DD208124A1 - Vorrichtung zur positionierung von beladeauslegern - Google Patents

Vorrichtung zur positionierung von beladeauslegern Download PDF

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DD208124A1
DD208124A1 DD23526381A DD23526381A DD208124A1 DD 208124 A1 DD208124 A1 DD 208124A1 DD 23526381 A DD23526381 A DD 23526381A DD 23526381 A DD23526381 A DD 23526381A DD 208124 A1 DD208124 A1 DD 208124A1
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DD
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control rod
task
positioning
boom
carriage
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Application number
DD23526381A
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English (en)
Inventor
Richard Teuchert
Volker Wenk
Original Assignee
Richard Teuchert
Volker Wenk
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Positionierung von Beladeauslegern an Baggern bei Bandanlagen mit Aufgabewagen. Ziel der Erfindung ist es, die manuell eintoenige, aber dennoch hohe Konzentration erforderliche Aufgabe der Bedienungsperson zu vereinfachen und die Nachteile bereits dazu bekannter Vorrichtungen zu vermeiden. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass eine Steuerstange zwischen dem am Drehkranz der Schuettschurre angelenkten Steuerstangenausleger und dem Aufgabewagen ueber Kreuzgelenke befestigt ist.An der in sich dreh-und ausziehbaren Steuerstange und am oberen Kreuzgelenk sind die zur Steuerung der Vorrichtung erforderlichen Messwertaufnehmer angebracht.

