DD209335A3 - Einzugskanal fuer maehdrescher - Google Patents

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DD209335A3
DD209335A3 DD23621881A DD23621881A DD209335A3 DD 209335 A3 DD209335 A3 DD 209335A3 DD 23621881 A DD23621881 A DD 23621881A DD 23621881 A DD23621881 A DD 23621881A DD 209335 A3 DD209335 A3 DD 209335A3
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DD
German Democratic Republic
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cutting
intake duct
attachment
channel
cutting unit
Prior art date
Application number
DD23621881A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Hennig
Kurt Fasold
Siegfried Hesse
Siegfried Heuchert
Wolfgang Hofmann
Guenter Krautwurst
Hannss-Joerg Pilz
Original Assignee
Manfred Hennig
Kurt Fasold
Siegfried Hesse
Siegfried Heuchert
Wolfgang Hofmann
Guenter Krautwurst
Pilz Hannss Joerg
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Publication date
Application filed by Manfred Hennig, Kurt Fasold, Siegfried Hesse, Siegfried Heuchert, Wolfgang Hofmann, Guenter Krautwurst, Pilz Hannss Joerg filed Critical Manfred Hennig
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Einzugskanal fuer einen mit einem Halbraupenfahrwerk ausgeruesteten Maehdrescher. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Verwendung eines gesonderten speziellen Einzugskanals zu vermeiden und dadurch den Herstellungs- und Umruestaufwand zu verringern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einzugskanal so auszubilden, dass mit Hilfe einer einfachen Zusatzausruestung eine universelle Einsatzmoeglichkeit erreicht wird. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass an die fuer die Anhaengung des Schneidwerkes vorgesehenen oberen Lagerzapfen und unteren Auflagen des Einzugskanals ein querschnittsgleiches und den Einzugskanal verlaengerndes Kopplungsstueck loesbar anschliessbar ist, wobei am Kopplungsstueck einzugskanalseitig im oberen Bereich die fuer die Verbindung mit dem Einzugskanal notwendigen Kopplungsklauen und schneidwerksseitig die zur Anhaengung des Schneidwerkes erforderlichen Lagerzapfen und im unteren Bereich die Verriegelungseinrichtungen angeordnet sind.

