DD208997A5 - Verfahren zum umhuellen von kathoden elektrolytischer zellen - Google Patents
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Abstract
DAS VERFAHREN ZUM UMHUELLEN VON KATODEN ELEKTROLYTISCHER ZELLEN MIT DIAPHRAGMEN ODER MEMBRANEN ALS SEPARATOREN BESTEHT DARIN, DASS EIN SEPARATOR IN FORM EINER BUCHSE IN JEDER TASCHE DER KATODENKAMMER ANGEORDNET WIRD. DIE ENDEN DER BUCHSEN RAGEN UEBER DIE ENDEN DER TASCHEN HERVOR. DANACH WIRD AUF JEDER SEITE DER BUCHSEN EIN TAFELMATERIAL MIT DEN ENDEN DER BUCHSEN MITTELS HOCHFREQUENZ HEISSVERSIEGELT.
Description
Verfahren zum Umhüllen von Katoden elektrolytischer Zellen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umhüllen einer Katodenkammer einer elektrolytischen Zelle mit einem Diaphragma oder einer Membran, eine Katodenkammer» die mit einem Diaphragma oder einer Membran umhüllt ist> und eine elektrolytische Zelle, die eine Katodenkammer mit einem Diaphragma oder einer Membran enthält«
Die mit einem Diaphragma oder einer Membran nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung umhüllten Katoden sind allgemein für elektrolytische Zellen zur Elektrolyse flüssiger Alkali-Metall-Chlorid-Lösungen zur Herstellung von Chlor und Alkali-Hydroxid-Lösungen·, insbesondere zur Herstellung von Chlor und Natrium-Hydroxid-Lösung durch die Elektrolyse von wäßriger HatriUEa-Chlurid-Lösung geeignet·
Dies ist jedoch so zu verstehen:, daß die Erfindung nicht derart begrenzt ist und daß die Katoden, die mit einem Diaphragma oder einer Membran umhüllt sind, auch in Elektrolysezellen zur Elektrolyse anderer Lösungen ionisierbarer chemischer Verbindungen als wäßrige Alkali-Metall-Chlorid-Lösung verwendet werden können*
Charakteristik
der
bekannten technischen Lösungen
Derartige elektrolytische Zellen können eine Katodenzelle enthalten,, die Seitenwände und eine Vielzahl von Katodenfingern oder -taschen aufweist# die ia allgemeinen parallel zueinander angeordnet sind. Innerhalb der Zelle können eine
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Vielzahl von Anoden, ihrerseits mit Abstand voneinander und auch Im allgemeinen parallel zueinander angeordnet sein?, die am Boden befestigt sind, wobei die Anoden zwischen benachbarten Katodenfingern angeordnet sind oder in der Katodentasche dar Katodenzelle· Auf den Katodenfingern oder in den Katodentaschen ist ein flüssigkeitsdurchlässiges Diaphragmamaterial oder eine Membran mit selektiver Ionendurchlässigkeit angeordnet und teilt die Zelle in getrennte Anoden- und Katodenabteilungen, Die Katodenfinger oder -taschen können eine durchbrochene Struktur aufweisen, und die Zelle ist mit einem Falltank versehen-, durch den die elektrolytische Lösung der Zelle zugeführt werden kann und der Mittel aufweist, die Produkte der Elektrolyse aus der Zelle herausführen»
Seit vielen Dahren wurden die durchbrochenen Strukturen in Katodenkammern elektrolytischer Zellen durch Hintauchen der Katodenkammer in eine Suspension-, die Asbestfasern enthält, zum Beispiel Zellflussigkeit", und durch Hineinziehen der Asbestfasern in die durchbrochene Struktur durch einen Sog mit einem Asbestdiaphragma umhüllt« Dadurch wurde eine flüssigkeitsdurchlässige Matte von Asbestfasern auf der durchbrochenen Struktur der Katodenkammer gebildet* Obwohl derartige Asbestdiaphragmen während vieler Oahre verwendet wurden und natürlich für viele Bereiche weiterhin Verwendung finden-, besteht ein Bedarf, Asbestdiaphragmen durch andere Materialien zu ersetzen,, die während der Verwendung in der Elektrolyse nicht quellen. Die Anoden-Katoden-Zwischenräume müssen deshalb größer gemacht werden·* als es wünschenswert ist-, wenn wäßrige Alkaliaetall-Chlorid-Lösungen in Zellen elektrolysiert werden, die mit einem Asbest-
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diaphragma ausgerüstet sind, was zur Folge hat, daß die Spannung erhöht werden muß?» zumindest in dem Teil der für das Quellen des Asbestdiaphragmas benötigt wird» das während der Elektrolyse auftritt· Es besteht auch ein Bedürfnis, Asbest durch Materialien zu ersetzen, die nicht die toxischen Eigenschaften des Asbests aufweisen und die eine längere effektive Lebensdauer aufweisen als Asbest»
Es wurden viele Arten flüssigkeitsdurchlässiger Diaphragmen aus synthetischen polymeren Materialien entwickelt» Zum Beispiel ist in der G8-PS 1 081 046 ein Foliendiaphragma aus porösem Polytetraflourethylen beschrieben?, das durch Bildung einer Folie aus Polytetraflourethylen und einem aus kleinen Partikeln bestehenden Füller-, zum Beispiel Stärk©, und Extrahieren des Füllers von der Folie hergestellt ist* In der GB-PS 1 503 915 ist eine elektrochemische Zelle beschriebeifj die insbesonders zu if'hler stellung von- Chlor und Alkalimetallhydroxid durch die Elektrolyse wäßriger Alkalimetallchlorid-Lösung verwendet wird, wobei die Zelle eine Anode und eine Katode enthält', die durch ein poröses PoIytetraflourethylen-Oiaphragma getrennt sind, das eins Mikrostruktur von Knoten aufweist', die durch Fasern miteinander verbunden sind» Die poröse Poiytetraflourethylen-Folie, die für diese Verwendung als Diaphragma geeignet ist, und ein Verfahren zur Herstellung der Folie sind in der GS-PS 1 355 373 beschrieben*
In jüngster Zeit wurde eine Anzahl im wesentlichen flüssigkeitsundurchlässiger Membranen mit einer selektiven Ionendürchlässigkeit entwickelt;, insbesondere zur Verwendung in elektrolytischen Zellen zur Elektrolyse wäßriger Alkalimetall-Chlorid-Lösungena, in denen Alkaliinetallhydroxid-Lö-
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sungen hergestellt werden sollen, die frei von Alkalimetallchlorid sind. Diese Membranenniaterialien enthalten ira allgemeinen flourhaltige polymere Materialien, die Kationenaustauschgruppen enthaltene, zum Beispiel SuIf on-,. Carboxyl- oder Phosphor-Säure-Gruppeni, oder Derivate derselben· Die polymerischen Materialien können perflouriert sein, und die Kationaustausch-Gruppen können in den Einheiten in Form von durch Polymerisation derivierten Perflourvinylethern enthalten sein> die die Kationaustausch-Gruppen enthalten. Derartige Kationaustausch-Membranen sind in den G3-PS 1 184 321; 1 402 920; 1 406 673; 1 455 070; 1 497 748; 1 497 749; i 531 068 und 1 518 387 beschrieben.
