DD208406A1 - Mehrschichtdaemmelement - Google Patents

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DD208406A1
DD208406A1 DD24228882A DD24228882A DD208406A1 DD 208406 A1 DD208406 A1 DD 208406A1 DD 24228882 A DD24228882 A DD 24228882A DD 24228882 A DD24228882 A DD 24228882A DD 208406 A1 DD208406 A1 DD 208406A1
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DD24228882A
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Bruno Froehlich
Gerhard Richter
Ewald Rosa
Ralf Schumann
Erhard Kochte
Guenther Schaffernicht
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Verkehrs & Tiefbau Kom
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Abstract

Die Erfindung betrifft die Ausbildung vorgefertigter montagefaehiger Daemmelemente mit universeller Anwendbarkeit, hohen Gebrauchswerteigenschaften und verlaengerter Nutzungsdauer zum energieverlustarmen Transport von Fernwaerme in Rohrleitungen. Ziel der Erfindung ist es, den Aufwand fuer die Versorgung von Gebaeuden, baulichen und technologischen Anlagen mit Fernwaerme zu reduzieren. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass ein Einrohr- oder Mehrrohr-Mehrschichtdaemmelement aus organischen Schaumstoffen vorzugsweise Polyisocyanuratschaumstoff oder kombiniert mit mineralischen Faserstoffen so aufgebaut ist, dass dieses zur Aufnahme einer Rohrleitung oder mehrerer medienfuehrender Rohrleitungen in axialer Richtung eine oder mehrere Oeffnungen besitzt, deren Wandungen aus thermostabilen zylindrischen Elementen vorzugsweise Asbestzement, aus korrosionsgeschuetztem Stahlblech oder anderem geeigneten Material vorzugsweise mit reflektierender Oberflaeche besteht, die zur Fixierung ihrer Lage untereinander und oder zur baulichen Huelle Lager- oder Distanzscheiben haben und die Daemmstoffaufbring ung so erfolgt, dass eine fluessigkeitsdichte Oberflaechenversiegelung entsteht und die Abstuetzelemente die Daemmstoffoberflaeche an den Abstuetzungen zur baulichen Huelle durchstossen.

Description

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Titel der Erfindung Mehrs cn iciit dämme 1 e me nt
« Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Ausbildung vorgefertigter komplettierter montagefähiger Dämmelemente mit hohen Gebrauchswerteigenschaften und verlängerter Nutzungsdauer zum energieverlustarmen Transport von Fernwärme in Bohrleitungen zur Versorgung von Gebäuden, baulichen und technologischen Anlagen, insbesondere zur Wärmedämmung in baulichen Hüllen aufgrabefrei verlegten Fernwärmeleitungen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist die Wärmedämmung von medienführenden Rohrleitungen mit Faserdämmstoffeη, mineralischen und organischen Schaumstoffen so^rie Kombinationen von Faserstoffen mit organischen Schaumstoffen, die zu Halbschalen oder Hohrumhüllungen verarbeitet, lösbar oder anlösbar auf den medienführenden Rohrleitungen befestigt' und teilweise mit einer Außenschutzhülle versehen sind. Bekannt sind auch Lösungen zur Herstellung von erdverlsgten warmegedämmten medienführenden Rohren mit organischen Schaumstoffen mit wasserdichter Außenhaut.
4 2 288 3
Allen bekannten technischen Lösungen ist eines gemeinsam, daß im Falle eines Defektes, einer notwendigen Reparatur, einer generellen Erneuerung entsprechend der Nutzungsdauer des medienführenden Rohres, die auf dem medienführenden Eohr vorhandenen Wärmedämmstoffschichten entfernt werden müssen und dabei meistens zerstört werden und nur in seltenen Fällen wiederverwendet werden können. Hinzu kommt der Nachteil, daß eindringende !Feuchtigkeit zwischen dem medienführenden Rohr und dem Dämmstoff oder dem Dämmstoff und der Außenhaut zur Durchfeuchtung des Dämmstoffes, führt, so daß eine Reduzierung der Wärme dämm-eigenschaften des·Dämmstoffes eintritt und damit, größere JSnergieübertragungsverluste auftreten. Daraus resultiert meistens eine starke Außenkorrosion des medienführenden Stahlrohres mit einer wesentlichen Verkürzung der Nutzungsda uer.
