DD209417A5 - Vorrichtung zur kontrolle der unversehrtheit von zigaretten in einer verpackungsmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kontrolle der Unversehrtheit von Zigaretten in einer Verpackungsmaschine, um moegliche fehlerhafte Zigaretten zu erkennen und auszustossen. Waehrend es das Ziel der Erfindung ist, die Gebrauchswerteigenschaften derartiger Vorrichtungen auf kostenguenstige Weise zu erhoehen, besteht die Aufgabe darin, eine Vorrichtung zur Kontrolle der Unversehrtheit von Zigaretten in einer Verpackungsmaschine zu entwickeln, mit der es moeglich ist, auf einfache Weise zu kurze oder am Ende nicht ausreichend mit Tabak gefuellte Zigaretten waehrend ihres Durchgangs durch den Eingangstrichter einer Verpackungsmaschine auszuscheiden, die keine Speicherelemente oder damit verbundene elektrische Schaltungen aufweist und weitestgehend stoerunanfaellig arbeitet. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe derart geloest, dass das Fuehlelement fuer die Kontrolle jeder Zigarette und das Ausstosselement, vorteilhafterweise bestehend aus Kanaelen, fuer ihr eventuelles Auswerfen waehrend eines Maschinenzyklus entlang dem Einzelkanal in Positionen angeordnet sind, die durch den von den Stirnseiten zweier aufeianderfolgender Zigaretten festgelegten Raum bestimmt sind.
Description
Berlin, 25· 11. 1983
η ο η / *% ^ Β δ5 Β/25° 874/3
U. O / 4 3· - 1 - 62 473/25 Ii
Vorrichtung zur Kontrolle der Unversehrtheit von Zigaretten in einer Verpackungsmaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kontrolle der Unversehrtheit von Zigaretten in einer Verpackungsmaschine und insbesondere eine Prüfvorrichtung, die an dem Singangstrichter einer Zigarettenverpackungsmaschine befestigt werden kann, um mögliche fehlerhafte Zigaretten zu erkennen und auszustoßen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Hach der DD-PS 76 178 ist ein Trichter für die Aufnahme einer Zigarettenmenge bekannt, dessen unterer Seil in normalerweise drei Äste oder Elementartrichter unterteilt ist, deren Zahl der Zahl der Zigarettenschichten entspricht, die eine vollständige, zu verpackende Zigarettengruppe bilden.
Jeder Slementartrichter ist seinerseits durch Lamellen oder Wände in Kanäle unterteilt, deren Weite etwas größer ist als der Durchmesser einer Zigarette und deren Zahl der Zahl der Zigaretten entspricht, die eine Schicht bilden* Am Boden oder an der Abgabeöffnung jedes dieser Elementartrichter bilden sich auf diese Weise über horizontalen Aufnahmeplatten Schichten nebeneinanderliegender Zigaretten, die mittels eines Schiebers einzeln in Abteile eines Endlosförderers überführt werden, der schrittweise vorrückt.
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Durch die Überlagerung dieser Schichten werden nach und nach in diesen Abteilen vollständige Gruppen gebildet, die durch den schrittweise vorrückenden Förderer zu Verpackungsmitteln weitergeleitet werden.
Weiterhin ist aus dem Stand der Technik bekannt, daß an jedem der Kanäle Mittel zur Kontrolle der Unversehrtheit der Zigaretten vorgesehen sind.
Diese Kontrollmittel haben wenigstens ein Paar von !Fühlelementen, die bei jedem Vorrückungsschritt der Zigaretten in den Kanälen zwei Kontrolloperationen vornehmen können, sowie wenigstens ein Ausstoßorgan, das in Arbeitsrichtung hinter den Fühlelementen angeordnet ist und durch diese über eine elektrische Schaltung, die ein Speicherelement aufweist, betätigt werden kann.
Wenn die beschriebene Vorrichtung auch sehr funktionstüchtig ist, ist sie jedoch aufgrund der großen Zahl der darin enthaltenen elektrischen Bausteine verhältnismäßig kompliziert und anfällig.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Gebrauchswerteigenschaften von Kontrollvorrichtungen für die Unversehrtheit von Zigaretten auf kostengünstige Weise zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Kontrolle der Unversehrtheit von Zigaretten in einer Verpackungsmaschine zu entwickeln, mit der es möglich ist, auf einfache
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Weise zu kurze oder am Ende nicht ausreichend mit Tabak gefüllte Zigaretten während ihres Durchgangs durch den Ein-. gangs trichter einer Verpackungsmaschine auszuscheiden, die keine Speicherelemente oder damit verbundene elektrische Schaltungen aufweist und weitestgehend störunanfällig arbeitet.