Viele der synthetischen Diaphragmen und Membranen, die entwickelt wurden, können nicht bei den durchbrochenen Katoden von Elektrolysezelle^ mittels der Technologie benutzt werden;, die hierfür bei der Verwendung von Asbestdiaphragsaen bei durchbrochenen Strukturen angewendet werden. Darüber hinaus ist ein synthetisches Diaphragma oder eine synthetische Membran in Form einer Folie oder eines Films in einer Katodenkaaäfl&erv in dar die durchbrochenen Katoden in Form
einer Vielzahl von Fingern oder Taschen angeordnet sindt, schwierig anzuwenden» Es ist schwierig, sicherzustellen;, daS das Diaphragiaa oder die Membran mit der etwas irregulären Forai der Oberfläche einer daratigen Katodenkasnmer übereinstifflsit;, und es ist auch schwierige sicherzustellen;, daß das Diaphragma oder die Membran ausreichend zusammengefügt ist1, so daS sis frei von Undichtigkeiten sind* Zur Umhüllung derartiger Kaiodenkammern mit synthetischen Diaphragmen oder Membranen wurden spezielle Technologien entwickelt.
Viele der hier beschriebenen Technologien beinhalten die
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Verwendung mechanischer Klemm- oder Klammereinrichtungen.
So ist in der belgischen Patentschrift 846 400 eine Platte zum Umhüllen einer im wesentlichen rechteckigen Elektrode beschrieben1, wobei die Platte ein geschlossenes Ende?, ein offenes Ende und zwei geschlossene Seiten aufweist, von denen wenigstens eine geschlossene Seite aus einem Hauptteil und einem Teil in Form eines Ansatzes besteht und der Ansatz sich in der Nähe des offenen Endes befindet* Bei äer Anwendung wird die Platte über der Katode placiertr,und der Ansatz, der flexibel ist;, wird so gedreht oder gebogen;, daß er eine im wesentlichen flache Oberfläche bildet und zu» wirkungsvollen Zusammenfügen der Platten entlang ihrer oberen und unteren Kanten werden Klemm-, Klammer- oder Greifverfahren angewandt» Die beschriebenen Platten sind zur Verwendung bei der Umhüllung einer Katodenkammer, die eine Vielzahl von Fingerelektroden enthält, geeignet*
Im US-Patent 3 980 544 ist ein Diaphragma in Form einer Umhüllung beschrieben», das zur Umhüllung durchbrochener Elektroden?, insbesondere Katoden-, geeignet ist, die parallel zueinander angeordnet sind und die einen Zwischenraum zwischen jeder Elektrode aufweisen. Die Diaphragma-Umhüllung hat ein offenes Ende und zwei aneinandergrenzende Kanten, die zwischen ein Klammereiement geklemmt sind1, und eine Stange, die zwischen den Elektroden angeordnet ist· Diese Diaphragma-Struktur und dieses Kiaramerverfahren sind besonders für die Umhüllung von Fingerelektroden geeignet.
In der US-PS 3 378 082 sind Mittel zur Umhüllung beider Katodenarten·, sowohl von Finger- als auch von Taschenkatoden:, beschrieben. In einer Katodenkatnraer, die Fingerkatoden ent-
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hält» ist ein Diaphragma in Form einer Umhüllung über die Katodenfinger angeordnet, und ein U-förmiger Halter ist über dem Diaphragma an der Verbindung zwischen den benachbarten Katodenfingern vorgesehen. In einer Katodenkamraer mit Taschenelektroden ist das Diaphragma über die Katode gewickelt und wird in der Tasche mittels eines halbmondförmigen Halters, der über dem Diaphragma in der Tasche angeordnet isti^ gehalten* Weiterhin sind auch U-förmige Halter über dem Diaphragma angeordnet*, die mit den halbmondförmigen Haltern zusammenwirken,.
Es gibt eine Anzahl erster Offenbarungen^ in denen die Mittel zur Umhüllung der Katodenkammer die Verwendung geschlitzter Trageleiaente erfordern?, die ober- und unterhalb der Katodenkamraer angeordnet sind;> wobei die Schlitze in den Tragelementen mit den Taschen in der Katodenkammer ausgerichtet sind* In solchen Umhüllungsverfahren ist ein Diaphragma oder eine Membran in Buchsenform in jeder Tasche der Kaiodenkamraer angeordnet und mit den oberen und unteren geschlitzten Tragelementen versiegelt· Die Diaphragma- oder Membranenbuchsen können mit den Tragelementen zum Beispiel durch Anklammern der Buchsen an hochstehende Buchsen der geschlitzten Trageletnente verbunden werden?, wie es in dem Europapatent Nr* 008 165 der Imperial Chemical Industries Ltd, beschrieben ist, oder durch Anklammern der erweiterten Enden der Buchsen an die Tragelemente, wie es in der GB-PA Nr· 2 044 802 A der Kanegafuchi beschrieben ist#.
Es wurden auch schon Versuche unternommen, Buchsen aus Membranen- oder Diaphragmamaterial mit den geschlitzten Tragelementen heißzusiegeln-, wie es zum Beispiel in der
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vorgenannten G8-PA Nr, 2 044 802 A und dem belgischen Patent Nr. 865 864 der Imperial Chemical Industries Ltd* beschrieben ist*
Ziel der Erfindung ist es-, die Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden«
Aufgabe der Erfindung ist es!, ein Verfahren zum Umhüllen einer Katodenkammer zu schaffen, die eine Vielzahl durchbrochener Taschenkatoden enthält, das besonders effektiv ist» und das seine Effektivität nicht verliert, wenn geformte mechanische Klammervorrichtungen vorgesehen werden und das Diaphragma oder die Membran in Katodenkammern positioniert und versiegelt werden» Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine spezielle Art des HeiBversiegelns», die-i wie nachfolgend beschrieben wird, die Nachteile der konventionellen Heißsiegelverfahren vermeidet, die mit geheizten Platten durchgeführt werden.
