DD209627A5 - Verfahren zur herstellung von l-ascorbinsaeure - Google Patents

Verfahren zur herstellung von l-ascorbinsaeure Download PDF

Info

Publication number
DD209627A5
DD209627A5 DD83249694A DD24969483A DD209627A5 DD 209627 A5 DD209627 A5 DD 209627A5 DD 83249694 A DD83249694 A DD 83249694A DD 24969483 A DD24969483 A DD 24969483A DD 209627 A5 DD209627 A5 DD 209627A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
2klg
keto
acid
mixture
sodium salt
Prior art date
Application number
DD83249694A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenji Ikawa
Kanji Tokuyama
Masumi Kiyokawa
Original Assignee
Shionogi & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shionogi & Co filed Critical Shionogi & Co
Publication of DD209627A5 publication Critical patent/DD209627A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/34Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/56Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D307/62Three oxygen atoms, e.g. ascorbic acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furan Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Abstract

GEGENSTAND DER ERFINDUNG IST EIN VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON L-ASCORBINSAEURE AUS DEM NATRIUMSALZ DER 2-KETO-L-GULONSAEURE, BEI DEM DAS ALS NEBENPRODUKT ANFALLENDE NATRIUMCHLORID VOR DER AUSFAELLUNG DER L-ASCORBINSAEURE AUS DEM REAKTIONSGEMISCH ABGETRENNT WIRD. DIE L-ASCORBINSAEURE WIRD IM VERFAHREN DER ERFINDUNG IN HOHER AUSBEUTE UND REINHEIT ERHALTEN.

