DD210298A1 - Vorrichtung zum ascheaustrag bei der festbettdruckvergasung - Google Patents

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DD210298A1
DD210298A1 DD24356982A DD24356982A DD210298A1 DD 210298 A1 DD210298 A1 DD 210298A1 DD 24356982 A DD24356982 A DD 24356982A DD 24356982 A DD24356982 A DD 24356982A DD 210298 A1 DD210298 A1 DD 210298A1
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Dieter Eidner
Wilhelm Hoppe
Adolf Jakubik
Joachim Starke
Dieter Roscher
Klaus Israel
Dietrich Wienhold
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Freiberg Brennstoffinst
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ascheaustrag bei der Festbettdruckvergasung, die in der Gastwirtschaft bei der Erzeugung von Stadtgas angewendet wird. Waehrend das Ziel der Erfindung darin besteht, die Oekonomie des Verfahrens durch Senkung der Invest- und Betriebskosten bei der Entaschung zu verbessern, liegt ihr die Aufgabe zugrunde, die mechanische Foerderung der Asche auf ein Minimum zu senken. Erfindungsgemaess ist eine mit hermetischen Verschluessen versehene Ascheschleuse unterhalb des Druckgasgenerators mit Anschluessen fuer Druckwasser und je einer Be- und Entspannungsleitung und Elementen fuer die Fuellstandserfassung ausgeruestet. In der Ascheschleuse wird durch einen auf bestimmter Hoehe gehaltenen Fluessigkeitsspiegel gesichert, dass ein Aschebrei entsteht, der hydraulisch gefoerdert werden kann. Die Feinasche wird sofort ueber ein Feinaschevorspuelsystem ausgetragen, die Gronasche sinkt nach Oeffnung eines unteren Verschlusses in ein Rohrstueck, aus dem sie seperat hydraulisch oder mechanisch sbgefoerdert werden kann.

Description

-ή.
Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Ascheaustrag bei der Festbettdruckvergasung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Druckspülentaschung von Druckgasgeneratoren und -anlagen
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Entaschung von Druckgasgeneratoren und -anlagen erfolgt zur Zeit über die Elemente Ascheschleuse, Aschefallkammer, Kratzerrinne und Kratzerkette, Schlackebrecher, Aschespülrinne, Pumpeneinlaufschacht, Aschebreipumpen und Aschebreileitungen. Innerhalb dieses Systems erfolgt die Förderung der> Asche in der Ascheschleuse und der Aschefallkammer im trockenen Zustand und ab Kratzerrinne als Aschebrei bzw. als Ascheauf schlämmung. Durch die Abtauchung der Aschefallkammer in der wassergefüllten Kratzerrinne wird der Eintritt von Luft in die Ascheschleuse und die Aschefallkammer ausgeschlossen. Diese Vielzahl an Bauelementen erfordert große Investitionen und infolge des hohen Verschleißes bestimmter Elemente erhebliche Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung. Schwerpunkte für die Wartung und Instandhaltung sind dabei vor allem die Elemente Kratzerkette, Schlackebrecher, Äschespülrinne und Aschebreipumpen. Der Verschleiß der Aschebreipumpen ist z.B. so groß, daß für jede in Betrieb befindliche Pumpe drei weitere benötigt werden, von denen eine in Reserve steht und zwei weitere instandgesetzt werden.
In Weiterentwicklung der Entaschung der Druckgasgeneratoren wird im CSSE-Patent Nr. 12Wt-O die kontinuierliche Ausschleusung der Asche aus einer wassergefüllten Ascheschlause vorgeschlagen. Die dargelegte Lösung ist dadurch gekennzeichnet:
- daß die sonst oberhalb und unterhalb der Ascheschleuse vorhandenen KegelVerschlüsse nicht ausgeführt sind,
- daß in der Ascheschleuse unmittelbar unter dem Ascheeinlauf ein Schlackebrecher angeordnet ist,
- daß die sonst vorhandene Ent- und Bespannung der Ascheschleuse entfallen,
- daß die Ascheschleuse mit einem Druckwasseranschluß und einer Wasserstandsregelung ausgestattet ist,
- der Ascheaustrag über ein Austragsorgan, das in einem Rohrstück angeordnet ist, in eine drucklose Äschespülrinne
•erfolgt,
- das Ascheaustragsorgan durch den in der Ascheschleuse vorhandenen Aschestand gesteuert wird.