Das Verfahren zur Umhüllung gemäß der vorliegenden Erfindung ist geeignet zum Umhüllen einer Katodenkamraer, die eine Vielzahl durchbrochener Taschenkatoden enthält, worunter eine Katodenkammer verstanden wird-, die Seitenwände, einen Deckel und einen Boden aufweist, die eine durchbrochene Struktur haben können und eine Vielzahl von Taschen, die im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind und mittels durchbrochener Wände gebildet werden, die zwischen dem Boden und dem Deckel angeordnet sind und wobei die Taschen
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Hohlräume bilden?»: in denen die Anoden einer Elektrolysezelle angeordnet werden können» Die Taschen sind in der Draufsicht iffl allgemeinen-, aber nicht 'unbedingt?, von länglicher Form und haben zwei ijn wesentlichen parallele Seitenwand© sowie zwei relativ kurze Endwänd©, die die Seitenwände verbinden» Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Umhüllen einer Katodenkamraer vom Taschen typ zur Verwendung in einer elektrolytischen Zelle geschaffen, bei dem ein Separator in Form einer Buchse in jeder Tasche der Kaiödenkämmer angeordnet wird** wobei die Enden der Buchsen über die Enden der Taschen hervorragen^ das dadurch gekennzeichnet ist?-» daß die Enden der Buchsen;, die über die Enden benachbarter Taschen in einer Richtung hervorragen?, miteinander, oder mit eines? zusätzlichen heiSversiegelungsfähigen Material heißversiegelt werden;, daß die Enden der Buchsen^ die über die Enden benachbarter Taschen in der entgegengesetzten Richtung hervorragen·, miteinander oder mit einem zusätzlichen heiSversisgelungsfähigen Material heißversiegelt werden und daß das Heißversiegeln mit Hilfe von Hochfrequenzerwärmung bewirkt wird»
Sofern es nicht anderweitig festgelegt wirdi, soll zur Vereinfachung iua folgenden auf "Separatoren" Sezug genommen werden·, und das ist so z"u verstehen!, daß der Ausdruck "Separatoren" bei seiner Verwendung sowohl flüssigkeitsdurchlässige Materialien einschließt', die allgemein auf Diaphragmen bezogen werden-, die es dem Elektrolyten ermöglichen=, zwischen der Anoden- und der Katoden kamm er zu fließen-, als auch auf im wesentlichen flüssigkeitsundurchlässige Materialien mit selektiver lonendurchlässigkeit, die allgemein auf Membranen bezogen werden1, dia den selektiven Durchgang spezifischer Ionen zwischen dar Anoden- und der Katodenkammer
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einer elektrolytischen Zelle ermöglichen« In dem Bereich des Ausdrucks "Diaphragma" sind auch Materialien eingeschlossen, die nicht flüssigkeitsdurchlässig sind;, die aber in eine flüssigkeitsdurchlässige Form umgewandelt werden können?, zum Beispiel durch Extraktion einer Substanz aus kleinen Partikeln aus dem Material· In den Bereich des Ausdrucks "Membran" sind auch Materialien eingeschlossen» die nicht selektiv ionendurchlässig sind*, die aber leicht in eine selektiv ionendurchlässige Form umgewandelt werden können, zum Beispiel durch Hydrolyse*
Die konventionellen Verfahren zur Heißversiegelung, bei denen die heiSzuversiegelnden Materialien', zum Beispiel die vorstehenden Teile der Separatorhülsem, in benachbarten Taschen der Katodenkammer zwischen erhitzten Platten angeordnet werden und die Hitze von den Platten auf das Material übertragen wird:, sind mit Nachteilen behaftet« So ist die gleichmäßige Erwärmung durch die Dicke des Materials schwer zu erreichen;, da die Wärme von der Oberfläche,, die mit den neißen Platten in Berührung steht, zur Oberfläche-, die heiS-versiegelt werden soll, durch das Separatormaterial übertragen werden muß, das eine geringe thermische Leitfähigkeit aufweist« Da kann ein übermäßiger Fluß von Separatormaterial auftreten, der sich in einer Störung der Siegelung auswirken kann und die Gefahr einer Leckage von Elektrolyt durch die gesiegelten Teile in sich birgt,, wenn die umhüllte Katodenkaminer in einer elektrolytischen Zelle verwendet wird. Die Platten dehnen sich durch die Erwärmung auch aus unds, insbesondere wenn sie sine nichtlineare Form aufweisen;, zum Beispiel* wenn sie gekrümmte Teile besitzen ,können Störungen auftreten, die in einer unvollkommenen Siegelung resultieren, und es können Leckagen von Elektrolyt durch die Teile auftreten, die nicht vollkommen gesiegelt sind* Weiterhin
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kann das Separatortnaterial;, das mit den heißen Platten in Berührung kommt, so den Platten ankleben, und es kann eine ungeeignete Siegelung entstehen»
Im Gegensatz dazu wird in dem Fall, in dem die Erwärmung mit Hilfe einer Hochfrequenzheizung durchgeführt wird*, eine gleichmäßige Erwärmung durch die Dicke des Separator-materials leicht erreicht.und die Gefahr eines übermäßigen Fließens und eines Verwerfens des Materials an der Siegelstelle stark reduziert oder eliminiert* Auch ist die Möglichkeit des Verwerfen© der Elektroden und des Klebens des Separatormaterials?, das heißversiegelt werden soll, an den Elektroden stark eingeschränkt oder eliminiert:^ da die Elektroden;, die zur Durchführung der Hochfrequenzerwärmung verwendet werden-, selbst nicht aufgeheizt werden.
