DD208357A5 - Verfahren zur herstellung einer organischen zinnverbindung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Zinnverbindung der Formel 1, worin R hoch1 und R hoch2 gleich oder verschieden sind, entweder substituierte oder nichtsubstituierte organische Gruppen sind, die ueber ein Kohlenstoffatom an das Zinn gebunden sind, X eine anionische Gruppe darstellt, d.h.eine anorganische oder organische Gruppe, die ueber ein elektronegatives Atom (oder Heteroatom) an das Zinn gebunden ist, R hoch3 X oder R hoch1 oder R hoch2 entspricht, L ein abgegebenes Ligand ist, n 0,1 oder 2 ist, mit Ausnahme von (EtSnO) tief n, Cl.Me tief2 SnOSnMe tief2.Cl, Ph tief2 ClSnOH und E tief2 SnX tief2.L tief2, worin X ein Halogenatom und L ein Phenanthrolin oder Bipyridin ist.Die Zinnverbindung kann zur Herstellung eines Medikaments fuer die Behandlung von Krebs verwendet werden, das eine verbesserte Antitumorwirkung zeigt und wenig oder nicht nierentoxisch ist.
Description
Verfahren zur Herstellung einer organischen Zinnverbindung Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer organischen Zinnverbindung, die zur Behandlung von Krebs in Medikamenten verwendet werden kann.
Die Darstellung und Anwendung von Komplexen der Übergangsmetalle wurden in der SiL-PS 7 904 740 beschrieben und beziehen sich auf Platind!aminkomplexe. Es wurde dargelegt und erläutert, daß diese Platind!aminkomplexe gut geeignet sind für die Behandlung von Krebs, wobei diese Verbindungen im Gegensatz zu anderen bekannten Platinverbindungen eine nur geringe oder keine Toxizität für die Nieren besitzen* Im Zusammenhang mit der vorliegenden Zielstellung ist jedoch nur sehr wenig bekannt über Verbindungen der Hauptgruppenmetalle.
In Chemistry and Industry vom 1. Mära 1980, Seiten 200 bis 201, wurden die Dialkylzinndihalogenidkomplexe beschrieben, die Antitumoraktivität aufweisen. Darin wurden die Verbindungen (Et2SnO)n, CLMe2SnOSnMe2. Cl und Ph2ClSnOH beschrieben, während im Gegensatz dazu die Forschung Diäthylsinndihalogenidkomplexverbindungen mit 2 Liganden, nämlich Et2Sn Xp.Lp} bereits beschrieben hat, worin X ein Halogenatoni und L Phenanthrolin oder Bipyridin darstellen. Es wurde behauptet, daß diese Komplexe wahrscheinlich Iceine hohe Tosizität für die nieren besitzen.
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13.1.83
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung einer organischen Zinnverbindung, die in Medikamenten für die Behandlung von Krebs mit verbesserter Antitumoraktivität und geringer oder keiner Toxizität für die Sieren verwendet werden kann*
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neuartige; Zinnverbindungen aufzufinden. :
Gegenwärtig wurde gefunden, daß Zinnverbindungen.der Formel 1 entsprechend der Darstellung auf-dem Forme!blatt, worin R und R gleich oder verschieden sind, je nachdem, ob es sich um substituierte organische Gruppen handelt oder nicht, die über ein Kohlenstoffatom an Zinn gebunden sind, Σ eine anionische Gruppe, darstellt, d. h» eine anorganische Gruppe oder eine organische Gruppe, die über ein elektronegatives Atom (oder Heteroatom) an Zinn, gebunden ist,. R gleich Σ oder gleich R oder E ist, L ein Donatorligand mit η = O, 1 oder 2, ohne, weiteres für. die Behandlung von Krebs geeignet sind und diese Zinnverbindungen darüber hinaus wenig oder keine Tosizität für die Heren zeigen· Die in der Diskussion des Beitrages in Chemistry and Industry erwähnten Verbindungen werden von den oben genannten Verbindungen ausgeschlossen«
1 P
Beispiele von Gruppen R und H" sind: eine lineare oder verzweigte Alkyigruppe., eine CycIoalky!gruppe, eine substituierte oder.nichtsubstituierte Arylgruppe oder· eine substituierte oder nichtsubstituierte Ar-alky !gruppe.
