DD209178A1 - Verfahren zur restfrischbetonaufbereitung von dichtem silikatbeton - Google Patents
Verfahren zur restfrischbetonaufbereitung von dichtem silikatbeton Download PDFInfo
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Abstract
Der beim Formgebungsprozess anfallende Restfrischbeton weist infolge einer bestimmten Feuchte und eines bestimmten Kalkhydratationsgrades eine klumpige Beschaffenheit auf und besitzt demzufolge eine fuer reibungslosen Transport und Dosierung zu hohe Bindigkeit bzw. Klebrigkeit, woraus sich Stoerungen des technologischen Prozesses der Rueckfuehrung und Dosierung ergeben. Das Ziel der Erfindung besteht darin, diese Nachteile weitestgehend zu beseitigen. Die Erfindung hat die Aufgabe, die anzustrebende Feuchte von 5 bis 7 Masse-% und die damit verbundene kruemelige Struktur zu erreichen mit der Folge der Vermeidung von Verklebungen etc. der Foerder- und Dosiereinrichtungen. Erfindungsgemaess wird der Restfrischbeton unmittelbar nach Anfall mittels geeigneter Aufnahme- und Transporteinrichtungen aufgenommen bis zum Restteilabloeschen des CaO mehrmals umgeschlagen oder umgmgeschlagen und zwischengelagert, wobei eine Agglomerierung zu einem bestimmten Koernungsband erfolgt.
Description
Titel der Erfindung
Verfahren zur Restfrischbetonaufbereitung von Dichtem Silikatbeton
Anwendungsgebist der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Restfrischbetonauf bereitung von Dichtem Silikatbeton zur Wiederverwendung als Bindemittel bei nach folgenden'Mischungen Dichten Silikatbetons.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der bisherigen Technologie zur Herstellung von bauelementen aus Dichtem Silikatbeton ist bekannt, daß für die Formgebung bereitster, gut fließfähiger.Frischbeton ein problemloses Fördern und dosiertes Abziehen aus Sunkern, Silos und dgl. gestattet. Ebenso problemlos läßt sich krümeliger, d. h. trockener bzw. schwach feuchter Frischbeton transportieren, fördern und dosieren. Andererseits wurde jedoch festgestellt, daß der beim Formgebungsprozeß anfallende Restfrischbeton infolge einer bestimmten Feuchte und eines bestimmten Kalkhydratationsgrades, bzw. de,r noch nicht beendeten Restablöschung des 3ranntkalkes eine weitestgehend klumpige Beschaffenheit aufweist und demzufolge für einen reibungslosen Transport und Dosierung beim Wiedereinsatz sine zu hohe Bindigkeit
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bzw. Klebrigkeit besitzt. Daraus ergeben sich häufige Störungen des technologischen Prozesses der Rückführung und Wiederverwendung des Restfrischbetons.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, technologische Störungen durch die teilweise bindige Beschaffenheit der Restmasse des Dichten Silikatbetons beim Rückführungs- und Dosierungsprozeß des Restfrischbetons weitestgehend zu vermeiden und dadurch eine hohe Effektivität des Materialeinsatzes zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, das geeignet ist, die erforderliche krümlige Beschaffenheit des Restfrischbetons in Verbindung mit der anzustrebenden Feuchte von vorzugsweise 5 bis 7 Masse-% zu erreichen, wodurch Verklebungen, Klumpen- und 3rückenbildungen in den Transport-, Förder-, Lager- und Dosiereinrichtungen sicher vermieden werden sollen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe in der Weise gelöst., daß der Restfrischbeton auf dem Wege vom Anfallort zum Wiedereinsatzort, beispielsweise zur Bindemittelaufbereitungsanlage, mittels geeigneter Aufnahme- und Transporteinrichtungen einen gleichmäßigen Kaikhydrataticnsprozeß bis zur Beendigung der Restteilablöschung des CaO curchläuft. Das erfolgt dadurch, daß der Restfrischbeton unmittelbar am Anfallort mittels Förderbänder, Elevatoren, Förderschnecken etc. aufgenommen, in direkter Zsitabhängigkeit vom Verlauf des Restteilablöschens bzw. in Abhängigkeit von der jeweils erreichten Feuchte und vom KaIkhydra tationsgrad, mehrmals, vorzugsweise jedoch ICmal, umgeschlagen oder mehrmals umgeschlagen und mehrmals kurzzeitig in geeigneten Silos, Bunkern etc. zvvischengelagert
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wird. Erforderlichenfalls ist eine zusätzliche Trocknung einzuordnen.