Kurz gesagt?/ die Verwendung einer Hochfrequenzerwärmung zur Durchführung einer Heißversiegelung ergibt eine viel befriedigendere Siegelung mit einer stark verringerten Gefahr einer Leckage des Elektrolyten?, wenn die usahüllte Katodenkammer in einer elektrolytischen Zelle verwendet wird·
Das Heißversiegeln von Plastmaterialien mit Hilfe von Hochfrequenz ist eine an siph bekannte Technologie» öedoch wurde die Verwendung einer Hochfrequenzerwärmung bisher noch nicht vorgeschlagen-, um eine Katodenkammer mit einem Separatormaterial zu umhüllen;, wie es in der vorliegenden Erfindung beschrieben wird;, noch wurden die Vorteile^, die aus der Verwendung der Hochfrequenzerwärmung auf diesem speziellen Anwendungsgebiet folgen?, vorher vorgeschlagen,
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Zur Durchführung einer Heißversiegelung-, unter Verwendung einer Hochfrequenzerwärmung, wird das Separatormaterial, das heißversiegelt werden soll, zum Beispiel die hervorragenden Enden der Separatorbuchsen:, in den benachbarten Taschen der Katodenkammer, zwischen einem Paar Elektroden in Berührung mit diesen angeordnet, ein hochfrequentes wechselndes Magnetfeld wird zwischen den Elektroden erzeugt, und die Erwärmung wird durch die dielektrischen Verluste im Material bewirkt» Die Siegelung kann dadurch unterstützt werden, daS durch die Elektroden ein Druck auf das Material ausgeübt wird-, das gesiegelt werden soll. Die Frequenz des an den Elektroden angewendeten Wechselstromes bewegt sich im allgemeinen im Megahertz-Bereich", zum Beispiel zwischen 1 und 100 Megahertz, Allgemein ist eine Frequenz im Bereich von 10 bis 50 Megahertz geeignet« Die zur Durchführung einer Heißversiegelung erforderliche Zeit ist zum Teil von der Beschaffenheit des Materials, das heißversiegelt werden soll, abhängig^; insbesondere von seinem Erweichungspunkt:, und geeignete Zeiten und Frequenzen können mit Hilfe ein- ' fächer Versuche ermittelt werden;, zum Beispiel, indem kleine Proben des heiSzuversiegelnden Separatormaterials erhitzt werden»
Der Separator in Form einer Buchse kann aus einem Separatormaterial in Plattenform hergestellt sein·, indem die entgegengesetzten Enden einer Platte mit quadratischer oder rechteckiger Form zusammengefügt werden, oder sie können mit einem Streifen eines geeigneten Materials in Berührung gebracht und damit zusammengefügt werden. Das Zusammenfügen kann zum Beispiel mit Hilfe einer Heißversiegelung durchgeführt werden und wird vorzugsweise mittels Hochf re.qusnzerwänaung bewirkt.
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Bei dees Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Teile der Separatorbuchse, die über die Enden der benachbarten Taschen herausragen?, miteinander oder mit einem zusätzlichen heiSversiegelbaren Material heißversiegelt, mit dem Ziel, daß nicht nur die Taschen der Kätodenkammer, sondern auch die oberen und unteren Oberflächen der Katodenkararaer umhüllt sind", so daß die elektrolytische Zelle in separate Anoden- und Katodenkammern unterteilt isty wenn die Katodenkaramer in die Zelle eingesetzt wird.
Es gibt mehrere unterschiedliche Verfahren-, mit denen diese Umhüllung erreicht werden kann*
Die Enden der Buchsen können erweitert werden^, wobei die erweiterten Enden jeder Buchse über die Enden der Taschen;» in denen jede Buchse, angeordnet ist> der Katodenkammer hervorragen*, und die erweiterten Enden der Buchsen in benachbarten Zellen können so angeordnet sein:, daS sie sich berühren und miteinander mit Hilfe der Hochfrequenzerwärmung heißvarsiegelt werden* Eine derartige Versiegelung ist relativ leicht durchzuführeni» da eine linienförmige Berührung zwischen den erweiterten Enden im allgemeinen bewirkt werden kann und das Gerät zum Heißversiegeln zwei linienförmige Elektroden enthalten kann. Es können geeignet geformte erweiterte Enden an die Buchsen angesiegelt werden, wobei die Enden aus einem Separatormaterial bestehen können, das dasselbe sein kann wie das der Buchse salbst oder auch ein anderes* Alternativ dazu können die abgeflachten Enden aus einem Materialγ zum Beispiel Plastmaterial, bestehen, das zwar heiSversiegelungsfähig, aber weäer flüssigkeitsdurchlässig noch ionendurchlässig ist.
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Alternativ dazu kann der Separator ein Buchsenteil enthalten und eine Vielzahl von Laschen an beiden Enden des.Buchsenteil?, wobei die Abmessungen des Buchsenteils der Art sind;, daß die Enden der 3uchsenteile und die daran befindlichen Laschen über- die Enden der Tasche herausragen;, wenn der Separator in der Tasche einer Katodenkamin er angeordnet wird*
Ein derartiger Separator ist in der europäischen Patentanmeldung Nr, 80 302169.0, veröffentlicht als Publikation Nr, OO 23094, beschrieben. Die herausragenden Enden des Buchsenteils und die daran befindlichen Laschen können mit Hilfe der Hochfrequenzerwärmung an die herausragenden Enden und die daran befindlichen Laschen einer Buchse oder mehrerer Buchsen in der/den benachbarten Tasche(n) der Katodenkämmer angesiegelt werden.
Die herausragenden Enden jeder der Buchsen können-, mit Hilfe von Hochfrequenzerwärmung, an geschlitzte Platten eines heißversiegelungsfähigen Materials angesiegelt werden/, die über den Oberflächen der Katodenkammer angeordnet sind:, die die Enden der Taschen enthalten=, das heißt über der oberen und der unteren Oberfläche, wobei die Schlitze in den Plattenmat9rialien angrenzend an die Enden der Taschen vorgesehen sind. Zum Beispiel kann das Plattenmaterial aufgestellte Lippen, angrenzend an die darin befindlichen Schlitze ausweisen», und die Enden der Buchsen können mit den Lippen, mit H^Ife der Hochfrequenzerwärmung, unter Zuhilfenahme geeignet geformter zusammenwirkender Elektroden heißversiegelt werden« Die geschlitzten Plattenmaterialien selbst können aus Separatormaterial hergestellt sein. So kann das geschlitzte Plattenmaterial 3uch aus einem Material bestehen, das flüssigkeitsdurchlässig ist und als Diaphragma wirkt, wenn die
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Buchsen Diaphragmen sind und aus einem Material bestehen, das flüssigkeitsdurchlässig istr, wobei das Plattenmaterial dasselbe sein kann, wie das der 3uchsen oder ein anderes·
Sind die Buchsen Membranen und aus einem Material hergestellt;, das im wesentlichen flüssigkeitsundurchlässig ist und das eine selektive Ionendurchlässigkeit aufweist^ kann das geschlitzte Plattenmaterial auch aus einem Material hergestellt sein;, das flüssigkeitsundurchlässig und selektiv ionendurchlässig ist und als Membran wirkt, wobei das letztere Material dasselbe sein kann wie das der Buchsen oder ein anderes*
Wenn die Buchsen Diaphragmen sind, kann das geschlitzte Plattenmateri al auch ein Membranenmaterial sein* Sind die Buchsen jedoch aus einem Membranenmaterial hergestellt, dann sollte das geschlitzte Plattenraaterial flüssigkeitsundurchlässig sein.
