziert, das verhältnismäßig geringe Amplitude und Frequenz aufweist. Dieses Signal wird im Verstärker 19 verstärkt und gelangt an den Eingang sowohl des aus den Gliedern 20 bis 25 bestehenden Kanals als auch des aus den Gliedern 28 bis 33 bestehenden Kanals, Das Signal passiert' wohl die Glieder 20 bis 22, durch genügt die an die Schwellwertschalter 23 und 24 gelangende Amplitude nicht, um dieselben zum Ansprechen zu bringen. Das Signal wird vom Hochpaßfilter 28 nicht durchgelassen, so daß auch über diesen Kanal kein Signal an das ODER-Tor 26 gelangt«, Es erscheint daher auch kein Ausgangsimpuls am Ausgang 13, das Ventil 14 wird nicht erregt und der Stößel 16 bleibt in seiner Ruhestellung und läßt die Kartoffel auf das Förderband 35 fallen. Dasselbe geschieht, wenn eine stark verschmutzte Kartoffel auf einen Geber fällt. Das Signal weist zwar gemäß Figur 5 etwas größere Amplitude auf, ist jedoch nicht imstande, einen der Schwellwertschalter 23 oder 24 auszulösen oder das Hochpaßfilter 28 zu durchdringen.
Fällt eine Erdklute auf einen der Geber 5, bo wird ein Signal verhältnismäßig großer Amplitude K11 gemäß Fi_ gur 5 induziert. Dieses Signal ist niederfrequent und passiert das Hochpaßfilter 28 nicht. Es wird jedoch im niederfrequenten Kanal mit dem Tiefpaßfilter 21 verstärkt und löst dann vorerst, während der positiven Halbwelle den Schwellwertschalter 23 und etwas später, während der negativen Halbwelle, den Schwellwertschalter 24 aus. Die Verzögerung im Verzögerungsglied 25 ist so eingestellt, daß die beiden Impulse gleichzeitig an das ODER-Tor 26 gelangen, so daß ein AusgangsiQipuls an den mono a tab ilen Schalter 27 und den Ausgang 13 gelangt. Das Magnetventil 14 wird
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erregt, und es wird "damit. .Druckluft zum Zylinder 15,zugeführt, welcher den Stößel 16 betätigt und die-Erdklutθ in die TransportVorrichtung 34 auswirft,
Die Erfahrung hat gezeigt, daß oft die eine oder ander© Halbwelle k1 oder k2 des Signals K1· nicht genügende Amplitude aufweist j um die entsprechende Schwellwertschaltung 23 oder 24 zum Ansprechen zu bringen. Aus diesem Grunde werden beide Halbwellen für sich ausgewertet und praktisch gleichzeitig der ODER-Schaltung 26 zugeführt» Es ist damit Gewähr dafür geboten, daß immer mindestens ein Impuls auftritt, der das Auswerfen der Erdklute bewirkt» \ . ·.„.
Fällt ein Stein auf einen der aktiven Geber 5A9 so gelangt in der zugeordneten Schaltung 12a ein Impuls ST hoher Frequenz an die Eingänge des Tiefpaßfilters 21 und des Hochpaßfilters 28. Der Impuls v/ird durch« das Tiefpaßfilter 21 nicht weitergeleitet, wohl aber durch das Hochpaßfilter 28·.Er wird anschließend verstärkt und demoduliert und löst den Schwellwertschalter 32 aus, welcher über das Verzögerungsglied 33 einen Impuls an das ODER-Tor 26 weiterleitet, welches.die monostabile Schaltung 27 auslöst, womit" ein Auswerfimpuls Über den Ausgang 13 an das Ventil 14 übertragen wird. Der Stößel 16 wird mit einer durch das Verzögerungsglied 33 genau bestimmten Verzögerung, betätigt und wirft den Stein in die Transportvorrichtung aus»
»Vie oben bereits erwähnt, sind die induzierten Nutzsignale, insbesondere die Signale K und K' äußerst schwach« Es ist daher .durchaus möglioh, daß irgendwelche Umgebungseinflüsse, beispielsweise Erschütterungen auf fahrbaren Anlagen, elektrische und/oder magnetische Felder von Hochspannungs-
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leituagen usw., Signale genügender Amplitude zur Auslösung der Auswerfvorrichtung induzieren könnten. Um solche Störsignale auszuscheiden, sind die beiden passiven Geber oder Vergleichsgeber 5B unter möglichst gleichen Bedingungen eingebaut, wie die aktiven beaufschlagten Geber 5A« Die Signale der parallel geschalteten Geber 5B gelangen in entsprechender Verstärkung und Form an die Gegenkopplungsschaltungen und 31, wie die aus den Gebern 5A stammenden entsprechenden Störsignale. Solche Störsignale werden somit kompensiert und beeinträchtigen die Arbeitsweise der außerordentlich hohe Empfindlichkeit aufweisenden Auawert es ehalt urig nicht.