Die Anwendung der vorgeschlagenen Lösung ergibt im Vergleich zum zur Zeit angewandten System die Eleminierung der Aschefallkammer, der Kratserrinne und der Kratzerkette. Die erreichbare Vereinfachung des Sntaschungssystems bleibt damit gering» Des weiteren existiert noch keine technische Lösung für dan innerhalb der Aschaschleuse angeordneten Schlackebrecher und eine Erprobung des Äustragsorganes liegt noch nicht vor. Sine andere, ebenfalls durch die Ausschleusung der Asche im feuchten Zustand gekennzeichnet, Lösung ist im WP'116 259 dargelegt. Die Asche fällt aus dem Generator in einen mit Wasser gefüllten Behälter, der direkt mit dam Generator verbunden ist und damit unter dem gleichen Druck steht. Der Ascheaustrag erfolgt durch Ausspülen über ein ventilloses, senkrechtes Rohr, das durch seine Bauhöhe den Vergasungsdruck ausgleicht. Der Hauptnachteil dieser Lösung besteht darin, daß mit dem Druckausgleich über sin senkrecht angeordnetes Rohr nur geringe Generatordrücke beherrschbar sind
Sine weitere Lösung zur kontinuierlichen Entfernung von Asche
aus einem.unter Druck stehenden Wasserbehälter ist in OS 25O6i6i beschrieben. Unter dem Wasserbehälter, der unter dem Generatordruck steht und gegebenenfalls im Generatorunterteil realisiert sein kann, ist eine sogenannte Aufschwemmvorrichtung angeordnet, in der eine Druckverringerung und ein ständiger Austrag eines durch Siebtrennung gebildeten Feinasche-Wassergemisch über ein Drosselventil erfolgt. Bei grobstückiger Schlacke kann über eine Schlackebrechvorrichtung eine Zerkleinerung erfolgen. Nachteilig sind bei der vorgeschlagenen Lösung der Druckabbau im Drosselventil auf Atmosphärendruck und der damit verbundene große Verschleiß und die Kompliziertheit und Störanfälligkeit der Aufschwemmvorrichtung. Weiterhin gewinnt in zunehmenden Maße die Nutzung der Asche z. B. in der Baustoffindustrie an Bedeutung. Der Gewinnung von in der Baustoffindustrie nutzbaren Ascheanteilen tragen die derzeit existierenden Entaschungstechnologien nicht Rechnung.
Ziel der Erfindung
Ziel 'der* Ei'fißauii^j.ist die, Verbassarung. dsi*v Ökonomie"'des;, Ver>- ·; fahrens der Druckvergasung durch Senkung der Invest- und Betriebskosten der Entaschung und durch Gewinnung von verwertbaren Äscheanteilen*
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ascheaustrag bei der Festbettdruckvergasung zu entwickeln, die die mechanische Förderung der Äsche auf ein Minimum senkt, und dadurch den Verschleiß dar Anlagen erheblich.reduziert, sowie: die Gewinnung verwertbarer Äscheanteile ermöglicht. Die Aufgabe wird, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an die am Sin- und Ausgang mit Verschlußorganen versehene, naß betriebenen Äscheschleuse unterhalb des unteren Verschlußorganes ein kurzes Sohrstück angeschlossen ist, das an seinem unteren Ende ebenfalls mit einem Varschiußorgan versehen ist, und daß durch die Reali-
sierung von Anschlüssen zur Zuführung von Spülwasser und zur Abführung von Aschebrei sowohl an der Ascheschieusa als auch an. dein unter ihr angeordneten Sohrstück die Ascheschleuse zur hydraulischen Trennung der Ascha in Feinasche und Grobasche genutzt wird und die Abforderung der Feinasche aus der Äscheschleuse und die Abförderung der Grobasche aus dem Rohrstück hydraulisch erfolgen kann.
