DD209004A1 - Ferngesteuerte spulenbremse fuer schwere korbverseilmaschinen - Google Patents

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DD209004A1
DD209004A1 DD23639781A DD23639781A DD209004A1 DD 209004 A1 DD209004 A1 DD 209004A1 DD 23639781 A DD23639781 A DD 23639781A DD 23639781 A DD23639781 A DD 23639781A DD 209004 A1 DD209004 A1 DD 209004A1
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Karl-Heinz Possoegel
Peter Liers
Peter Weinert
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Possoegel Karl Heinz
Peter Liers
Peter Weinert
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • D07B7/06Bearing supports or brakes for supply bobbins or reels

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  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE FERNGESTEUERTE SPULENBREMSE FUER SCHWERE KORBVERSEILMASCHINEN ZUR HERSTELLUNG VON KABELN ODER SEILEN MIT AN BEIDEN SPULENRAHMENHOLMEN GELAGERTEN BREMSSCHEIBEN UND VERSTELLBAREN BREMSBAENDERN. DAS ZIEL DER ERFINDUNG BESTEHT DARIN, PRODUKTIONSVERLUSTE DURCH ANHALTEN DER VERSEILMASCHINE FUER NOTWENDIGE BREMSKRAFVERSTELLUNGEN SOWIE QUALITAETSVERLUSTE DURCH MANGELND EINGESTELLTE ABZUGSKRAEFTE ZU VERMEIDEN. DIE AUFGABE, DIE DURCH DIE ERFINDUNG GELOEST WERDEN SOLLTE, BESTAND DARIN, DIE MOEGLICHKEIT FUER EINE BREMSKRAFTVERSTELLUNG WAEHREND DES BETRIEBSZUSTANDES DER KORBVERSEILMASCHINE ZU SCHAFFEN. GELOEST WURDE DIE AUFGABE DADURCH, DASS DER BREMSHEBEL JEDER SPULENBREMSE UEBEREIN ABGEFEDERTES BOLZENSYSTEM MIT DEM EXZENTERHEBEL EINER UEBER EIN UMLAUFRAEDERGETRIEBE UND EINEN DAMIT VERBUNDENEN ELEKTROMOTOR ANGETRIEBENEN EXZENTERWELLE VERBUNDEN WURDE UND DER VERSTELLWINKEL AN EINEM ZENTRALEN SCHALTPULT EINGESTELLT UND UEBERWACHT WERDEN KANN.

Description

-y-
236397
Titel der Erfindung
^Ferngesteuerte Spulenbremse für schwere Korbverseiimaschinen
Αηψίβ η d ung se e Ό i e t der ^ rf in d uns;
Die Erfindung betrifft eine ferngesteuerte Spulenbremse für schwere Korbverseilmaschine.^ zur Herstellung von Kabeln mit an den beiden Holmen des Sc-ulenrahmens gelagerten''Bremsscheiben und verstellbaren Bremsbändern,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei großen Korbverseilnaschinen weisen die in Spulenrahmen gelagerten Spulen erhebliche fassen auf. Sine Abzugsvorrichtung sieht das auf den Spulen gesoeicherte Verseilguc ab", wobei der Verseilvorgang im Bereich zwischen den in den Soulenrahmen gelagerten Spulen und der Abzugsvorrichtung stattfindet. Die auf die einseinen Verseilgut stränge wirkende Zugkraft ergibt; sich aus dem '.Yiderstand, der der ziehenden Krafi entgegenwirkt« Um eine gute Verseilauali"ä't zu erreichen, muß die Abzugskraft eine ganz bestimmte Große aufweisen. Abgesehen von der natürlichen Lagerreibung, is~ dasBrsiLismomeni an den AblaufSOulen für die Größe der Abzugskraft an den einseinen ^erseilgutsträngen verantwortlich. Da sich durch ab- ^ g !o rp c '^ ^ c 2 "^ τ - ~j -^T:'?' χ ~ 1 π 1^ ^" c. ~ 3 B "<^e ^ ^" '^: ^ ^- ~ ^ *c '-^ *"· ^ 3 ~^~ np u '3 um e ^ '^e
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- €. O U Q Ό /
^chnellverseilmaschinen bezeichneten Maschinen auf die Spulenbremsen keine Fliehkräfte wirksam werden^ Bei' den genannten Korbverseilmaschinen können solche Bremssysteme wegen der großen auf Spulen wirkenden Fliehkräfte nicht νer«.