Description

24 35 9 4 7
Titel der Erfindung
Verfahren zur Herstellung von L-Ascorbinsäure.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Anwendung der Erfindung erfolgt auf dem Gebiet der Herstellung von Arzneistoffen, nämlich von L-Ascorbinsäure, aus dem Natriumsalz der 2-Keto-L-gulonsäure. 20
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
L-Ascorbinsäure (nachstehend als "ASA" abgekürzt) wird aus 2-Keto-L-gulonsäure -hergestellt (nachstehend wird die freie Säure als. "2KLG" und ihr Natriumsalz als "Na.2KLG"· abgekürzt) .
Die durch Fermentation erzeugte 2KLG ist in der Fermen- °® tationsbrühe gewöhnlich in Form des Calciumsalzes vorhanden. Dieses entsteht aus einem Calciumsalz, das der Brühe zur 'Steuerung des pH-Wertes während der Fermentation zugesetzt wird. Dieses Calciumsalz wird üblicherweise abgetrennt und durch Umwandlung in die Alkalimetallsalze, insbesondere das Natriumsalz, gereinigt, das in Alkoholen unlöslich ist; vgl. beispielsweise die
,m 3 U 3 H / -2-1 JP-OSen 34 799/82 und 34 800/82.
2KLG wurde bisher in Form des Acetonides als Ausgangsverbindung für die technische Herstellung von ASA verwendet. Dementsprechend ist die Verwendung der Alkalimetallsalze von 2KLG noch nicht in ausreichendem Maße erforscht. Die Umwandlung von Diaceton-2-keto-L-gulonatmonohydrat (nachstehend als "Diaceton-Derivat" bezeichnet) in ASA kann nach dem Stand der Technik beispielsweise duich.·Erhitzen eines Gemisches von 1 kg Diaceton-Derivat, V, 5 Liter Trichloräthylen, 0,09 Liter Äthanol und 0,15 kg Salzsäure auf Temperaturen bis zu 6O0C be*- wirkt werden. Dabei wird die Ausgangsverbindung in dem Gemisch innerhalb von 20 bis 30 Minuten vollständig gelöst und es entsteht eine klare Lösung, welche jedoch nach einer kurzen Zeit (etwa 5 Minuten) erneut zu einer Aufschlämmung wird. Die Umsetzung verläuft dann bis zur Vollständigkeit in der Aufschlämmung.
Freie 2KLG kann ohne technische Schwierigkeiten in ähnlicher Weise wie vorstehend beschrieben in ASA gewandelt werden. Soweit also eine Stufe der Isolierung des Zwischenproduktes, nämlich von <2KLG, in dem Verfahren enthalten sein darf, kann ASA aus einem Alkalimetallsalz von
2^ 2KLG ohne irgendwelche Schwierigkeiten hergestellt werden .
Die Isolierungsstufe ist jedoch sehr teuer und sollte
bei der Durchführung einer technischen Herstellung von
ASA möglichst vermieden werden. Wenn das Alkalimetallsalz von 2KLG in einer sehr geringen Menge Lösungsmittel aufgeschlämmt ist und in das sehr dicke Gemisch Chlorwasserstoff eingeleitet wird, werden zunächst freie 2KLG und Alkalimetallchlorid (nachstehend als "Nebenprodukt" bezeichnet) erzeugt und dann wandelt sich das freigesetzte 2KLG mit dem Anstieg der Temperatur in ASA um.
Da die Löslichkeiten des Alkalimetallsalzes von 2KLG, ASA und des Nebenproduktes so gering sind, kann von außen keine Veränderung in dem dicken Gemisch beobachtet werden.
in der Aufschlämmung wandelt sich nämlich eine Verbindung lediglich in eine andere Verbindung um, wobei das Nebenprodukt mit dem angestrebten Produkt vermengt wird, das dann kaum von dem Nebenprodukt getrennt werden kann. Obwohl das Nebenprodukt vor der Ausfällung der ASA entfernt werden sollte, gibt es kein Mittel zur Bestimmung, ob die Trübung des Reaktionsgemisches dem Nebenprodukt oder der ASA zuzuschreiben ist.
Wie vorstehend angegeben, kann ein ähnliches Verfahren 1^ wie diejenigen, die in den Fällen des Diaceton-Derivates und der freien 2KLG angewendet werden können, nicht durchgeführt werden in dem Fall, in welchem ein Alkalimetallsalz von 2KLG als Ausgangsmaterial verwendet wird und eine sehr kleine Menge Lösungsmittel zur Bildung der 2^ Aufschlämmung benutzt wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung
. von L-Ascorbinsäure aus dem Natriumsalz von 2-Keto-L-
