DD209371A3 - Schaltungsanordnung eines daempfungsgliedes zur pegelregelung fuer regelverstaerker in mfc-empfaengern - Google Patents

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Hermann Deitert
Klaus Slansky
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Hermann Deitert
Klaus Slansky
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die Schaltungsanordnungeines Daempfungsgliedes zur Pegelregelung fuer Regelverstaerker in MFC-Empfaengern. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist dieAngabe einer Schaltungsanordnung, welche bei geringem technischem Aufwand einfach technologisch beherrschbar, weitgehendst zerstoerungsunempfindlich gegenueber Eingangsueberspannungen ist, einen grossen Pegelregelbereich bei hoherRegelgaschwindigkeit aufweist und neben absoluten Pegelabweichungen relative Pegelabweichungen ausgleicht. Dies wird im wesentlichen erfindungsgemaess dadurch erreicht, dass diePegelregelung durch ein transformatorloses Daempfungsglied mit symmetrischem Eingang und unsymmetrischem Ausgang erfolgt,dessen Frequenzgang bei kleinem MFC-Signal steigt und bei grossem MFC-Signal linear ist. Die Querzweige des Daempfungsgliedes bestehenaus der Reihenschaltung zweier gegensinnigmit einem Mittelpunktkondensator verbundenen Dioden. Der unsymmetrische Ausgang des Daempfungsgliedes ist mit einer Transsistorstufe realisiert, an dem ein unsymmetrischer Verstaerker mit Regelspannungserzeuger angeschlossen ist. Besonders vorteilhaft ist die Schaltungsanordnung fuerMFC-Empfaenger. Sie kann aber auch fuer Regelverstaerker mit unsymmetrischer Ansteuerung vorteilhaft eingesetzt werden.

Description

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Titel der Erfindung
3chaltungsanordnung eines Dämpfungsgliedes zur Pegelregelung für Regelverstärker in MFC-Smpfängern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung eines transformatorlosen Dämpfungsgliedes mit symmetrischem Eingang und unsymmetrischem Ausgang zur automatischen frequenzabhängigen Pegelregelung für aus einem Dämpfungsglied, einem Verstärker und einem Regelspannungserzeuger bestehende Regelverstärker in MFC-Smpfängern zur Verarbeitung impulsartig auftretender MFC-Signale in Fernmeldeanlagen··
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In beziehungsweise zwischen Fernmeldeanlagen müssen allgemein ^ Signale zwecks Steuerung des Verbindungsaufbaues ausgetauscht werden. Sind diese Signale Wechselstromsignale im Sprachband, beispielsweise MFC-Signale, wird deren Pegel auf dem Verbindungsweg zwischen Sende- und Empfangseinrichtungen entsprechend der Übertragungsparameter der Übertragungsstrecke frequenzabhängig gedämpft« So kann beispielsweise zwischen unverstärkt miteinander arbeitenden Fernmeldeanlagen eine mittlere absolute Dämpfung bis zu 30 dB auftreten» Für die MFC-Signale, die sich aus den Sckfrequenzen des verwandten Frequenzspektrunis zusammensetzen, ist zusätzlich zur absoluten Dämpfung - bedingt durch die physikalischen Eigenschaften von Kabeln bei maximaler Länge - ein relativer