'wendet werdens
In der DD-PS 143 800 (Pkt. 2, D 0? b/212 7β7) wird eine Spulenbremse für grci3e Korbverseilmaschine^ beschrieben, Ss handelt sich dabei um eine Spulenbremse, die beidseitig" " der Spule aus zwei in den Holmen des Spulenrahmens gelagerten Bremsscheiben besteht, deren Bremsbänder mittels einer achsparallel, zur Spulenachse in den Spulenrahmenholmen gelagerten Welle mit Sxzenterhebein versteilt werden können. Mittels eines an einem Wellenende befestigten Handrades kann die Welle bei stehender Maschine gedreht und der Drehwinkel als Sinstellwert abgelesen werden. Obwohl diese Spulenbremse ein unkompliziertes nachstellen der Bremskraft erlaubt, gibt es doch noch einige wesentliche Iiachteileo Der wesentlichste !Tachteil ist, da.3 man die Verseilmaschine zum Nachstellen anhalten muß« Da die Verseilmaschine?! auf Grund der Gleichstromantriabe neuerdings auch mit variablen, von der Spulenfüllung abhängigen Drehzahlen betrieben werden, wäre eine- noch häufigere Bremsmomentnachstellung erforderlich, welche die durch die Drehzahlerhöhung erzielten Vorteile wieder zunichte machen würde.. Solange diese Verseilmaschinen immer mit gleichen Drehzahlen arbeiteten, war dieser Uachstellvcrgang der Spulenbremsen nur selten notwendig und das Anhalten bedeutete keinen allzu großen Zeitverluste
Ziel der ^rfinduno;
^aS Ziel der Erfindung besteht' darin, Verlustzeiten einzusparen und die Qualität des Verseilgutes zu erhöhen sowie den Bedienungskomfort zu verbessern»
Darlegung des Wesens der -Erfindung
Die Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst werden soll,
m*"i CJ Γ» ·" 1 n-V^ 7Π Cl Γ> H Q "Ρ"? ,- V". - .-* Τ £1 f * 'λ .Ο -γ-* ^l *ΐ t^ Ü 1^' Cs Τ-HO -< Τ* Λ J * >Λ -^' ι V .Τ· '-.",T C* 5θ —
cio Wi-J-Ii «υ Zj Ul C? ί— j-ici-i- J- *— -* j '-*.-_ - f-s. ^/ ^ — ^- _L.ii, ^ — 1W- i. ^.j. ο -- --!-^. -' — -λ-λ^) 1-J ν—L..1
lob
rend des Verseilprozesses das Ein- bzw, Nachstellen der Bremskraft an Jeder einzelnen Spule möglich macht« Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß der Bremshebel für jedes Bremsband der Summenbandbrernse über ein Bclzensystem mit einem auf der ^exzenterwelle befestigten Exzeiiterhebel eines in den Spulenrahmenholmen angeordneten Antriebssystems drehfest verbunden ist»
Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß das Antriebssystem aus einem an sich bekannten Umlaufrädergetriebe mit hoher übersetzung und einem damit gekoppelten Standgetriebeteil sowie einem am Umlaufrädergetriebe angeflanschten Elektromotor besteht, wobei das Antriebsritzel des letzteren mit der Abtriebswelle des Umlaufrädergetriebes über doppelt verzahntes Planetenrad und ein innenverzahntes drehfest
