DD208726A1 - Verfahren und anordnung zur ermittlung optischer eigenschaften von lichtleitfasern - Google Patents

Verfahren und anordnung zur ermittlung optischer eigenschaften von lichtleitfasern Download PDF

Info

Publication number
DD208726A1
DD208726A1 DD24182782A DD24182782A DD208726A1 DD 208726 A1 DD208726 A1 DD 208726A1 DD 24182782 A DD24182782 A DD 24182782A DD 24182782 A DD24182782 A DD 24182782A DD 208726 A1 DD208726 A1 DD 208726A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
signal
arrangement
light
correlator
optical properties
Prior art date
Application number
DD24182782A
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Ebel
Hans Hart
Dietrich Schilder
Original Assignee
Jochen Ebel
Hans Hart
Dietrich Schilder
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jochen Ebel, Hans Hart, Dietrich Schilder filed Critical Jochen Ebel
Priority to DD24182782A priority Critical patent/DD208726A1/de
Publication of DD208726A1 publication Critical patent/DD208726A1/de

Links

Landscapes

  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Abstract

Verfahren und Anordnung zur Ermittlung optischer Eigenschaften von Lichtleitfasern, insbesondere zur Ortung von Faserinhomogenitaeten mit dem Ziel, diese Ortung mit dem geringsten Bedarf an Bandbreite, oberer Frequenzgrenze und Leistung mit hoher Genauigkeit im Nahbereich und auch bei grossen Erfernungen durchzufuehren. Dafuer wird das empfangene und gegebenenfalls umgewandelte Lichtsignale mit sich oder dem Sendesignal korreliert.