Pegelunterschied bis zu 10 dB zwischen dem Pegel der oberen in MFC-Signal enthaltenen Eckfrequenz und dem stets größeren Pegel der unteren im MFC-Signal enthaltenen Eckfrequenz feststellbar. Sind Sende- und Empfangseinrichtungen über ein Kabel minimaler Länge miteinander verbunden, so erreichen' die gesendeten MFC-Signale die Empfangseinrichtung mit vernachlässigbar kleiner absoluter Dämpfung und damit ver— nachlässigbar kleinem relativen Pegelunterschied, MFC-Empfanger müssen MFC-Signale über Kabel unterschiedlicher Länge, das heißt, trotz unterschiedlicher Smpfangspegel fehlerfrei verarbeiten und auswerten· Weiterhin ist festzustellen, daß auf Grund der geforderten Geschwindigkeit des Verbindungsaufbaues die MFC-3ignale selbst sehr kurz sind. Allgemein sind Sendezeiten von 30 ms pro MFC-Signal üblich,, Bei Berücksichtigung entsprechender Toleranzen müssen somit MFC-Empfanger einwandfrei bei Pegeldämpfungen über 30 dB mit relativen Pegelunterschisden bis 10 dB.und einer MFC-Signaldauer unter 30 ms sicher arbeiten. Bei der üblicherweise in MFC-Empf.ängern angewandten Auswertung der MFC—Signale mittels Schwingkreisen ist hierfür ein bestimmtes möglichst konstantes Ansteuersignal mit genügend langer Einschwingzeit erforderlich» Dieses Ansteuersignal muß oberwellenarm sein, das heißt bei der erforderlichen Verstärkung dürfen störende Oberwellen nicht entstehen* Die unvermeidbar auftretenden MFC-Signalbeeinflussungen müssen somit vor der eigentlichen Bewertung in einer' Auswerteschaltung schnellstmöglich und weitgehendst beseitigt werden, um Fehler bei der Auswertung zu verhindern. Zum Ausgleich der bei den unterschiedlichen Verbindungen auftretenden Pegelunterschiede sind allgemein- Schaltungsanordnungen mit Segelverstärkern bekannt» Diese bewirken einerseits, daß bei Signalen mit tiefen Pegeln eine genügend hohe Verstärkung erfolgt und andererseits, daß bei Signalen mit hohen Pegeln keine Übersteuerung im Empfänger erfolgt.
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Aus der DE-PS 22 02 229 ist beispielsweise unter anderem die Zusammenschaltung eines symmetrischen Transistordämpfungsgliedes mit einem symmetrischen Verstärker bekannt« Das nach Gleichrichtung der Verstärkerausgangsspannung gewonnene und verstärkte Steuersignal wird dem Transistor im Dämpfungsglied zugeführt. Mit Ansteigen der Verstärkerausgangsspannung steigt das verstärkte Steuersignal, so daß der Transistor niederohmiger wird. Dadurch sinkt die Verstärkereingangsspannung, und die'Verstärkerausgangsspannung gleicht sich dem Sollwert an.
In der DE-PS 14 87 844- ist eine Schaltungsanordnung gezeigt, in der zur Pegelregelung ein Wiederstandsdiodendämpfungsglied benutzt wird, welchem das ebenfalls durch G-!einrichtung der Verstärkerausgangsspannung gewonnene Steuersignal zugeführt wird. Steigt die Verstärkerausgangsspannung, so steigt das Steuersignal und der Diodenstrom· Somit werden die Dioden niederohmiger, die Dämpfung steigt und die Verstärkerausgangsspannung sinkt auf den Sollwert abo Modifikationen dieser Schaltungsprinzipien sind Gegenstand weiterer Veröffentlichungen, beispielsweise bei Anwendung unsymmetrischer Dämpfungsglieder.
In der DE-PS 23 20 599 wird ein geregelter Transistorverstärker beschrieben, bei dem die Verstärkungsbeeinflussung direkt durch Veränderung der Smitterbetrlebsbedingungen über einen als veränderlichen Widerstand betriebenen Transistor erfolgt, welcher von dem am Verstärkerausgang durch Gleichrichtung gewonnenen Steuersignal beeinflußt wird.
Diese Schaltungen zeichnen sich durch gute Regeleigenschaften aus, benötigen aber Wickelgüter und gleichen durch lineare Regelmechanismen relative Pegelunterschiede nicht aus. Das heißt, auch nach der Verstärkung ist der relative Pegelunterschied der Frequenzen im MFC-Signal vorhanden.
