DD209166A1 - Montageprinzip fuer aufzugskabinen - Google Patents

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DD209166A1
DD209166A1 DD24293882A DD24293882A DD209166A1 DD 209166 A1 DD209166 A1 DD 209166A1 DD 24293882 A DD24293882 A DD 24293882A DD 24293882 A DD24293882 A DD 24293882A DD 209166 A1 DD209166 A1 DD 209166A1
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DD
German Democratic Republic
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car
cabin
connection
wall
wall elements
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DD24293882A
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English (en)
Inventor
Guenter Kloke
Albrecht Koehler
Original Assignee
Guenter Kloke
Albrecht Koehler
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Montageprinzip fuer Aufzugskabinen mit waagerechter Anordnung der Kabinenwandelelemente sowie deren Befestigung an der Fahrkorbrahmenkonstruktion bei Rekonstruktion u. Neubau von Aufzugsanlagen. Die Erfidung hat das Ziel, die wesentlichen Montagearbeiten bei Errichtung der Aufzugskabine vom Innenraum des Farbkorbes aus durchzufuehren sowie die Austauschbarkeit der Kabinenwandelemente zu gewaehrleisten, um auf zusaetzliche dekorative Wandverkleidung zu verzichten. Dies wird erreicht, indem an einem die Kraefte aus dem Fahrbetrieb aufnehmenden Fahrkorbrahmen die Kabinenwandelelemente durch verschiedene Verbindungsarten derart waagerecht befestigt werden, dass sie Element fuer Element bzw. als komplette Wand montier- o. demontierbar sind. Als Verbindungsarten werden die Schraub- o. Klemmverbindung bzw. eine konbinierte Schraub- u. Klemmverbindung verwendet, die so geartet sind, dass eine Kabinenmontage vom Fahrkorbinneren aus moeglich ist bzw. nur noch geringfuegige Arbeiten von der Fahrkorbdecke aus erfolgen.