gulonsäure bereitzustellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von L-Ascorbinsäure aus dem Natriumsalz von 2-Keto-L-gulonsäure zu schaffen, bei dem die Verunreinigungen, die der Brühe der vorangehenden Stufen zuzuschreiben sind, zusammen mit dem Nebenprodukt in
wirkungsvoller Weise entfernt werden und das gewünschte Produkt in hoher Reinheit und hoher Ausbeute erhalten werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Verfahren zur Herstellung von L-Ascorbinsäure aus dem Natriumsalz von 2-Keto-L-gulonsäure, das gekennzeichnet ist dadurch, daß man gasförmigen Chlorwasserstoff in ein Gemisch aus dem Natriumsalz der 2-Keto-L-gulonsäure, Äthanol und Aceton bei einer Temperatur von etwa 25 bis 75°C einleitet, bis die Ausfällung von Natriumchlorid beendet ist, das ausgefallene Natriumchlorid entfernt, bevor die L-Ascorbinsäure auszukristallisieren beginnt, das Filtrat oder den Überstand für eine Zeit von 5 bis 100 Stunden auf einer Temperatur von etwa 25 bis 750C hält und das Filtrat oder den Überstand dann zur Gewinnung der kristallinen L-Ascorbinsäure als Endprodukt abkühlt.
Der gasförmige Chlorwasserstoff wird vorzugsweise in einer Menge von 1,5 bis 2 Mol pro Mol Natriumsalz der 2-Keto-L-gulonsäure eingeleitet.
Das Gemisch aus Natriumsalz von 2-Keto-L-gulonsäure, Äthanol und Aceton weist vorzugsweise ein Gewichtsverhältnis von 1:0,25 bis 1,00:0,5 bis 2,5 auf.
Vorzugsweise wird mindestens ein gegen L-Ascorbinsäure inertes Lösungsmittel in einem Gewichtsverhältnis von 0,5 bis 1,5 zu dem genannten Filtrat oder überstand
OVJ zugesetzt.
Dieses Lösungsmittel ist vorzugsweise ein aromatischer Kohlenwasserstoff oder ein halogeniertes Alkan»
Besonders bevorzugt wird als Lösungsmittel Benzol, Toluol, Xylol, Methylenchlorid, Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff verwendet.
4 a ö y 4 /
Wie bereits erläutert, kann der Fortgang der Umsetzung nicht aus dan Aussehen des Na·2KLG enthaltenden Reaktionsgemisches festgestellt werden und es läßt sich kein verläßliches Kriterium zur Bestimmung der Zeit aufstellen, in der das Nebenprodukt entfernt werden sollte. Es wurde deshalb ein simuliertes Experiment durchgeführt, um das Kriterium unter Verwendung von 2KLG anstelle von Na-2KLG auf der Grundlage der folgenden Tatsachen festzulegen:
1) Sowohl Na-2KLG als auch ASA sind in den meisten organischen Lösungsmitteln kaum löslich, während 2KLG löslich ist.
2) Während der Umsetzung wird die in Freiheit gesetzte 2KLG mit dem Anstieg der Temperatur des Reaktionsgemisches nach und nach in ASA umgewandelt, die zusammen mit nichtumgesetzter 2KLG vorliegt.
3) Die erhaltene ASA fällt in einem Lösungsmittel aus Äthanol und Aceton aus. Somit kann die Zeit zur Entfernung des NaGl anhand einer Änderung des Aussehens
20 des Gemisches bestimmt werden.'.
Als ein Ergebnis des simulierten Experiments wurde bestätigt, daß sich das Gemisch fast vollständig auflöst, wenn ASA in Kombination mit 2KLG in einem bestimmten Mischungsverhältnis in Gegenwart einer sehr kleinen Menge Lösungsmittel aus Alkohol und Keton (in bestimmtem Verhältnis) unter sauren Bedingen vorliegt; in anderen Worten, die Aufschlämmung wandelt sich in eine'klare Lösung um. Diese Erscheinung der vollständigen Auflösung hängt von der Art und dem
ΰ Mischungsverhältnis der zum Aufschlämmen der 2KLG verwendeten Lösungsmittel, dem Mischungsverhältnis von ASA und 2KLG und der Menge der zugesetzten Säure ab. Dementsprechend verschwindet diese Erscheinung auch bald wieder und das Gemisch wird trüb, da mit dem Anstieg der relativen Menge an ASA, die durch Umwandlung der 2KLG in dem Gemisch entsteht, erneut eine Aufschlämmung entsteht.
4. H <J U J *4 ξ - b -
Wird beispielsweise Chlorwasserstoff in ein aus 2KLG, Äthanol und Aceton bestehendes Gemisch in einem Gewichtsverhältnis von 1:0,25 bis 1,00:0,5 bis 2,5
eingeleitet, klärt sich das Gemisch plötzlich auf, wenn die Menge an Chlorwasserstoff 0,5 bis 1,0 Mol pro Mol 2KLG erreicht. Dieser klare Zustand dauert für eine Zeit von etwa 3 bis 6 Stunden an. Danach beginnt die ASA auszufallen.