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In der DD-PS 84 662 ist ein Regelverstärker gezeigt, welcher eine automatische, frequenzabhängige Pegelregelung für PCM-Einrichtungen beschreibt. Die Verstärkungsbeeinflussung des Verstärkers erfolgt hierbei über die Veränderung seiner Gegenkopplung. Dabei ist der Rückfährungszweig der Gegenkopplung komplex gestaltet und führt auf den Emitter eines Eingangstransistorsο Ein unsymmetrisches Diodendämpgungs- glied bildet den Smitterwiderstand des Transistors» Das Diodendämpgungsglied wird τοπ einem nach Gleichrichtung der Verstärkerausgangsspannung gewonnenen Steuersignal gesteuert» Bei kleinem Pegel ergibt sich annähernd Kurzschluß der Gegenkopplung und damit eine hohe Verstärkung. Bei großem Pegel entsteht hohe Gegenkopplung und auf Grund der frequenzabhängigen Rückführung eine gezielte Beeinflussung des Frequenzganges. Für MFC—Empfanger ist diese Art der Regelung nicht vorteilhaft einsetzbar, da auf Grund der Arbeitsfrequenzen im NF—Gebiet- keine hohen Regelgeschwin— digkeiten erreicht werden und die Nachbildung des Frequenzganges des Übertragungssystems schwierig ist» Darüber hinaus benötigt' diese Schaltungsanordnung aufwendige. Wickelgüter» Durch Änderung des Gegenkopplungsgrades ändern sich die Ausgangsdaten des Verstärkers, was zu-unerwünschten Beeinflussungen der nachfolgenden Stufen führen kann* Schaltungen mit aktiven Elementen direkt am Eingang sind empfindlich gegen Eingangsüberspannungen·
Ziel der Erfindung
•o
Ziel der Erfindung ist die Angabe einer Schaltungsanordnung eines Dämpfungsgliedes mit symmetrischem Eingang und unsymmetrischem Ausgang zur automatischen frequenzabhängigen Pegelregelung für Regelverstärker in MFC-Empfängern, die einen großen Regelbereich und eine hohe Regelgeschwindigkeit für impulsartig auftretende'MFC-Signale aufweisen, weitge— hendst zerstörungsunempfindlich gegen Eingangsüberspannungen sind und ohne Wickelgüter auskommen.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung eines transformatorlosen Dämpfungsgliedes mit symmetrischem Eingang' und unsymmetrischem Ausgang zu schaffen, welche den Frequenzgang bei minimalem Pegel des MFC-Signals um den Betrag der relativen Pegeldämpfung des Übertragungssystems zwischen der höchsten und der tiefsten gesendeten Frequenz des MFC-Signals anhebt und welches bei maximalem Pegel des MFC-Signals einen linearen Frequenzgang und die maximale erforderliche Dämpfung aufweist.
Dies wird im wesentlichen erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein transformatorloses Dämpfungsglied mit symmetrischem Eingang und unsymmetrischem Ausgang vorhanden ist, dess.en Frequenzgang bei minimalem Pegel des MFC-Signales um den Betrag der relativen Pegeldämpfung des Übertragungssystems zwischen der höchsten und tiefsten gesendeten Frequenz im MFC-Signal angehoben ist und welches bei maximalem Pegel des MFC-Signales einen linearen Frequenzgang und die maximal erforderliche Dämpfung aufweist und dem ein linearer, unsymmetrischer Verstärker und ein Regelspannungserzeuger zu einem Regelkreis nachgeschaltet ist· Die Querzweige des Dämpfungsgliedes bestehen aus der Reihenschaltung von zwei gegensinnig über einen Mittelpunktkondensator im Mittelpunkt verbundenen Dämpfungsdioden, dessen kapazitiver Widerstand bei den Mittenfrequenz etwa dem Wert der reellen Widerstände in den Längszweigen entspricht· Die Einspeisung des Steuerstromes in das Dämpfungsglied vom Regelspannungs— erzeuger erfolgt über zwei gleichgroße am Mittelpunktkon— densators des einen Querzweiges abgeschlossene Sinspeise-Widerstände. Die am Mittelpunktkondensator des anderen Querzweiges angeschlossenen Eingangswiderstände liegen .an einem Spannunsteiler, an welchem eine Vorspannung als Ansprechschwelle für das Dämpfungsglied gegenüber dem gleichstrommäßigen Ruhe'ootential des EeselsDannunsserzeugers
