DD209888A1 - Wasser- sowie gasdichte rohrdurchfuehrungen in bauwerkskonstruktionen - Google Patents

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DD209888A1
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DD24276082A
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Wolfram Buechner-Hotzler
Rolf Loeschner
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Buechner Hotzler Wolfram
Rolf Loeschner
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00—Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Abstract

Wasser- sowie gasdichte Rohrdurchfuehrungen in Bauwerkskonstruktionen beziehen sich vorteilhaft auf Rohrdurchfuehrungen der Nennweiten ab 50mm aufwaerts. Ziel der Erfindung ist es, markante Nachteile bekannter technischer Loesungen zu beseitigen und eine wasser-sowie gasdichte Rohrdurchfuehrung fuer hohe Druecke zu schaffen, die als selbsttragendes, eigenstaendiges Element ausgefuehrt ist und fest bzw. starr in das Konstruktionselement eingeordnet werden kann. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass auf einem entsprechenden definierten, vorteilhaft mittig im Konstruktionselement angeordneten Stahlblech beidseitig Winkelbleche fest oder lose in quadratischer, rechteckiger oder runder Form im Abstand von mindestens 100mm vom Flaechenrand aufgebracht und an den Flaechenraendern Bewehrungsstaehle befestigt werden. Bei aufsetzbaren, wiederverwendungsfaehigen Winkelblechen muss die Einbindetiefe des Stahlbleches in das Konstruktionselement gleich der groessten Entfernung der Lage des Stahlbleches zur Aussenflaeche des Konstruktionselemmentes betragen. Die Erfindung ist anwendbar bei monolithischen Beton- bzw. Stahlbetonkonstruktionen, wie zum Beispiel in Verkehrs-, Versorgungs-, Tief-, Hoch-, Industrie-, Gesellschafts-, Landwirtschafts-, Wasser- und Kernkraftwerksbauten.

Description

• Titel der Erfindung
Wasser- sowie gasdichte Rohrdurchführungen in Bauwerkskonstruktionen .
f~~ ' Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft wasser sowie gasdichte Rohrdurchführungen in Bauwerkskonstruktionen insbesondere monolithische Beton- bzw. Stahlbetonko.nstruktio.nen und beziehen sich vorteilhaft auf Rohrdiirchiührungen der Nennweiten ab 50 mm aufwärts. Sie ist auch anwendbar bei anderen monolithischen baulichen Anlagen, wie Verkehrs-, Yersorgungs-, Tief-, Hoch-, Industrie, Gesellschafts-, Landv/irtSchafts-, Wasser- und Kernkraftwerksbauten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Als v/asser- und gasdichte Rohrdurchführungen sind ver-
("'-. schiedene Arten bekannt, wie: ν.-- · '
- Stahlrohr mit zweiseitigem Flansch;
- Stahlrohr mit Vorschweißflansch:
- Stahlrohrstopfbüchsen;
- Stahlrohr als Hülsrohr mit nachträglichem Ausstricken und Abdichten;
U QEl 1932* 054529
- Stahlrohr mit Innengewinde;
- Stahlrohr mit ausgesteiftem Flansch;
- Stahlrohr mit einseitigem Plansch;
- Membranartige Rohrdurchfuhrungen aus Folie oder Kunststoff in Fertigteilen;
- 7/anddurchführung für Rohrleitungen und Kabel als Gitterrost.
Alle diese Rohrdurchführungen werden auch bei Wand- und Deckenkonstruktionen in monolithischer Beton- und Stahlbetonbauweise genutzt, um die Konstruktionsflächen glatt durchzuschalen. Für die Fertigteilproduktion von Wand- und Deckenelementen gilt ebenfalls diese Aussage.
Alle genannten' Rohrdurchführunge,n, mit Ausnahme der beiden zuletzt genannten, haben die Eigenschaft, vom Beton des Konstruktionsteiles fest ummantelt zu sein und einen festen Verbund mit dem ummantelten Beton einzugehen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, mit den fixierten gas- oder flüssigkeitsführenden Rohrmedien direkt an das Konstruktionselenient anzuschließen. Der1 Anschluß wirdeinerseits über Flansche mit im Konstruktionselement liegenden Gewindehülsen und passenden Gewindebolzen, andererseits über Innenrohrgewinde oder auch Schweißstutzen realisiert .