!fach W 139 635 mu-ß im Falle einer Havarie das Leck geortet und danach ein Teil der Trasse aufgegraben werden, was besonders in Stadtgebieten unter befestigten Verkehrsflächen zu erheblichen Beeinträchtigungen und zu hohem Sauaufwand führt. Einau kommt, daß im Falle der Auswechselung der me'dienführenden Rohre mit Dämmstoff und Außenhülle erhebliche Aufwendungen zur Demontage und selektiven Trennung der unterschiedlichen Materialien und deren ' Rückführung als Sekundärrohstoff entstehen.
Ein weiterer Nachteil sind die bei wechselnder thermischer Beanspruchung des medienführenden Rohres auftretenden mechanischen Belastungen des organischen Schaumstoffes, die über einen längeren Zeitraum wirkend zur Zerstörung 3-0 des Schaumstoffes und damit zur Lageänderung des medienführenden Rohres beitragen, so daß die Betriebssicherheit gefährdet wird. · ·
Bei den "bekannten technischen Lösungen der Wärmedämmung, die an Rohrleitungen mit direkter Srdverlegung oder in nicht begehbaren Kanälen angewendet werden, gibt es jahreszeitlich und witterungsbedingt Beeinträchtigungen bei der Bauausführung, die zu erhöhtem Aufwand führen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Aufwand für die Versorgung von Gebäuden, baulichen und technologischen Anlagen mit Fernwärme zu reduzieren, eine lemwärmefortleitung mit geringeren Snergieverlusten zu erreichen, die Gebrauchs- * . werteigenschaften zu erhöhen und die Nutzungsdauer dabei zu verlängern. Darüber hinaus ist durch die Ausbildung vorgefertigter komplettierter montagefähiger Datenelemente aus vorwiegend einheimischen Rohstoffen die Industrialisierung des Eernwärmeleitungsbaus bei gleichseitiger stabiler kombinierter jahreszeitunabhängiger Bau- 'and Ausrüstungsmontage mit Verkürzung der Bauzeit zu erreichen.
Diese Mehrschichtdämmelemente für eine Rohrleitung oder mehrere medienführende Rohrleitungen sollen außerdem universeil für die Wärmedämmung und Kälteisolierung siedienführender Rohrleitungen unterschiedlichen ,Temperaturniveaus, insbesondere für die Dämmung von in Kanälen und Hüilrohren aufgrabefrei verlegter medienführender Rohre sowie für oberirdisch verlegte Rohrleitungen verwendet werden«
Im einseinen sollen durch Verhinderung von Durchfeuchtungen äußere Korrosionsschäden an medienführenden Rohrleitungen vermieden und durch entsprechende lagerung der: medienführenden Rohre die thermischen und mechanischen Beanspruchungen des Dämmstoffes reduziert werden.