Erfindungs gemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Fühlelement für die Kontrolle jeder Zigarette und das Ausstoßelement für ihr eventuelles Auswerfen während eines Maschinenzyklus entlang dem Kanal in Positionen angeordnet sind, die durch den von den Stirnseiten zweier aufeinanderfolgender Zigaretten festgelegten Raum bestimmt sind.
Die Erfindung ist weiterhin gekennzeichnet durch einen bezüglich des Eingangstrichters und parallel zu den Achsen der Zigaretten hin- und herbeweglichen Trägerblock, der das in seiner Bewegungsrichtung verschiebliche Fühlelement aufnimmt, welches fest mit Antriebsmitteln verbunden ist, die bei jedem Yorwärtsbewegungsschritt des Trägerblockes in der Lage sind, zwei unterschiedliche Stellungen einzunehmen, nämlich eine Stellung zur Blockierung und eine Stellung zur Betätigung des Ausstoßelementes.
Die Erfindung ist ebenso gekennzeichnet durch ein Gegenhalteorgan für die Zigaretten, das an dem Eingangstrichter auf der dem Fühlelement gegenüberliegenden Seite und in dessen Wiricungslinie angeordnet ist·
Weiterhin ist erfindungsgemäß, daß Anschlagmittel zur Rückführung des Fühlelementes in seine Anfangsstellung bei jedem Rückwärtsschritt des Trägerblockes vorgesehen sind.
Irfindungsgemäß ist weiterhin, daß das Ausstoßelement einen parallel zur· Achse der Zigaretten verlaufenden Kanal auf-'
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weist und daß die AntriebsmittelVerteilereinrichtungen aufweisen, die auf einer Seite über zyklische Zustimmungsmittel mit einer Druckluft quelle und auf der anderen Seite mit dem Kanal verbunden sind.
Ebenso ist erfindungsgemäß, daß das Ausstoßelement entlang dem Sinzelkanal in einer mit der Stellung des Fühlelementes übereinstimmenden Position angeordnet ist.
Srfindungsgemäß ist ebenfalls, daß der Kanal in den Trägerblock eingearbeitet ist.
Sine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung besteht darin, daß der Kanal in das Fühlelement eingearbeitet ist und daß Betätigungsmittel zum Entfernen des Gegenhalteorgans vorgesehen sind.
Darüber hinaus ist erfindungsgemäß, daß der (Drägerbloek Pührungs- und Anschlagmittel für das Fühlelement aufweist.
Ausfürsnngsbeispiel
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend in zwei Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden.
Ss zeigen;
Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer Vorrichtung zur Kontrolle und zum Auswerfen von Zigaretten gemäß der Erfindung;
Fig. 2 bis 5 schematische Darstellungen dieser Vorrichtung in vier unterschiedlichen Betriebsphasen und
Fig. 6 eine schematische Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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In den Pig. 2 bis 6 ist das untere Ende eines an sich bekannten Singangstrichters 1 einer nicht gezeigten Verpackungsmaschine für Zigaretten dargestellt.
De? Eingangstrichter 1 ist gebildet durch eine Seitenwand 2 und eine dazu parallele Seitenwand 3» die vertikal angeordnet sind und einen Saum begrenzen, dessen Breite etwas größer als die Länge einer Zigarette 4 ist und der durch Wände 6 (von denen nur eine zu erkennen ist) in mehrere Sinzelkanäle 5 (von denen ebenfalls nur einer dargestellt ist) unterteilt ist; der Abstand der Wände 6 ist etwas großer als der Durchmesser der Zigaretten 4.
Die Einzelkanäle 5 sind nach unten durch einen horizontalen Boden 7 begrenzt, auf dem. sich die in den Einzelkanälen befindlichen Zigarettenstapel abstützen.. Die auf dem Boden 7 aufliegenden Zigaretten können gruppenweise von einem Ausstoßorgan 8 erfaßt werden, das in einer zu den Seitenwänden 2 und 3 normalen Richtung durch horizontale Schlitze 9 und 10, die in die Seitenwände 2 und 3 eingearbeitet sind, hin- und herbeweglich ist. Die Schlitze 9 und 10 befinden sich unmittelbar über dem Boden 7 und haben eine Höhe, die mindestens dem Durchmesser der Zigaretten 4 entspricht.