Alternativ dazu kann das geschlitzte Platteninaterial auch weder ein Diaphragma- noch ein Membranenmaterial sein und kann zum Beispiel ein heißversiegelungsfähiges organisches polymeres Material enthalten, das weder flüssigkeitsdurchlässig ist noch selektiv ionendurchlässig. Das organische Material ist vorzugsweise gegen die in der elektrolytischen Zelle herrschenden Zustände widerstandsfähig und ist vorzugsweise ein flourhaltiges polymeres Material·, zum 8eispiel polyvinylidenflourid oder flouriertes Ethylen-Propylen-Copolymer, insbesondere dann;, wenn die umhüllte Katodenkammer in einer elektrolytischen Zölle zur Elektrolyse wäßriger Alkalimetall-Chlorid-Lösungen verwendet wird« Vorzugsweise ist das Plattenraaterial ein organisches Perflourpolymer,
60 537 17 - 15 zum Beispiel Tetraflourethylen-hexafiourpropylen-Copolymer»
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Die Elektroden sollten eine geeignete Form aufweisen, um die Heißversiegelung ausführen zu können» So sollten die Elektroden eine Form ähnlich der der Schlitze aufweisen, wenn die Enden der Buchsen an aufgestellte Lippen des geschlitzten Plattenmaterials angesiegelt werden sollen;, und beim Betreiben der Heißversiegelung wird eine innere Elektrode mit einer ähnlich geformten;, etwas größeren äußeren Elektrode zusammenwirken, wobei die Enden der Buchsen und die Lippen des Plattenraaterials zwischen den Elektroden angeordnet sind,
Die hervorstehenden Teile jeder "Buchse können auch mit einem ungeschlitzten Plattenmaterial, mit Hilfe der Hochfrequenzerwärmung", versiegelt werden, das über den Oberflächen der Katoden kammer angeordnet ist'^Öie die Enden der Taschen enthalten, das sind die obere und die untere Oberfläche der Katodenkammer« Nachdem die Heißversiegelung durchgeführt wurde*, werden die Teile des Plattenmaterials, die an die Enden der Taschen angrenzen und sich innerhalb der Versiegelung, befinden, entfernt«, Zum Zwecke des Heißversiegeins einer Buchse mit einem der Plattenmaterialien wird eine Elektrode innerhalb einer Tasche der Katodenkamraer, im Innern der Buchse, angeordnet, und das Ende der Buchse ist nach innen eingezogen oder über das Ende der Elektrode gefaltet·
Eine andere Elektrode wird oberhalb des Plattenmaterials angeordnet, wobei die Platte und das eingezogene Ende der Buchse in Berührung miteinander zwischen den Elektroden angeordnet sind. Die Elektrode, die in der Katodentasche angeordnet ist, hat sine Form ähnlich oer der Tasche der
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-16-Katödenkammer·
Nachdem die Heißversiegelung durchgeführt wurde, wird der Teil der Platte» der sich innerhalb der Versiegelung befindet, entfernt-» und as folgt eine ähnliche Handlungsweise, um die Buchse am entgegengesetzten Ende an das zweite Plattenraaterial anzusiegeln» Das Plattenmaterial muß natürlich heißversiegelungsfähig sein, und es kann ein Separatormaterial sein oder ein heißversiegelungsfähiges organisches polymeres Material, das weder flüssigkeitsdurchlässig noch selektiv ionendurchlässig ist» wie es oben beschrieben wurde*
Das Separatormaterial sollte natürlich ein Material sein, das zum HeiSyersiegeln mit Hilfe der Hochfrequenzerwärmung geeignet ist·,,
Wenn der Separator als flüssigkeitsdurchlässiges Diaphragma· ausgeführt wird, «ird er aus einem porösen organischen polymeren Material hergestellt* Bevorzugte organische polymere Materialien sind flourhaltige Polymere wegen der allgemein stabilen Beschaffenheit eines derartigen Materials in der korrosiven Umgebung·, die in vielen Elektrolysezellen vorhanden ist. Geeignete flourhaltige polymere Materialien sind zum Beispiel Polychlortriflourethylen*» flouriertes Ethylen-Propylen-Copolynier und Polyhexaflourpropylen. Ein bevorzugtes polymeres flourhaltiges Material ist Polytetraflourethylen wegen seiner Stabilität unter den korrosiven Sedingungen in einer Elektrolysezelle zur Herstellung von Chlor und Alkali-Metall-Hydroxid durch die Elektrolyse von wäßriger Alkali-Metallchlorid-Lösungen, Derartige flüssigkeitsdurchlässige Diaphragmen sind nach des3 Stand der Technik be-
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kannt»
Wenn der Separator eine im wesentlichen flüssigkeitsdurchlässige Membran mit selektiver Ionendurchlässigkeit ist, die den Durchgang spezieller Ionen zwischen den Anoden- und Katodenkammern zuläßt, ist die Membran bevorzugt selektiv kationendurchlässig· Derartige Materialien sind nach dem Stand der Technik bekannt und sich vorzugsweise flourhaltige polymere Materialien, die Anionengruppen enthalten» Die polymeren Materialien sind vorzugsweise Flourkarbone, die sich wiederholende Gruppen aufweisen.
CmF2m
und
CF - CF &
Hierin hat ra einen Wert von 2 bis 10 und ist vorzugsweise 2·, das Verhältnis von M : N wird vorzugsweise so gewählt, daß es ein äquivalentes Gewicht der X-Gruppen im Bereich von 600 bis 200 ergibt, und I wird gewählt aus
A oder
CCF0 - CF
C- ι
- A P
worin ρ einen Wert von beispielsweise 1 bis 3 aufweist, Z Flour oder eine Perflouralkyl-Gruppe ist, die aus den folgenden Gruppen ausgewählt ist:
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- SO3H
- CF2SO3H
- CCL2SO3H
- X1SO3H
- P02H2
- COOH und
- X1OH
1 oder aus Derivaten der genannten Gruppen, worin X eine Acrylgruppe ist, A stellt vorzugsweise die Gruppe SO3H oder COOH dar.