Beim membranenartigen Verschluß der Rohrdurchführtmgen in Fertigteilen aus Folie oder Kunststoff wird der Verschluß entsprechend dem Leitungsdurchmesser'geöffnet und geweitet, so daß die Folie um die Rohrleitung.anliegt.
Die Wanddurchführung für Rohrleitung und Kabel als Gitterrost besteht aus einem eingegossenen Grundrahmen aus Winkeleisen und in ihm, mit Abstand voneinander' angeord net, zwei Gitter, von denen das eine Gitter mit dem Grundrahmen verschweißt ist. Dazwischen zusammengepreßt befindet sich nichtbrennbares- Material.
Die erste Gruppe der Rohrdurchführungen weist jedoch folgende markante Nachteile aus:
- genaue Angaben über Lage, Anzahl und Größe der Rohrdurchführungen sind bereits in der Rohbauprojektierungsphase erforderlich;
- Rekonstruktionsunireundlichkeit;
- hoher manueller Aufwand zur qualitätsgerechten Her- stellung der Rohrdurchführungen;
- komplizierte Sicherung der Gewinde und öffnungen der Rohrdurchführungen während des Betonierens;
- oftmaliges Freistemmen der Gewinde und Rohrstutzen, verbunden mit Nachschneiden derselben;
- geringe Unifizierbarkeit der Rohrdurchfuhrungen;
- geringe Möglichkeit der Gewährleistung des Korrosionsschutzes.
Die wesentlichen Nachteile beim membranartigen Verschluß
der Einsatz ist nicht im monolithischen Stahlbeton möglich, sondern nur bei unbewehrte.n Betonfertigteilen ;
die Ausführung kann nicht als festes Lager dienen und damit keine Kräfte übertragen sowie hohe Drücke aufnehmen ;
die hermetische Dichtheit wird nicht gewährt und in der Einbindezone geht der Beton mit der Folie keinen Haftverbund ein.
Die Nachteile bei der Wanddurchführung für Rohrleitung und Kabel in Gitterrostausführung bestehen darin, daß die hermetische Dichtheit nicht gewährt wird sowie ein hoher Materialeinsatz und Zeitaufwand zu verzeichnen ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die markanten genannten iiachteile wie:
- genaue Angaben über Lage, Anzahl und Größe der Rohrdur chführungen sind bereits in der Rohbauprojektierungsphase erforderlich;
- Rekonstruktionsunfreundlichkeit;
- hoher manueller Aufwand zur qualitätsgerechten Herstellung der Rohrdurchführungen;
- geringe Möglichkeiten der Gewährleistung des Korrosionsschutzes;
- iMichtgewahrung der hermetischen Dichtheit,der Übertragung. Ton Kräften und,Aufnähme hoher Drücke beim membranartigen Verschluß und bei der Gitterrostausführung-
zu beseitigen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine wassersowie gasdichte Rohrdurchführung insbesondere für monolithische Beton- und Stahlbetonkonstruktionen für hohe Drücke zu schaffen, die als selbsttragendes, eigenständiges Element ausgeführt ist und fest bzw. starr in das Konstruktionselement eingeordnet werden kann, wobei die Rohrdurchführung mindestens die gleichen spezifischen Eigenschaften des Konstruktionselements aufweisen muß und eine Variabilität in der Größe der Rohrdurchführung, der Anzahl von Rohren sowie deren Lage gestattet.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß auf einem entsprechenden definierten Stahlblech beidseitig Winkelbleche fest in quadratischer, rechteckiger oder
runder Form so aufgebracht v/erden, daß sie die entsprechende erforderliche Fläche für die -durchzuführenden Rohre aufweist. Des weiteren ist vorteilhaft, das Stahlblech im Querschnitt des Konstruktionselementes mittig anzuordnen und es soweit hinter die Winke !"bleche zu führen, mindestens 100 mm, daß an dem Stahlblech die Bewehrung fest verbunden und durch diese ein Einhängen in die Konstruktion vorgenommen werden kann,
Erfinditngsgemäß können für die fest angeordneten Winkelbleche bei Konstruktionsdicken kJLe_iner_, 300 mm aufsetzbare, wiederverwendungsfähige Aussparungskästen verwendet -//erden. Dabei muß die Einbindetiefe des Stahlbleches in das Konstruktionselement gleich der größten Entfernung der Lage des Stahlbleches zur Außenfläche des: Konstruktionselementes, mindestens 100 mm betragen. Die Rohrdurchbrüche in das Element Rohrdurchführung erfolgsrtvorteilhaft bei der Rohrleitungsmontage entsprechend der jeweiligen konkreten Lage der Rohre.