Description

235 26 3 5
a. Vorrichtung zur Positionierung von Beladeauslegem
b. Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Positionierung des Beladeauslegera von ortsveränderlichen Baggern oder Ladegeräten bei Bandanlagen mit einem verfahrbaren Aufgabewagen bei abfordernden Strossenbändern.
c. Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekanntlich wird die Positionierung der Beladeausleger von Bagger mit einem verfahrbaren Aufgabewagen bei abfördernden Strossenbändern im Braunkohlentagebau manuell vorgenommen. Diese Tätigkeit ist mit einer hohen Staub- und Lärmbelastung verbunden. Standortveränderungen des Baggers verlangen kurzzeitig eine hohe Konzentration bei der Bedienung. Bekannt ist auch eine Steuerimg des Beladeauslegers ,, mittels vorgespannter Stahlseile, die vom Ausleger ** zum Aufgabewagen variabel angeordnet sind und bei denen die Seillängen zur Positionierungsauswertung nach DD-PS 136 382 benutzt werden. Als nachteilig hat sich die Verschmutzung der Seile und der dacait θ inner gehende Verschleiß herausgestellt. Außerdem ist beim Abkoppeln des Baggerauslegers vom Aufgabewagen zum Standortwechsel im Arbeitsbereich des Baggers und beim Ankoppeln nach dem Standortwechsel ein zusätzlicher manueller Arbeitsaufwand erforderlich.
LO J S
Bei einer weiteren vorgeschlagenen automatischen Positionierung war oberhalb des Aufgabewagens eine in Segmenten unterteilte Ringelelektrode angeordnet, in welcher das Fallrohr des Baggerauslegers als Gegenelektrode geführt wurde. Ein Abweichen des Beladeauslegers aus der Beladungsmitte führt zu einer Berührung mit der Ringelelektrode, und der einsetzende Stromfluß löst ein elektrisches Signal aus, in dessen Folge der Baggerausleger in Abhängigkeit des berührten Segmentes entsprechend verstellt wird.
Der Nachteil dieser automatischen Positionierung war eine häufige Oberflächenverschmutzung der Elektroden, so daß die notwendige Aussteuerung zur Positionsänderung ausblieb und eine Deformation der Elektroden erfolgte.
Eine ebenfalls bekannte Einrichtung zur Positionierung arbeitet mit einer Anordnung von Kraftmeßdosen am Aufgabewagen zur Ermittlung der Längsposition und mittels radiometrischer Meßsonden zur Bestimmung der Querposition* Die Höhe des Beiadeauslegers wird über eine Meßeinrichtung an dessen Winde bestimmt. Diese Einrichtung weist nur im Förderungszustand Funktionsfähigkeit auf; ansonsten ist weiterhin eine manuelle Betätigung erforderlich.
d. Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten technischen Lösungen zu beseitigen.
e. Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Positionierung von Beladeauslegern an Baggern bei Bandanlagen mit Aufgabewagen zu entwikkeln, die im Dauerbetrieb eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet. ,
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Steueretange zwischen dem am Drehkranz der Schüttschurre angelenkten Steuerstangenausleger und dem Aufgabewagen über Kreuzgelenke befestigt ist» An der in sich dreh- und ausziehbaren Steuerstange und am oberen Kreuzgelenk sind die zur Steuerung der Vorrichtung erforderlichen Meßwertaufnehmer angebracht.
f. Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden:
Die zugehörige Zeichnung zeigt die perspektivische Ansicht der Vorrichtung.
Eine mechanische Positionierung von Bandauslegern über verfahrbare Aufgabewagen mittels einer Steuerstange ist bei Bandauslegern möglich, die über eine drehbare Schüttschurre verfügen oder mit einem verstellbaren Ring an der Schüttschurre nachgerüstet werden.
In ihrem Aufbau besteht die Vorrichtung aus einem am drehbaren Teil der Schüttschurre 1 starr befestigten Steuerstangenausleger 2„ Zwischen dem Steuerstangenausleger und dem Aufgabewagen 3 ist die Steuerstange 4 in sich dreh- und ausziehbar mittels Kreuzgelenk 5 angebrachte
Am Kreuzgelenk 5 als Verbindungsglied zwischen Steueretangenausleger 2 und Steuerstange 4 sind in der Meßtechnik bekannte Geräte, wie z. B. Drehmelder angebracht, die eine Relativbewegung des Bandauslegers in den Meßgrößen der veränderten Preihelts~ grade -/3 und 4F gegenüber dem Aufgabewagen registrieren. Weiterhin wird die an der Steuerstange 4 anstehende Auszugslänge Δι und der Verdrehwinkel oC mittels bekannter Meßgeräte aufgenommen.
Diese Meßgrößen werden elektrisch oder elektronisch mit dem Antriebsmechanismus der drehbaren Schüttschurre des Bandauslegers und des Aufgabewagens verknüpft.
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Eine Relativbewegung des Bandauslegers kann zu einer Veränderung aller vier Meßgrößen führen.
Zur Rückführung werden in der Reihenfolge die Schalthandlungen
a) Korrektur des Winkels oC durch eine Drehbewegung der Schüttschurre
b) Schwenkbewegung des Bandauslegers und wenn erforderlich Verfahren dea Aufgabewagens zwecks Korrektur der Winkel/3 und ^"
c) Korrektur der Auazugslänge ΔΙ durch Senken oder Heben des Bandauslegers
vorgenommen·
Bei weiträumigen OrtsVeränderungen des Baggers oder Rücken der Stroßenbandanlage wird die elektrische bzw, elektronische und mechanische Verbindung gelöst, was ebenso im Havariefall ohne Beschädigung der Vorrichtung möglich ist.

Claims (1)

  1. 235 26 3 5
    Erfindung an Spruch
    1» Vorrichtung zur Positionierung von Beladeauslegern an Baggern bei Bandanlagen mit Aufgabewagen unter Verwendung an sich bekannter Meßmittel dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerstange (4) in sich dreh- und ausziehbar, zwischen einem Steuerstangenausleger (2) am Drehkranz der Schüttschurre (1) und dem Aufgabewagen (3) mittels Kreuzgelenke (5) angebracht ist, wobei die Meßwertaufnehmer am oberen Kreuzgelenk und an der Kuppelstange selbst angeordnet sind.
    Hieran 1 Blatt Zeichnung
DD23526381A 1981-12-01 1981-12-01 Vorrichtung zur positionierung von beladeauslegern DD208124A1 (de)

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