Wenn die Membran aus einem flourhaltigen Polymer hergestellt .ist-i" das lonenaustauschgruppen in Form von Metallsalzen von . Säuregruppe**?; zum Beispiel in Form von Alkalimetallsalzen von SuIfon-, Essig- oder Phosphonsäuren enthält, können beim Heißversiegeln der Membran mit Hilfe der Hochfrequenzerwärmung Schwierigkeiten auftreten« Uni das HeiSversiegeln zu erleichtern, sind die Säuregruppen vorzugsweise in hydrogener Form schwacher Alkylester vorhanden. Als Folge des HeiSversiegelns können die Gruppen zu einer ionenaustauschenden Form, zum Beispiel zu einer Metallsalzfore, umgewandelt werden,.
Die KatOdenkanaaier kann eine große Anzahl von Taschen enthalten, zum Seispiel bis zu 50 Taschen, wobei in jeder derselben eine Buchse angeordnet ist, und es ist wünschenswert;, einige Hilfsmittel zu erhalten, um die Buchsen in den Taschen der Katodenkanuner vor Beginn der HeiSversiegelung in der ge-,wünschten Position zu halten. Derartige Mittel können in Form eines aufblasbaren Beutels erhalten werden, der in jeder
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Tasche angeordnet wird und im aufgeblasenen Zustand geeignet ist, die Buchse mit den Wänden der Katodentasche in Berührung zu halten. Nach der Verwendung wird der Beutel entleert und entfernt.
Die Katodenujnhüllung mit einem Separator gemäß dem Verfahren der Erfindung kann einen Teil einer elektrolytischen Zelle bilden.
Die Katodenkammer, die gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung mit einem Separator umhüllt wurde, kann mit einem Durchlaß oder Durchlässen versehen sein:, um Zellflüssigkeit und gasförmige Produkte abzuleiten und mit einem Durchlaß;, durch den eine Flüssigkeit', zum Beispiel Wasser·, der Katodenkaramer zugeführt werden kann. Die durchbrochenen Oberflächen der Katodenkammer können aus Starkmetall hergestellt sein oder aus einer perforierten, gewebten oder netzartigen Struktur bestehen. Die Katodenkaaamer und insbesondere die durchbrochenen Oberflächen sind vorzugsweise aus Stahl hergestellt, zum Beispiel aus kohlenstoffarmem Stahl oder aus Nickel, insbesondere dann, wenn die Zelle zur Elektrolyse einer wäßrigen Alkali-Metall-Chlorid-Lösung verwendet wird, Oie Anoden in der elektrolytischen Zelle können zweckmäßig auf einer Bodenplatte befestigt und so angeordnet sein, daß sie in den Taschen der Katodenkammer und in den Buchsen aus Separatormaterial placiert sind, wenn die Katodenkammer auf die Grundplatte aufgesetzt wird. Die Anoden und die Grundplatte können aus einem filmbildenden Metall oder einer Legierung eines solchen hergestellt sein-, das heißt aus Titan, Niobium, Zirkonium, Tantal oder Wolfram oder aus einer Legierung davon, und die Anoden können einen Oberflächenüberzug aus einem elektrisch leitenden und elektrokatalytisch
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aktivem Material tragen, zum Beispiel einen Überzug-., der ein Metall der Platingruppe enthält und/oder ein Metalloxid der Platingruppe, Ein bevorzugter Überzug ist ein gemischter Oxidüberzug aus einem Metalloxid der Platingruppe und einem Oxid eines fumbildenden Metalls:, zum Beispiel RuO_ und TiO-. In der elektrolytischen Zelle kann oberhalb der Katodenkammer ein Anolyt-Falltank angeordnet sein?, der mit einem Durchlaß versehen ist, durch den der Elektrolyt zu den Anödenkammern der Zelle zugeführt werden kann-, sowie mit Durchlässen^ durch die gasförmige Produkte der Elektrolyse und verbrauchter Elektrolyt von der Zelle abgeführt werden können,
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig# i: eine Draufsicht auf eine Katodenkammer, die gemäß der Erfindung mit einem Separator umhüllt werden soll;
Fig«, Zi einen senkrechten Schnitt durch eine Katodenkammer entlang der Linie A - A in Fig, I;
Fig, 3: einen senkrechten Schnitt durch eine elektrolytische .Zelle*-, wobei zur Vereinfachung der Separator weggelassen wurde;
Fig» 4 schematische Darstellung der Herstellung eines er- und 5; weiterten Endes der Buchse zur Verwendung im er-
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findungsgemäßen Verfahren;
Fig# 6: eine perspektivische Darstellung einer 3uchse mit erweiterten Enden;
Fig« 7: eine perspektivische Darstellung einer Katodenkammer mit einer Buchse mit erweiterten Enden?; die in einer der Taschen der Kammer angeordnet ist;
Fig. 8: Draufsicht auf eine Katodenkammer,, wobei zwei der Taschen der Katodenkammer mit Buchsen mit erweiterten Enden ausgestattet sind;
Fig« 9: die Katodenkammer von Fig, 2, wobei in den benachbarten Taschen der Katodenkammern Buchsen mit erweiterten Enden angeordnet sind;» die miteinander versiegelt sind,.
