DD208333A5 - Gasdichter hochsilo mit einer vorrichtung zum entleeren von nicht selbstrieselnden schuettguetern - Google Patents

Gasdichter hochsilo mit einer vorrichtung zum entleeren von nicht selbstrieselnden schuettguetern Download PDF

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DD208333A5
DD208333A5 DD82243114A DD24311482A DD208333A5 DD 208333 A5 DD208333 A5 DD 208333A5 DD 82243114 A DD82243114 A DD 82243114A DD 24311482 A DD24311482 A DD 24311482A DD 208333 A5 DD208333 A5 DD 208333A5
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Hermann Johanning
Heinz G Aulbert
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Engelbrecht & Lemmerbrock
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/36Devices for emptying from the top
    • B65G65/365Devices for emptying from the top comprising a vertical passage located inside the container

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Abstract

Die Erfindung befasst sich mit der Entleerung von nicht selbstrieselnden Schuettguetern aus einem Hochsilo, in dem das Schuettgut aus der jeweiligen Schuettgutoberschicht einemzentralen Fallschacht mit unterer Abnahme zugefuehrt wird. Dabei besteht die Erfindung aus einem mit dem gasdichten Hochsilo kombinierten starren, feststehenden, rohrfoermigen, unten absperrbaren Fallschacht, der ueber seine Hoeheund seinen Umfang verteilt mit Durchbrechungen versehen ist, von denen sich mindestens eine in jeder Hoehenanlage des jewe iligen Schuettgutpegels befindet.