verbunden ist und. das Antriebszahnrad der Abtriebswelle einerseits mit dem Zahnrad der Exzenterwelle und andererseits mit dem Antriebszahnrad eines Potentiometers drehfest verbunden ist
Sin weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das den Exzenterhebe! mit dem Bremshebel verbindende Bolzensystem aus einem im Durchmes-ser abgesetzten, am Exzenterhe'cel angelenkten' Bolzen-und einer am Bremshebel gelenkig;--befestigten Hülse besteht, in das im Durchmesser kleinere Teil des Bolzens hineinragt und der dünnere freie Teil des Bolzens von einer Druckfeder umgeben ist, die sich gegen die Stirnseite der Hülse sowie gegen den dickeren Teil des Bolzens abstützt und in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Sxzenterhebels die Bremskraft bestimmt,
AusführungsbeisOiel
Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei-SOieles wird die Erfindung näher erläuterte Es zeigen:
-ö"
?ig„ 1 den Spulenrahmen einer großen Korbverseilmaschine mü Spulenbremse und Snule
E'ig„ 2 die Spulenbremse mit -^remsband und 'Bremshe'celsystem
ι i b j a /
Pig. 3 Antriebssystem mit Anzeigsskala für die Spulenbremse Fig, 4 den Getriebeplan für das Antriebssystem«
Die abzubremsenden Spulen 4 sind gemäß der 51Ig, 1 jeweils in einem Spulenrahmen 1 in der üblichen Weise gelagert« An jeder Lagerseite der einzelnen Spule ist am Spulenrahmenholm 2, 3 eine Bremsacheibe 5> 6 gelagert und bei eingesetzter'Spule 4 mit dieser drehfest verbunden, lach Fig. 2 besteht die als Summenbandbrerr.se 11 bezeichnete Spulenbremse aus dem um die Bremsscheibe 5> 6 herumgelegten Bremsband 12, das seinerseits an einem Bremshebel 8 mit beiden 3nden befestigt ist. Der Bremshebel 3 ist, bezogen auf seinen Drehpunkt 26, als einarmiger Hebel ausgebildet, wobei die Befestigungsstellen für die Enden des Bremsbandes 12 so um den Drehpunkt 26 angeordnet sind, cai3 beim Schwenken des Bremshebels S beide Befestigungsstellen die Bremskraft verstärken oder verkleinern. Das Bremsband 12 kann mittels der Mutter 25 verstellt werden« Das freie Ende des Hebelarmes 8 ist über ein Bolzensystem 13 mit einem Bxzenterhebel 15 einer Exzenterwelle 16 verbunden. Das Bolzensystem 13 besteht aus einem abgesetzten Bolzen 27, der mit seinem dickeren 3nde am Sxzsnter.hebel 15 angelenkt. ist und aus einer Hülse 28, in die das dünnere 3nde des Bolzens 27 hineinragt und darin verschiebbar gelagert ist, Um den dünneren Teil des Bolzens 27 ist eine Druckfeder 14 gelagert, die sich mit ihren 3nden einerseits gegen die Stirnseite der Hülse 28 und andererseits gegen die Stirnseite des -dicke-•v-iov-i Φο^ΐο ^Qo ^λ! ^qm σ OT ^ Ή c! -^-* ί ~ "^* Pj ~ί α ~S ~ — Ί Ί ' τ τι ο* -^ — Q h.v .τ ώ^ f ρ "^.