Das Ausstoßorgan 8 besteht aus einer horizontalen Platte, deren Dicke im wesentlichen dem halben Durchmesser der Zigaretten 4 entspricht und die die Oberfläche des Bodens 7 berührt .
Das Ausstoßorgan 8, dessen Arbeitsayklus nachstehend mit demjenigen der Verpackungsmaschine gleichgesetzt wird, ist zwischen einer Ruhestellung außerhalb des Eingangstrichters 1 und. einer Arbeitsstellung innerhalb des Eingangstrichters 1 beweglich, um die Zigaretten 4 in Behälter 11 (von denen nur einer gezeigt ist) zu schieben, weiche von einem Förderband 12 getragen werden.
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Das Förderband 12 wird schrittweise vorwärts bewegt und befördert dabei Gruppen von Zigaretten 4 zu einer nicht gezeigten Verpackungseiiiheit.
An der Seite jedes Einzelkanals 5 arbeitet eine Kontroll- und Ausschußvorrichtung 13, die im einzelnen in Pig. 1 dargestellt ist.
Diese Vorrichtung hat einen im wesentlichen paralleiepipedischen frägerblock 14» durch den ein Hohlraum 15 verläuft, der rechtwinklig zu den Seitenwänden 2 und 3 liegt und zwei koaxiale Zylinderabschnitte 16; 17 hat (Fig. 1).
Die Zylinderabschnitte 16 und 17, von denen der erste einen größeren Durchmesser aufweist, sind in einer mittleren Zone des frägerblockes 14 durch eine Hingnut 18 miteinander verbunden, welche über eine in den frägerblock 14 eingearbeitete Bohrung 19 nach außen führt.
Eine zweite Ringnut 20 ist in einen mittleren. Bereich des Zylinderabschnittes 16 eingearbeitet und steht über eine in den frägerblock 14 eingearbeitete Bohrung 21 und einen daran angeschlossenen Schlauch 22 mit einem Zustimmungsmittel in Verbindung, das durch ein rotierendes Yerteilerventil 23 gebildet wird und mit einer Druckluftquelle 24 verbunden ist.
In dem Hohlraum 15 ist verschiebbar eine Spindel 25 gelagert, deren rechter feil in dem Zylinderabschnitt 17 sitzt und deren linker feil durch eine Hülse 26 verläuft, die über Schrauben 27 an der linken Wand des Srägerblockes 14 befestigt ist.
In ihrem mittleren Bereich hat die Spindel 25 einen erweiterten Abschnitt 28, der nachstehend auch Hing- oder Yer- . teileinrichtung genannt wird und dessen Durchmesser im wesentlichen demjenigen des Zylinderabschnittes 16 des Hohlraumes 15 entspricht.
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Der Verteilerring, der Teil von Antriebsrad, tt ein für ein nachstehend näher erläutertes Ausstoßelement ist, wird an seiner bei der Betrachtung der Fig. 1 linken Planke durch eine Fläche 29 begrenzt und befindet sich zwischen den Ringnuten 18 und 20. Das linke Ende 30 der Spindel 25 ragt aus dem Trägerblock 18 heraus und weist an seiner Oberseite eine längliche Aussparung 31 auf.
Ein Anschlagelement 32, das mittels einer der genannten Schrauben 27 an dem Trägerblock 14 befestigt ist, ragt mit einem Zahn 33 in die Aussparung 31 und bildet mit dieser ein Führungs- und Anschlagelement für die Spindel 25.
In einen mittleren Bereich der Spindel 25 ist eine in Längsrichtung verlaufende Bohrung 34 eingearbeitet, deren linkes Ende über zwei'Bohrungen 35 mit dem Zylinderabschnitt 16 des Hohlraumes 15 in Verbindung steht.
Das zweite Ende der Bohrung 34 ist mit einem zylindrischen Kanal 36 verbunden, dessen freies Ende unterhalb der Spindel 25 dem Eingangstrichter 1 gegenüberliegt und der nachstehend als Ausstoßelement bezeichnet wird.
Der Abstand zwischen der.Achse der Spindel 25 und der Achse des Kanals 36 entspricht im wesentlichen der Dicke des Ausstoßorgans 8.
Das rechte Ende der Spindel 25 ragt aus der rechten Seitenwand des Trägerblockes 14 heraus und bildet ein Fühlelement 37» das in der Lage ist, die Füllung am Ende der Zigaretten 4> die den zugehörigen Einzelkanal 5 des Singangstrichters 1 durchlaufen, zu erfassen.