Description

Зегіід, den 12.1.1983 61 387/13
Gasdichter Hochsilo mit einer Vorrichtung zum Entleeren von nicht selbstrieselnden Schüttgütern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen gasdichten, mit Atem-заск versehenen Hochsilo zur Aufnahme nicht selbstrieselnder Schüttgüter, die einem mittigen, lotrechten Fall3chacht aus der Gutoberschicht durch mindestens einen das Gut beim ?üllen des Silos verteilenden Zubringer mit Abräumorganen radial von außen nach innen zugefördert werden.
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
^s ist bekannt, nicht selbstrieselnde Güter aus Hochsilos dadurch zu entnehmen, daJ3 «jeweils die Oberschicht periodisch durch umlaufende Förderer radial von außen nach innen der lüühdung einer pneumatischen Absaugleitung oder einem zentralen Fallschacht mit unterem Querförderer zugeleitet wird. Im ersteren Fall ist die pneumatische Förderleistung beschränkt, und daher ist es günstiger, die 2ητnähme über einen zentralen Fallschacht durchzuführen, weil es dann möglich ist, durch untere mechanische Förderer hohe Sntnahmeleiatungen zu erzielen und den Silo oben dicht zu verschließen» In solchen Fällen entwickeln sich beim Füllen des Silos je nach Füllgut Gase, durch die der Sauerstoff im Silo verbraucht wird oder die aus dem Oberteil des Silos in einem Atemsack oder über ^"entile nach außen gedruckt werden.
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Ziel der Erfindung
Ziel der -Erfindung ist es, die vorgenannten Uachteile zu vermeiden.
„Darlegung des Wesens der Brfindung;
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen gasdichten Hochsilo mit einer Vorrichtung zur Entnahme von nicht selbstrieselnden Schüttgüter, wie geschrotetes oder ungeschrotetes Corn-Cob-Mis oder dergleichen, zu kombinieren, die einen Sallschacht aufweist, der besonders einfach aufgebaut ist und keine beweglichen Teile oder Mechaniken erfordert.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß mit dem gasdichten Hochsilo ein starrer, feststehender, rohrfertiger, unten absperrbarer Pallschacht beliebigen Querschnitts kombiniert ist, welcher oberhalb der maximalen Porenhöhe des Gutes im Silo endet und auf seiner Höhe und seinem Umfang verteilt mit Durchbrechungen versehen ist, von denen sich mindestens eine in jeder Höhenlage des jeweiligen Pegels des durch Abräumen sinkenden Gutpegels befindet.
Aus dieser Lösung ergibt 3ich, daß nunmehr die Entnahme von Schüttgut in großen Mengen über den ?a!lschacht möglich ist und daß der 'allschacht als solcher über зеіпе gesamte Höhe ständig erhalten bleibt, ihm aber trotzdem durch die bekannten umlaufenden Abräumorgane das nicht seibstrieselnde Gut zugeführt werden kann, so daß es im Schacht nach unten fällt und hier durch einen bekannten mechanischen Querförderer abgenommen werden kann. Um die Entleerung des Silos zu beschleunigen, ist es vorteilhaft, die Abräumorgane der
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Zubringer unmittelbar am Schacht im durchmesser bzw. in der Höhe zu vergrößern oder gegenüber den übrigen Äbräumorganen tiefer zu lagern, so daß diese Abräumorgane unmittelbar am Schacht beim Umlauf einen von der Gutoberfläche mit der Spitze zur Schachtachse nach unten gerichteten Abräumtrichter erzeugen und dadurch das Gut über eine größere Höhe dem Schacht durch die Durchbrechungen zuführen. Die größere Gtitmenge kanu ohne weiteres fallend vom Schacht aufgenommen und unterhalb des Schachtes von dem hier vorgesehenen mechanischen Querförderer abgenommen werden.
Durch den geschlossenen gasdichten Silo mit Atemsack und dem unten absperrbaren Palischacht bleibt das 31UlIgUt in der jeweiligen Oberschicht ständig frisch und kann nicht verderben, da es möglich ist, den unteren Querkanal für die Entnahme des Gutes durch einen Schieber oder dergleichen zu verschließen, so daß dem freien Oberteil des Silos keine Luft bzw. kein Sauerstoff zugeführt wird, der zum Verderb des Gutes führen könnte* In dieser Richtung kann ohne weitere mechanische Vorrichtungen ein zusätzlicher Verschluß des 31 all schacht es herbeigeführt werden, wie noch beschrieben wird.
Durch die starre Ausführung des Fallschachtes kann er mit beliebigem Querschnitt hergestellt werden, wobei ein besonders einfacher Aufbau bei einem vier- oder mehreckigen Querschnitt möglich ist, wie noch im einzelnen erörtert wird.
Der Abräumorgane aufweisende Zubringer ist während äer 3efüllung des Silos in der UmIaufrichtung umkehrbar und anhebbar und mit einer den Schacht umgebenden, abnehmbaren Abdekkung verbunden, die im Bereich der jeweiligen Gutober-