Description

Verfahren und Anordnung zur Ermittlung optischer Eigenschaften
von Lichtleitfasern
Anwendungsgebiet der Erfindung ,J
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ermittlung optischer Eigenschaften von Lichtleitfasern, insbesondere zur Ortung von Inhomogenitäten und zur Bestimmung des ortsabhängigen Dämpfungsfaktors, das bei der Fertigung, Installation und Reparatur von Lichtleiteranlagen angewandt werden kann. Die Wellenlänge des Lichtes ist hierbei nicht auf den sichtbaren Bereich beschränkt,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten technischen Lösungen für diese Aufgaben verwenden einen kurzen Lichtimpuls, der durch vorhandene Inhomogenitäten f\ reflektiert bzw· gestreut wird* Nachträglich ist dabei die notwendige und/oder zulässige hohe Pulsleistung, die große notwendige Bandbreite für eine ausreichende Orts- bzw» Zeitauflösung, das geringe Signal-Rausch-Verhältnis beim Empfang und wegen der möglichen Übersteuerung des Empfängers die Unmöglichkeit der Fehlerortung auf den ersten Metern des Kabels« Die genannten Fachteile werden auch bei der Pulskompressionstachnik nur wenig gemildert.
Bekannt ist auch ein Verfahren mit einer Gleitfrequenz zur Lassrsenderanateuerung für die Reflexionsanzeige. Bei dem genannten Verfahren wird die Auswertung der rückgestreuten Strahlung, die Möglichkeit der Verwendung anderer Lichtsender und die Notwendigkeit, das Signal fortlaufend zu wiederholen (da ja der
Frequenzdurcjiiauf nicht beliebig lange fortgesetzt werden kann) nicht berücksichtigt. Dabei erreicnt dieses Verfahren iceine Bandbreitenersparnis bei Sender und Ee ρϊanger, wenn die gleicne urtungsgenauigkeit wie beim Impulsortungsverfanren erreicat werden soll; da der Freauenzdurchlaur genügend lange dauern muß, um das Einschwingen der Bandfilter zu ermo'giicnen* Außeraeis ist bei dem bekannter) Verfahren der Gewinn an Signal-Rausch-Vernalt» nis nicht so groß wie angegeben, aa die Sendeleistung unter sonst gleichen Bedingungen nicnt so groß wie beim Impulsverfani-en gewäalt werden kann» Daruoer hinaus muß die Frequenzanaerungsgeschv/indigkeit wahrend der Sendezeit sehr Konstant sein, da anderenfalls auch die Frequenz- and Phasenschwankung die Ortungsgenauigiceit sinkt-, worauf schon Dei einem verfahren., das zur Ortung in Hohlleitern dient (das AüniichKeit mit dem genannten Lientleiterverfahren hat) hingewiesen wurde«
Ziel der Erfinaung
Die iurfindung hax aas Ziel, ein Verfahren zu scharfen, mit dem optische-"üiigenschaftes von LicntieiTfasera ermittelt werden ίεοη- ΏβΏ<, Insbesondere· sind Innoffiogeai'caten zu orten und der ortaaonajjgige Daißprungsraictör zu bestissäe-n, am dabei genannte-Hachtei-Ie des Standes der Technik zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemaß wird ein Verfahren zur Ermittlung optischer Eigenschaften von Lichtleitfasern, insbesondere zur Ortung von Paserinhofflogenitäten mit einem Lichtsignal, das durch eine Vorrichtung in eine Lichtleitfaser eingespeist wird, vorgeschlagen, daß das ortsabhängig zum Fasereingang rückgestreute und/oder reflektierte Lichtsignal direkt oder nach optoelektronischer Wandlung mit sich oder isit einem elektrischen und/oder optischsn Bezugssignal des Senders korreliert.
Das empfangene Signal kann auch nach seiner Aufbereitung, insbesondere nach seiner Umwandlung in ein elektrische β Signal und anschließender Diskretisierung, in einem Rechner verarbeitet wer-
_ 3 - fcl I Ut 1 W
Weiterhin kann in dem Verfahren bei einem Sendesignal, das für eine gute Hebenzipfe!unterdrückung eine nichtlineare 3?M besitzt, der Korrelator dieses Signal autokorrelieren* In einer Anordnung nach dieaera Verfahren ist es auch möglich, daß der Korrelator eine Avalanche - Fotodiode enthält, deren Vorspannung vom Sender moduliert wird* In einer weiteren möglichen Anordnung wird vorgeschlagen, daß der Korrelator ein Autokorrelator ist, insbesondere eine Metalldampfzelle mit anschließendem Li chtempf anger«
Das genannte Ziel wird durch die Erfindung folgendermaßen erreicht;
Ein Sender moduliert eine Lichtquelle, ao daß eine Lichtquelle entsteht, die in Amplitude und/oder Phase so moduliert ist, daß die Autokorrelationsfunktion des Erapfangssignals und/oder die Kreuzicorrelationsfunktion von Sende- und Empfangssignal eine möglichst schmale Spitze mit einer guten ITebenzipfeldämpfung besitzt« Über eine optische Vorrichtung, die vor- unü rücklaufendes Licht trennt (bekannt sind z. B. optische Richtkoppler), tritt das Licht in die zu untersuchende Lichtleitfaser ein«. Das in der Faser surückgestreute und/oder reflc^ktrierte Licht fällt auf den Lichtempfänger, der Bestandteil eines Correlators (özw. einer Korrelatorbank) ist. Das Ausgangssignal (bzw. die Ausgangssignale) ist von seiner Größe und seiner seitlichen Lage ein AbDiId der optischen Eigenschaften der untersuchten Lichtleitfaser und kann geeignet weiterverarbeitet oder angezeigt werden. Sin erster Verarbeitungsscrirxxt zur Bildung der Kreuzkorrelationsfunktion, kann darin bestehen, daß rückgestreutes und ursprüngliches Licht gleichzeitig auf den Lichtempfänger fallen und an dessen quadratischer Kennlinie gemischt werden« Eine weitere Möglichkeit der Kreuzkorrelation besteht darin, daß der Kreuzkorreiator mit einer Avalanchefotodiode beginnt, deren Vorspannung mit dem Sendeeignai moduliert wird und der Fotodiodenstrom in die weiteren Stufen des Korrelators fließt«
- 4 Ausführungsbeispiel
Die Anateuerachaltung für den Lichtsender gibt ein nahezu harmonisches Signal ab, dessen !Frequenz zwischen einer unteren und oberen Grenze mit einer bestimuruen Wiederhoiungsdauer geändert wird, wobei die Änderungsgeachwindigkeit hochgenau und hoch konstant ist, und der Zeitablauf so gewählt ist, daß ein Mischsignal aus Sende™ und Empfangssignal auch über mehrere Wiederholungsdauern keine Phasensprünge aufweist« Zweckmäßig wird nach dem Erreichen der höchsten (oder niedrigsten) !Frequenz die Modulation für eine bestimmte Zeit unterbrochen, die gleich oder größer als die Laufzeit des Lichtes in der Paser ist. Das empfangene Licht geht in den Kreuzkorrelator, der sein Bezugssignal (Überlagerungssignal) von der Ansteuerungsschaltung erhält» Dabei ist der Korrelator ein Mischer mit anschließender Filterbank« Bei der 3Siachung des empfangenen Signals, mit dem sich in gleicher Weise frequenzlinear ändernden Überlagerungssignal , entsteht ein Signalgemisch, welches durch das ortsabhängig zurückkehrende Licht verursacht wird» Der Signalanteil jedes Ortes ist dabei ein harmonisches Signal mit einer konstanten Frequenz j dessen Amplitude zumindest mit.der ModulationsunterbrechuDgsdäuer getastet ist« Die Frequenzkonstanz jedes Anteiles ist dabei sehr hoch, wenn moderne phasenkohärente Syntheseverfahren mit einer hochkonstanten Referenzfrequenz benutzt werden» Das ermöglicht es, die optischen Eigenschaften jedes Ortes des Lichtleiters durch ein schma!bändiges Filter sehr genau zu bestimmen» Für die gleichzeitige Auswertung des von verschiedenen Orten zurückkehrenden Lichtes bietet sich dabei die Fouriertransformation an. Störend sind die durch die Tastung entstehenden Hebenwellen, die das Meßergebnis beeinflussen* Durch ein geeignetes Zeitprogramm des Verstärkungsfaktors kann der störende Hebenwellenanteil durch eine weiche Tastung reduziert werden. Eine weitere Möglichkeit zur Reduzierung dea Tasteinflasses besteht darir,. die Wiederholongsdauern nach einem bestimmten Gesetz (pseudozufällig oder zufällig) zu ändern, so daß nach genügend langer Meßzeit der Einfluß der Tastung vernachlässigbar ist. Uoch einfacher ist es, das Mischsignal abzutasten und zu digitalisieren« Die rechentechnische Verarbei-
— 5 -
tung (z«> B. die diskrete Fouriertransformation - speziell die FS1T) erlaubt es, in den Sendepausen (bzw. und/oder Empfangspausen) nicht abzutasten, so daß der Einfluß der Sendertastung auf das Meßergebnis ausreichend klein ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht darin, einen kurzen Lichtimpuls hoher Leistung zu erzeugen, der durch ein Filter mit starker Dispersion (z. B* eine Metalldampfzelie) verbreitert wird. Dieser verbreiterte Impuls wird auf die Faser gegeben. Beim Empfang des zurückkehrenden Lichtes wird die Autokorrelationsfunktion gebildet (s. B. wieder durch eine geeignete Metalldampfzelle), wodurch ein schmaler Impuls entsteht, dessen zeitliche Lage durch den Ort der Lichtuinkehr bestimmt ist-