Description

236218 8
Titel der Erfindung Einzugskanal für Mähdrescher
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen höhenverstellbaren Einzugskanal für einen mit einem Halbraupenfahrwerk ausgerüsteten Mähdrescher, an dem das Schneidwerk lösbar befestigt ist und der zur Überleitung des vom Schneid-IQ werk geförderten Erntegutes zur Drescheinrichtung dient und mit angetriebenen Förderelementen versehen ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Ss sind bereits Einzugskanäle verschiedener Ausführ tang en und Kopplungsvarianten mit den Schneidwerken bekannt, So ist beispielsweise in der ΏΕ - AS 1900220 ein Einzugskanal für Mähdrescher dargestellt, der starr mit dem Schneidwerk verbunden ist. Da Mähdrescher nicht nur zur Ernte von Getreide, sondern auch von Mais, Erbsen, Sonnenblumen, Sojabohnen und anderen Emtegütem mit speziellen Schneidwerken eingesetzt werden, ist bei dieser Ausführung für jeweils eine Fruchtart ein komplettes austauschbares SchneidwerK 3i- jjjinzussicsnal erioraeriicn*
2 4-. Π F 7
2362
Des v/eiteren ist aus der DD-PS 53 444 ein Mähdrescher bekannt., dessen Schneidwerk und der Einzugskanal voneinander getrennt und über form- und kraftschlüssige Kopplungselemente miteinander in lösbarer"Verbindung stehen. Bei normalen Ernte bedingungen Lind Einsatz eines mit einem Raderfahrwerk ausgerüsteten Mähdreschers, ist mit einem solchen Einzugskanal die Einhaltung der erforderlichen Schnitthöhe möglich, während sich bei Fahrwerken mit Halbraupen aufgrund der geringen Eodeneindrücktiefe keine optimale Schnitthöhe erzielen läßt und dadurch Erntegutverluste durch hohe Stoppellängen und Nichterfassen von liegenden oder tief hängenden Frucht— ständen auftreten. Deshalb ist beim Halbraupeneinsatz bei extrem ungünstigen Bodenverhältnissen, beispielsweise bei der Reisernte, auch der Anbau eines gesonderten verlängerten Einzugskanals erforderlich, mit dessen Hilfe eine tiefe Anlenkung des Schneidwerkes und damit ein niedriger Schnitt des·Erntegutes möglich ist0 ITach Beendigung des Ernteeinsatzes und Umrüstung auf ein Räderfahrwerk ist auch der lange Einzugskanal zu demontieren und gegen die Uormalausführung auszutauschen, da sich bei einem Räderfahrwerk mit angebautem langen Einzugskanal ungünstige Schnittverhältnisse durch eine veränderte Anstellung der Finger und des Mähmessers ergeben* Des weiteren verschlechtert sich das Fahr- und Bremsverhalten des Mähdreschers, da sich die Schwerpunktlage verändert und die Triebradbelastung erhöht und die Lenkachsbelastung verringert wird,
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, beim Einsatz eines Halbraupenfahrwerkes die Verwendung eines gesonderten Einzugskanals zu vermeiden und dadurch den Herstellungs- und Umrüstungsaufwand zu senken.
23621 8
Darlegung des V/es ens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe augrunde, den Einzugskanal . so auszubilden, daß mit Hilfe einer einfachen Zusatzausrüstung eine universelle Einsatzmöglichkeit erreicht wird« Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß an die für die Anhängung des Schneidwerkes vorgesehenen oberen Lagerzapfen und unteren Auflagen des Einzugskanal3 ein querschnittsgleiches und den Einzugskanal verlängerndes Kopplungsstück lösbar anschließbar ist, wobei am Kopplungsstück einzugskanalseitig im oberen Bereich die für die Verbindung mit dem Einzugskanal notwendigen Kopplungsklauen und schneidwerksseitig die zur Anhängung des Schneidwerkes erforderlichen Lagerzapfen und im unteren Bereich die Verriegelungseinrichtungen angeordnet sind. Durch die erfindungsgemäße Lösung ist bei Llähdreschem mit einem Halbraupenfahrwerk kein Anbau eines speziellen laugen Einzugskanalserforderlich, so daß dafür die Herstellungsund Umrüstkosten eingespart werden. Außer einem einfachen und schnell montierbaren Zusatzteil sind keinerlei weitere Bauelemente oder Änderungen der 2Jormalausführung des Einzugskanals und am Schneidwerk erforderlich und es werden sowohl geringe Schnitthöhen als auch günstige Schnittverhältnisse am Schneidwerk erzielt,
Ausführungsbeispisl
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt Fig. 1 den vorderen Bereich eines Mähdreschers mit Halbraupenfahrwerk und am Einzugskanal angeordnetem Koppelstück und
Pig. 2 eine Darstellung des Bereiches des Einzugskanals im demontierten Zustand nach Fig. 1,
2362 1
Bei der Ernte von Reis und anderen Erntegütern auf nassen und wenig tragfähigen-Boden wird der in der Zeichnung nur teilweise dargestellte Mähdrescher 1 mit einem Halbraupenfahrwerk 2 ausgerüstet. Aufgrund der geringen Bodeneindrücktiefe ist bei dieser Ausrüstungsvariante im Vergleich zu der bei Räderfahrwerken verwendeten Eormalausfuhrung des Einzugskanals 3 keine geringe Schnitthöhe des Schneidwerkes 4 möglich. Aus diesem Grund wird zur Erzielung minimaler Stoppelhöhen und damit zur Vermeidung von Ernte— gutverlusten an der Vorderseite 5 des Einsugskanals 3 an die vorhandenen oberen Lagerzapfen 6 und unteren Auflagen 7 mit den Verriegelungseinrichtungen 8 ein lösbares querschnittsgleiches Kopplungsstück 9 3tarr angeschlossen. Zu diesem Zweck ·-,veist das Kopplungsstück 9 einzugskanal— seitig im oberen Bereich außerhalb der vertikal verlaufenden Seitenwände Kopplungsklauen 10 und schneidwerksseitig über die Breite des Kopplungsstückes 9 überstehende Lagerzapfen 11 auf, die mit den Kopplungsklauen 12 des Schneid— werkes 4 in Eingriff bringbar sind. Im unteren Bereich des Kopplungsstückes 9 sind von Hand betätigbare Verriegelungseinrichtungen 13 angeordnet. Hach dem Auswechseln der bisherigen und dem Auflegen einer entsprechend verlängerten Förderkette im'Einzugskanal 3 erfolgt die Montage des Kopplungsstückes '9 an den Einzugskanal 3 durch das beidaeitige Einhängen der Kopplungsklauen 10 an die Lagerzapfen 6 und das anschließende Arretieren der Verriegelungseinrichtungen S im Bereich der unteren Auflagen 7. Alle am Kopplungsstück angebrachten Kopplungselemente weisen die gleiche Ausführung wie die entsprechenden Kopplungseinrichtungen des Einzugskanal3 3 und des Schneidwerkes 4 auf. Dadurch ist das Anhängen des Schneidwerkes 4 an das Kopoiungsstück 9 und damit die"Herstellung der Verbindung mit dem Einzugskanal 3 in der gleichen Art und '.",'eise ?rie ohne angebautes Kopplungsstück 9 möglich. Anderweitige zusätzliche Bauteile sind sowohl für die Hontage des Kooolungsstückes 9 als auch für . das Anhängen des Schneidwerkes 4 nicht erforderlich»
2362 1
Der Antrieb des Seimeidwerkes 4 erfolgt von einer auf der oberen Welle 14 des 3inz Ligskanals 3 angeordneten Keilriemenscheibe über einen Verbandkeilriemen 15 zu. einer am Schneidwerk 4 gelagerten Keilriemenscheibe 16, Die Irö'rderkette des Einzugskanals 3 wird ebenfalls von der oberen Welle 14 aus angetrieben.