Es konnte nun bestätigt werden, daß diese Erscheinung in sicherer Weise auf den Fall angewendet werden kann, in dem Na·2KLG in dem Gemisch anstelle der freien 2KLG vorhanden ist. Wenn nämlich Na-2KLG vorher durch Einleiten von Chlorwasserstoff in zur Bewirkung der Um-Wandlung ausreichender Menge in . 2KLG umgewandelt wurde, kann die Zeit für die Entfernung des Nebenprodukts aufgrund des Falles, in dem 2KLG verwendet wird, simuliert werden.
in dem Verfahren der Erfindung ist es aufgrund des Ergebnisses des vorstehend geschilderten simulierten Experiments möglich, den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem das Nebenprodukt aus dem Reaktionsgemisch entfernt werden soll, obwohl eine Na.2KLG enthaltende Aufschlämmung in eine andere, Na-2KLG, 2KLG, ASA und NaCl enthaltende Aufschlämmung umgewandelt wird, welche in ihrem Aussehen von der früheren nicht unterschieden werden kann. Mit der vorliegenden Erfindung wurde nämlich ein verläßliches Kriterium zur Bestimmung der Zeit zur Entfernung
^O des Nebenprodukts aufgestellt. Die Eignung dieses Kriteriums im Hinblick auf Reinheit und Ausbeute des angestrebten Produkts konnte bestätigt werden, wie die nachstehenden Ausführungsbeispiele zeigen.
Während dieser Zeit kann das Nebenprodukt leicht fast vollständig aus dem Reaktionsgemisch entfernt werden
und der überstand oder das Filtrat und die Waschflüssigkeiten des Salzes können anschließend umsetzen gelassen werden, wobei schließlich ASA in hoher Reinheit und hoher Ausbeute erhalten wird. 5
Bei der Durchführung des Verfahrens der Erfindung ist die Verwendung des Lösungsmittels in der geringsten möglichen Menge innerhalb des vorstehend beschriebenen Bereiches wünschenswert, soweit das nicht die Durchführbarkeit des Verfahrens beeinträchtigt (die Menge soll ausreichend sein, um das Ausgangsmaterial zu einer Aufschlämmung zu verflüssigen, die leichtes Rühren ermöglicht, so daß die Dauer für die Entfernung des Nebenproduktes so lang wie möglich anhält).
Auf diese Weise kann das Nebenprodukt aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt und die erzeugte ASA gewonnen werden.
Falls eines der beiden Lösungsmittel, nämlich Alkohol oder Keton, allein verwendet wird, verfestigt sich die 2KLG nach dem Einleiten der Säure und die Umsetzung schreitet nicht fort. Das Nebenprodukt ist unvermeidbar in die verfestigte 2KLG eingeschlossen und verunreinigt sie
25
Durch Verwendung einer großen Menge Alkohol als einziges Lösungsmittel kann zwar die Verfestigung vermieden werden, die Umsetzung schreitet jedoch hauptsächlich in Richtung auf die Veresterung fort und es wird 2KLG-Ester erhalten.
Eine molare Menge des eingeleiteten Chlorwasserstoffs wird zur Neutralisierung des Na-2KLG zur Freisetzung der 2KLG verbraucht. Das übrige HCl dient zur Förderung der Enolisierung und Lactonisierung. Wenn die Menge des verbleibenden HCl kleiner als 0,5 Mol ist, ist sie für
1 diesen Zweck ungenügend.
Da außerdem die Zeit, bis ASA auszufallen beginnt in ungünstiger Weise verkürzt wird, wird auch die Entfernung des Nebenproduktes schwierig.
Deshalb ist die Verwendung von 1,5 bis 2,0 Moläquivalenten Chlorwasserstoff im Ganzen bevorzugt. Der Einsatz von Chlorwasserstoff über dieser Menge ist unnötig und aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nachteilig.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann das Reaktionsgemisch nach der Entfernung des Nebenproduktes Enolisieren und Lactonisieren gelassen werden, gefolgt von der Zugabe eines sowohl gegenüber 2KLG als auch ASA inerten Lösungsmittels.