-3- 6i
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Beispiele für die Gruppe X sind: eine anorganische Gruppe, ein Wasserstoffatom oder ein Säureradikal, wie "beispielsweise ein Halogenatom,, eine Sulfatgruppe, eine Uitratgruppe, eine Phosphat gruppe oder eine . Cartionatgruppe und als organische Gruppe.eine Alkoxygruppe, eine Thioalky!gruppe, eine Hydroxylgruppe, eine Estergruppe, eine Garboxylatgruppe oder eine. Ainingruppe, - ISRR* -, worin R. und H' gleich oder verschieden sind und ein Wasserstoffatom darstellen, eine Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Arylgruppe. Beispiele für den Liganden L, der noch unter umstanden vorhanden sein kann, sind: eine Stickstoffverbindung wie Ammoniak, ein Amin RHH2, R2BH oder R^Ef9 worin R ein Alkyl,. Aralkyl, Aryl, Pyridin oder ein sauerstoffhaltiger Ligand sind, beispielsweise Me2SnGIp · 2O=P (KMe)-, C=Me2SnGIp.2HMPT); worin in der genannten formel der Wert für η = 1 oder 2 beträgt.
Die Verbindungen gemäß der Erfindung lassen sich nach bekannten Verfahren herstellen, siehe "Organometallische Verbindungen", und Synthese-Verfahren, physikalische Konstanten und chemische Reaktionen (Herausgeber M» Dub), Band II "Verbindungen des Germaniums, Zinns und Bleis", zweite Auflage (Herausgeber R. W. Weiss), Springer Verlag, Berlin, 1967.
Gemäß der Erfindung bevorzugte Verbindungen haben die Formeln 2 bis 11 und 13 bis IS, unter denen die Verbindungen 3, 6 bis 10 und 13 bis 17 gleichseitig neuartig sind,
Sine von National Cancer Institute,= Bethesda, USA, und von der Europäischen Forschungsgemeinschaft zur Behandlung von Krebs, Brüssel, Belgien, durchgeführten umfangreichen Forschungsarbeiten haben gezeigt, daß die Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung eine starke therapeutische Aktivität gegenüber Krebs aufweisen.
A 7 ς Q 4 2
&§> / «« ν ™ϋ ass
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Es läßt sich ein Zinnatom durch ein Germaniumatoin ersetzen. Ein Beispiel einer solchen Verbindung ist in der Formel 12 dargestellt und in der nachstehenden Tabelle mit einbezogen worden.
Wie aus dieser Tabelle ersichtlich wird, zeigen die Verbindungen eine interessante Anti-Tumoraktivität beispielsweise gegenüber der lymphocytischen Leukämie P 388.
Tabelle: . ..
Anti-Tumöraktivität. von Zinnverbindungen gegen lymphocytische Leukämie P 388 bei Mäusen, gemäß der "Auswertung der zusammengefaßten Abschirmwerte" des US lational Cancer Institute, Anweisung 14 (1978)
Verbindungen mit der Formel .entsprechend des Formelblattes
T/G ($S)/Dosis (mg/kg)
(D
| 2 ' " · . -, ' | 142/100 | - 123/6, | 25 |
| (ClMe9Sn)9O {2) | 141/12,5 | ||
| 4 | 126/50 | 154/25- | 137/12,5 - 127/6,2.5. |
| Et SnO (2) | 125/50 - | - 126/3, | 12- 134/1,56- 133/0,78 |
| 5 | 155/6,25 | 135/25- | 135/12,5. - 137/6,25 |
| 3 | 148/50 - | 120/25 | |
| 6 | 147/50 - | - 123/50 | |
| 7 | 13.4/TOO | 163/1-2,5 | - 135/6,25 |
| ClPh9SnOH ^2^ | - 198/25 - | ||
| 8 | 147/100. | ||
| 9 | 153/3,12 | ||
| 10 | 143/3,12 | ||
| 11 ' | 130/6,25 | - 138/3, | 12 |
| 12 | 133/6,25 | 133/6 | |
| 13 | 144/12 - | ||
| 17 | 128/3,2 | ||
| 18 | 128/16 | ||
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^ ' T/C ist das Verhältnis der Überlebensdauer (nach Tagen) der behandelten und der nicht behandelten Mäuse; nach der oben zitierten "Auswertung der zusammengefaßten Abschirmwerte" wird eine Verbindung mit T/C-Werten oberhalb von 120 % als aktiv angesehen.