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ansteht· Den unsymmetrischen Ausgang des Dämpfungsgliedes bildet über ein RC-Glied der. Kollektor eines Transistors, dessen Basis-Emitterstrecke wechselstrommäßig dem ausgangs— seitigen -Querzweig kapazitiv parallel geschaltet ist, und der Wert der Parallelschaltung seines BasisSpannungsteilers dem Wert des zum Emitterwiderstand vom Stromversorgungsanschlu-ß führenden Symmetrierwiderstand und dem Wert des vom Kollektor zum anderen Stromvers org-ungs ans chluß führenden Kollektorwiderstandes entspricht· Diese Widerstände sind im Verhältnis zu den Dämpfungslängswiderständen in den Längszweigen hochohmig· Der nach höheren Frequenzen hin steigende Frequenzgang des Dämpfungsgliedes bei minimalem Pegel des MFC-Signales wird durch kapazitive Überbrückung des Emitterwiderstandes der Transistorstufe und durch das RC-Glied im Ausgang des Dämpfungsgliedes erreicht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an'Hand des Stromlaufplanes eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden« Dabei wird auf die Darstellung der für das "Verständnis der Schaltung- nicht wichtigen Details, z. B. die Beschallung des Verstärkerbau— steines oder die Innenschaltung der zur Regelspannungsgewinnung angewandten Baugrupp.e verzieht eto In der zugehörigen Zeichnung ist die Schaltungsanordnung eines Dämpfungsgliedes zur automatischen, frequenzabhängigen Pegelregelung für Regelverstärker in MFG-Empfängern dargestellt·
Den Eingangsklemmen Ξ1 und Ξ2 der erfindungsgemäI3en Schaltungsanordnung sind Reihenschaltungen, bestehend aus Trenn— kondensatoren Ci bzw. C2, Dämpfungslängswiderstand en R1 und R3 bzw. R2 und R4, Koppelwiderständen R8 bzw. Ri1 und Kop— pelkondensatoren,C5 bzw. C6 .nachgeordnet, wobei der Koppel— kondensator C5 mit der Basis und der Koppelkondensator C6 über den Emitterwiderstand Ri8 .sowie den Darallel dazu
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liegenden Emitterkondensator C8 mit dem Emitter eines Transistors T verbunden ist. Zwischen den Dämpfungslängswiderstand en R-I und R3 "bzw." R2 und R4 sind die gegensinnig geschalteten Dämpfungsaioden Di und D2 über einen Mittelpunkt-. kondensator C3 miteinander verbundene Die an. den Mittelpunktkondensator C3 angeschlossenen Katoden der Dämpfungsdioden D1 und D2 stehen über Einsp.eisewiderstände R5 und R6 einerseits über einen Vorlastwiderstand R7 mit dem Stromversor— gungsanschluß + der Stronrversorgungsq_uelle und andererseits mit dem Ausgang eines Regeispannungserzeugers R in Verbindung. Zwischen dem Dämpfungslängswiderstand R3 und dem Koppelwiderstand RS bzw. dem Dämpfungslängswiderstand R4 und dem Koppelwiderstand R11. sind die gegensinnig geschalteten Dämpfungsdioden D3 und D4 über einem Mittelpunktkondensator C4 miteinander verbunden» Die an den Mittelpunktkondensator C4 angeschlossenen Anoden der Dämpfungsdioden D3 und D4 sind über Einspeisewiderstände R9 und R-IO am Mittelpunkt der Teilerwiderstände R-12 und R13 angeschlossen, wobei das andere Ende des Teilerwiderstandes R1 2 mit dem Strömversοrgungsanschloß + und aas andere Ende des Teilerwiderstandes R13 mit dem Stromversorgungsanschloß - der Stromversorgungsquelle verbunden ist. Die Basis des Transistors T ist über Basiswiderstände R14 und Ri 5 ebenfalls mit den Stromversorgungsansch.luss.en + und - verbundene Nach dem Koppelkondensator C6 der Emitterseite des Transistors T ist ein S.ymmetrierwiderstand R-16 gegen den Stromversorgungsanschluß - geschaltet, an dem auch das andere Ende des Basiswiderstanaes R15 anliegt» Der am Stromversorgungsanschluß -f über den Kollektorwiderstand R17 angeschlossene Kollektor des Transistors T ist über einen Ausgangskondensator C7 mit dem -Eingang eines Verstärkers V verbunden, der über einen Abschlußwiderstand R19 am Stromversorgungsanschluß - der Stromversorgungsauelle angeschlossen ist» Der Ausgang des Verstärkers V st-eht mit der Ausgangs klemme A und dem Eingang des Regelspannungserzeugers R in Verbindung,, Der Regels-oannunsserzeuser R erhält sein
Bezugspotential vom Stromversorgungsanschluß - der Stromversorgungsquelle. Ausgangspunkte für die Erläuterung der Funktion sind die Pegelwerte des MFC-Signales "O = kein MFC-Signal", "minimaler Pegel" und "maximaler Pegel".