Spezielle Beispiele für geeignete inerte Lösungsmittel sind aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol, sowie halogenierte Alkane, wie Methylenchlo— rid, Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff. Die Zugabe dieser inerten Löungsmittel hat große Vorteile bei der Verbesserung der Reinheit und Ausbeute der erzeugten ASA sowie bei der Beseitung von Verunreinigungen. Andererseits ist diese Verfahrensführung etwas nachteilig im Hinblick auf die Erniedrigung der Reaktionstemperatur sowie eine Verzögerung der Vervollständigung der Lactonisierungsreaktion.
w Diese Nachteile können jedoch in einem gewissen Ausmaß durch das einfache Mittel einer leichten Erhöhung des Drucks im Reaktionssystem beseitigt werden, indem beispielsweise das Reaktionsgefäß geschlossen gehalten wird. Das inerte Lösungsmittel kann in einer Menge bis zu etwa ein Drittel der Menge des Reaktionsgemisches in der vorangehenden Stufe eingesetzt werden, um den
vorstehend erläuterten Zweck zu erreichen. Nach vollständiger Umsetzung kann es durch Rektifizieren zum erneuten Gebrauch wiedergewonnen werden.
Die Zugabe einer kleinen Menge Wasser bewirkt auch eine Verkürzung der für die Lactonisierungsreaktion erforderlichen Zeit. Da jedoch das zugesetzte Wasser den Abbau der erzeugten ASA beschleunigt, wird die günstigste Menge an zuzusetzendem Wasser unter Beachtung des Gleichgewichts zwischen der Verkürzung der Zeit und der Erniedrigung der Ausbeute festgelegt werden.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. 15 Ausführungsbeispiel
Beispiel 1
234,15 g Natrium—2KLG-monohydrat werden in einem Gemisch aus 77 ml Äthanol und 214 g Aceton aufgeschlämmt und es werden 72,86 g Chlorwasserstoff unter Rühren bei Raumtemperatur eingeleitet.
Danach wird die Temperatur der Aufschlämmung auf 62 bis 64°C erhöht und das Rühren etwa 1,5 Stunden fortgesetzt. Es fällt Natriumchlorid aus, das abfiltriert und mit einem Gemisch aus 10,8 ml Äthanol und 29,7 g Aceton gewaschen wird. Die Waschflüssigkeiten werden mit dem Filtrat vereinigt.
° Die vereinigte Lösung wird dann unter Rühren etwa 13,5 Stunden auf 64 bis 660C gehalten und danach unter Rühren auf 100C abgekühlt. Bei dieser Temperatur wird dann noch etwa 0,5 Stunden gerührt.
Die ausgefallenen Kristalle (ASA) werden filtriert, zweimal mit 100 g Aceton gewaschen und getrocknet.
,fa» J"f »/ w ν τ ' -IU-
Ausbeute: 108,0 g ASA (Reinheit 97,0%, reine Menge berechnet aus der Reinheit: 104,8 g; Ausbeute: 59,5%; Umwandlungsverhältnis: 80,5%.
5 Beispiele 2 bis 7
Die gemäß erste Hälfte von Beispiel 1 hergestellte vereinigte Lösung wird unter den in nachstehender Tabelle aufgeführten Bedingungen behandelt, wobei jeweils 280,7 g inertes Lösungsmittel zugesetzt werden und das Gemisch unter Rühren auf der angegebenen Temperatur gehalten wird. Das Gemisch wird dann auf etwa 10 bis 15°C abgekühlt und weiter etwa 0,5 Stunden gerührt, wobei Kristalle ausfallen, die mit 205 g Aceton gewaschen werden .
Die Ergebnisse sind in der Tabelle zusammengefaßt.
In jedem dieser Beispiele wird die Mutterlauge, nach dem Entfernen des ersten Anteils ah Kristallen durch Filtration mit den Waschflüssigkeiten vereinigt und unter vermindertem Druck (100 ml Hg) auf etwa 50 g eingeengt. Dabei wird eine zweite Menge Kristalle nach ähnlicher Behandlung erhalten.
In den Beispielen 5 und 6 werden die Stufen nach der Zugabe des ine-rten Lösungsmittels unter einem überdruck
2 von 2,2 kg/cm durchgeführt.
ω σι
ω ο
to ο
cn
Beispiel Tabelle
Lösungsmittel : Methylen— - Äthyl ent T 1 O Methylen Methylen Chloro
chlorid chlor id 63 - 66 chlorid chlorid, form
Temperatur (0C) 50 63 13.0 66 ~ 68 58 50
Zeit (Std.) 68,5 13-5 85.3 10.0 20.0 68.5
Umwandlung (%) 89-3 86.0 85.4 85.0 82.6
Erste Menge Kristalle 124.2
Menge (g) 129.0 121.8 98.3 120.4 122.4 I25.9
Reinheit (%) 98.5 98.6 122.1 99.0 99.0 99.8
Reine Menge (g) 127.5 120.1 69.3 120.4 122.4 125.9
Ausbeute (%) 72.4 68.2 68.4 69.5 71.5
Zweite Menge Kristalle 12.3
Menge (g) 16.9 13.9 97-2 19.8 18.6 13.3
Reinheit (%) 98.81 97-4 12.0 97.7 97-4 99-7
Reine Menge (g) 16.7 13.6 6.8 19.4 18.1 13.2
Ausbeute (%) 9.5 7.7 76.I 11.0 IO.3 7.54
Gesamtausbeute (%) 81-9 75.9 79-4 79.8 79.0