K 1 Diese Verbindungen sind bekannt aus Chemistry and Industry, 1. Mars 1980, S. 201, wie oben zitiert.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele ausführlich dargelegt.
Diphenyläthylzinnhydrosid (Formel 2 des Formelblättes)
Es wird im Verlaufe von 30 Minuten bei einer Temperatur von 0 0C zu einer Lösung von 24,5 g Triphenylethylzinn in 100 ml Diethylether eine Lösung von 16,5 g Jod in 115 ml Diäthyläther tropfenweise hinzugesetzt. !Fach dem Stehen bei 0 0C für eine Dauer von 24 Stunden wurde die Reaktionsmischung filtriert und unter verringertem Druck konzentriert. Danach wurde unter stark vermindertem Druck (0,6... 0,7 mm Hg) das gebildete Jodbenzol abdestilliert. Der erhaltene Rückstand, 23,5 g Diphenyläthylzinnjodid, wurde in 75 ml Diethylether aufgelöst und diese Lösung mit einer Lösung von 4 g Kaliumhydrosid in 8 al Nasser und danach mit einer Lösung von 2 g Kaliumhydrosid in 4 ml Wasser geschüttelt· Die Reaktionsmischung wurde abfiltriert und bis zur Trockne unter vermindertem Druck (12 mm Hg) eingedampft. Das erhaltene Produkt, 13,5 g, wurde mit 1 ml Wasser in einem Mörser pulverisiert und in einem Essikkator über 50 % Kaliumhydrosid getrocknet. Die Ausbeute an reinem Diphenyläthylzinnhydroxid betrug 18,5 g*
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13.1-83
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): C: 52,71; H: 5,θ6;
Sn: 37,21
Gefunden (Gewichtsprozent); C: 52,8; H: 5,0;
" Sn: 37,2.
BisCChloräthylbutylzinn)axid (Formel 3 des Formelblattes)
Ss wurde eine Mischung von 3,8 g Disthylzinnoxid, 6 g Dibutylzinndichlorid, 30 ml Benzol und 30 ml Petroläther (60..»80 0C) für eine Dauer von 5 Stunden gekocht» Uach dem Filtrieren wurde das 'Piltrat unter -vermindertem Druck konzentriert. Die Trocknung an der Luft ergab 9,2 g analysenreines, kristallines Bis(Chloräthylbutyl3inn)osid mit einem Schmelzpunkt bei 38.,.42 0G.
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): G: 29302; H: 5,68;
Sn: 47,79; Cl:-. 14,28
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 28,9; H: 5,8;
Sn: 47,5; Cl: 14,1
Beispiel III : . .
Dijaethylzinndichlorid-bisdiesamethylphosphortriamid) (Formel 4 des Formelblattes)
Es wurden 17,9 g He same thyl phosphor tr iamid (HIfIPT) tropfenweise zu einer lösung von 4,38 g Dime thylzinnchlorid in 100 ml. Benzol gegeben. Unter mäßiger Wärmeentwicklung wurde ein Niederschlag erhalten» lach dem Rühren über eine Zeit von 1 Stunde bei-Umgebungstemperatur wurde -die Mischung bis zum Siedepunkt erhitzt und filtriert. Das klare Filtrat wurde' bis auf 25 % seines Volumens eingedampft. Die Filtration und eine Wäsche
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mit 25 si Petroiäther (40...60 0C) ergaben (nach dem Trocknen unter vermindertem Druck) H9O g Dimeth;/lzinndic]ilorid--bis— (Hexamethylphosphortriamid), Me3SnCl2 . 2 HMPT mit einem Siedepunkt bei 126..,127 °G. '
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): Cl: 12,27; P: 10,72; Gefunden (Gewichtsprozent): Cl: 12,3; P; 10,8
Bis(Diäthylacetatzinn)oxid (Formel 5 des Formelblattes)
Es wurde eine Mischung von 19»2 g Diathylzinnosid, 6 ml Eis-Essig und 50 ml Benzol für eine Dauer von 1 Stunde, bei Umgebungstemperatur gerührt. Danach wurde das gebildete Wasser-Azeotrop mit Benzol abdestilliert. Der kristalline Rückstand wurde mit 10 ml Petroläther (40...60 0C) gewaschen und getrocknet, wonach 22,5 g reines Bis(Diäthylazetatzinn)osid erhalten wurde. Der Schmelzpunkt betrug (bei Zersetzung) 165 0C.