Das mehrmalige Umschlagen und gegebenenfalls Zwischenlagern in Zeitabhängigkeit vom Verlauf des Restteilablöschens des CaO bewirkt die Zerstörung der anfänglich teilweise klumpigen Struktur des Restfrischbetons , eine Feuchtereduzierung auf die gewünschte Größe von 5 bis 7 Masse-%, eine Abnahme der Neigungen zu Verklebungen und Brückenbildungen und schließlich die Erreichung der gewünschten krümeligen Beschaffenheit. Dadurch wird letztlich ein ungestörter Teilprozeß - Rückführung des Restfrischbetons und Wiedereinsatz, beispielsweise als Bindemittelkomponente - bei Einhaltung der vorgegebenen Wiedereinsatzbedingungen erreicht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel-näher erläutert werden: Bei der Herstellung von Bauelementen aus Dichtem Silikatbeton wird nach dem Verdichtungsprozeß im Rahmen der Oberflächenbearbeitung überstehender Restfrischbeton durch Fräser abgearbeitet. Dabei fällt er auf unterflurliegende Gurtbandförderer, die ihn in Richtung' Bindemittelaufbereitungsanlage transportieren. Aus transporttechnischen Gründen erfolgt dabei bereits ein fünfmaliger Materialumschlag, der bereits eine gewisse Auflockerung des Materials bewirkt. In gleicher Weise wird der Vertikaltransport über einen Elevator zur Bindemittelbereitungsanlage genutzt. Im Normalfall ist nach dem Elevator der Restfrischbeton bereits mindestens siebenmal umgeschlagen und hat die gewünschte Feuchte und krümelige Beschaffenheit zu einem relativ frühen Zeitpunkt erreicht. Sofern die stofflichen Bedingungen des Restfrischbetons in dieser Phase noch keine krümelige Beschaffenheit sichern, muß eine Zwischenlagerung in geeigneten Bunkern oder Silos etc.
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mit damit verbundenen weiteren Materialumschlägen erfolgen. Bei besonders ungünstigen stofflichen Bedingungen ist eine Behandlung des Restfrischbetons mittels einer Trocknung vorzusehen. Nach Durchlaufen der vorbeschriebenen Phase wird der Restfrischbeton nach mindestens zweimal und in einem gut durchfließbaren Bunker unmittelbar zur Dosierung als Bindemittelkomponente zwischengelagert. In diesem Arbeitsbunker beträgt die Schütthöhe etwa 2 m und die Verweildauer nur wenige Stunden. Auf diese Weise wird eine störungsfreie mechanisierte Dosierung ermöglicht.
Dieser Verfahrensablauf mit Erreichung des erfindungsgemäßen Körnungsbandes gestattet es auch, den nunmehr in krümeliger Struktur befindlichen Restfrischbeton wegen seiner guten Dosierfähigkeit als Komponente der Frischbetonbereitungsanlage zuzuführen.
Claims (1)
- ErfindungsanspruchVerfahren zur Restfrischbetonaufbereitung von Dichtem Silikatbeton zu einer krümeligen Mischung mit einem Feuchtigkeitsgehalt von vorzugsweise 5 bis 7 Masse-;o гиг Wiederverwendung als Sindemittel bei nachfolgenden Mischungen
Dichten Silikatbetons dadurch gekennzeichnet, -daß der Restfrischbeton auf dem Wege vom Anfallort zu/n Wiedereinsatzort mittels geeigneter Aufnahme- und Transporteinrichtungen einen gleichmäßigen Kalkhydratationsprozeß bis zur Rest-teilablöschung des CaO durchläuft, indem der Restfrischbeton unmittelbar am Anfallcrt mittels Förderbänder, Elevatoren, Förderschnecken etc. aufgenommen, in direkter Zeitabhängigkeit vom Verlauf des Restteilablöschens bzw. in Abhängigkeit von der jeweils erreichten Feuchte und vom KaIkhydratationsgrad, mehrmals umgeschlagen oder mehrmals umgeschlagen und mehrmals kurzzeitig in geeigneten Silos, Bunkern etc. zwischengelagert wird und daß erforderlichenfalls eine zusätzliche Trocknung erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD82241387A DD209178A1 (de) | 1982-07-05 | 1982-07-05 | Verfahren zur restfrischbetonaufbereitung von dichtem silikatbeton |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD82241387A DD209178A1 (de) | 1982-07-05 | 1982-07-05 | Verfahren zur restfrischbetonaufbereitung von dichtem silikatbeton |
Publications (1)
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| DD209178A1 true DD209178A1 (de) | 1984-04-25 |
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ID=5539783
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD209178A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3537265A1 (de) * | 1985-10-19 | 1987-04-23 | Hebel Alzenau Gmbh & Co | Verfahren zur herstellung von dampfdruckgehaertetem porenbeton, insbesondere gasbeton |
-
1982
- 1982-07-05 DD DD82241387A patent/DD209178A1/de unknown
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