Description

Titel der Erfindung
Montageprinzip für Aufzugskabinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Montageprinzip für Aufzugskabinen aller Art mit waagerechter Anordnung der labinenwandelemente sowie deren Befestigung an der Fahrkorbrahmenkonstruktion.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist allgemein bekannt, daß die Kabinenwandelemente meist in senkrechter Lage eingebaut und von der Schachtseite verschraubt bzw. verklemmt werden oder außerhalb des Schachtes ganze Kabinenwandgruppsn zusammengesetzt werden, die über den Aufzugsschacht an den Fahrkorb herangebracht werden müssen. Da in der Regel zwischen Fahrkorb und den Schachtwänden nur wenig Freiraum zur Verfügung steht, ist diese Montage nur unter erschwerten Arbeitsbedingungen möglich. Eine weitere technische Lösung, beschrieben in der DE-AS 2453196, schlägt deshalb Vorrichtungen und Verfahren zum Verbinden von senkrecht stehenden Kabinenwandelementen vor, wobei sämtliche Varbindungsarbeiten von oberhalb oder unterhalb des Fahrkorbes innerhalb des Aufzugsschachtes durchgeführt werden und nur zur Verspannung der Elemente die Montage elastischer Spannleisten vom Innenraum des 'Fahrkorb es erfolgt.
¥achteiligiist hier, daß die wesentlichen Kontagearbeiten von ober- bzw. unterhalb des Fahrkorbes erfolgen und nur
die Montage der Spannleisten vom Innenraum des Pahrkorbes aus durchgeführt wird.
Bin weiterer Haenteil derzeitiger Konstruktionen ist die nur schwer bzw, völlig unmögliche Austauschbarkeit einzelner z.B. beschädigter Kabinenwandelemente bei Reparatur- und Wartungsarbeiten.
Die DB-AS 1303318 sieht deshalb zusätzliche, lösbar befestigte dekorative Wandverkleidungen vor, wobei ,jedoch weiterhin die oben erwähnten Uachteile bei der Montage der Kabinenaußenwände auftreten und ein zusätzlicher Materialbzw. Montageaufwand für das Einsetzen der Wandverkleidungen notwendig wird.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Montagemöglichkeit der Kabinenwandelemente unter erleichterten Arbeitsbedingungen bei Rekonstruktion und ITeubau von Aufzugsanlagen zu schaffen und eine leichte Austauschbarkeit der Kabinenwandelemente zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die wesentlichen Montagearbeiten bei Errichtung der Aufzugskabine vom Innenraum des !Fahrkorbes aus durchzuführen sowie die Austauschbarkeit der Kabinenwandelemente zu gewährleisten, um auf zusätzliche Wandverkleidungen zu verzichten.
Es wird zunächst ein ?ahrkorbrahmen montiert, an dem bereits alle funktionell wichtigen Einrichtungen des I?ahrkorbes sowie Fußboden und fahrkorbdecke befestigt sind. Der Aufbau der Kabine aus den einzelnen Wandelementen ist vom fahrkorbinneren aus durch Aufeinandersetzen der waagerecht angeordneten Kabinenwandelementβ möglich.
Die Montage kann sowohl Lage für Lage durch Schraubver-
bindung "bzw. kombinierte Schraub- u. Klemmverbindung, als auch Wand für ¥and durch Klemmverbindung erfolgen* Yon der Fahrkorbdecke ist nur noch die letzte Lage der Eabinenwandeleinente zu befestigen bzw. die Arretierung für die Klemmverbindung zu lösen. Die Ka"binenwandelemente sind· ge nach Verbindungsart einzeln bzw. komplett als Wand montier- bzw. demontierbar, wodurch die Austauschbarkeit der Wandelemente gewährleistet ist und eine Wiederverwendung nach erfolgter Überholung möglich wird.
Ausführungsbeispiel
Fig. 1 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Aufzugsfahrkorbes mit waagerechter Anordnung der Kabinenwandelemente, bestehend aus einem Fahrkorbrahmen 1, an dem gedämpfte GIeitführungen 2 und ein Gummidämpfer 3 zwischen Fahrkorbrahmen T- und Gegenplatte 4 die Schwingungen, und Geräusche so weit dämpfen sollen, daß möglichst keine Übertragung an die'daran mittels verschiedener Verbindungsarten: montierten Kabinenwand elemente 5,6 erfolgt. Der Fahrkorbrahmen 1 wird mit allen funktionell wichtigen Einrichtungen zuerst montiert, und die Kabinenwandelemente 5,6 zum Schluß ergänzt. Dadurch wird eine gute Zugänglichkeit während der Fahrkorbmontage gewährleistet und eine frühzeitige Beschädigung der Wandel ement e 5,6 verhindert.
Fig. 2 verdeutlicht die Befestigung der Kabinenwandelemente 5 bzw. 6 mittels Schraubverbindung am Fahrkorbrahmen 1« Die Verbindungs- bzw. Sicherungsteile 7,8 werden locker am Fahrkorbrahmen 1 mit dem Gegenstück 8 verschraubt, das Wandelement 5,6 eingesetzt und die unteren Verbindungsteile T angezogen. Das Gegenstück 8 legt sich dabei so an das Wandelement 5,6 an, daß für das Lösen bzw. Festziehen der Schraubverbindung ein Gegenhalten nicht erforderlich ist. Das folgende Wandelement 5,6 wird auf die noch losen oberen Verbindungsteile 7 aufgesteckt, die danach ebenfalls.festgesogen werden*
Das Festziehen kann bei entsprechender Wahl der Elementbreite leicht durch tibergreifen der Kabinenwandel einen te vom Innenraum des Fahrkorbes erfolgen« So wird ein Wandelement über das andere gesetzt bis hin zum obersten Wandelement, dessen Verbindungsteile 7 von der Fahrkorbdecke aus fest angezogen werden.
Die Montage erfolgt hierbei immer von unten nach oben und kann sowohl Lage für Lage als auch Wand für Wand geschehen. Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge nach den gleichen Montageprinzipien.
Zur Schwingungs- bzw. Geräuschdämpfung kann zwischen Fahrkorbrahmen und Sabinenwandeleinenten noch eine dämpfende Unterlage 10 wie s.B· Filz, Weichgummi oder -plast angebracht werden. Fig* 3 zeigt die kombinierte Schraub- und Klemmverbindung als weitere Terbindungsart.
Die Montage erfolgt von unten nach oben, nur daß die Klenmistücke 11 vom Fahrkorb inneren ohne .jedes Übergreifen bzw. Montieren von der Fahrkorbdecke befestigt v/erden können. Die Wandelemente 5,6 werden an den oberen Befestigungspunkten durch die Klemmstücke 11 und die Blechschrauben 12 fest mit dem Fahrkorbrahmen 1 verbunden. Das Darauf folgende Wandelement 5,6 wird in diesen Befestigungspunkten durch das Klemmstück 11 festgeklemmt.
Je Wandelement werden die oberen Befestigungspunkte verschraubt und die unteren geklemmt.
Aus Fig. 4 wird das Wirkprinzip der Klemmverbindung deutlich. Alle Wandelemente 5,6 einer Kabinenwand werden übereinandergesetzt und in die vorgesehenen Klemmstellen gedruckt. Danach erfolgt von der Fahrkorbdecke das Lösen der Arretierungen 13, so daß die Feder 14 die ineinander liegenden Prof ile 15 und 16 gegeneinander verschiebt und alle Wandelemente einer Befestigungsseite gleichzeitig' festklemmt.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch
    Punkt 1 Montageprinzip für Aufzugskabinen mit waagerechter Anordnung der Wandelemente sowie deren Befestigung an der Pahrkorbrahmenkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (5,6) leicht austauschbar und wieder verwendbar vom Innenraum des ]?ahrkorbes mittels Steckverbindung, kombinierter Schraub- und Klemmverbindung oder Klemmverbindung zu montieren sind.
    Punkt
  2. 2 Montageprinzip für Aufzugskabinen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wandelement (5,6) über das andere Wandelement (5,6) auf vormontierte, lose Yerbindungs- und Sicherungsteile (7»8) zu stecken ist, die durch übergreifen der Wandelemente (5,6) unter Verwendung eines Gegenstückes (S) festzuziehen bzw» zu lösen sind«.
    Punkt
  3. 3 Montageprinsip für Aufzugskabinen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine kombinierte Schraub- und Klemmverbindung die oberen Befestigungspunkte der Wandelemente (5,6) verschraubi sind und die unteren Befestigungspunkte mittels Klemmstücken (11) geklemmt sind.
    Punkt 4 Ilontageprinsip für Aufzugskabinen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß ineinanderiiegende Profile (15,16) mittels Peder (14) derart gegeneinander zu verschieben sind, daß alle übereinander liegende 'Handel emente (556) einer Befestigungsseite gleichzeitig festgeklemmt sind.
    Zeidinuncen
DD24293882A 1982-09-01 1982-09-01 Montageprinzip fuer aufzugskabinen DD209166A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0585945A1 (de) * 1992-09-04 1994-03-09 KONE Elevator GmbH Wandaufbau für einen Aufzug und eine Aufzugskabine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0585945A1 (de) * 1992-09-04 1994-03-09 KONE Elevator GmbH Wandaufbau für einen Aufzug und eine Aufzugskabine

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