Liegt an den Singangsklemmen E1, Ξ2 kein MFC-Signal an, so befindet sich die Schaltung im Ruhezustand und an der Aus— gangsklemme A. liegt ebenfalls kein Ausgangssignal an· Dieser Ruhezustand ist intern dadurch gekennzeichnet, dai3 über dem Vorlastwiderstand R7 am Ausgang des Regelspannungserzeugers R und über die Einspeisewiaerstände R5 und R6 an den Katoden der Dampfungsdioden D1 , D2 das volle Potential + anliegt. Da andererseits durch den aus den Teilerwiderständen R12, R13 gebildeten Spannungsteiler ein gegenüber + leichtes negatives Potential erzeugt wird und dieses über die Einspeis ewiaerstände R9, R10 an den Anoden der Dämpfungsdioden D3, D4 anliegt, befinden sich die Dampfungsdioden D1, D2, D3, D4, im Sperrzustand. Sie stellen damit vernachlässigbare hochohmige Widerstände dar« Die Schaltungsanordnung weist damit, betrachtet zwischen den Singangsklemmen Ξ1 , E2 und der Aus— gangsklemme A. ihre maximale Gesamtverstärkung und ihren maximalen Frequenzgang auf. Die Gesamtverstärkung entspricht dabei etwa der Verstärkung, des eingesetzten Verstärkers Y und der Frequenzgang dem des Dämpfungsgliedes. Entsprechend der Dimensionierung der Zeitkonstanten der RC-Glieder, bestehend aus dem AbschluIBwiderstand Ri 9 und dem Ausgangs— kondensator C,7 bzw. dem Emitterwiderstand R18 und dem Emitterkondensator C8, entspricht der Frequenzgang etwa dem maximal im Sinsatzfall auftretenden relativen Pegelunterschied bei dem aus den Eckfrequenzen bestehenden MFC-Signal, ζ. Β. 6 dB Dämpfung der .Frequenz 1700 Kz gegenüber der Frequenz 700 Hz. Liegt zwischen den Singangsklemmen S1, E2 ein MFC-signal an, so gelangt dieses entsprechend der symmetrischen Einspeisung einerseits über die Reihenschaltung aus Trennkondensator 01, Längswiderstände R1 und R3, Koppelwiderstand R8 und Koppelkondensator C5 an die Basis des Transistors T,
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andererseits über die. Reihensciialtung aus Trennkondensator C2, Dämpfungslängswiderstände R2 und R4, Koppelwiderstand R11 und Koppelkondensator C6 sowie über die Parallelschaltung aus Emitterwiderstand Ri8 und Emitterkondensaxor C8 an den Emitter des Transistors T. Besitzt das MFC-Signal seinen minimalen Pegel, der unterhalb der u. a. durch die mittels der Teilerwiderstände RI2 und R13 erzwungenen Ansprechschwelle des Dämpfungsgliedes liegt, so durchfließt der durch das MFC-Signal zwischen den Eingangsklemmen Ξ1, S2 verursachte Wechselstrom fast ungehindert die Basis-Emitter-Strecke des Transistors T und steuert diesen· Auf Grund der Hochohmigkeit der Basiswiderstände RI4, R15 und des Symmetrierwiderstandes RI6 wird dieser Strom nur unwesentlich beeinflußt· Da. Symmetrierwiderstand R16 und Kollektorwiderstand R17 gleichgroß dimensioniert sind, erfolgt eine Transformation des symmetrisch gegen den wechseistommäßigen Bezugspunkt, Stromversorgungsanschlüsae + und - der Stromversorgungsquelle, zwischen den .Eingangsklemmen E1 und Ξ2 anliegenden MFC-Signales auf den Kollektor des Transistors T als unsymmetrisches MFC-Signalβ Entsprechend Ausführung und Dimensionierung des Dämpfungsgliedes entspricht