Ausf lüirunasbei spie 1
Die Erfindung soll anhand der Zeichnungen Fig. 1 und 2 näher erläutert werden.
Dazu zeigt Figur 1 eine Vorderansicht und Figur 2 einen Querschnitt der Rohrdurchführung.' Auf einem vorher größenmäßig fixierte/l Stahlblech 1 werden beidseitig Winkelbleche 9 je nach liotwendigkeit in quadratischer, rechteckiger oder runder Form fest aufgebracht, vorteilhaft aufgeschweißt. Dabei sind die Winkelbleche 9 leicht zur Außenfläche 3 hin angewinkelt. An den Enden des Stahlbleches 1 sind Bewehrungsstäbe 3 angeschweißt, die ein Einhängen in die Stahlbewehrung 11 des Konstruktionselementes ermöglichen.
Bei rechteckiger oder quadratischer Anordnung der Winkelbleche 9 ist das Stahlblech 1 so in die Stahlbewehrung 11 einzusetzen, daß eine dichte Betonverfüllung, ohne Hohlräume gewährleistet- wird. Gunstig erscheint, wenn das Stahlblech 1 an dem eingemessenen Ort des Konstruktionselementes 2 im Winkel 7 von 45 ° zur Horizontalen zum Einbau gelangt. Dazu müssen vorher die vertikalen und horizontalen Bewehrungsstähle 11 im Bereich der Aussparung ausgeschnitten und seitlich mit entsprechender Überdeckungslänge als Zulage zugegeben werden. Die Einbindetiefe 5 des Stahlbleches 1 mit fester Winkelblechanordnung 9 in das Konstruktionselement 2 muß mindestens 100 mm betragen. Beiderseits können gegen das Stahlblech 1 von außen für die fest angeordneten Winkelbleche 9 bei Konstruktionsdicken 4 kleiner 300 mm aufsetzbare,'wiederverwendungsfähige Aussparungskästen 9 angeordnet werden. Dann hat die Sinbindetiefe 5 des Stahlbleches 1 in das Konstruktionselement 2 gleich der größten Entfernung 10.des Stahlbleches 1 zur Außenfläche. 8 des Konstruktionselementes 2, jedoch mindestens 100 mm zu sein. Bei mittiger Lage sollte die Einbindetiefe 5 die Hälfte der Konstruktionsdicke 4 betragen.
lach dem Ausschalen und Erhärten des Betons kann die genaue Orts- und Achslage der durchzuführenden Rohrleitung eingemessen und der genauen Rohraußendurchmesser 6 ausgearbeitet werden. Ist das Stahlrohr durchgeführt, wird von beiden Seiten das Stahlrohr an das Stahlblech 1 fest verbunden.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Wasser- sowie gasdichte Rohrdurchführungen in Bauwerkskonstruktionen, insbesondere bei monolithischen Beton- bzv/. Stahlbetonkonstriiktionen gekennzeichnet dadurch, daß ein selbsttragendes, eigenständiges Element, bestehend aus einem definierten Stahlblech (1) mit darauf beidseitig angeordneten Winkelblechen (9) und an den F'lächenrändern des Stahlbleches (1) fest verbundenen Bewehrungsstäben (3) in das Konstruktionselement (2) einhängbar ist und mit diesem fest bzw. starr an der Stahlbewehrung (11) des Konstriiktionselementes (2) verankert wird.
  2. 2. Rohrdurchführunge.n nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß die Winkelbleche (9) fest bzw. lose als Aussparungskästen (9), vorteilhaft ζentrisen auf dem Stahlblech (1) aufgesetzt sind und als quadratische, rechteckig- od^r runde Form ausgeführt werden können-.-'" "·
  3. 3. Rohrdurchführungen nach Punkt 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß das Stahlblech (1) vorteilhaft mittig in dem Konstruktionselement (2) angeordnet ist und die Einbindetiefe (5) im Konstruktionselement (2) bei festen angeordneten Winkelblechen (9) mindestens 100 mm bzw. bei Aussparungskästen (9) gleich der größten Entfernung (10) des Stahlbleches (1) zur Außenfläche (8) des Konstruktionselementes (2), jedoch mindestens 100 mm betragen muß.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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