DD209979A5 - Magnetabscheider - Google Patents
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Abstract
Der Magnetabschneider, der eine ferromagnetische Walze mit laengs einer Schraubenlinie auf ihrer Oberflaeche angeordneten Zaehnen enthaelt, welche zwischen den magnetischen Pollen angeordnet ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass um die Walze herum ein nichtmagnetischer Schutz angeordnet ist, der mit den Platten, welche die magnetischen Pole darstellen, die Arbeitsschlitze bildet. Ausserdem kann die Walze zusaetzliche Aussparungen aufweisen, welche in die Schraubenlinie der Zaehne eingeschnitten sind. In der Staubdurchflusszone der Arbeitsschlitze weist der Abschneider im Querschnitt dreieckfoermige Vorspruenge auf, wobei eine der Dreieckseiten an der Oberflaeche der Platte anliegt und die Hoehe des Vorsprunges kleiner ist als die Breite des Arbeitsschlitzes. Die Walzen koennen uebereinander in einigen voneinander durch den Arbeitsschlitz getrennten Reihen und zusammen mit den Platten symmetrisch zur Erregerspule angeordnet werden.
Description
Berlin, den 28.11.1983 62 772/17
Magnetabscheider Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Magnetabscheider zum Abscheiden magnetischer Teilchen, insbesondere aus flüchtigen Stäuben.
Ss ist aus der polnischen Patentschrift Nr. 87 216 ein Magnetabscheider bekannt, dessen Pole einen Arbeits-Luft~ schlitz in Form eines Trapezes bilden. In diesem Schlitz ist an der Stelle der größten Induktion des magnetischen Feldes verschiebbar ein Förderband angeordnet, welches den darauf abgesetzten magnetischen Staub aus dem Bereich des magnetischen Feldes herausträgt. Die Anordnung des beweglichen Bandes im Bereich des strömenden Staubes bewirkt eine Ver-Λ ringerung der Staubdichtheit und der Punktionstüchtigkeit der Hinrichtung.
Aus der polnischen Patentschrift Ir. 80 412 iat ein Magnetabscheider bekannt, dessen ferromagnetisches Kreiselrad auf seiner Oberfläche ferromagnetische Zähne aufweist, die auf einer Schraubenlinie verteilt sind. Während der Arbeit des Abscheiders wird der zu reinigende Stoff auf das Kreiselrad gegeben. Die in dem Stoff enthaltenen ferromagnetischen Teilchen sammeln sich in dem Luftschlitz zwischen den Zähnen des Kreiselrades und den Polen der Magneten an, d. h. an den Stellen, wo die Magnetfeldstärke am größten ist. Infolge der Umdrehung des Kreiselrades verschieben sich diese Stellen nach einem Ende des Kreiselrades hin und damit verschieben sich auch die ferromagnetischen Teilchen.
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Jedoch wird eine beträchtliche Menge der auf den Zähnen des Kreiselrades aufgesetzten ferromagnetischen Teilchen während seiner Umdrehung in die Achse des Luftschlitzes verlagert und reißt durch die Einwirkung der negativen magnetischen Kräfte von den Zähnen ab und strömt in den Bereich in der liähe der Schenkel des Joches, wo sie durch herunterfallende nichtmagnetische Teilchen mitgerissen werden. Das bewirkt, daß der Abscheidungseffekt der magnetischen Teilchen unbefriedigend ist. Auch in dieser Lösung befinden sich bewegliche Elemente in der Staubströmungszone»
Ziel der Erfindung ist es, die ungenügende Abscheidung der bekannten Magnetabscheider zu überwinden,
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Magnetabscheider au schaffen, bei dem eine hohe Staubdichtheit erhalten wird und der keine beweglichen Teile im Bereich des strömenden Staubes aufweist.