Wie in den Fig« 1 bis 3 dargestellt-, enthält die Katodenkammer 1 Seitenwände 2; 3 und 4 und 5, die mit Durchlässen δ f und 7 versehen sind:, durch die Wasser oder eine andere Flüssigkeit der Katodenkamraer 1 zugeführt werden kann und durch die gasförmige Produkte der Elektrolyse aus der Katodenkammer 1 abgeleitet werden können, sowie einen durchbrochenen Deckel 8 und eine durchbrochene Grundplatte 9« Die durchbrochene Struktur kann zum Beispiel ein Starknietall sein oder aus gewebtem Draht, vorzugsweise aus Baustahl, bestehen;, wenn die Zelle zur Elektrolyse einer wäSrigen Alkali-Metall-Chlorid-Lösung verwendet wird« Die Katodenkammer enthält vier Taschen 1O, die parallel zueinander angeordnet sind und eine längliche Form aufweisen und die aus Seitenwänden 11; 12 und Endwänden 13; 14 zwischen dem durchbreche-
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nen Deckel 8 und der durchbrochenen Grundplatte 9 der Katodenkaearaer 1 gebildet werden*
Zur Vereinfachung wird bei der dargestellten Ausführungsfona die Katodenkamjner so gezeigt;, da6 sie nur vier Taschen enthält» Es ist ersichtlich, daß die Katodenkaramer eine viel größere Anzahl von Taschen enthalten kann;, zum Beispiel vierzig oder mehr solcher Taschen» Die Katodenkammer ist ebenfalls mit einer elektrischen Verbindung versehen, die aus Gründen der Vereinfachung ebenfalls nicht dargestellt wurde»
Die elektrolytische Zelle;, die in Fig« 3 dargestellt ist, enthält eins Katoden kamm er Is, die auf einer Grundplatte 15 angeordnet und von dieser mittels einer Dichtung 16 getrennt ist, die aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, das gegen eine Korrosion durch die Zellflüssigkeit resistent ist»
Auf der Grundplatte 15 ist eine Vielzahl von Anoden 17 angeordnet« Diese Anoden sind parallel zueinander angaordnat und in den Taschen 10 der Katodenkammer 1 placiert«
Hit der Grundplatte 15 ist eine weitere Grundplatte IS, durch welche eine elektrische Leitung zu den Anoden 17 zugeführt wird?, elektrisch verbunden» Die Verbindung zur Stromquelle ist konventionell ausgeführt und zum Zwecke der Vereinfachung weggelassen worden» Wenn die elektrolytische Zelle zur Elektrolyse von wäßrigen Alkalimetall-Chlorid-Lösungen verwendet wird; sind die Anoden 17 und die Grundplatte 18 zweckmäßig aus einem fumbildenden Metall:, zum Beispiel Titan, hergestellt, und die Anodenoberflächen sind durchbrochen und zweckmäßig mit einer Schicht eines elak-
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trisch leitenden und elektrokatalytisch aktiven Materials überzogen, derart, wie es vorstehend beschrieben wurde* Auf der Katodenkammer 1 ist ein Anolyt-Falltank 19 angeordnet und von dieser mittels einer Dichtung 20 getrennt, die aus einem elektrisch isolierenden Material besteht., das gegen eine Korrosion durch die Zellflüssigkeit resistent ist* Der Anolyt-Falltank 20 ist mit drei Durchlässen 21; 22 und 23 versehen, durch die die Elektrolyt-Lösung zugeführt werden kann, bzw* gasförmige Produkte der Elektrolyse und verbrauchte Elektrolyt-Lösung aus der Zelle abgeführt werden können.
In Fig« 4 ist eine Buchse 24 aus einem Separatormaterial dargestellt, die durch Zusammensiegein der entgegengesetzten Enden einer rechteckigen Platte hergestellt wurde und die:im Innern einer Elektrode 25 angeordnet ist, dia die gleiche allgemeine Form aufweist wie eine Tasche der Katodenkamaier« Das Ende 26 der Buchse 24 ist so gefaltet, daß es nach außen über das Ende der Elektrode erweitert ist» Eine rechteckig geformte Platte 27 aus Separatormaterial wird dann mit dem Ende 26 der Buchse 24 in Berührung gebracht, und zuletzt wird eine zweite Elektrode 28 über der Platte 27 angeordnet· Die Elektroden 25 und 28 werden mit einer geeigneten elektrischen Hochfrequenz-Stromquelle (nicht gezeigt) verbunden, es wird ein hochfrequentes magnetisches Wechselfeld zwischen den Elektroden erzeugt, durch die Elektroden wird ein Druck auf die Platte 27 und das Ende 26 der Buchse 24 ausgeübt, und die Platte 27 ist mit der Buchse 24 mit Hilfe der Hochfrequenzerwärmung versiegelt« Die Elektroden 25 und 28 werden dann entfernt, und der Teil 29 innerhalb der Versiegelung, wie in Fig, 5 gezeigt, wird in geeigneter Weise durch Herausschneiden des Plattenmaterials mit einetn Messer entfernt« Danach wird diese Verfah-
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rensweise wiederholt', und eine Platte aus Separatortnaterial wird an das entgegengesetzte Ende der Buchse festgesiegelt, und der Teil innerhalb der Versiegelung wird entfernt, mit dem Ziel, eine Buchse 24 aus Separatormaterial herzustellen*, die zwei erweiterte Enden 30 und 31 aufweist» wie es in Fig« 6 dargestellt ist»
Die Fig» 7 zeigt einen Separator, der eine Buchse 24 und erweiterte Enden 30 (eines ist nicht dargestellt) enthält·, der in einer Tasche der Katodenkammer angeordnet ist. Das erweiterte Ende·'30 hat eine ausreichende Größe, um über die Wände 2; 3 und 4 der Katodenkammer hinauszuragen, und in gleicher Weise ragt das erweiterte Ende 31, das nicht dargestellt ist', über die Wände 2; 3 und 4 hinaus·
In Fig» 8 sind zwei Separatorbuchsen dargestellt:, von denen jede an beiden Enden?32 und 33 (zwei sind nicht dargestellt) Erweiterungen aufweist» und die in benachbarten Taschen der Katodenfcammer angeordnet sind, wobei Teile der erweiterten Enden der Buchsen in benachbarten Taschen in einem Oberfläche- zu-Oberfläche-Kontakt entlang der Linie 34 angeordnet sind und die in Berührung stehenden Teile entlang der Linie 34 zwischen einem Paar länglicher Elektroden angeordnet sind und die in Berührung stehenden Teile entlang der Linie 34 zwischen einem Paar länglicher Elektroden angeordnet sind und miteinander mit Hilfe einer Hochfrequenzerwärmung heißversiegelt werden.
Danach werden Buchsen mit erweiterten Enden in den anderen Taschen der Katodenkammer angeordnet, und die erweiterten Enden jede_.r Buchse werden durch Hochfrequenzerwärmung mit den erweiterten Enden der Buchsen in den benachbarten Taschen
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versiegelt", so daß alle Taschen auf die obere Oberfläche der Katodenkammer mit dem Separator umhüllt sind» Zuletzt werden die erweiterten Enden der Buchsen an der unteren Oberfläche der Katodenkammer miteinander mit Hilfe der Hochfrequenzerwärmung heißversiegelt, wie es beschrieben wurde, mit dem Ziel, die untere Oberfläche der Katodenkammer zu umhüllen*
Die umhüllte Ka toc1 en kamm er ist in der Fig. 9 dargestellt» Die Oberfläche-zu-Oberfläche-Versiegelung zwischen den erweiterten Enden der Buchsen in benachbarten Taschen der Katodenkammer ist bei 34 dargestellt.