Darlegung des ϊ/esens der-Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Dämmelemente für medienführende Rohrleitungen so auszubilden, daß eine Sinrohr- bzw* lüehrrohrleitungsmontage mit Hilfe von vorgefertigten und vorkomplettierten Mehrschichtdämiuelementen erfolgen kann. Dabei soll bei Einsatz dieser Dämmelemente für in bauliche Hüllen erdverlegte Fernwärmeleitungen mit dem Einbau der Dämmelemente die bauliche Hülle , so komplettiert werden, daß ein nachträgliches Einziehen oder späteres Auswechseln der medienführenden Fernwärmerohre ohne Yeränderung der komplettierten baulichen Hülle aufgrabefrei möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Einrohr- oder i^fehrrohr-Mehrschichtdämmelement- aus organisehen Schaumstoffen vorzugsweise Polyisocyanuratschaum- . stoff oder kombiniert mit mineralischen Faserstoffen so aufgebaut ist, daß dieses zur Aufnahme einer Rohrleitung oder mehrerer medienführender Rohrleitungen verschiedener Durchmesser und unterschiedlichen Temperaturniveaus in axialer Richtung eine oder mehrere Öffnungen besitzt, deren Wandungen aus thermostabilen zylindrischen Elementen vorzugsweise aus Asbestzement, aus korrosionsgeschütztem Stahlblech oder anderem geeigneten Material vorzugsweise mit reflektierender Oberfläche besteht.
Die- Dämmwirkung der Mehrschichtdämmelernente wird dadurch erzielt j daß.auf die als Stützrohre wirkenden zylindri-, sehen Elemente, deren Abstände im Fall der Mehrrohranwendung durch Distanzscheiben einheitlich und parallel zueinander zu fixieren sind, organische und oder anorga— nische Dämmstoffe in Form von Schaumstoffen oder mineralischenFasermatten oder in Kombination beider Dämmstoffe aufgebracht werden»
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Ia Fall der Kombination beider Dämmstoffe ist die mineralische Fasermatte auf den Stützrohr oder den Stützrohrsη aufgeklebt and die äußere Flache der mineralischen Fasermatte mit organischem Schaumstoff vorzugsweise geschlossenzelligem Poljisocyanuratschaumstoff umhüllt, der gleichzeitig eine vollständige Außenversiegelung und die äußere Konturstabilität übernii
Entsprechend der Länge des iiahrschichtdämmelementes und des. Belastungsfalles durch medienführende Hohre sind zwei oder mehrere Lagerscheiben auf dem Stützrohr oder den Stützrohren befestigt, wobei neben temperaturstabilen Klebern auch die natürliche Klebkraft des Schaumstoffes in seiner Seaktionsphase genutzt wird*
, Im Fall- der Mehrrohranordnung in den Mehrschichtdämmelementen übernehmen die Distanzscheiben gleichzeitig die. Funktion der Lagerscheiben«
Sowohl bei dem Sinrohr- als auch bei dem schicht da mine lement dienen die Lager- bzw. Distanzscheiben der Kraftübertragung vom medienführenden Hohr in die Wandung der umhüllenden Konstruktion ohne zusätzliche Belastung der Dämmstoffe, in dem sie den äußeren Mantel des Dämmstoffes stellenweise durchdringen und im Berührungspunkt mit dem Hüllrohr bzw. Kanal eine ballige, das Einschieben in die umhüllende Konstruktion' begünstigende Form besitzen.
Bei der bevorzugten Variante bestehen die Lager- bzw. Distanzscheiben aus thermostabilen wärmedämmeηdeη druckfesten Stoffen wie z.B« Asbestzement und Keramik.
Die Stützrohre schließen mit -den Stirnflächen der LJehrschichtdämmelemente bündig ab, sie können an- ihren Enden zur Erleichterung der Montage der medienführenden Hohre Muffen, Aufkelchungen oder Anphasungen besitzen.
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Bei einer weiteren Variante des Mehrschichtdämmelementes erhalten die Stützrohre an einem Ende eine Muffenausbildung, während das andere Ende um die i^uffeneinschieblänge über die Stirnfläche des Mehrschichtdämmelementes hinausragt, damit eine sichere sich selbst zentrierende Montage im Hüllrohr oder Kanal und die spätere Montage der medienführenden Hohre in die Stützrohre durch Einschieben bzw. Einziehen aufgrabefrei garantiert werden kann.