der am unsymmetrischen Eingang des Verstärkers V zur Verfügung stehende Pegel annähernd dem Pegel des MFC-Signales an den symmetrischen Eingangsklemmen Ξ1, Ξ2· Damit weist das Dämpfungsglied eine vernachläsigbar kleine Dämpfung auf, und der Ausgangspegel an der Ausgangsklemme A entspricht der Summe aus Eingangsρegel und Verstärkungsgewinn des Verstärkers Vo Die durch Gleichrichtung der Ausgangsspannung im Regelspannungserzeuger R an dessen Ausgang entstehende Steuerspannung ist in diesem Fall zu klein, um einen Steuerstrom
durch das Dämpfungsglied zu verursachen, d. h« zu klein, die durch die Teilerwiderstände R12 und R13 verursachte Schwelle zu überwinden« Steigt der Pegel des MFC-Signales an, so steigt die Aus gangs spannung und im Regelspannungserzeuger R wird eine entsprechend höhere Steuerspannung
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gebildet, die nun die Schwelle überwindet. Damit fließt in das Dämpfungsglied ein Steuerstrom, der sich auf die Dämpfungsdioden D1, D3 und D2, D4 aufteilt, wodurch diese niederohmiger werden. Der bei MFC-Signal mit minimalem Pegel ungehindert den Transistor T durchfließende Wechselstrom findet nun bei leitenden Dämpfungsdioden D1, D2, D3, D4 über die Querzweige zwei Nebenwege, so daß der den Transistor T erreichende Teil dem Wert vor Erreichen der Schwelle entspricht* Eine weitere Erhöhung des Pegels des MFC-Signales führt zu einer weiteren Erhöhung des Steuerstromes, so daß die Nebenwege immer niederohmiger werden. Bei maximalem Pegel des MFC-Signal.es an den Eingangsklemmen Ξ1 , Ξ2 sind die Mittelpunktkondensatoren C3 und C4 über relativ kleine Innen— widerstände der Dämpfungsdioden D1, D2, D3, D4 an die Längs— zweige angeschaltet und bilden mit den Dämpfungslängswiderständen R1, R2, -R3, R4 einen Vierpol mit solcher Tiefpaßcharakteristik, daß der durch die Hochpaßcharakteristik aufweisenden RC-Glieder - Emltterwlderstana R18 und Emitterkondensator C8 sowie Ausgangskondensator C7 und Abschluß-Widerstand R1 9 — verursachte Frequenzgang kompensiert ist. Der Frequenzgang des Yierpoles sinkt mit steigender Frequenz, so daß sich durch diese Kompensation des bei minimalem Pegel desMFC-Signales vorliegenden steigenden Frequenzganges eine lineare Übertragungsfunktion einstellte Damit ist erreicht, daß bei minimalem Pegel des MFC-Signales die obere im. MFC-Signal enthaltene Frequenz relativ höher verstärkt wird als die tiefere und somit deren Pegelunterschiede zueinanderausgeglichen werden. Gleichzeitig erfolgt eine absolut geringere Dämpfung des MFC-Signales als bei maximalem Pegel, so daß der absolute Pegelverlust ausgeglichen wird. Bei oberem Pegel des MFC-Signales sind die Frequenzen im MFC-Signal mit gleichem Pegel vorhanden, so daß deren relative Pegelübereinstimmung durch die lineare Übertragungsfunktion des Dämpfungsgliedes erhalten bleibt und lediglich deren absoluter' Pegel auf 'das erforderliche Maß gedämpft wirdo Durch
