DD208291A1 - Vorrichtung zum raeumen von dung - Google Patents

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DD208291A1
DD208291A1 DD24312882A DD24312882A DD208291A1 DD 208291 A1 DD208291 A1 DD 208291A1 DD 24312882 A DD24312882 A DD 24312882A DD 24312882 A DD24312882 A DD 24312882A DD 208291 A1 DD208291 A1 DD 208291A1
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DD24312882A
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Inventor
Peter Drechsel
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Landtechnische Industrieanlage
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Raeumen von Dung aus flachen Kanaelen, wobei das Raeumgeraet waehrend des Ruecktransportes keinen Dung mitschleppt. Profilierte Kanalsohlen und am Geraet haftender Dung duerfen den Foerdervorgang nicht behindern. Die Aufgabe wird geloest, indem das Raeumgeraet ausserhalb des Dungkanals ohne Fuehrungsschienen gefuehrt wird. Zudem erfolgt der Schaltvorgang von Foerder- auf Leerhub zwangsweise mit Hilfe einer Vorrichtung.

Description

a) Titel der Erfindung Vorrichtung zum Räumen von Dung
k-) Anwendungsgebiet dar Erfindung .
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zua Räumen von Dung in Tierproduktionsanlagen mit flachen Dungkanälen.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der Praxis sind verschiedene.Vorrichtungen bekannt, die in Form von FaIt- pdsr Klappschiebern auf der Sohle von Güllekanälen geschleppt werden. Deren Nachteile beim Räumen von Dung-, bestehend aus Harn, Kot und Stroheinstreu, liegen darin, daß sie während des Rücktransportes Dung iaitschleppen und auf / j ebenen Kanalsohlen geführt werden müssen. Genannt seien hier
die SU-FS 510204
SRO-OS 700267S, OS 1979582
DOR-PS 100134
Weitere technische Lösungen, wie in der DDR-PS 77355 und in der.3RD-A3 1210511 baschrieoen, sehen die Führung des Raumgerätes in Führungsschienen vor, die im oberen Tal des Entnistungskanals angeordnet sind.
Das Eindringe/i von Einstreu in diese Führungsschienen führt ζu.τ Einklemmen des Räumgerätes und somit zur Beschädigung des An t r is bs sy s tern s.
AlIa genannten Fördergeräts schalten auf Grund-von Reibung zwischen Kanalsohle und Gerät von Förder- in Leerhub um. Am Gerät haftende Dungrückstände behindern den Schaltvorgang und werden von den geringen Reibkräften nicht beseitigt.
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein technisches Gerät zum Räumen . von Dung aus Tierproduktionsanlagen zu schaffen, das eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet und die genannten Nachteile vermeidet.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
— Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird
Der Erfindung, liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Räumen von Dung so zu gestalten, daß es außerhalb eines flachen Dungkanals ohne zusätzliche Einrichtungen geführt wird und daß am Gerät haftende Dungrückstände und Schlaffseil die Schalt funktion von Förder- auf Leerhub nicht behindern.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß das Räumgerät unabhängig vora'Profil der Kanalsohle funktionssicher Dung transportiert.
Merkmale asr Erfindung
Erfindungsgesnäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an einem Transportschlitten, der auf Kanalrändern gleitet, ein um 45 gewinkelter Räumschild drehbar gelagert ist. Die Fordarstellung des Räumschildes wird durch einen Anschlag am Transportschlitten begrenzt, Harnrinnen oder Aussparungen in der Kanalsohle haben somit keinen Einfluß auf den Fördervorgang,
— 3 -
Beidseitig an einer Deichsel, die verschiebbar im Tragschlitten gelagert ist, wird ein Zugmittel angeordnet» Nachdem der Dung in die Sammelgrube abgeworfen wurde, bewirkt ein Anschlag das zwangsweise Hochklappen des Räumschildes, Die Rückwärtsbewegung des Räumgerätes wird über die im Tragrahmen bis zum Anschlag gleitende Deichsel eingeleitet» Sobald der Räumschild sich vom Anschlag gelöst hat, koüsnit es auf der Deichselsperre, die zuvor unter den Räumschild geglitten ist, zu liegen. Wird die Transportrichtung gewechselt,, so gleitet dia Deichsel in ihrer Führung bis zum vorderen Anschlag, Zuglaich gibt die Sperre den Räumschild frei, der durch Schwerkraft in die Förderstellung fällt»
Ό Ausführunqsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Fig., 1 zeigt das Räumgerät schematisch in Draufsicht
Fig« .2 zeigt das Raumgerät schema tisch in dar Seitenansicht während des-Fördervorganges
Fig, 3 zeigt das Räumgerät schematisch in der Seitenansicht während des Leerhubes
Auf den oberen Rändern des Güilekanals 1, gemäß Fig, I, gleitet der Tragrahmen 2, an dem das Räumblech 3 in den Gelenken ·* gelagert ist.
Nach dem Abwurf des Fördergutes in die Samnialgrube stößt das Räumblech 3 gegen den Anschlag 5, gernäß Fig» 2, und wird dadurch ausgehoben. Sobald der Anschlag 5 unterlaufen ist, erfolgt über einen Endschalter die Änderung der Transport richtung.
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Die Deichsel 6, gemäß Fig. 3, gleitet in ihren Lagern 7 und bis der Mitnehmer 9 dan Transportschlitten 2 mitführt. Sobald das Räumblech 3 vom Anschlag 5 getrennt ist, komrat es auf der Sperre 10 zu liegen und ermöglicht den Lser'nub. Ändert sich die Transportrichtung erneut, so gleitet die Deichsel 6 in die entgegengesetzte Richtung, bis dar Mitnehmer 11 das Räumgerät mitführt» Mit der Deichsel 5 ist die Sperre 10 unter dem Räumblech 3 hervorgeglitten, das daraufhin in die Förderstelluna fällt« .

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zum Räumer, von Dung in Tierproduktionsanlagen, gekennzeichnet dadurch, daS an einen) Transportschlitten ein um vorzugsweise ca, 45 gewinkelter Räumschild (3) beweglich angeordnet und in Gelenken (4),mit einem Anschlag (5) versehen, gelagert ist.
DD24312882A 1982-09-09 1982-09-09 Vorrichtung zum raeumen von dung DD208291B1 (de)

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