Claims (6)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Verfahren zur Herstellung von L-Ascorbinsäure aus dem Natriumsalz von 2-Keto-L-gulonsäure, gekennzeichnet
    dadurch, daß man gasförmigen Chlorwasserstoff in ein Gemisch aus dem Natriumsalz der 2-Keto-L-gulonsäure, Äthanol und Aceton bei einer Temperatur von etwa 25 bis 750C einleitet bis die Ausfällung von Natriumchlorid beendet ist, das ausgefallene Natriumchlorid entfernt, bevor die L-Ascorbinsäure auszukristallisieren beginnt, das Filtrat oder den überstand für eine Zeit von 5 bis 100 Stunden auf einer Temperatur von etwa 25 bis 750C hält und das Filtrat oder den Überstand dann zur Gewinnung der kristallinen L-Ascorbinsäure als Endprodukt abkühlt.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der gasförmige Chlorwasserstoff in einer Menge von etwa 1,5 bis 2 Mol pro Mol Natriumsalz von 2-Keto-L-gulonsäure eingeleitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Gemisch aus Natriumsalz von 2-Keto-L-gulonsäure, Äthanol und Aceton ein Gewichtsverhältnis von 1:0,25 bis 1,00: Q, 5 bis 2,5 hatt(Gev:cl\tsi£iie) hai.
  4. 4. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens ein gegen L-Ascorbinsäure inertes Lösungsmittel dem Filtrat oder Überstand in einem Gewichtsverhältnis von 0,5 bis 1 , 5y\zugesetzt wird.
    .— . — .„ .,..,η *.,.. . ocUf
    9Ö9 4 7
    4 9Ö9 4 7 -η
  5. 5. Verfahren nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß das Lösungsmittel ein aromatischer Kohlenwasserstoff oder ein halogeniertes Alkan ist.
  6. 6. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Lösungsmittel Benzol, Toluol, Xylol, Methylenchlorid, Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff ist.
DD83249694A 1982-04-09 1983-04-08 Verfahren zur herstellung von l-ascorbinsaeure DD209627A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP57060121A JPS58177986A (ja) 1982-04-09 1982-04-09 L−アスコルビン酸の製造方法