Das wird durch den erfindungsgemäßen Magnetabscheider erreicht, der einen ferromagnetischen Zylinder enthält, auf dessen Oberfläche längs einer Schraubenlinie Zähne angeordnet sind, und welcher zwischen magnetischen Polen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Zylinder ein nichtmagnetischer Schutz aufgesetzt ist, welcher mit den Platten, die die magnetischen Pole bilden, die Luftschlitze bildet. Der Zylinder kann zusätzliche Aussparungen aufweisen, welche die Schraubenlinie der Zähne schneiden.
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Die Anordnung von mindestens zwei Zylindern übereinander zwischen den Platten erhöht den Staubabscheidungseffekt. Der nichtmagnetische Schutz kann zu einer Gestalt profiliert werden, welche den Radien der Zylinder entspricht· In der Staubströmungszone sind vorzugsweise Vorsprünge mit dreieckförmigem Querschnitt angeordnet, wobei eine der Seiten des Dreiecks an der Plattenoberfläche anliegt und die Höhe des Voraprunges kleiner ist als die Breite des Arbeitsschlitzes, Diese Vorsprünge bewirken die Erzeugung eines inhomogenen magnetischen Feldes in dem ganzen Bereich des Arbeitsraumes. Bei einer Anderen Lösung ist der Abscheider dadurch gekennzeichnet, daß die Platten, welche die magnetischen Pole bilden, samt den Zylindern und- Arbeitsschlitzen symmetrisch gegenüber der Erregerspule angeordnet sind·
Die Walzen des Abscheiders sind vorzugsweise in mindestens zwei voneinander durch den Arbeitsschlitz getrennten vertikalen Reihen angeordnet, wobei in dem Arbeitsschlitz magnetische Einsätze angeordnet sind, welche die dreieckförmigen Staubströmungszonen gestalten.
Eine solche Walzenanordnung erlaubt es, die Durchsatzleistung des Abscheiders bei gleicher Plattenstärke zu erhöhen.
Sin grundsätzlicher Vorteil der Anwendung der Erfindung besteht in der Erhaltung einer hohen Staubdichtigkeit und Punktionstüchtigkeit durch Beseitigung der beweglichen Elemente aus dem Bereich, wo der Staub strömt. Außerdem wird bei gleicher Stromauinahme eine große Durchsatzlaistung und eine hohe Abscheidewirkung durch Erzeugung eines inhomogenen magnetischen Feldes in dem ganzen Raum der Arbeitsschlitze gewährleistet.
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Aus führungsbeispiel
Der ürfindungsgegenstand ist in Form von Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der Zeichnung näher dargestellt. Die einzelnen Figuren zeigen:
Pig. 1: einen Querschnitt des Abscheiders;
Fig. 2: eine Draufsicht;
Fig. 3; eine Ansicht der Walze mit Aussparungen;
Fig. 4ί einen Querschnitt durch den Abscheider aus Fig, 5;
Fig. 5: eine Draufsicht des Abscheiders mit magnetischen Einsätzen in den Arbeitsschlitzen;
Fig* 6; eine Draufsicht des Abscheiders mit zwei Walzenreihen ;
Fig. 7: eine Draufsicht des Abscheiders mit vier Walzenreihen, die symmetrisch gegenüber der Srregerspule angeordnet sind.
Zwischen den vertikal angeordneten Platten 1, welche die magnetischen Pole (Fig. 1 und Fig. 2) bilden, sind drehbar in horizontaler Lage drei ferromagnetische Walzen 2 eingebaut, auf deren Oberflächen Zähne längs der Schraubenlinien angeordnet sind.' Um die-Walzen 2 ist ein nicht magnetischer Schutz 3 angeordnet, der eine Gestalt aufweist, die den Radien der Walzen entspricht« Der Schutz 3 samt Platten bildet zwei Arbeitsschlitze 4. "Das Magnetfeld in den
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Schlitzen 4 wird durch eine auf dem Kern 6 des Abscheiders aufgesetzte, mit Gleichstrom gespeiste Spule 5 erzeugt.