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): C: 29,56; H: 5?33;
Sn: 48,65
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 29,7; H: 5,5;
Sn: 48,2.
Äthylphenylzinnosid (Formel 6 des Eormelblattes)
Es wurden bei einer Temperatur von -80 0C über eine Dauer von 3 Stunden 12,3 g Brom tropfenweise zu einer Suspension aus 15,2 g Triphenyläthylzinn in 40 ml Methanol gegeben» Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur gebracht und das gebildete Brombenzol und das Lösungsmittel abgedampft. Der
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flüssige Rückstand wurde in 50 ml Diäthyläther aufgenommen und mit 25 ml 4n HaOH-Lösung in Wasser aufgenommen· Der gebildete niederschlag wurde abfiltriert, nacheinander mit 25 ml Wasser, 25 ml Azeton, 25 ml Diäthyläther gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet. Die Ausbeute betrug 9jO g Äthylphenylzinnoxid mit einem Schmelzpunkt oberhalb von 3 60 0C,
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): G: 39,89; H: 4,18;
Sn: 49,28
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 40,0; H: 4,0;
Sn: 49,1
Propylphenylzinnoxid (formel 7 des Pormelblattes)
Diese Verbindung wurde gemäß dem im Beispiel V beschriebenen Verfahren dargestellt, in dem von 11,8 g Triphenylpropylzinn und 9,6 g Brom ausgegangen wurde. Die Ausbeute betrug 7,2 g Propylphenylzinnoxid mit einem Schmelzpunkt oberhalb von 36O0C,
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): C: 42,41; H: 4,74;
Sn: 46,57 . - ...
Gefunden. (Gewichtsprozent): C: 42,3; H: 4,8;
Sn: 46,3
Butylphehylzirmoxid (HOrmel 8 des Pormelblattes)
Diese Verbindung ?mrde nach dem im Beispiel V beschriebenen Verfahren dargestellt, in dem von 6,1 g Triphenylbutylzinn und 4,8- g Brom ausgegangen wurde. Die Ausbeute betrug 451 g Butylphenylzinnoxid mit einem Schmelzpunkt oberhalb von 350 0C.
24 7 594 2 - ? - . ^ s22 ^^
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Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): C: 44,67J El 5,25;
Sn: 44,14
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 44,6; H; 5,2;
Sn: -44,0
Sekundäres Butylphenylzinnoxid (Formel 9 des Formelblattes).
Diese Verbindung wurde gemäß dem im Beispiel V beschriebenen Verfahren dargestellt, ausgehend von" 12,2 g Triphenylsek* Butylzinn und 9,6 g Brom« Die Ausbeute betrug 7,39 g sekundäres Butylphenylzinnoxid mit einem Schmelzpunkt von oberhalb 350 0C.
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): G: 44,67; H: 5,25;
Sn: 44*14
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 44,5; H: 5,3;
Sn: 44,3
Propylbenzylzinnosid (Formel 10 des Formelblattes)
Diese Verbindung wurde entsprechend dem im Beispiel V be-. schriebenen Verfahren dargestellt, ausgehend von 10 g Diphenylpropylbenzylzinn und 7,9 g Brom. Die Ausbeute betrug · 3,5 g Propylbenzylsinnoxid mit einem Schmelzpunkt oberhalb von 350 0G.
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): G: 44,67; H: 5,25;
Sn: 44,14
Gefunden (Gewichtsprozent): G: 44,8; H: 5,1;
Sn: 44,0
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Beispiel Σ
Bis-CdI-P-ToIyIChJ-OrZinn)oxid (Pormel 13 des Formelblattes)
Ss wurde eine lösung von 5 g 'Di-p-ToIy!zinndichlorid in 10 ml Methanol tropfenweise bei Zimmertemperatur und unter raschem Rühren zu 650 ml destilliertem Wasser gegeben* Es bildete sich ein weißer niederschlag. Each der Zugabe wurde mit dem Rühren für eine Dauer yon 15 Minuten fortgefahren und der liederschlag sodann mit Hilfe einer Glasnutsche abfiltriert, zweimal mit 25 ml Wasser sowie mit 25 ml 40 folgern. Äthanol gewaschen* lach'dem Trocknen unter vermindertem Druck wurden 3»92 g (85 %) eines weißen Produktes mit einem Schmelzpunkt bei 190. ..197 0G erhalten. Das Umkristallisieren aus 50 ml Chloroform lieferte 3,01 g (65 %) reines Bis(di~p-ToIy!chlorζinn)οχid mit einem Schmelzpunkt bei 189»..201 0C.