Durch die Ausbildung der Stöße der Mehrschichtdämmeleiaente wird eine beliebige Aneinanderreihung derselben durch nachträgliches Einschieben in ein bereits verlegtes Hüllrohr oder bereits montierten Kanalabschnitt sowie auch eine Vormontage der zu verlegenden Eüllrohre bzw. Kanalabschnitte möglich.
Sine VorzugsVariante wird bei Anwendung des Mehrschlchtdäminelementes für Einrohr- oder Mehrrohr-Anordnung darin gesehen, wenn'das Mehrs chicht dämme le me nt in seiner Länge mit den Montageabschnitten der baulichen Hülle in Übereinstimmung gebracht'wird, so daß keine unkontrollierbaren Montagefehler innerhalb der Hüllrohre oder Kanäle sowie in den Belegungsflächen der.medienführenden Rohre auftreten können.
In den Hontageabschnitten der baulichen Hülle- werden in bestimmten Abständen Abstützungen bzw. Verbindungen zwisehen den -liehrschicht dämme lerne nt en und der ümhüllangskonstruktion hergestellt, damit ein ungewolltes Verschieben der aneinandergereihten -.lehrschichtdämmelernente bei Montage oder Demontage des medienführenden Sohres vermieden wird.
Das Äfehrschichtdämmelement kann zusätzlich auf der gesamten Oberfläche des Dämmstoffes und im Bereich der Übergangsstellen zum Stützrohr bzw. des Durchdrinsens des
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äußeren Mantels durch Lager- bzw. Distanzscheiben mittels verschiedenartiger Materialien, wie z.B. Teereposidharz, Silikonkautschuk, Polyurethan-Vergußmasse u.a.a. flüssigkeit sdicht versiegelt ausgebildet werden.
Das i^hrschichtdämmelement kann an den äußeren Mantelflächen in Längsrichtung muldenförmige Vertiefungen, Aussparungen oder Abplattungen besitzen, die nach Einbau des" ifehrschicht dämme lerne nt es in Hüllrohre oder Kanäle im unteren Bereich teilweise als Belegungsraum für Wasserleitungen und oder als Kontrollraum für Feuchtemessung bzw. Leckortung und im oberen Bereich teilweise als Belegungsfläche für Kabel und oder als Luftraum zur Entspannung und Entlüftung genutzt werden.
Durch die teilweise Heflektion der Abstrahlungswärme des medienführenden Eohres durch das innere Stützrohr ist das Mehrschichtdämmelenient aufgrund seiner höheren Gebrauchswert eigenschaften sowohl für die aufgrabefreie Verlegung. in baulichen Hüllen als auch für freiverlegte Fernwärmeleitungen einsetzbar«
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend an vier Ausführungsbeispielen erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigenί Beispiel 1 .' Fig. 1: Querschnitt durch ein Sinrohr-Mehrschichtdämni—
element Pig'. 2: Längsschnitt nach Schnittführting der Fig. 1 durch ein Einrohr-Mehrschichtdämmelement ait Steckverbindung des Innenstützrohres
Fig. 3ί Längsschnitt nach Schnittführung der Fig. 1 durch, ein Einrohr-I&hrschichtdäiiimelement mit Muffenverbindung des Innenstütarohres Fig. 4-; Längsschnitt nach Schnittführung der Fig. 1 durch ein linrohr-Mehrschichtdämmelement mit
Innenstützrohr und einer Kombination aus Fasermatten und Schaumstoff
Beispiel 2
Fig.' 3' Querschnitt durch ein Zwe ir ohr- Mehr schicht däimnelement mit Innenstützrohren und Schaumstoff mit