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zur Ermittlung optischer Eigenschaften von Lichtleitfasern, insbesondere zur Ortung von Faserinhomogenitäten mit einem Lichtsignal, das durch eine Vorrichtung in eine Lichtleitfaser eingespeist- wird, gekennzeichnet dadurch, daß das ortsabhängig zum Fasereingang rückgestreute und/oder reflektierte Lichtsignal direkt oder nach optoelektronischer Wandlung mit sich oder mit einem elektrischen und/oder optischen Bezugssignal des Senders korreliert wird«
    2» Verfahren nach Punkt ι I3 gekennzeichnet-dadurch, daß das
    empfangene Signal nach seiner Aufbereitung, insbesondere nach seiner Umwandlung in ein elektrisches Signal und anschließender Diskretisierung in einem Rechner verarbeitet wird«
    3e Verfahren nach Punkt 1 mit einem Sendesignals dag für eine gute Hebenzipfelunterdrückung eine nichtlineare PM besitzt, gekennzeichnet dadurch, daß der Korrelator dieses Signal autokorreliert»
    4· Anordnung für das Verfahren nach Punkt * 1, gekennzeichnet dadurch^ daJ3 der Korrelator eine Avalanche - [Fotodiode enthält, deren Vorspannung vom Sender moduliert wird*
    5» Anordnung für das Verfahren nach Punkt" 1> gekennzeichnet dadurch, daß der Korrelator ein Autokorrelator ist, insbesondere eine Metalldampfzelle mit anschließendem Lichtempfänger*
DD24182782A 1982-07-21 1982-07-21 Verfahren und anordnung zur ermittlung optischer eigenschaften von lichtleitfasern DD208726A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24182782A DD208726A1 (de) 1982-07-21 1982-07-21 Verfahren und anordnung zur ermittlung optischer eigenschaften von lichtleitfasern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24182782A DD208726A1 (de) 1982-07-21 1982-07-21 Verfahren und anordnung zur ermittlung optischer eigenschaften von lichtleitfasern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD208726A1 true DD208726A1 (de) 1984-04-04