Analyse; Errechnet (Gewichtsprozent): C; 48,83; ti: 4,10;
Cl: 10,29; 0: 2,32; Sn: 34,46
Gefunden (Gewichtsprozent): G: 49jO; H: 452;
Cl: 10,0; 0: 2,2; Sn: 34,-3
Bis-(di-o-Tolylchlorzinn)o2;id (formel 14 des Pormelblattes)
Diese Verbindung wurde gemäß dem im Beispiel "L beschriebenen Verfahren dargestellt, ausgehend von 1,0 g Di-o-ToIy!zinndichlorid, aufgelöst in 3 ml Methanol und tropfenweise zu 150 ml destilliertem Wasser gegeben-, Die Ausbeute betrug 0,75 g (81 %) reines 3is-(di-o-Tolyichlorzinn)oxic mit einem Schmelzpunkt von 142...148 0C4
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Analyse; Errechnet (Gewichtsprozent): C: S3; H: 4,10;
Cl: 10,29
Gefunden (Gewichtsprozent); C: 48,6; H: 4,4;
Cl: 9,9
Bis-(di-p-Chlorphenylchlorzinn)osid (Pormel 15 des Pormelblattes)
Diese Verbindung wurde gemäß dem im Beispiel X beschriebenen Verfahren dargestellt, ausgehend von 0,72 g Di-p-Chlorphenylzinndichlorid, aufgelöst- in 3 ml Methanol und tropfenweise zugesetzt zu 150 ml destilliertem Wasser, Die Ausbeute betrug 0,66 g (81 %) reines Bis-(di-p-Chlorphenylchlorzinn)-oxid. Die Substanz sablimiert ab 215 °C und schmilzt bei etwa 250 0C.
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): C: 37,41; H; 2,09;,
" Cl: 27,61 j Sn: 30,81
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 37,7; H: 2,1;
Cl: 27,4; Sn: 30,9
Cychlohesylphenylzinndichlorid (Pormel 16 des Pormelblattes)
Es wurde eine Lösung von 9,6 g Brom in 15 ml Methanol tropfenweise über eine Dauer γοη 4 Stunden unter Rühren zu einer Suspension von 13 g CyclohexyltriphenyIzinn in 60 ml Methanol bei einer Temperatur von -30 0C gegeben· Durch Destillation wurde die Reaktionsmischung von dem gebildeten Brombenzol und dein Lösungsmittel Methanol befreit, wonach 14,7 g einer hellgelben Flüssigkeit zurückblieben» Dieses Produkt wurde in 100 ml Diäthyläther aufgenommen und mit
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50 ml 4n HaOH im Wasser geschüttelt» Die gebildete feste Substanz wurde mit Hilfe einer Glasnutsche abfiltriert, und nacheinander mit Diäthyläther, Methanol und Wasser gewaschen. Sodann wurde diese feste Substanz in 100 ml Diäthyläther suspendiert und mit 50 ml 4n Salzsäure gerührt, wonach sich ein klares, homogenes Zweiphasensystem bildete, Die Diäthyiätherschicht wurde abgetrennt, über natriumsulfat getrocknet und bis zur Trockne unter vermindertem Druck eingedampft· Das verbleibende Produkt, 10 g wurde aus 20 ml Petroläther: (Siedepunkt 40.«.60 0C) umkristallisiert und getrocknet, wonach 8g (76 %) reines,, weißes, kristallines Cychlöhexylphenylsinndichlorid mit einem Schmelzpunkt bei 55.·.·56 0C erhalten wurde.