7ersie gelung de r Auße nf1äche η bei Sehn it t fuhrung durch das Abstützelement Fig. 6: Querschnitt durch ein Zwe ir ohr- ifehr schicht dämmelement mit Innenstützrohren und kombinierter Fasermatten-Schaumstoffdämmung
Beispiel 3
Fig. 7i Querschnitt durch ein Yierrohr-ifehrschichtdämm— element mit Innenstützrohren u.nd Schaumstoff mit Versiegelung der Außenflächen Fig. 8j Querschnitt durch ein Yierrohr-^-ehrschichtdammelement mit Innenstütsrohren und kombinierter Fasermatte n-3'chsumst off dämmung bei Schnittführung durch die Lager- und Distanzscheiben
24 228 8 3
Seispiel 4·
Fig. 9ί Querschnitt durch ein Hüllrohr mit eingebautem Sinrohr-^hrschichtdämmeleiiient und medienführendem Rohr Fig. 10: Querschnitt durch ein Hüllrohr mit eingebautem
universell einsetzbarem Zweirohr-Mehrschicht-. dämmelement und medienführenden Rohren Fig. 11: Querschnitt durch ein Hüllrohr mit eingebautem Vierrohr-Mehrschichtdäruiaelement und medienführenden Rohren
Fig. 12: Querschnitt durch einen Kanal-Trog mit Abdeck- . platte und eingebautem universell einsetzbarem Zwe irohr-Mehrschichtdämmelement
Fig. 13: Querschnitt durch einen Kanal-Trog mit Abdeckplatte und eingebautem passungsgerecht gefer
tigtem Zweirohr-MehrschichtdämEielement
Beispiel 1 zeigt in den Fig. 1 bis 4- Binrohr-Mehrschichtdämmelemente mit Innenstützrohr aus Asbestzement, Steinzeug bzw. korrosionsgeschütztem Stahlblech und Schaumstoff- oder kombinierter Faser-Schaumstoff-Dämmung mit Außenversiegelung aus Silikonkautschuk oder Teerepoxidharz. Das Sinrohr-ifehrschichtdämmelement besteht nach Fig.. 1 aus dem inneren Stützrohr 1 aus Asbestzement, dem auf dem Stützrohr 1 befestigten Polylsocyanuratschaumstoff 2 und der äußeren Versiegelung 4- aus Silikonkautschuk. Die äußere Versiegelung 4· wird in der Regel an 2 Stellen je Abstützung von dem Abstützelement 3 durchstossen. Die Führung der Fernwärmeleitung erfolgt in der Be-'Iegungsflache 5j <3.ie identisch ist mit dein Hohlraum des Stützrohres. Im eingebauten Zustand dient die Aussparung 5 als Kontrollraum zur Leckortung und Feuchtemessung und die Aussparung 7 zur Entspannung und Entlüftung. Die Fig. 2 sibt d^^übe"^ hinaus noch Aufscipl^iS über eis füz? n/^s
Steckverbindung S des inneren .Stützrohres 1 aus Asbestzement und die Ausbildung des Abstützelementes 3 bei Schnittführung durch die durchstoßenden Abstützpunkte.
iiit Pig. 3 ist eine Variante der Ausbildung des ' inneren Stützrohres 1 aus Steinzeugniuffenrohren gezeigt. Die Dämme Ie ioe ία te werden durch die Muffenverbindung 9 zentriert. In Fig. 4- ist eine weitere Variante des 3inrohr-ilehrschichtdäzsielementes mit kombinierter Faser-
Schaumstoff-Dämmung dargestellt. Dabei ist die Mineral-IQ wollmatte 11 mit dem inneren Stützrohr 1 aus korrosionsgeschützteia Stahlblech verklebt ,und durch einen geschlossenzelligen Polyisocyanuratschaumstoff 2 in reduzierter Dicke umhüllt und damit gleichzeitig versiegelt. Die Stirnflächen des Dämmelementes werden zusätzlich mit einer äu_ßeren Versiegelung 4- aus Teerepoiridharz versehen, um ein Sindringen von Wasser in die iJineralwoll^atte 11 zu unterbinden. Zum sicheren Einschieben des niedienfüiirenden Hohres erhält das innere Stützrohr 1 eine aufgekelchte Yerbindung 10, die gleichzeitig die Aufnahme der Schubkräfte in Aacialrichtung gewährleistet.