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD209627A5 true DD209627A5 (de) 1984-05-16

Family

ID=13132970

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD83249694A DD209627A5 (de) 1982-04-09 1983-04-08 Verfahren zur herstellung von l-ascorbinsaeure

Country Status (13)

Country Link
US (1) US4491668A (de)
EP (1) EP0091134B1 (de)
JP (1) JPS58177986A (de)
KR (1) KR900003279B1 (de)
AU (1) AU559281B2 (de)
CA (1) CA1190552A (de)
DD (1) DD209627A5 (de)
DE (1) DE3368056D1 (de)
DK (1) DK159109C (de)
ES (1) ES521332A0 (de)
GB (1) GB2118187B (de)
HU (1) HU189641B (de)
IE (1) IE55094B1 (de)

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN86105960A (zh) * 1985-08-09 1987-05-13 鲁布里佐尔公司 在基本无水条件下从2-酮-l-古洛糖酸制备l-抗坏血酸
DE3819045C2 (de) * 1987-06-08 1997-06-19 Takeda Chemical Industries Ltd Herstellung von L-Ascorbinsäure
EP0324261A1 (de) * 1988-01-06 1989-07-19 Pfizer Inc. Herstellung von Ascorbinsäure aus 2-Keto-L-gulonsäure unter im wesentlichen wasserfreien Bedingungen in Gegenwart eines sauren Katalysators und eines lipophilen grenzflächenaktiven Mittels mit einer niedrigen hydrophilen:lipophilen Gleichgewichtswert
FR2648136B1 (fr) * 1989-06-12 1994-06-17 Rhone Poulenc Sante Procede de preparation de l'acide ascorbique
DE4330701A1 (de) * 1993-09-10 1995-03-16 Boehringer Ingelheim Kg Neues Verfahren zur Herstellung von 1,2-5,6-Diaceton-D-glucose
CN1050356C (zh) * 1995-11-24 2000-03-15 中原制药厂 L-抗坏血酸钠或钾的制备方法
DE19547073C1 (de) 1995-12-16 1996-11-14 Merck Patent Gmbh Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure
JP3976832B2 (ja) * 1996-04-30 2007-09-19 ディーエスエム アイピー アセッツ ビー.ブイ. 2−ケト−l−グロン酸の単離方法
RU2126800C1 (ru) * 1997-07-16 1999-02-27 Открытое акционерное общество "Востоквит" Способ обработки водного маточного раствора, полученного при выделении аскорбиновой кислоты
US5998634A (en) * 1999-03-15 1999-12-07 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Interior One-step synthesis of vitamin-C (L-ascorbic acid)
DE19919203A1 (de) 1999-04-28 2000-11-02 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von L-Ascorbinsäure
DE19954511A1 (de) 1999-11-12 2001-05-17 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen der L-Ascorbinsäure
DE10022518A1 (de) 2000-05-10 2001-11-15 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von L-Ascorbinsäure durch Lactonisierung von 2-Keto-L-gulonsäure oder 2-Keto-L-gulonsäureestern
DE10149869A1 (de) * 2001-10-10 2003-04-24 Basf Ag Verfahren zur Isolierung von Salzen von organischen Säuren aus einer Fermentationsbrühe und zur Freisetzung der organischen Säure
AU2013217968B2 (en) * 2012-02-08 2015-12-17 Purac Biochem B.V. Carboxylate acidification
CN104693160B (zh) * 2015-02-16 2016-10-05 安徽泰格生物技术股份有限公司 一种维生素c的制备方法

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD86627A (de) *
FR779883A (fr) * 1933-10-25 1935-04-13 Hoffmann La Roche Procédé de préparation de l'acide 1-ascorbique
US2129317A (en) * 1935-06-18 1938-09-06 Hoffmann La Roche Process for the manufacture of laevoascorbic acid
DE684725C (de) * 1936-01-15 1939-12-04 Merck Chem Fab E Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsaeure
US2179978A (en) * 1936-06-06 1939-11-14 Hoffmann La Roche Process for the manufacture of levo-ascorbic acid
AT164552B (de) * 1942-05-07 1949-11-25 Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet Verfahren zur Herstellung von Vitamin C
US2462251A (en) * 1945-05-16 1949-02-22 Merck & Co Inc Process for preparing ascorbic acids
CH490368A (fr) * 1968-02-01 1970-05-15 Politechnika Slaska Im Wincent Procédé de production de vitamine C