JTil -Lw^.J.k2 ^iwo Ώ O JL Zj 1^ Xi ίο C. j d^b ι;α υ ώ 1J % -i-*_u·^ —' ^ -* _L J_ kJ-l-L ^ ^~L w ο — .Ti. ^j \^*.L w^-L hebeis 15 bestimmt über die Federkonstante der Druckfeder 1-4 in Verbindung mit Bremshebel 8 die Bremskraft der Summenbandbremse" 11 und die Drahtzugkraft, Zur Verstellung des Bxzenterhebels 15 ist in jeden SpulenrahmenhοIm 2, 3 sin Antriebssystem 9> bestehend aus einem Umlaufrädergetriebe mit hoher Übersetzung (Wolfromgetriebe) und einem Standgetriebeteil, angeordnet. .Als Antrieb ist ein kleiner IvIotor 21 am Umlaufrädergetriebe angeflanscht, dessen Antrieosritzel 23 über ein Planetenrad 7 und ein innsnversahnt es Stirnrad 10 die Abtriebswelle 24 des Antriebssystems 9 dreht} deren Ab-
DJ3/ b
triebszahnrad 18 einerseits mit dem Zahnrad 17 der Sxzenter-. welle 16 und andererseits mit dem Antriebszahnrad eines Potentiometers 22 im Singriff steht, Mit" der -Antriebswelle 24 ist weiterhin ein Zeiger 20 drehfest verbunden, dem am Spulenraimienholm 2, 3 eine die Draht sagkraft anzeigende Skala 19 zugeordnet ist, Das von der Abtriebswelle 24 angetriebene Potentiometer 22 überträgt gleichzeitig die Sinstellwerte auf ein elektrisches Anzeigegerät am zentralen Schaltpulte Hier wird auch der liotcr 21 ein- und ausgeschaltet,
Endschalter verhindern ein., überschreiten des zulässigen "7erdrehwinkels des Sxzenterhebels 15 von maximal 1SO o Die Stromübertragung aus dem Verseilkerb zum Schaltpult erfolgt über Schleifringe in der üblichen Weise, Die Vorteile der neuen Spulenbremse bestehen in der Möglichkeit, während des Betriebes der Verseilmaschine die Bremskraft entsprechend den Qualitätsanforderungen einzustellen bzw. nachzustellen. Außerdem können die Bremskräfte beim einfädeln von Drähten oder Seilen bei stehender Verseilmaschine schnell und problemlos auf "ITuIl" gestellt werden, um ein leichtes Drehen der Spulen möglich zu machen«

Claims (3)

  1. '— O
    236397
    rf in duns s an s όtu ch
    1. Ferngesteuerte Spulenbremse für schwere Korbverseilmas cJainen zur Herstellung von Kabeln oder Seilen mit an den beiden Holmen des Spulenrahmens gelagerten Bremsscheiben und verstellbaren Bremsbändern, gekennzeichnet dadurch, daß der Bremshebel (8) für jedes Bremsband (12)
    der Summenbandbremse (11) über ein Bolsensystem (13) mit ...... ._.: „w,..e.±n£m-~3Jif,-d.er Sxzent-e-rweiie (16)' bef e'stlgten SxzehTe?- hebel (15) eines im Spulenraiunenholin (2, 3) angeordneten Antriebssystems (9) drehfest verbunden ist,
  2. 2. Ferngesteuerte Spulenbremse nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Antriebssystem (S) aus einem an sich bekannten Umlaufrädergetriebe mit hoher übersetzung und einem damit gekoppelten Standgetriebeteil sowie einem am Umlaufrädergetriebe angeflanschten Elektromotor (21) besteht, wobei das Antriebsritzel (23) des letzteren mit der Abtriebswelle (24) des Umlaufrä'derge.triebes über ein doppelt verzahntes'Planetenrad (?) und ein innenverzahntes Stirnrad (1O) -drehfest verbunden 1st und- aas Abtriebszahnrad (18) der Abtriebsv/slle (24) einerseits mit dem Zahnrad (17) der Sxzenterwelle (i6) und andererseits mit dem Antriebszahnrad eines Potentiometers (22) drehfest verbunden ist,
  3. 3. Ferngesteuerte Spulenbremse nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das den 3:rzenterhebel (15) mit dem Bremshebel (8) verbindende Bolzensystem (13) aus einem im Durchmesser abgesetzten, am S'xzenterhebel (15) angelenkten Bolzen (27) und einer am Bremshebel (8) gelenkig befestigten "Hülse (28) besteht, in die das im Durchmesser kleinere ieil des Bolzens (27) hineinragt und dieser 'Teil des Bolzens (27) von einer Druckfeder (14) V τ rn '-t> 0. V-*- ο νη -ϊ --ι — A -ΐ λ η * r\ In >~* ρ, /-* * γ\ AAd- ^ -f- -* "^ c; ^ ~· ~~ ^ -^ — "· "> — * i 1 Q ρ» ί 1P Ö, )
    236397 6
    sowie den dickeren i'eil des Bolzens (27) ' abstützt und in Abhängigkeit von der Winkelstellung des ώχ^enterhebeis (15) G-is Bremskraft bestimmt.
    - Hierzu 3 Seiten Zeichnungen -
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