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schicht ein Eindringen des in den Silo einlaufendes Gutes durch die Durchbrechungen in den Schacht verhindert Die Abdeckung ist ein Zylinder, der aus zwei lösbar zu verbindenden Halbzylindern besteht. Die Abräumorgane des oder der Zubringer sind unmittelbar am Schacht зо ausgebildet oder gelagert, daß sie beim Umlauf am Schacht einen von der Gutoberfläche ausgehenden, mit der Spitze nach unten zur Schachtachse geneigten Guttrichter erzeugen. Der Fallschacht ist aus übereinander montierten, waagerechten ^ingen oder Windungen aus vollen, auf dem Umfang verteilten, lotrechten Blechlängen und mindestens einer weggelassenen Blechlänge oder Durchbrechung für jeden Ring oder jede bindung zusammengesetzt. In jedem Ring oder jeder .Yindung wechseln volle Blechlängen und von Blechlängen freie Flächen nebeneinander. Die vollen 31echlängen und die freien Flächen bzw. der weggelassenen 31echlängen bilden in wendelanordnung den Fallschacht. Der Fallschacht besitzt einen im wesentlichen runden, rechteckigen oder mehreckigen Querschnitt und ist durch auf dem Umfang verteilte bzw· in -^cken sich über die Höhe aller Ringe oder '/indungen verlaufende Stützprofile hergestellt, von denen benachbarte, von ebenen, gebogenen und winkeligen 31echlängen überbrückt sind oder von 31echlängen freibleiben. Die Stützprofile sind Winkelprofile mit ins Schachtinnere gerichteter nflnkelkante und sind mit deren Schenkeln abgebogene Kanten der Blechlangen verbindbar, z. B, verschraubbar.
Die Stützprofile und die Blechlängen sind <Viakelprofile mit nach außen gerichteter #inke!kante.
Die Schenkel der Blechlängen sind mit den Schenkeln der Stützplatte verbindbar.
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iieben einem, den querverlaafenden unteren Abnahmekanal des ^аѣез aaa dem Schacht in bekannter #eise absperrbaren Schieber im Schacht ist mindestens ein Meßorgan vorgesehen, welches die maximale Höhe eines sich bei abgescnaltetet unterer Entnahme im Schacht aufbauenden Gutpfropfen mi3t und die Zubringer des Gutes zum Schacht abschaltet·
Ausfuhrangabeiapiel
Die Srfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeiapiel dargestellt ist, 3s zeigen:
S1Ig, 1: einen senkrechten scnematischen Schnitt durch einen runden Hochsilo mit dem Pall3chacht nach der Erfindung beim Entleeren des Silos,
Pig. 2: einen schematischen vergrößerten Querschnitt nach Linie U-H der Pig. 1,
Pig. 3: einen Querschnitt durch einen Pallschacht nach Linie IH-III der Pig. 1,
Pig. 4: eine perspektivische Ansicht einer 31echlänge für den Aufbau des Pallschachtes,
Fig. 5: einen senkrechten Teilschnitt durch die Schachtwandung nach der Linie 7-7 der Pig. 3»
Pig. 6; eine abgeänderte Abwicklung einer Teilhöhe des Schachtes mit wendeiförmiger Montage der Blechlängen,
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Pig» T: eine ebene Abwicklung einer Teilhöhe des Schachtes nach Fig· 3»
Fig. 8: einen Querschnitt durch einen achteckigen Fallschacht ,
Fig. 9: eine teilweise Seitenansicht des Fallachachtea gesehen in Richtung des Pfeiles IX der Fig. 8,
Fig. 10: eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung mit einer Abdeckung des Fallschachtes beim 3efüllen des Silos,
Fig. 11: eine vergrößerte Seitenansicht dar abdeckung des Fallschachtes,
Fig. 12: eine Seitenansicht der Abdeckung, gesehen von der Linie XII-SII der Fig. 11.
Gemäß der Erfindung ist im gasdichten, mit einem Atemsack versehenen Hochsilo 1 ein zentraler Fallschacht 4 als starres, feststehendes Rohr montiert, welches beliebigen Querschnitt aufweist. Der Schacht 4 mündet unten in einen an sich bekannten, querverlaufenden Kanal 5, in welchem ein beliebiger mechanischer, den Schacht 4 unten praktisch absperrender Querförderer 6 gelagert ist, auf den das Gut aus dem Fallschacht 4 niederfällt und einer Verbraucherstelle zugeführt wird. Der Kanal 5 kann in bekannter ieise durch einen nicht dargestallten Schieber dicht verschlossen werden, um zu vermeiden, daß Außenluft über den Kanal 5 and den Schacht 4 in den Oberteil des Silos 1 gelangt. Der Fall-
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schacht 4 endet oben im Silo 1 in jedem Fall oberhalb der maximalen Pegelhöhe des einzufüllenden Gates.
Der Pallachacht 4 besteht im Äusfuhrtingsbeiapiel aus vier lotrechten Stützprofilen 4a, 4b, 4c und 4d z. 3. in Form von Winkelprofilen, die praktisch im Querschnitt (Fig. 3) ein Quadrat einschließen und deren ^inkelkanten nach innen gerichtet sind· Sa kann vorteilhaft sein, daß sich die von den Profilen quadratischen Querschnittsflächen von oben nach unten vergrößern.