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Transformation des symmetrisch, anliegenden MFC-Signales durch die Transistorstufe des Dämpfungsgliedes vor d.er eigentlichen "verstärkung wird eine wirksame Trennung des Verstärkerausganges Ä über den Regelspannungserzeuger R vom Verstärkereingang erreicht, da durch die symmetrische Einspeisung der 3teuerspannung Basis und Emitter der Transistorstufe gleichphasig angesteuert werden und sich damit die Wirkung auf den Kollektor aufhebt. Damit können die im Regelspannungserzeuger R notwendigen Speicherkondensatoren und Siebmittel klein gehalten werden, was eine hohe Regelgeschwindigkeit ergibt. Bei der praktischen Arbeitsweise treffen die MFC-Signale je nach Verbindung mit unterschiedlichen Pegeln impulsartig ein* Bei den bereits eingangs erwähnten Sendezeiten des MFC-Signales von ca. 30 ms und ebenso langen Pausen muß der Regelvorgang so schnell wie möglich erfolgen, damit von der MFC-Signaldauer nur ein Bruchteil benötigt wird« So wird beispielsweise beim im— pulsartigen Eintreffen eines .MFC-Signales mit hohem Pegel eine Übersteuerung des Verstärkers V auftreten, da dessen Arbeitsbereich überschritten wird. Das MFC-Signal an der Ausgangsklemme A hat damit Rechteckcharakter und ist sehr oberwellenreich« Durch die vom Regelspannungserzeuger R. gewonnene Steuerspannung wird der Dämpfungsanstieg des Dämpfungsgliedes in der bereits beschriebenen Weise verursacht, so daß sich ein MFC-Signal an der Ausgangsklemme A mit einem Pegel ergibt, der im Arbeitsbereich des Verstärkers V liegt. Dieses geregelte MFC-Signal ist oberwellenarm, sein Pegel ist nahezu unabhängig vom Pegel des "MFC-Signales an den Eingangsklemmen Ξ1, E2 und der relative Pegelunterschied der einzelnen im MFC-Signal- enthaltenen Frequenzen ist um den pegelabhängigen Betrag der Anhebung der hohen Frequenzen im Dämpfungsglied kompensiert. Durch Einengung des Arbeitsbereiches des Verstärkers V, beispielsweise durch Wahl einer entsprechenden Betriebsspannung auf Einsatz der Begrenzung ohne Regelung beim ca» 1,2-fachen Wert
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des geregelten Ausgangs signales wird ein Üb erschwingen, weitestgehend vermieden* Durch Unterdrückung des Steuersignales durch die bereits beschriebene gleichphasige Ansteuerung der Transistorstufe und der damit möglichen Reduzierung von Speichermitteln im Regelspannungserzeuger R wird mit dieser Sckaltungsanordnung eine Regelzeitkonstante -von ca. 1·ms erreicht· Die an den Eingangsklemmeη Ei, Ξ2 anliegenden Trennkondensatoren G1, C2 dienen'nur der Trennung und haben durch Wahl eines relativ- großen Kapazitätswertes keinen Einfluß auf den Frequenzgang des Dampfungsglied.es· Das gilt ebenso für .die Koppelkondensatoren C5, C6, Die Koppelwiderstände R8, Ri1 dienen der Entkopplung und Linearisierung. Das vorteilhafte Verhalten der Schaltungsanordnung kann auch genutzt werden, wenn kein symmetrisches Eingangssignal vorliegt« In diesem Fall kann eine der beiden Ein— gangsklemmen E1 oder Ξ2 direkt mit dem wechselstrommäßigen Bezugspotential verbunden werden» Die -Steuerung des Transistors T erfolgt dabei entweder über die Basis oder den Emitter, wobei immer der jeweils andere Anschluß über seinen Längszweig auf dem wechselstrommäßigen Bezugspot ential liegt.
