DD209775A1 - Einrichtung zur einstellung der zylinder in rotationsdruckmaschinen - Google Patents

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DD209775A1
DD209775A1 DD24274682A DD24274682A DD209775A1 DD 209775 A1 DD209775 A1 DD 209775A1 DD 24274682 A DD24274682 A DD 24274682A DD 24274682 A DD24274682 A DD 24274682A DD 209775 A1 DD209775 A1 DD 209775A1
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outer ring
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eccentrically mounted
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Ulrich Hahn
Peter Straube
Michael Koch
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Ulrich Hahn
Peter Straube
Michael Koch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/24Cylinder-tripping devices; Cylinder-impression adjustments
    • B41F13/26Arrangement of cylinder bearings
    • B41F13/28Bearings mounted eccentrically of the cylinder axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Abstract

Ausgehend von der Aufgabe, eine Einrichtung zu schaffen, die bei radialer Zu-oder Abstellung eines Zylinders zur Regulierung der Druckpressung bei unterschiedlicher Staerke des zu verarbeitenden Materials eine konstante Waelzringpressung gewaehrleistet, ist einem zentrisch auf dem Zapfen fest angeordneten Waelzring ein exzentrisch gelagerter ueber ein Verbindungsteil fest mit dem den Zylinderachsabstand veraendernden Innenlager verbundener Aussenring zugeordnet ist.