Beispiel 2 zeigt in den Fig. 5 u-£d 6 Zwei schichtdäarüieleaente -a.it Innenstützrohren aus Asbestzement, Steinzeug bzw. korrosionsgeschütsteni Stahlblech und Schaumstoff- oder kombinierter Faser-Schaunstoff-Dänmung sii.t AuJ3enVersiegelung aus··Silikonkautschuk oder Teereoo— xidharz♦ Das Zweirohr—ifehrschichtdäzmele^ent besteht nach
Stützrohre durch die natürliche Siebkraft des PolTisocva— Qurat schäumst off es 2 in seiner Heaktionsphase festver— bindenden Däiamstoff, einer zusätzlichen Ye rs ie ge lungsschicht 4- aus 'Teereposidharz und den an den Stützrohreh befestigten Abstützelesenten 33 die 2ii; u Damast off. eingebettet s.ind. Muffen bzw. Auficelchungeη an den inneren Stützrohren 1 zua fluchtenden Sinbau,-zur Aufnah-3 von Schubkräften und der vereinfachten -iontage der medien—
11 4L 4 L· L· U U
führenden Rohre sind .analog Seispiel 1 vorgesehen. Das Zweirohr-Mahrschichtdämmelement nach. Fig,. 6 besteht aus den beiden inneren Stützrohren 1, aus den an den inneren Stützrohren 1 durch Verkleben befestigten ivlineralwollsatten 11 und einer umhüllenden geschlossenzelligen Polyisocyanuratschäumstoffschicht 2, die gleichzeitig eine Oberflächenversiegelung gewährleistet. Die Abstütz-. elemente 3 sind an den Stützrohren 1-befestigt, in die -liner al wollmatt en 11 und den Polyisocyanuratschaumstoff 2 eingebettet, den sie an der Oberfläche durchstoßen, um die Kraftübertragung von den medienführenden Bohren über die Stützrohre 1 in das äußere Hüllrohr ohne Belastung des Dämmstoffes zu- sichern. Die Stirnflächen der Dämmelemente werden zusätzlich durch Teereposidharz oder Silikonkautschuk analog Beispiel 1 Fig. 4- versiegelte Sowohl in Fig. 5 als such in Fig. 6 erfolgt die Führung der Fernwärmeleitungen in den Belegungsflächen entsprechend der inneren Stützrohrquerschnitte. Im eingebauten Zustand ergeben sich im Zusammenhang mit der gewählten Dämmstoffdicke und der ökonomischen Dämmstoffverwendung Freiräume, die wie die Aussparung 6 im Beispiel 1 als Eontrollraum zur Leckortung und Feuchtemessung und wie die Aussparung 7 is Beispiel 1·zur Entspannung-und Entlüftung dienen. Beide Freiräum& können aber auch zur Belegung mit Kabeln und anderen Leitungen genutzt werden.