Der zu reinigende Staub wird durch den Einlauf 7 den Strömungszonen zugeführt, die durch an den Platten 1 befestigte Leisten abgetrennt sind, die sich in den Arbeitsschlitzen 40 befinden und wird unter der Einwirkung des magnetischen Peldes in zwei Teilen aufgeteilt, wobei der nichtmagnetische Staub zum Auslauf 8 herunterfällt und der magnetische Staub auf dem nichtmagnetischen Schutz 3 in der. Höhe der Achsen der Walzen 2 abgesetzt wird· Durch Umdrehung der Walzen 2 wird der magnetische Staub längs der Achsen, zum Ende der Scnlitze 4 transportiert, wo er in den Auslauf des ferromagnetischen Konzentrates hineinfällt.
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In Pig» 3 ist eine Walze mit zusätzlichen Aussparungen 14-dargestellt, welche in die Schraubenlinie der Zähne eingeschnitten sind»
In dem in Pig» 4 und 5 dargestellten Ausfuhrungsbeispiel sind an den Platten 1 Einsätze 9 befestigt, welche von den Ar-: beitsschlitzen 4 die Staubdurchflußzonen 10 abscheiden«
In der in Pig, 6 dargestellten Lösung sind zwischen den Platten 1 zwei Reihen von Walzen 2 angeordnet, die durch einen nichtmagnetischen Schutz 3 umgeben sind. Zwischen den Seinen der Walzen 2 ist in dem Arbeitsschlitz 11 ein magnetischer Einsatz 12 eingesetzt, welcher zwei dreieckfönnige Staubdurchflußzonen formt.
In einem weiteren Ausfuhrungabeispiel (Pig. 7) sind die
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Platten 1, welche die Rolle der magnetischen Pole spielen, aamt den Walzen 2, den Arbeitsschlitzen 4 und 11 sowie den magnetischen Einsätzen S1 12 symmetrisch gegenüber der Erregerspnie 5 angeordnet.
Claims (7)
1. Magnetabscheider zum Abscheiden von magnetischen Teilchen, insbesondere aus flüchtigen Stäuben, enthaltend eine ferromagnetische Walze, auf deren Oberfläche längs einer Schraubenlinie Zähne angeordnet sind und welche zwischen den magnetischen Polen angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Walze (2) von einem nichtmagnetischen Schutz (3) umgeben ist, welcher zusammen mit den die magnetischen Polen bildenden Platten (1) Arbeitsschlitze (4) formt,
2. Magnetabscheider nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Walze (2) zusätzliche Aussparungen (14) aufweist, welche in die Schraubenlinie der Zähne eingeschnitten sind.
3· Magnetabscheider nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß er mindestens zwei Übereinander zwischen den Platten (1.) angeordnete Walzen (2) aufweist.
4. Magnetabscheider nach Punkt 1 oder 3» gekennzeichnet dadurch, daß der nichtmagnetische Schutz (3) eine Gestalt aufweist, welche den Radien der 'falzen (2 5 entspricht.
5. Magnetabscheider nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der Staubdurchflußzone der Arbeitsschlitze (4) Vorsprünge (9) mit dreieckförmigem Querschnitt angeordnet sind, wobei "eine der Seiten dieses Breiecks an. der Oberfläche der Platte (1) anliegt und die Höhe des Vo rsprunges kleiner ist als die Breite des Arbeitsschlitzes (4).
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6. Magnetabscheider nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Platten (1), welche die magnetischen Pole bilden, samt Walzen (2) und Arbeitsschlitzen symmetrisch au der Erregerspule (5) angeordnet sind.
7. Magnetabscheider nach Punkt 1 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Walzen (2) zwischen den Platten (1) in mindestens zwei vertikalen Reihen angeordnet und voneinander durch den Arbeitsschlitz (11) getrennt sind.
S. Magnetabscheider nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß in dem ',Arbeitsschutz (11) zwischen den W'alzenreihen magnetische"Einsätze (12) angeordnet sind, welche die dreieckfö'rmigen Staubdurchflußzonen (13) bilden.
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