Die Trägerblöcke 14 sind an ihrer Unterseite fest mit einer horizontalen Tragplatte 38 verbunden, die durch nicht gezeigte Antriebsmittel, die phasengleich mit dem Ausstoßorgan 8
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arbeiten, parallel zu den in dem Singangstrichter 1 befindlichen Zigaretten 4 hin- und herbewegt wird. Die Fühlelemente 37 haben zu den Zigaretten A* die durch die Einzelkanäle 5 laufen, Zugang durch Eintrittsöffnungen 39, von denen nur eine gezeigt ist und die in die Seitenwand 2 eingearbeitet sind; diesen Eintrittsöffnungen 39 liegen auch die genannten Enden der Kanäle 36 gegenüber, die dadurch Zugang zu dem Trichterinneren haben.
In die Seitenwand 3 des Eingangstrichters 1 sind Ausgangsöffnungen 40 eingearbeitet, die den genannten Sintrittsöffnungen 39 im wesentlichen horizontal gegenüberliegen.
Der obere Rand der Ausgangsöffnungen 40 liegt im wesentlichen in derselben Höhe wie die Achsen der Spindeln 25; von dem oberen Rand erstrecken sich die Ausgangsöffnungen 40 vertikal über eine Höhe, die im wesentlichen dem dreifachen Halbmesser einer Zigarette 4 entspricht.
Den Enden 30 der Spindel 25 liegt eine feste Wand 41 gegenüber, die sich parallel zu den Seitenwänden 2 und 3 erstreckt und in nicht gezeigter Weise gehalten wird. Der Abstand dieser Wand 41 von der Seitenwand 2 des Eingangstrichters 1 entspricht im γ/esentlichen der Summe aus der Länge der Spindel 25 und dem Yerschiebeweg, den die Tragplatte 38 den Trägerblöcken 14 erteilt.
Im Betrieb der Vorrichtung werden die im Eingangstrichter 1 befindlichen Zigaretten 4 nacheinander an dessen Boden durch das Ausstoßorgan 8 entnommen.
Ausgehend von der in Fig. 2 gezeigten Betriebsstellung der Vorrichtung, bei der jede Spindel 25 in dem Trägerblock 14 so angeordnet ist, daß die Pläche 29 des zylindrischen, er-
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weiterten Abschnittes 28 innerhalb der Ringnut 20 liegt, nähern sich die Trägerblöcke 14 dem Eingangstrichter 1 und bringen ihre Fühlelemente 37 in Kontakt mit den Enden der diesen koaxial gegenüberliegenden Zigaretten 4.
Das Maß der auf die Führungsblöcke 14 ausgeübten Verschiebung ist so groß, daß dann, wenn die Zigaretten 4 keinen Widerstand bieten, die Enden der Fühlelemente 37 etwas in den Eingangstrichter 1 hineinragen. Wenn die Zigaretten 4 während dieser Kontrolle feste Enden haben, verhindern diese das Eindringen der Enden der Fühlelemente 37, so daß die Spindeln 25 in dem Trägerblock 14 von rechts nach links verschoben werden; am Ende dieser Bewegung verschließt der erweiterte Abschnitt 28 die Ringnut 20 vollständig, so daß die Verbindung zwischen der Bohrung 21 und der Bohrung 34 unterbrochen wird. In dieser Phase bringt die Seitenwand 3 des Eingangstrichters 1 die Gegenkraft gegen die Kraft des MhI-elementes 37 auf, wodurch verhindert wird, daß die Zigaretten 4 ungeordnete Lagen einnehmen. Wenn jedoch im Verlauf der beschriebenen Kontrolloperation ein Fühlelement oder mehrere Fühlelemente 37 auf zu kurze Zigaretten oder auf Zigaretten, deren Enden nicht ausreichend mit Tabak gefüllt sind, stoßen, behält die Spindel 25 ihre in Fig. 2 gezeigte Ausgangsstellung in dem Trägerblock 14 bei, so daß die Verbindung zwischen den Bohrungen 21 und 34 nicht unterbrochen wird, weil die Fühlelemente 37 nicht in Richtung auf die Wand 4t verschoben worden sind.
Während das Ausstoßorgan 8 eine Schicht von Zigaretten 4 vollständig aus dem Eingangstrichter 1 herausschiebt, werden, wie Fig. 3 zeigt, die Trägerblöcke 14 3o weit in Richtung auf die Wand 41 bewegt, daß diese nicht in Berührung mit den Spindeln 25 kommt. .