Description

VEB Polygraph '
Werner Lamberz Leipzig
7050 Leipzig Leipzig, den 12.08.1982
Titel ;
Einrichtung zur Einstellung der Zylinder in Rotationsdruckmaschinen
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Einstellung des Zylinderachsabstandes zwischen zwei Zylindern fuer eine Verarbeitung von bogen- und bahnfoermigen Material mit verschiedenen Materialstaerken in Rotationsdruckmaschinen. Eine Veraenderung des Zylinderachsabstandes muss fuer eine Verarbeitung von verschiedenen Materialstaerken vorgenommen werden, um die Druckpressung bei jeder Materialstaerke konstant zu halten. ί
Charakteristik der bekannten technischen Loesungen
In bekannten Rotationsdruckmaschinen sind die Zylinder zur Erzielung der Druckpressung radial in Richtung der Beruehrungszonen der Zylinder verspannt. Zur Befestigung von Druckplatten
2UU(i1982*i)fin7fi2
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Gummituechern und bei Bogenmaschinen der Bogen sind Haltemechanismen erforderlich, die in den Zylinderkanaelen untergebracht sind, durch die die abrollenden Zylinderoberflaechen unterbrochen sind. "-i Durch den ploetzlichen Lastwechsel an den Kanalaufgaengen und Kanalenden kommt es zu Radialbewegungen der Zylinder, die an den, den Zylinderkanaelen entgegengesetzten Zylinderumfang Druckstoerungen hervorrufen. Um dies zu vermeiden werden bei bekannten Loesungen (DE 17 61 780) an den Stirnseiten Waelzringe angebracht.
Zur Sicherung des staendigen Kontaktes der Waelzringe ist eine Vorspannung erforderlich, die erheblich ueber der Druckpressung liegen muss. Da ein solches Druckwerk antriebstechnisch mehrfach ueberbestimmt ist, kommt es an den Waelzringen zu starken Belastungen und zum Verschleiss, der sich wieder als Druckstoerung auswirkt.
Ausserdem ist bei einer Veraenderung der Materialstaerke des zu bedruckenden Materials zur Erhaltung des Waelzringkontaktes eine Aenderung der Aufzugsstaerke des Gummizylinders erforderlich.
Ziel der Erfindung .. :
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, die radiale Bewegungen der Zylinder ausschliesst, gleichzeitig das Verarbeiten von bogen- oder bahnfoermigen Material unterschiedlicher Staerke gestattet und die eine Reduzierung der Vorspannung der Zylinder auf die Druckpressung ermoeglicht.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaf'fen* die bei radialer Zu- oder Abstellung eines Zylinders zur Regulierung der Druckpressung bei unterschiedlicher Staerke des au verarbeitenden Materials eine konstante Waelzringpressung gewaehrleistet.
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Wesen der Erfindung
Die erfindungsgemaesse Aufgabe wird dadurch geloest, dass einem zentrisch auf dem ersten Zapfen fest angeordneten Waelzring ein exzentrisch gelagerter, ueber ein Verbindungsteil fest mit dem den Zylinderachsabstand veraendernden Innenlager verbundener Aussenring zugeordnet ist, wobei die Ausserimantelflaeche des Aussenringes und die Oberflaeche des Waelzringes eine groessere Rauhigkeit als die dem Aussenring zugeordnete Stirnflaeche des Gegenzylinders und die Innenmantelflaeche des Aussenringes aufweisen, zwischen der Verbindungslinie der Mittelpunkte der Zylinder und dem Mittelpunkt des exzentrisch gelagerten Aussenringes ein Winkel**' von 60 bis 130 angeordnet ist, an dem exzentrisch gelagerten Aussenring Spannungsschrauben angeordnet sind und das Innenlager aus einem auf dem Zylinderzapfen in der Gestellwand gefuehrten Exzenter und einem auf dem Exzenter angeordneten exzentrischen Teil besteht. :
Ausfuehrungsbeispiel i
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfuehrungsbeispiel naeher erlaeutert werden. Die dazugehoerigen Zeichnungen zeigen in
Figur 1: eine Sei/tenansieht einer Zylinderanordnung Figur 2: eine Vorderansicht der Zylinderanordnung
Figur 1 zeigt einen mit einem Zapfen 1 versehenen Zylinder 2, auf dem ein Waelzring 3 zentrisch fest angeordnet ist. Der Durchmesser des Waelzringes 3 entspricht dem Durchmesser des Zylinders 2.
Der an den Zylinder 2 angestellte Gegenzylinder 4 ist mit einem Zylinderzapfen 5 versehen, auf dem eine Exzenterbuchse 6 angeordnet ist. Auf der Extenterbuchse 6 sitzt ein Aussenring 7, der ueber Reibschluss durch den Waelzring 3 angetrieben
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Die Aussenmantelflaeche 8 des Aussenringes 7 und die Oberflaeche 9 des Waelzringes 3 sind mit einer groesseren Rauhigkeit yerse^ .:. hen, als die Stirnflaeche 10 an dem .Gegenz.ylinder 4 und Me an dem Gegenzylinder 4 anliegende Innenmantelflaeche 11 des. Aussehringes 4. . ' ' ' : ' V. -'.':--::. ' v -.:. : ' : ' >:. ." .'.-.' ' . .-, ' '' ' ":'. ' ' -' ': . ^: Die Exzenterbuchse 6 ist ueber ein in Figur 2 dargestelltes Verbindungsteil 12 mit einem Innenlager 13 der Zylinderlagerung in einer Gestellwand 14 verbunden.
Der Mittelpunkt M 1 der Exzenterbuchse 6 ist in einem Winkel oC von 60° bis 130° vorzugsweise von 90° zu der Verbindungslinie 15 zwischen den Mittelpunkten M 2 des Gegenzylinders 4 und dem Mittelpunkt M 3 des Zylinders 2 angeordnet.
In Figur 2 ist eine Vorderansicht der Zylinderanordnung dargestellt. Die Vorderansicht zeigt den Zylinder 2, den Waelzring 3 und den an den Zylinder 2 angestellten Gegenzylinder 4 mit dem Zylinderzapfen 5. ;
Auf dem Zylinderzapfen 5 sitzt die Exzenterbuchse 6, auf der der Aussenring 7 angeordnet ist. An der Exzenterbuchse 6 ist ein Verbindungsteil 12 mit Spannschrauben 16 befestigt. Am anderen Ende ist das Verbindungsteil 12 mit dem aus einem Exzenter 13.1 und einem exzentrischen Teil 13.2 bestehenden Innenlager formschluessig ueber eine Stiftverbindung 17 befestigt/Das Innenlager 13 sitzt in der Gestellwand 14.
Eine Veraenderung des Zylinderachsabstandes zwischen den Zylindern 2 und 4 bei konstanter Waelzringpressung erfolgt durch eine parallele Verstellung des Innenlagers 13 und der Exzenterbuchse 6 ueber das Verbindungsteil 12. Die Bewegung des Innenlagers 13 erfolgt ueber bekannterweise nicht dargestellte Getriebe. Das Getriebe ist dabei so ausgelegt, dass ein Getriebeglied mit veraenderbarer, funktioneller Abmessung wirkt, dass die Uebertragungsfunktion beeinflusst, um die Pressung zwischen dem Waelz- , ring und dem Aussenring bei der Montage einstellen zu koennen. Eine weitere Moeglichkeit'der Verstellung der Exzenterbuchse 6 kann ueber bekannte Getriebezylinder durch eine separate, gestellfeste Stelleinrichtung erfolgen. Die Stelleinrichtung kann
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mechanisch, hydraulisch, elektrisch oder pneumatisch angetrieben werden. Um eine staendige einwandfreie Funktion der Einrichtung zu gewaehrleisten, ist die Einrichtung an einen Schmierkreislauf angeschlossen. Durch die erfindungsgemaesse Einrichtung wird ein staendiger Waelzringkontakt mit.geringen Kraeften gewaehrleistet und damit ein radiales Bewegen der Zylinder im Kanal· durchgang verhindert. Ausserdem ermoeglicht diese Einrichtung ' [·,'..; eine Verarbeitung unterschiedlicher Bedruckstoffe ohne Aenderung der Aufzugsstaerken und die Einstellung des Zylinderachsabstan- . des zwischen zwei Zylindern bei gleichzeitiger radialer Verstellung der Zylinder unter Konstanthaltung der Pressung zwischen dem Waelzring und dem Aussenring. ;