Also Published As

Publication number Publication date
US4491668A (en) 1985-01-01
DK159109B (da) 1990-09-03
EP0091134B1 (de) 1986-12-03
DK159109C (da) 1991-02-18
DE3368056D1 (en) 1987-01-15
JPS58177986A (ja) 1983-10-18
JPH0142271B2 (de) 1989-09-11
AU1327383A (en) 1983-10-13
HU189641B (en) 1986-07-28
ES8404999A1 (es) 1984-05-16
ES521332A0 (es) 1984-05-16
GB2118187B (en) 1985-10-09
EP0091134A2 (de) 1983-10-12
KR840004416A (ko) 1984-10-15
KR900003279B1 (ko) 1990-05-12
EP0091134A3 (en) 1984-12-19
IE830817L (en) 1983-10-09
AU559281B2 (en) 1987-03-05
GB2118187A (en) 1983-10-26
IE55094B1 (en) 1990-05-23
DK156983A (da) 1983-10-10
DK156983D0 (da) 1983-04-08
CA1190552A (en) 1985-07-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69021455T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure.
DD209627A5 (de) Verfahren zur herstellung von l-ascorbinsaeure
DE2004899C2 (de) Verfahren zur Abtrennung von Verunreinigungen aus Saccharosefettsäureester-Rohprodukten
DE2358297C2 (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem 3,3,7,7-Tetrahydroxymethyl-5-oxanonan
DE2058518A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Ditrimethylolpropan
DE69101329T2 (de) Verfahren zur Herstellung von D-(-)-4-Hydroxyphenylglyzin aus D.L.-4-Hydroxyphenylglyzin.
DE2501957C2 (de) Verfahren zur Gewinnung von optisch aktivem p-Hydroxyphenylglycin
DE2548470A1 (de) Verfahren zur herstellung einer komplexverbindung aus di-(4-hydroxyphenyl)-2,2-propan und phenol
DE69600144T2 (de) Verfahren zur Reinigung und Krystallisierung von Iopamidol
DE3235372C2 (de)
DE3051036C2 (de)
DE2911516A1 (de) Verfahren zur herstellung von aluminiummonoaethylphosphit
DE1543448B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Acrylsaeureamid
DE2519315C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Trichlormethyl-5-chlor-1,2,4-thiadiazol
EP0341594B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Addukts aus 2-Hydroxy-naphthalin-6-carbonsäure und 1,4-Dioxan und dessen Verwendung
DE2605567C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von optisch aktivem a Phenylglycin-hydrochlorid
DE2558508A1 (de) Verfahren zur racematspaltung von dl-pantolacton
DE1948368A1 (de) Verfahren zur optischen Aufspaltung von O-Acetylpantolacton
DE2558507A1 (de) Verfahren zur racemattrennung von dl-phenylpropanolamin
DE3787476T2 (de) Verfahren zur Produktion von 2-(4,4&#39;-bis(Dimethylamino)-benzhydryl)-5-dimethylaminobenzoesäure.
DE3514703A1 (de) N-benzyloxycarbonyl-l-threoninamid-hemihydrat, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
DE69812431T2 (de) Reinigungsmethode für eine lösung eines ampicillinesters
DE2721261B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Din-propylacetamid
DE2039253A1 (de) Verfahren zur Herstellung von L-DOPA
DE1593989C (de) Verfahren zur Herstellung der optischen Antipoden des alpha Methyl beta (3,4 dihydroxyphenyl) alanms