Aus ähnlichen Gründen müssen auch die Induktionsspulen 9 im Spulenraum starr vergossen sein, denn jede gegenseitige Bewegung der Spule zu Teilen des Magneten oder sogar von Spulenwindungen unter sich, könnten zu Störsignalen führen, welche eine ungewollte Betätigung der Auswerfvorrichtung bewirken.
Die außerordentlich niedrige Empfindlichkeit der Geber auf Vibrationen, die eine entsprechend sehr hohe Verstärkung, bzw. Empfindlichkeit der Auswertungsschaltung bedingt, ist erforderlich, weil die vom Aufprall von Kartoffeln und Erdkluten herrührenden Signale geringere Amplitude aufweisen müssen, als die äußerst schwachen Signale K11, die vom magnetischen Einfluß von Brdkluten herrühren. Diese äußerst geringe Empfindlichkeit der Geber als Mikrofon wird dadurch erreicht, daß die Prallplatte 11 nur einen sehr geringen Einfluß auf das Magnetfeld hat. Das wird beispielsweise dadurch erreicht, daß eine an sich nicht leitende Platte mit einer feinen Metallbeschichtung versehen ist oder aber daß ein Material mit feinen metallischen Einschlüssen verwendet wird. Damit wird zugleich erreicht, daß das Magnetfeld durch die
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Prallplatte praktisch ungehindert austritt, so daß die Brdkluten optimal auf dieses PeId einwirken können„
Claims (11)
1. Verfahren zum Unterscheiden zwischen Erdfrüchten einerseits und Steinen oder Erdkluten anderseits, wobei man alle Stücke einzeln auf einen Geber auffallen läßt und dabei Unterscheidungskriterien des mechanischen Aufpralls erfaßt, gekennzeichnet dadurch, daß man weitere Unterscheidungakriterien aua dem Einfluß der Stücke auf ein Magnetfeld ableitet.
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2 3 3 7 8 8 6 -14- 23.i.
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2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Einfluß auf ein GIeich-Magnetfeld untersucht wird»
3. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß man die Stücke auf eine membranartige Prallplatte fallen läßt, die sich im Bereiche eines eine Induktionsspule durchsetzenden Magnetfeldes befindet, und daß man die in der Spule induzierten Signale auswertet,
4. Verfahren nach Punkt 3ι gekennzeichnet dadurch, daß man anhand der Frequenz der Signale auf Steine und anhand eines Wechselsignals mit zwei Halbwellen auf Erdkluten schließt.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Unterscheiden zwischen Erdfrüchten einerseits und Steinen oder Erdkluten andererseits, wobei man alle Stücke einzeln auf einen Geber fallen läßt und dabei Unterscheidungskreterien des mechanischen Aufpralls erfaßt, gekennzeichnet durch mindestens einen Geber zur Erfassung von Aufprallschwingungen und von Änderungen eines Magnetfeldes durch ein bewegtes Stück, uad durch Mittel zur Auswertung der Signale des Gebers,
6. Vorrichtung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Geber eine membranartige Prallplatte auf v/ei st, die im Felde eines Magneten sowie im Bereiche einer Induktionsspule angeordnet ist, wobei das Magnetfeld die Prallplatte durchdringt und durch diese beeinflußt wird*
7« Vorrichtung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Induktionsspule im Ringraum eines Topfmagneten angeordnet ist, und daß dieser Ringraum und Spülenraum porenfrei vergossen ist. ' -
8. Vorrichtung nach einem der Punkte 5 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß außer mindestens einem aktiven, von Stücken beaufschlagten Geber mindestens ein gleichartiger, nicht beaufschlagter, passiver Geber vorgesehen ist, und daß in mindestens einem Kanal der Mittel zur Auswertung eine Gegenkopplungs-Schaltung vorgesehen ist, welche gleichartige Signale des aktiven und des passiven Gebers eliminiert.
9. Vorrichtung nach einem der Punkte 5 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Mittel einen ersten Kanal aufweisen, der ein Tiefpaßfilter, je einen auf positive und negative Spannungsstöße ansprechenden Schwellwertschaltkreis, eine dem einen Schwellwertschaltkreis zugeordnete .Verzögerungsschaltung' und eine Koinzidenzschaltung aufweist.
10, Vorrichtung nach einem der Punkte 5 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Mittel einen zweiten Kanal aufweisen, in 'dem ein Hochpaßfilter, ein Demodulator und ein Schwellwertschaltkreis vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach Punkt 10, gekennzeichnet ,dadurch, daß die beiden Kanäle an eine pDER-Schaltung geführt sind, deren Ausgang einen Auswerfer für Steine und Erdkluten steuert ·
12o Vorrichtung nach einem der Punkte 5 bis \\t gekennzeichnet dadurch, daß eine Reihe von Gebern unter dein Austrittsende eines Förderbandes angeordnet sind, .wobei das Förderband zur Kanalisierung von Stücken profiliert ist.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DD207837A5 true DD207837A5 (de) | 1984-03-21 |
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ID=4323821
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD81233788A DD207837A5 (de) | 1980-10-02 | 1981-10-01 | Verfahren und vorrichtung zum unterscheiden zwischen erdfruechten einerseits und steinen oder erdkluten anderseits |
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