Der vom Regelspannungserzeuger R gelieferte Steuerstrom zum Dämpfungsglied teilt sich analog einer symmetrischen Ansteuerung über die Einspeisewiderstände R5 und R6 auf die Längszweige auf, so daß unabhängig von der wechselstromniäßigen Steuerung des Transistors T eine gleichphasige Einwirkung des Steuersignales vom Regelspannungserzeuger R auf Basis und Emitter erfolgt« Damit hebt sich die Wirkung auf den Kollektor im Transistor T auf und die Entkopplung des Verstärkers V zwischen seinem Ausgang über den Regelspannungserzeuger R auf seinen Eingang ist gesichert» Durch Vermeidung der Verwendung von ϊ/ickel;;eilen ist eine Schaltungsanordnung erreicht, die hohen ökonomischen Anforderungen genügt. Durch Verwendung eines handeis-
236458 3
üblicher), integrierten Verstärkerbausteines ist mit dem angegebenen ijämpfungsglied und einer Gleichrichterschaltung zur Regelspannungserzeugung eine Voraussetzung zur Minia— turisierung gegeben«, Eine relativ hohe Festigkeit gegenüber Eingangsüberspannungen ist durch die Entkopplung aktiver Bauelemente, wie Transistor-! und Verstärker T von -
den Eingangsklemmen 31, E2 erreicht»

Claims (2)

  1. 36458 3
    rfindungsanspruch
    Schaltungsanordnung eines transformatorlosen Dämpfungsgliedes mit symmetrischem Eingang und unsymmetrischem Ausgang zur automatischen frequenzabhängigen Pegelregelung in MFC-Empfängern, deren Regelverstärker aus einem Dämpfungsglied, einem Verstärker und einem Regelspannungserzeuger "bestehen, welche zu einem Regelkreis zusammengesehalt et sind,, dadurch gekennzeichnet, dai3 die Qu er zweige des Dämpfungsgliedes aus Reihenschaltungen von je zwei gegensinnig über je einen Mittelpunktkondensator (C3; C4) verbundenen Dämpfungsdioaen (D1; D2; D3; D4) bestehen, deren kapazitiver Widerstand bei der Mittenfreq_uenz etwa dem Wert der reellen Dämpfungslängswiderstände (Ri: R3; R2; R4) in den Längszweigen entspricht und die Katoden der Dämpfungsdioden (Di; D2) des ersten Querzweiges über Einspeisewiderstände (R5; Re) mit dem Ausgang eines Regeispazmungserzeugers (R), die Anoden der Dämpfungsdioden (D3; D4) des zweiten Querzweiges über Einspeisewiderstände (R9; RiO) mit dem Mittelpunkt eines Spannungsteilers mit den Spannungs— teilerwiderständen (Ri
  2. 2; Ri 3) verbunden sind, und daß über ein RC-Glied, bestehend aus dem Abschlußwiderstand (Ri 7) und dem Ausgangskondensator (C7) der unsymmetrische Ausgang des Dämpfungsgliedes durch den Kollektor eines Transistors (T) gebildet ist, dessen Basis—Emitter-Strecke wechselstrom— mäßig dem- ausgangsseitigen Querzweig kapazitiv parallel geschaltet ist und der Wert der Parallelschaltung des Basisspannungsteilers des Transistors (T) dem Wert des zum Emitterwiderstand (Ri 8) des Transistors (T) vom Stromversorgungs— anschluß (-) führenden Sy-mmetrierwiderstandes (Rio) sowie dem 7/ert des vom Kollektor zum anderen Stromversorgungsan— schluß (-r) führenden· Kollektorwiderstandes (Rl7) entspricht und diese im Verhältnis zu den Dämpfungslängswiderständen (R1; R3; R2: R4) in den Längszweigen hochohmig sind«
    Hierzu eine Seite Zeichnungen
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