Claims (5)

1. Einrichtung zur Einstellung von korrespondierenden mit Zylinderzapfen versehenen Zylindern in Rotationsdruckmaschinen zur Verarbeitung von "bogen- und bahnfoermigem Material mit verschiedenen Staerken, wobei ein Zylinder exzentrisch verstellbar ueber ein den Zylinderachsabstand veraenderndes Getriebe gelagert ist, gekennzeichnet dadurch, dass einem zentrisch auf dem Zapfen [1] fest angeordneten Waelzring [3] ein exzentrisch gelagerter ueber ein Verbindungsteil [12] fest mit dem den Zylinderachsabstand veraendernden Innenlager [13] verbundener Aussenring [71 zugeordnet ist.
2. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Aussenmantelflaeche [8] des Aussenringes [7] und die Ober—· flaeche [9] des Waelzringes [3] eine groessere Rauhigkeit als die dem Aussenring [7] zugeordnete Stirnflaeche [10] des Gegenzylinders [4] und die Innenmantelflaeche [9] des Aussenringes [7] aufweisen. ·
3. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass zwischen der Verbindungslinie [15] der Mittelpunkte [M2, M3] der Zylinder [2, 4] und dem Mittelpunkt [M1] des exzentrisch gelagerten Aussenringes [71 ein Winkel [^] von 60°, bis 13Q^
angeordnet ist* ; ν : : : vl
4. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass an dem exzentrisch gelagerten Aussenring [7] Spannschrauben [16] angeordnet sind. : ;
5. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Innenlager [13] aus einem auf dem Zylinderzapfen [5] in der Gestellwand [12] gefuehrten Exzenter [13·1] und einem auf dem Exzenter [13.1] angeordneten exzentrischen Tail [13.2] besteht,
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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DE3321328A1 (de) 1984-03-01

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