Zum Zweck des Zusammenbaus der elektrolytischen Zelle wird die Katodenkammer 1, umhüllt mit dem Separator, auf der Grundplatte 16 angeordnet, und der Falltank 19 wird in der oben erläuterten Weise auf der Katodenkammer angebracht. Dann wird die Zelle zusaramengesphraubt.
Zum Betrieb wird der elektrolytischen Zelle eine wäßrige Alkalimetall-Chlorid-Lösung durch den Durchlaß 21 in den Anolyt-Falltank zugeführt, und die gasförmigen Chlorprodukte,, die durch die Elektrolyse erzeugt werden, werden durch den Durchlaß 22 von der Zelle abgeführt.
Verbrauchte Alkali-Metall-Chlorid-Lösung kann, wenn es erforderlich ist, durch den Durchlaß 23 abgeführt werden.
Wenn der Separator als flüssigkeitsdurchlässiges Diaphragma ausgeführt ist, fließt die Alkaliraetall-Chlorid-Lösung durch das Diaphragma, und Wasserstoff und eine Lösung von Alkalimetallhydroxid, die Alkaliraetall-Chlorid enthält, wird aus der Katodenkammer 1 durch den Ourchlaß 6 abgeführt.
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Wenn der Separator eine im wesentlichen flüssigkeitsundurchlässige Ionenaustausch-Merabran ist, wird Wasser oder verdünnte Alkali-Metall-Hydroxid-Lösung der Katodenkammer 1 durch den Durchlaß 7 zugeführt;-, und Wasserstoff und wäßrige Alkaliraetall-Hydroxid-Lösung werden von der Katodenkammer X durch den Durchlaß 6 abgeführt*
Eine Katodenkammer der beschriebenen Art wurde mit einem Merabranenraaterial umhüllt;, der ein fumbildendes Polymer von Tetraflourethylen und einem Perfiourvinylether-Essigester enthielt", wonach die Essigestar-Gruppen in der Membran in die Natriurasalz-Fona umgewandelt wurden?, wobei die Membran mit wäßriger Natriumhydroxid-Lösung in Berührung gebracht wurde·
Das Heißversiegeln wurde unter Verwendung eines Hochfrequenz-Heizgerätös bei einer Frequenz von 27 Megahertz und einer Heizzeit von 3 Minuten für jede Versiegelung durchgeführt*
Die Katodenkamraer wurde dann in eine elektrolytische Zelle der beschriebenen Art eingebaut;, die mit Titanelektroden ausgerüstet war, die einen Oberzug aus einer Mischung von RuO2 und TiO2 (35: 65 Gewicht : Gewicht) aufwiesen, und es wurde eine gesättigte wäßrige Natrium-Chlor-Lösung elektrolysiertr, wobei an der Anode eine Stromdichte von 2,9
2, ·' · ' ' ' kA/m , eine Temper:
eingehalten wurden,
kA/m , eine Temperatur von 85 C und eine Spannung von 3,8 V
Während der Elektrolyse wurde an der Katodenkammer Wasser zugeführt, und es wurde bei einem Stromwirkungsgrad von 95 % eine Natriumhydroxid-Lösung von 35 Gewichts-% hergestellt»
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Die Natriumhydroxid-Lösung enthielt 10 Teile pro Million Natriumchlorid;, was ein Zeichen dafür ist,, daß kein Natrium-Chlor-Elektrolyt von der Anodenkaniffler zur Katodenkatnmer übertrat»
Claims (10)
1* Verfahren zum Umhüllen von Katoden elektrolytischer Zellen, insbesondere Katodenzellen vom Taschentypt, zur Verwendung in einer El-ektrolysezelle, bei der die Katodenzelle Seitenwändev einen Deckel und einen Boden enthält, sowie eine Vielzahl von Taschen, die ira wesentlichen parallel zueinander und mittels durchbrochener Wände gebildet sindiV die zwischen dem.. Deckel und dem Boden angeordnet sind;, wobei bei dem Verfahren in jeder Tasche der Katodenzelle ein Separator in Form einer Buchse angeordnet ist?, wobei die Enden der Buchsen über die Enden der Taschen herausragen1, gekennzeichnet dadurch, daß die Teile der Buchsen1, die über die Enden benachbarter Zellen in einer ersten Richtung herausragen, miteinander oder mit einem zusätzlichen heißsiegelbaren Material heißversiegelt sindr, daß die Teile der Buchsen, die über die Enden der benachbarten Taschen in entgegengesetzter Richtung herausragen, miteinander oder einem zusätzlichen heißsiegelbaren Material heißversiegelt sind und daß das HeiS-versiegeln mittels Hochfrequenzerwärmung durchgeführt wird«
2« Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Heißversiegeln mittels Hochf requenzerwärinung bei einem Frequenzbereich von 10 bis 50 MHz durchgeführt wird,
3* Verfahren nach Punkt 1 oder 2!, gekennzeichnet dadurch-, daß der Separator ein flüssigkeitsdurchlässiges Diaphragma ist#
4. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch,
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daß der Separator eine im wesentlichen flüssigkeitsundurchlässige ionenpertnselektive Membran ist«
5. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Enden der Buchsen erweitert sind und daß die erweiterten Enden der Buchsen in benachbarten Taschen miteinander in Berührung gebracht und miteinander mittels Hochfrequenz heiSversiegelt werden.
6. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch?, daß jede der Buchsen an ihrem Ende eine Vielzahl von plattenförmigen Teilen aufweist und daß die Enden and die plattenförmigen Teile der 3uchsen der benachbarten Taschen miteinander mittels Hochfrequenz versiegelt werden«
7« Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Buchsen mittels Hochfrequenz in Schlitzen von geschlitzten Platten eines heißsiegelbaren Materials heißgesiegelt werden-, die. über den oberen und den unteren Enden der Katodenzelle angeordnet sind,
8« Verfahren nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die geschlitzten Platten aus einem organischen polymeren Material hergestellt werden,
9. Verfahren nach Punkt 7 oder 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Separator ein Diaphragma ist und daß die geschlitzten Platten aus einem flüssigkeitsdurchlässigen Material hergestellt werden, das wie ein Diaphragma wirkt.
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10* Verfahren nach Punkt 7 oder 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Separator eine ionenperinselektive Membran ist und daß die- geschlitzten Platten aas" einem iorienperinselektiven Material hergestellt werden, das als Membran wirkt»
Hierzu ä Selten Zeichnungen
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