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Unterdessen rutschen die Zigaretten 4 in den Einzelkanälen 5 um ein Stück, das im wesentlichen ihrem halben Durchmesser entspricht nach unten, bis sie auf der Oberfläche des Ausstoßorganes 8 aufliegen·
Jetzt stellt das rotierende Verteilerventil 23 eine Verbindung zwischen der Druckluftquelle 24 und den Bohrungen 21 her, welche ihrerseits entsprechend den obigen Erläuterungen nur dann mit den Kanälen 36 in Verbindung treten, wenn eine zu kurze oder am Ende nicht gefüllte Zigarette 4 festgestellt worden war.
Das hat dann zur Folge, daß ein Druckluftstrahl auf die linke Fläche 29 des zylindrischen Abschnittes 28 trifft und die entsprechenden Spindeln 25 in Richtung auf die Seitenwand 2 verschiebt (vergl.'Fig. 4); diese Verschiebung wird durch Führungs- und Anschlageleiaente begrenzt.
Gleichzeitig gelangt durch die Kanäle 36 ein Druckluftstrahl axial gegen die als fehlerhaft erkannten Zigaretten und schiebt diese über die Ausgangsöffnungen 40 aus dem Eingangstrichter 1.
Durch die von der Seitenwand 3 ausgeübte Gegenkraft und die beschriebene Ausbildung der Ausgangsöffnungen 40 und der Höhe ihres oberen Randes wird verhindert, daß dabei Zigaretten, die den auszustoßenden Zigaretten folgen, ebenfalls ausgestoßen werden. >
Bei einer folgenden Verschiebung der Trägerblöcke 14 stoßen, wie Fig. 5 zeigt, die Enden 30 der Spindeln 25 gegen die Wand 41, so daß die Spindeln 25 in Richtung auf die Seitenwand 2 verschoben werden, so daß die Kontroll- und Ausschußvorrichtung 13 ihre Ausgangsstellung wieder einnimmt.
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Wenn das "beschriebene Ausstoßorgan 8 durch eine Platte ersetzt wird, deren Dicke im wesentlichen mit dem Durchmesser einer Zigarette übereinstimmt, führen die Zigaretten 4 in den Binzelkanälen 5 ihre zyklische Abwärtsbewegung in einer einzigen Phase anstatt in zwei Phasen aus. In diesem Pail hat das Ausstoßelement, der Kanal 36, von der Spindel 25 einen maximalen Abstand, der jedenfalls so groß ist, daß er auf die fehlerhaften Zigaretten in der Haltephase einwirkt, die unmittelbar auf die Kontrollphase folgt.
Selbstverständlich können zahlreiche Änderungen an der Vorrichtung vorgenommen werden, wenn nur der Grundgedanke erhalten bleibt, daß die Arbeitszyklen des Fühlelementes 37 und des Ausstoßelementes, des Kanales 36, bezüglich jeder Zigarette 4 im selben Arbeitszyklus der Verpackungsmaschine ablaufen. . . ·
So zeigt beispielsweise die Pig. 6 eine Variante der Vorrichtung, bei der die Kontrolle der Zigaretten und deren eventuelles Ausstoßen in derselben Höhe erfolgen. In diesem Pail läuft auch durch den dem Singangstrichter 1 gegenüberliegenden Bndbereich jeder Spindel 25 koaxial ein Kanal 42, der eine Verlängerung der Bohrung 34 bildet. Das Ausstoßelement .für die Zigaretten 4 wird damit durch den Kanal 42 gebildet, und die Höhe der Sintrittsöffnung 39 und der Ausgangsöffnung 40 stimmt überein.
Um während der Kontrolle der Zigaretten zu verhindern, daß die Spindeln 25 die Zigaretten teilweise aus den Ausgangsöffnungen 40 herausschieben, ist jeder Ausgangsöffnung 40 ein Gegenhaiteorgan 43 zugeordnet, das die AusgangsÖffnungen 40 während der Kontroll- und der Ausstoßphase öffnen und schließen kann.
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Das Gegenhaiteorgan 43 weist ein parallel zur Seitenwand 3 angeordnetes Plättchen 44 auf, das von einem Ende eines zur Horizontalen geneigten Stiftes 45 getragen wird, der in einer bestimmten Phasenbeziehung zur Tragplatte 38 von einem Arbeitszylinder 46 axial hin- und herbewegt werden kann.
Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung in einfacher und sicherer Weise in der Lage ist, zu kurze oder am Ende nicht ausreichend mit fabak gefüllte Zigaretten während ihres Durchgangs durch den Singangstrichter einer Verpackungsmaschine auszuscheiden.
Aufgrund der bemerkenswert einfachen Ausführung und des vollständigen Pehlens von Speicherelementen oder damit verbundenen elektrischen Schaltungen ist die beschriebene Vorrichtung besonders robust und zuverlässig.
Schließlich'sei-darauf hingewiesen, daß es möglich ist, entlang jedem Sinzelkanal 5 mehrere Kontroll- und Ausschußvorrichtungen 13 vorzusehen, um ein Ausbleiben des Ausschiebens von an den Enden fehlerhaften Zigaretten während des Durchganges mehrerer aufeinanderfolgender fehlerhafter Zigaretten durch die Einzelkanäle 5 zu verhindern.
Claims (9)
- 874" 13 " A? 3 65 B/250 874/362 473/25 IiErfind ung sanspruch1. Vorrichtung zur Kontrolle der Unversehrtheit von Zigaretten in einem Eingangstriohter einer zyklisch arbeitenden Verpackungsmaschine, bei der der Eingangstrichter im Bereich seines Ausgangs in Kanäle unterteilt ist, die horizontal nebeneinanderliegende Zigarettenstapel aufnehmen, welche bei jedem Maschinenzyklus in den Kanälen quer zu ihrer Längsachse einen Schritt absinken, wobei die Vorrichtung für jeden Kanal wenigstens ein Fühlelement zum Peststellen der Vollständigkeit der Zigaretten sowie ein mit diesem gekoppeltes Ausstoßelement für fehlerhafte Zigaretten aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß das Fühlelement (37) für die Kontrolle jeder Zigarette (4) und das Ausstoßelement, vorteilhafterweise bestehend aus Kanälen (36; 42), für ihr eventuelles Auswerfen während eines Maschinenzyklus entlang dem Sinzelkanal (5) in Positionen angeordnet sind, die durch den von den Stirnseiten zweier aufeinanderfolgender Zigaretten (4) festgelegten Raum bestimmt sind.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet durch einen bezüglich des Singangstrichters (1) und parallel zu den Achsen der Zigaretten (4) hin- und herbeweglichen Trägerblock (14)j der das in seiner Bewegungsrichtung verschiebliche Fühlelement (37) aufnimmt, welches fest mit Antriebsmitteln verbunden ist, die bei jedem Vorwärtsbewegungsschritt des Trägerblockes (14) in der Lage sind, zwei unterschiedliche Stellungen einzunehmen, nämlich eine Stellung zur Blockierung und eine Stellung zur Betätigung des Ausstoßelementes.jL 5 O 8 7 4- 3- H - AP 3 65 B/250 874/362 473/25 Ii
- 3. Vorrichtung nach den Punkten 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein G-egenhalteorgan für die Zigaretten (4)» das an dem Eingangstrichter (1) auf der dem Fühlelement (37) gegenüberliegenden Seite- und in dessen Wirkungslinie angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3> gekennzeichnet durch Anschlagmittel zur Rückführung des !Fühlelementes (37) in seine Anfangsstellung bei jedem Rückwärtsschritt des Trägerblockes (14)·
- 5. Vorrichtung nach einem der Punkte 2 bis 4» gekennzeichnet dadurch, daß das Ausstoßelement einen parallel zur Achse der Zigaretten (4) verlaufenden Kanal (36; 42) aufweist und daß die Antriebsmittel Verteilereinrichtungen aufweisen, die au£ einer Seite über zyklische Zustimmungsmittel mit einer Druckluftquelle (24) und auf der anderen Seite mit dem Kanal (36; 42) verbunden sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Ausstoßelement entlang dem Sinzelkanal (5) in einer mit der Stellung des Fühlelementes (37) übereinstimmenden Position angeordnet ist.
- 7. Vorrichtung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Kanal (36) in den Trägerblock (14) eingearbeitet ist.
- 8. Vorrichtung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Kanal (42) in das Fühlelement (37) eingearbeitet ist und daß Betätigungsmittel zum Entfernen des Gegenhalteorgans (43) vorgesehen sind.874- 15 - AP B 65 B/250 874/362 473/25 Ii
- 9. "Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß der Trägerblock (14) IKihrungs- und Anschlagmittel für das Fühlelement (37) aufweist.Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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