Family

ID=5540112

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD24182782A DD208726A1 (de) 1982-07-21 1982-07-21 Verfahren und anordnung zur ermittlung optischer eigenschaften von lichtleitfasern

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD208726A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994022241A1 (en) * 1993-03-18 1994-09-29 Telstra Corporation Limited A method and apparatus for inducing a temporary localised transmission loss in a telecommunications cable
AU679959B2 (en) * 1993-03-18 1997-07-17 Telstra Corporation Limited A method and apparatus for inducing a temporary localised transmission loss in a telecommunications cable

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994022241A1 (en) * 1993-03-18 1994-09-29 Telstra Corporation Limited A method and apparatus for inducing a temporary localised transmission loss in a telecommunications cable
AU679959B2 (en) * 1993-03-18 1997-07-17 Telstra Corporation Limited A method and apparatus for inducing a temporary localised transmission loss in a telecommunications cable
US5673351A (en) * 1993-03-18 1997-09-30 Telstra Corporation Limited Method and apparatus for inducing a temporary localized transmission loss in a telecommunications cable

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0193242B1 (de) Optisches Zeitbereichsreflektometer mit Heterodyn-Empfang
DE69918791T2 (de) Optischer Impulsgeber zur Erzeugung optischer Pulse mit hohem Tastverhältnis
DE102007059551A1 (de) Einrichtung zur Messung der Eigenschaften einer Lichtleitfaser
DE3219423A1 (de) Entfernungsmessverfahren und vorrichtung zu seiner durchfuehrung
DE2500698C3 (de) Automatischer Peiler
EP0093437A2 (de) Regelungselektronische Einrichtung für elektrooptische Entfernungsmesser mit Lichtpulslaufzeit-Messverfahren
CH662187A5 (de) Verfahren zur elektrooptischen distanzmessung, sowie distanzmessgeraet zur durchfuehrung des verfahrens.
EP0257292A1 (de) Optoelektrisches Entfernungsmessgerät nach dem Prinzip der Laufzeitmessung
DE2819321C3 (de) Laser-Entfernungs- und Geschwindigkeitsmesser
EP0312524B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur entfernungsmessung durch verarbeitung optischer impulssignale
DE60307260T2 (de) Verfahren und vorrichtung für die laservibrometrie
DE2649264C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung von nichtlinearen Verzerrungen quasilinearer Systeme
DE2834954A1 (de) Entfernungs- und geschwindigkeitsmesseinrichtung mit rauschfrequenzmoduliertem sender
DE19739563C2 (de) Lichtleitfaser-Verformungs-Meßvorrichtung
DE3620226A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur entfernungsmessung durch verarbeitung optischer impulssignale
EP0610918A2 (de) Vorrichtung zur Messung der Laufzeit von elektromagnetischen Wellen
DE1623420B2 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur einstellung des ver staerkungsfaktors eines fotomultipliers in laser entfernungs messgeraeten
DE19722420C2 (de) OTDR-Meßvorrichtung
DD208726A1 (de) Verfahren und anordnung zur ermittlung optischer eigenschaften von lichtleitfasern
DE68902224T2 (de) Verfahren zum analysieren von optischen komponenten, optischen fasern oder netzwerken von optischen leitern durch zeitbereichsreflektometrie und zeitbereichsreflektometer.
DE19950880C1 (de) Verfahren und Fasersensor zur Korrektur von im Zuge ortsausgelöster Messungen aufgenommenen Brillouin-Spektren
DE2904703A1 (de) Verfahren zur daempfungsmessung an lichtleitfasern
DE1623422B2 (de) Lichtelektrischer messverfahren
EP0322077A2 (de) Optisches Rückstreumessgerät
DE3607335A1 (de) Willkuerliche ausformung des ueberwachungsbereiches von ultraschall-mess- und regelapparaten durch angepasste steuerung des empfindlichkeitsverlaufes des ultraschallempfaengers