Beispiel 3 zeigt in den Fig. 7 &nd 8 y'ierrohr-Mehrschichtdämmelemente mit Innenstützrohren aus Asbestzement, Steinzeug bzw. korrosionsgeschütztem Stahlblech und Schaumstoff- oder kombinierter. Saser-Schaumstoff-Dämmung mit AuiBenversiegelung aus Silikonkautschuk oder Teereposidharz. Das Yierrohr-Mehrschichtdämmelement besteht nach Fig.-7 aus den vier inneren- Stützrohren 1, den an den Stützrohren 1 angeschäumten geschlossenzelligen Polyisocyanuratschäumst off 2 und den auf den Stütz-
42288
rohren 1 befestigten Lager- und Distanzscheiben 12, die im Schaumstoff eingebettet sind und die Oberfläche des Dämmelementes stellenweise durchdringen. Die in den Fig. 7 und 8 nicht dargestellten Steckverbindungen, üäiffen bzw. Aufweichungen zum fluchtenden Einbau und zur vereinfachten Montage der medienführenden Bohre sind analog Beispiel 1 Fig. 2 bis 4 ausgebildet. Mit Fig. 8 wird das Vie rrohr-^hrschicht dämme lerne nt mit vier Belegungsfiächen für medienführende Bohre in kombiniertem Dämmstoffaufbau in einer .Schnittdarstellung durch die Lager- und Distanz-· scheiben 12 beschrieben. In einer Vorzugsvariante sind auf den vier Stützrohren 1 Mineralwollmatten 11 durch Verkleben dergestalt befestigt, daß sie sich untereinander nicht berühren und der sie umhüllende geschlossenzellige Polyisocyanuratschäumstoff 2 im Falle eines evtl* Defektes der äußeren baulichen Hülle bzw. der medienführenden Fernwärmerohre ein Durchfeuchten der Mineralwollmatten 11 verhindert. Wie bereits in den Beispielen 1 und 2 dargestellt, werden die Stirnflächen mit geeignetem Material flüssigkeitsdicht versiegelt.
Beispiel 4 zeigt in den Fig. 9 bis 13 die Tariabilität der Sinbaumöglichkeiten von Sinrohr-, Sweirohr- und Vierrohr-&iehrschichtdämmelementen in bauliche Hüllen bestehend aus Bohren 13 oder Kanalelementen gebildet aus Trögen If und Abdeckplatten 16.- Die äußere Form der Mehrschichtdämme lemente ist der. jeFieiligen Form der baulichen Hülle angepaßt. Die Mehrschichtdämmelemente übernehmen damit gleichzeitig eine zentrierende Funktion in der Gestalt, · daß damit die inneren '.Stützrohre 1 in ihren Achsen fluchten. Dadurch ist die betriebssichere Führung der medienführenden Bohre 14 in den Belegungsfiächen 5 garantiert und die Möglichkeit geschaffen, medienführende Bohre verschiedener Durchmesser und unterschiedlichen TemDeraturniveaus einzubauen. Fig. S zeigt ein Sinrohr- -Bhrschichtdämmelement in einem Betonrohr 13 belegt mit
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einem medienführenden Rohr 14. Die durch die Masse des Mediums und des medienführenden Rohres 14 auftretenden Kräfte werden über das innere Stilt zrohr 1 und die Ahstützelemente 3 auf die Wandungen des Hüllrohres 13 übertragen. Das Äbstützeiement 3 umschließt mit einem Auflagerring das Innenstützrohr 1. Über die äußere Fora. des iaehrschichtdämmelementes gebildet aus Polyisocyanuratschaumstoff 2 werden somit keine Kräfte auf die innere Wandung des Hüllrohres 13 übertragen. Zwischen der Aussparung 6 und dem äußeren Hüllrohr 13 entsteht ein Kontrollraum zur Leckortung und Peuchtemessung. Analog wird durch die Aussparung 7 und dem äußeren Hüllrohr 13 der Eaum zur Entspannung und Entlüftung gebildet. Fig. 10 zeigt ein Zweirohr-iiehrschichtdämnielement in einem Betonrohr 13 belegt mit z^ei medienführenden Rohren 14. Die sich dabei ergebenden großen Räume aus den Aussparungen 6 und 7 sind auch zur Einordnung von zusätzlichen Leitungen bz^. Kabel verwendbar. Fig. 11 zeigt die Belegung des Betonrohres 13 ^i t einem Yierrohr-iüehrschichtdämmelement mit in den inneren Stützrohren 1 eingeschobenen bzw. eingezogenen medienführenden Rohren. 14. Fig. 12 zeigt ein" Zweirohr—äfehrschichtdämmelement einge— baut in einen Trog 15 ^it der zugehörigen Abdeckplatte und den in die inneren Stützrohre 1 eingeschobenen bzw. eingezogenen medienführenden Rohre 14. Die die Oberfläche der Mehrschichtdämmelemente durchstoßenden Abstützelemente 3 sind so ausgebildet, daß auftretende Horizontal- und Tertikalkräfte aus den medienfahrenden Rohren 14 direkt in die Wandung des Troges 15 abgeleitet werden und das Zweirohr-I^hrschichtdämmelement sicher zentriert wird« Fig. 13 zeigt im Gegensatz zu Fig. 12 die formgerechte Anpassung der äußeren Wandungen des Zvveirohr-^hr.schichtdämmelementes an die Geometrie der inneren Abmessung des Troges 15.