Analyse; Errechnet (Gewichtsprozent): G: 41,20; H: 4,6ij-
' ·- Cl: 20,27; Sn:-33,92
Gefunden (Gewichtsprozent): G: 41,3; H: 4,8;
Cl: 20,2; Sn: 34,1
Bis-iCyclohexylphenylchlorzinnOozid (formel 17 des Formelblattes)
Diese. Verbindung wurde gemäß dem im Beispiel X beschriebenen Verfahren dargestellt, ausgehend von.3 g Cyclohexylphenylzinndichlorid, aufgelöst in 6 ml. Methanol und tropfenweise zugesetzt zu 450 ml destilliertem Wasser, Die Ausbeute betrug 2,3 g (82 %) mit einem Schmelzpunkt von 188,„.132 0G*
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): G: 44,71; H: 5,00;
Cl: 11,00;..Q: 2,48; Sm 36,81
4 / D^H L - 13 - 61.822
13.1.83
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 44,9; Hj 5,1;
Cl: 10,9; 0: 2,6; Sn: 36,7
Beispiel Σ7
Bis-(Diphenylnitratozinn)o2;id (Pormel 18 des Pormelblattes)
Diese Verbindung wurde entsprechend der Vorschrift von A. W. Fenster und E. I. Becker (J. Organometal Chenu, Band 11 (1968), S. 549) dargestellt und in einer "Ausbeute von 70 % erhalten.
Analyse: Errechnet (Gewichtsprozent): C: 42,03; H: 2,94;
Ή: 4,08; 0: 16,33
Gefunden (Gewichtsprozent): C: 42,0; H: 3,0;
N: 3,8; O: 15,9
Claims (12)
1, Verfahren zur Herstellung einer organischen Zinnverbindung der allgemeinen Formel 1 (Formelblatt), in der 1 P
R und R gleich oder verschieden und entweder substituierte oder nichtsubstituierte organische Gruppen sind, die über ein Kohlenstoffatom an das Zinn gebunden sind,
X eine anionische Gruppe darstellt, d» he eine anorganische oder organische Gruppe, die über ein elektronegatives Atom (oder Heteroatom) an das Zinn gebunden ist, .
R- X oder R oder R~ entspricht, L ein Donatorligand und
η gleich 0, 1 oder 2 sind, mit Ausnahme von (EtSnO)nJ Cl.Me^SnOSnMe2.-Cl, Ph2GlSnQE
und EtpSnXp.Lp, worin 2 ein Halogenatom und L ein ?he-, nanthrolin oder Bypyridin ist,
gekennzeichnet dadurch, daß man. die Umsetzung der Ausgangsverbindungen
a) Methylzinnoxid und Dibutylzinndichlorid oder
b) eine moiio— oder diaromatische aliphatische Zinn~ verbindung und Brom oder
c) ein substituiertes aromatisches Zinndichlorid und Wasser
unter Rühren in einem organischen Lösungsmittel, vorzugsweise bei der Siedetemperatur der Reaktionsmischung? im Verlauf von 15 Minuten bis 5 Stunden, durchführt,.
2* Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daJ3 eine Zinnverbindung der Formel 3 (Forme!blatt) hergestellt wird 0
3* Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Zinnverbindung der Formel 6 (Formelblatt) hergestellt wird.
4 / 5 y 4 £ - 15 - 61 822 11
13.1.83
5. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Zinnverbindung der Formel 8 (Formelblatt) hergestellt wird.
6. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Zinnverbindung der Formel 9 (Formelblatt) hergestellt wird.
7. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß 'w eine Zinnverbindung der Formel 10 (Formelblatt) hergestellt wird.
8-, Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß
eine Zinnverbindung der. Formel 13 (Formelblatt) hergestellt wird.
9. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß
eine Zinnverbindung der Formel 14 (Formelblatt) hergestellt wird.
10. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Zinnverbindung der Formel 15 (Formelblatt) herge-
v—·" stellt' wird,
11. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Zinnverbindung der Formel 16 (Formelblatt) hergestellt wird,
12. Verfahren.nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß . eine Zinnverbindung der Formel 17 (Formelblatt) hergestellt wird.
Hierzu t Solle i.oichnungon
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| NL8102269A NL8102269A (nl) | 1980-05-30 | 1981-05-08 | Tinverbindingen, werkwijze voor het bereiden daarvan, werkwijze voor het bereiden van een geneesmiddel met toepassing van een dergelijke tinverbinding voor de behandeling van kanker, alsmede aldus verkregen gevormd geneesmiddel. |
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