Claims (2)

  1. Erfind unss ans pruch
    Einzuggkanal für einen mit einem Halhraupenfahrv/erk ausgerüsteten Mähdrescher, an dem das Schneidwerk lösbar "befestigt ist und der zur Überleitung des vom Schneidwerk geförderten Erntegutes zur Drescheinrichtung dient und mit angetriebenen Pörderelementen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die für die Anhängung des Schneidwerkes(4) vorgesehenen oberen Lagerzapfen(β) und unteren Auflagen (7) mit den Verriegelungseinrichtimgen (8) des Einzugskanals (3) ein querschnittsgleiches und den Sinsugskanal (3) verlängerndes Kopplungsstück (9) lösbar anschließbar ist, wobei am Kopplungsstück (9) einaugskanalseitig im oberen Bereich die für die Verbindung mit dem Einzugskanal (3) notwendigen Kopplungsklauen (10) und schneidwerksseitig die zur Anhängung des Schneidwerkes (4) erforderlichen Lagerzapfen (11) und im unteren Bereich die Verriegelungseinrichtungen (13) angeordnet sind,
    Hierzu
  2. 2 Blatt Zeichnungen
DD23621881A 1981-12-24 1981-12-24 Einzugskanal fuer maehdrescher DD209335A3 (de)

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IT49735/82A IT1149178B (it) 1981-12-24 1982-12-22 Canale d'alimentazione per mietitrebbia

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DD209335A3 true DD209335A3 (de) 1984-04-25

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