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch
    1» Mehrschichtdämmelement aus organischen und oder anorganischen Dämmstoffen für 3in- und Mehr r ohr fernwär nie'-systeme vorzugsweise kanal-·oder hüllrohrverlegt mit verschiedenem Temperaturniveau der medienführenden Bohre gekennzeichnet durch die Ausbildung als Sinrohr- oder Mehrrohr-Mehrschichtdämmelement, das in axialer Sichtung eine öffnung oder mehrere öffnungen (5) besitzt, dessen oder deren Wandung aus thermostabilen zylindrischen Elementen.(1) besteht, die zur Fixierung ihrer Lage untereinander und oder zur baulichen Hülle Lager- oder Distanzscheiben (3)> (12) haben, wobei deren Anordnung im Dämmelement entsprechend der Länge des Dämmelementes und des Belastungsfalles an den Enden und oder im mittleren Bereich erfolgt und die Dämmwirkung durch Aufbringen von Dämmstoffen (11), (2) auf den Oberflächen der thermostabilen zylindrischen Elementen (1) zwischen und um die Lager- und.Distanzscheiben (3) j (12) so erfolgt j daß neben der Dämmwir-. kung eine flüssigkeitsdichte Oberflächenversiegelung (4-) entsteht, ?robei die Lager- und Distanzscheiben (3), (12) die Dämmstoffoberfläche an den Abstützungen zur baulichen Hülle durchstoßen.
    2. Mehrschichtdämmelement nach Punkt I1 gekennzeichnet .da-
    P S Λ }". "p f\ V} rf ρ R rl "ΐ
    (12) oder Lager- und Distanzbügel fest mit den thermostabilen zylindrischen Elementen (1) verbunden si-id-3. ilehr schicht dämme le ment nach Punkt 1; gekennzeichnet da-
    1; g
    (12) oder Lager- und Distanzbügei durch Einschäumen auf den thermostabilen zylindrischen Elementen (1) in ihrer Lage fixiert sind.
    4. Mehrschichtdämmelement nach Punkt 1, g-ekennzeichnet dadurch, daß das thermostabile zylindrische Element (1) oder die thermostabilen zylindrischen Elemente (1) an den Enden Steckverbindungen (3) oder Aufkel-
    5 chungen (10) besitzen.
  2. 5. Mehrschichtdämmelement nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch? daß das thermostabile zylindrische Element (1) oder die thermostabilen zylindrischen Elemente (1) an einem Ende eine Muffenausbildung (9) mit oündigem Stirnflächenabschluß und an dem änderen Ende einen tTberstand entsprechend der Muffeneinschublänge besitzen.
  3. 6. Mehrschichtdämmelement nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch? daß die Lager- und/oder Distansscheiben (3)5
    (12) aus thermostabilen wärmedämmenden druckfesten Stoffen bestehen.
  4. 7. Mehrschichtdämmelement nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß dieses an der Mantelfläche gegenüberliegende längsverlaufende Aussparungen (6), (7) und/
    20 oder Abplattungen besitz
    t.
    S. Mehrschichtdämmelement nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß durch die Anordnung der thermostabilen zylindrischen Elemente (1) die AbStrahlungswärme der medienführenden Hohre (14) reflektiert wird.
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