Über eine bestimmte Höhe, gerechnet vom Siloboden, bleiben die Räume zwischen je zwei Trägern 4a, 4b, und 4c, 4d frei, und mit diesen freien, offenen Flächen 7 wechseln auf dem Umfang vertikale Blechlängen 8 ab, deren Kanten abgewinkelt sind (Fig. 4) und dadurch mit den entsprechenden Schenkeln der beiden anschließenden Profile 4b, 4c und 3a, 4d verbunden werden können. Ss bilden also zwei sich gegenüberliegende freie Flächen 7 und zwei sich gegenüberliegende 31echlängen 8 einen äing, und solche Ringe werden derart übereinander bis oberhalb der Höhe des Gutes im Silo montiert, daß sich auch über die Höhe freie Flächen 7 und Blechlängen abwechseln bzw. sich teilweise überschneiden. Die Abwechslung der Freiflächen 7 und der 31echlängen 3 ist aus der Schachtabwicklung nach Fig. 6 ersichtlich. Üa ist möglich, an Stelle ebener 31echlä.ngen 8 auch zylindrisch gebogene Blechlängen zu verwenden, wie gestrichelt in Fig. 3 angedeutet ist.
3s ist selbstverständlich möglich, die Zahl der Stützprofile 4a, 4b ... zu vergrößern, so daß diese einen Kreisquerschni oder ein Vieleck gedanklich umgrenzen. 3s kann auch nach den Fig. 8 und 9 30 vorgegangen werden, daß die Stützprofile
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tfinkelprofile 4a - 4d sind, deren #inkelkante nach außen gerichtet ist. Mit den Schenkeln dieser Winkelprofile werden unter freibleibenden Flächen 7a ^inkelblechlängen 8a verbanden, deren Winkelkanten ebenfalls nach außen gerichtet sind. Diese vorteilhafte Ausführung des Schachtes 4 ist dann im Querschnitt achteckig und nähert sich einem Kreisquerschnitt«
Auf dem Umfang jedes Ringes muß mindestens eine Blechlänge oder 8a durch eine Freifläche 7 oder 7a ersetzt werden, so daß das Gut bei jeder Umdrehung der Förderorgane 3 über eine solche Freifläche bzw. Durchbrechung 7, 7a in den Fallschacht 4 gefördert wird. Sind nach Fig. 3 für jeden Ring zwei Freiflächen 7, 7a vorgesehen, so muß das Gut jeweils um 180° durch die Förderorgane 3 mitgenommen werden, bis es in den Schacht 4 gefördert wird. Wie schon erwähnt, ist es auch möglich, sich abwechselnde Freiflächen 7, 7a und Blechlängen 8, 8a in Form einer Wendel zu montieren, wie die Abwicklung des Schachtes nach Fig. 6 zeigt. In jedem Fall muß sich auch hier, wie in allen anderen Fällen, in jeder Äbbauhöhenlage des Gutpegels mindestens eine Freifläche 7, 7a bzw. Durchbrechung 7, 7a befinden, wobei sich die Freiflächen 7» 7a und die Blechlängen 8, 8a auch etwas überlappen können, wie Fig. 7 zeigt.
Wie schon erwähnt, ist es möglich, das ünterende des Fallschachtes 4 durch einen Schieber oder dergleichen zu. verschließen, um einen Luftautritt zum Oberteil des Silos zu verhindern. Man kann aber auch so vorgehen, daß mit oder ohne Schieberverschlaß eine zusätzliche Abdichtung vorgenommen wird. Man geht zu diesem Zweck so vor, daß in geeigneter Höhe im Fallschacht 4 I£e3garäte 4e (in Fig. 1
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schematisch angedeutet) vorgesehen werden. Wenn dann der untere Querförderer 6 stillgesetzt wird, so bleiben die Förderer 3 für die Gutentnahme noch, kurzzeitig in betrieb, das heißt, es gelangt Gut aus dem Silo in den Fallschacht 4, welches dann aber unten nicht mehr abgenommen wird., sondern im Unterteil des Fallschachtes einen Gutpfropfen bildet. 3obald dieser Pfropfen bzw. das im Schacht 4 ansteigende Gut die Höhe der Meßgeräte 4s erreicht, geben diese einen Impuls ab, durch den der Antrieb der oberen Pörderorgane 3 abgeschaltet wird. Der Pfropfen bleibt dann unten im FaIlschacht und bildet damit eine Abdichtung, die den Zugang von Außenluft in den Oberteil des Silos verhindert.
Zum Sefüllen des Silos 1 z. 3. über die Förderleitung 2 oder einen mechanischen Förderer wird der Anstellwinkel eines Teils der Abräumorgane der von unten nach oben mit dem Füllungsgrad anhebbaren Förderorgane 3 umgekehrt, so daß damit das zügeführte Gut gleichmäßig über die Oberfläche des Füllpegels verteilt wird. 3eim Einführen des Gutes in den Silo können -Teilmengen durch die Durchbrechungen 7, 7a in den Schacht 4 gelangen. Um dies im wesentlichen zu verhindern, sind die beim Füllen als Verteiler dienenden Zubringer 3 mit einer den Schacht 4 umgebenden, abnehmbaren Abdeckung (Fig. 10) verbunden, die mit den Zubringern 3 angehoben wird und im Bereich der ,jeweiligen Gutoberschicht ein Sindringen des in den Silo geförderten Gutes durch die Durchbrechungen 7, 7a in den Schacht verhindern. Da es sich im Fall der Erfindung um nicht selbstrieselnde Schüttgüter handelt, bleibt das Gut unterhalb der anzuhebenden Abdeckung stehen. Die Abdeckung 10 besteht nach den Fig. 11 und 12 aus einem durch Flanschverbindungen 11 aus zwei Halbzylindern 10a, 10b zusammengesetzten Zylinder 10, der sich im Oberteil
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konisch erweitert und hier mit ösen 12 oder dergleichen versehen ist, durch die er über Seite oder dergleichen mit den anhebbaren Zubringern 3 verbunden ist. Durch Lösen der flanschverbindungen 11 kann die Abdeckung 10 nach Füllung des Silos durch Lösen der beiden Halbzylinder voneinander weggenommen werden·

Claims (11)

-AA- 12.1.1983 o1 387/13 Srfindungsanspruch
1. Gasdichter, mit Atemsack versehener Hochsilo zur Aufnahme nicht selbstrieselnder Schüttgüter, die einen mittigen, lotrechten Pallschacht aus der Gutoberschicht durch mindestens einen das Gut beim Füllen des Silos verteilenden Zubringer mit Abräumorganen radial von außen nach innen zugefördert werden, gekennzeichnet dadurch, daß mit dem gasdichten Hochsilo ein starrer, feststehender rohrförmiger, unten absperrbarer Pallschacht (4) beliebigen Querschnitts kombiniert ist, welcher oberhalb der maximalen Pegelhöhe des Gutes im Silo (1) endet und auf seiner Höhe und seinem Umfang verteilt mit Durchbrechungen (7, 7a) versehen ist, von denen sich mindestens eine'in jeder Höhenlage des jeweiligen Pegels des durch Abräumen sinkenden Gutpegels befindet.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Abräumorgane aufweisende Zubringer (3) während der Befüllung des Silos in der Umlauf richtung umkehrbar und anhebbar und mit einer den Schacht (4) umgebenden, abnehmbaren Abdeckung (Ю) verbunden ist, die im Bereich der jeweiligen G^oberschicht ein Bindringen des in den Silo einlaufendes Gutes durch die Durchbrechungen (7, 7a) in den Schacht (4) verhindert.
3. Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckung (10) ein Zylinder ist, der aus zwei lösbar zu verbindenden Halbzylindern C10a, 10b) besteht.
4. Vorrichtung nach. Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Abräumorgane des oder der Zubringer (3) unmittelbar
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am Schacht (4) so ausgebildet oder gelagert sind, daß sie beim umlauf am Schacht einen von der «utoberfläche ausgehenden, mit der Spitze nach unten zur Schachtachse geneigten Guttrichter erzeugen·
5. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Pallachacht (4) aus übereinander montierten, waagerechten Hingen oder Windungen aus vollen, auf dem Umfang verteilten, lotrechten, Blechlängen (8, 8a) und mindestens einer weggelassenen Bleohlänge (7, 7a) oder Durchbrechung für jeden Ring oder jede Windung zusammengesetzt ist·
6, Vorrichtung nach den Punkten 1 und 5, gekannzeichnet dadurch, daß in jedem Hing oder jeder '«Vindang volle Blechlängen (3, 8a) und von Blechlängen freie flächen (7, 7a) miteinander abwechseln·
7· Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die vollen 31echlängen (8, 8a) und die freien Flächen (7, 7a) bzw. der weggelassenen Blechlängen in «fendelänordnung den Pallschacht (4) bilden.
8. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 and 4 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß der ?allschacht (4) einen im wesentlichen runden, rechteckigen oder mehreckigen Querschnitt besitzt und durch auf dem Umfang verteilte bzw. in 2cken sich über die Höhe aller Ringe oder ^indungen verlaufende otützprofile (4a bis 4d) hergestellt ist, von denen benachbarte, von ebenen, gebogenen und winkeligen, 31echlängen (8, 8a) überbrückt sind oder von Blechlängen freibleiben.
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9. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Stützprofile (4a, 4b, 4c, 4d) ^inkelprofile mit ins Schachtinnere gerichteter Winkelkante sind und mit deren Schenkeln abgebogene Kanten der Blechlängen (8) verbindbar, z« 3, verschraubbar, sind.
10. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Stützprofile (4a bis 4d) und die Blechlängen (8a) ^inkelprofile mit nach außen gerichteter Winkelkante sind und daß die Schenkel der Blechlängen mit den Schenkeln der Stützprofile verbindbar sind«
11« Vorrichtung nach einem der Punkte 1 und 4 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß neben einem den querverlaufenden unteren Abnahmekanal (5) dea Gutes aus dem Schacht (4) in bekannter Weise äbsperrbaren Schieber im Schacht (4) mindestens ein MeSorgan (4e) vorgesehen ist, welches die maximale Höhe eines sich bei abgeschalteter unterer Entnahme (6) im Schacht aufbauenden Gutpfropfen mißt und die Zubringer (3) des Gates zum Schacht (4) abschaltet.
- Hierzu 7 Seiten Zeichnungen -
DD82243114A 1981-09-08 1982-09-08 Gasdichter hochsilo mit einer vorrichtung zum entleeren von nicht selbstrieselnden schuettguetern DD208333A5 (de)

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