Die Ascheschleuse ist an eine 3e- und eine Entspannungsleitung angeschlossen und mit einem Anschloß an eine Druckwasserleitung mit einem Drucknivaau oberhalb des Generatordruckes versehen. Zur Füllstaadserfassung und -regelung sind an der Ascheschleuse in der Höhe des minimal und maxiaal zulässigen Füllstandes Strahlenschranken angeordnet.
Die Zuführung des zur Abfördsrung der Fsin- bzw. Grobasche dienenden Spülwassers erfolgt über Hauptrohrleitungen zur Generatorananlage und über Spülrohrleitungen zu den einzelnen Generatoren* Analog dazu wird der Feinasche- bzw. Grobaschebrei über Aschebreileitungen und Aschebreihauptrohrleitungen von dän einzelnen Generatoren zum Spülraua bzw. zu einer Ascheaufbereitungsanlage gefördert. Zusätzlich zu der normalen üntspannungsleitungy die oberhalb des maximalen Wasserstandes in die Ascheschieusa einbindet, sind 2 weitere EntSpannungsleitungen realisiert, über welche die Ascheschlause durch Abförderung von Wasser in die Aschebreileitung für Feinasche bzw. für Grobasche auf die in diesen Transportsystatnen herrschenden Drücke entspannt werden kann«
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Die aus dem Druckgasgenerator ausgetragene heiße Asche fällt durch das geöffnete Verschlussstück zwischen Generator und Aschaschleuse bei geschlossenem unteren Verschlußstück der Asche— schleuse und des Rohrstückes in das Wasserbad der Ascheschleuse, dessen Viasserstand zuvor auf die Mindesthöhe abgesenkt vurde. Zur Messung dieser Mindesthöhe diant eine Strahlenschranka, die aus außerhalb.der Ascheschi eus.e angeordnetem Sender und Empfänger besteht. Dis trockene Asche bildet in der Aschaschleuse mit dem Wasser einen Aschebrei und führt durch Verdrängen des dam Asche-
volumen entsprechenden Wasservolumens zu einem Ansteigen des Wasserstandes über die.Mindesthöhe. Da der V/asserstand aus Sicherheitsgründen innerhalb der Ascheschleuse gehalten werden muß, ist am oberen Ende der Ascheschleuse eine weitere Strahlenschranke zur Erfassung des maximal zulässigen Wasserstandes angeordnet. Erreicht der Aschebrei den vorgegebenen Max—Standr der ebenfalls mittels Strahlenschranke gemessen wird, oder der Wasserstand den zulässigen Max-Stand, so wird der Verschluß zum Generator geschlossen and somit dieser von der Ascheschleuse getrennt. Gleichzeitig mit Schließen des Verschlusses zum Generator ist das Ventil in der Bespannungsleitung zu schließen. Danach wird durch Öffnen der Entspannungsleitung, die in Höhe des Mindestwasserstandes in die Ascheschleuse und hinter der Absperrarmatur in die Feinaschabreileitung einbindet, die Ascheschleuse auf den im Feinaschsbreiforder— system herrschenden Druck entspannt. Bei diesem Entspannungsprozeß dehnt sich das in der Äscheschleuse vorhandene Gasvolumen entsprechend der Druckabsenkung aus und verdrängt dabei einen Teil des oberhalb des Mindestwasserstandes vorhanden Wassers in die Aschebreileitung· 3s ist somit zu sichern, daß die oberhalb des Mindestwasserstandes vorhandene Wassermenge größer als die Volumenzunahme des Gases ist. Dies kann in Bedarfsfalle auch durch Einspeisen von Wasser über den vorhandenen Druckwasseranschluß bis zum zulässigen Wasser-Max-Stand bei noch offenem Verschlußstück zum Generator erreicht werden. Dieser Druckwasseranschluß dient weiterhin bei geöffnetem Verschlußstück zum Generator zur 'Sicherung des Mindestwasserstandes, der sonst bei undichten Äbsperrarmaturen in der Spül- bzw. Aschebreileitung für Feinasche überschritten werden könnte, riach erfolgter Entspannung der Ascheschlause auf den Druck des Transportsystems für Feinasche wird die zugehörige Entspannungsleitung geschlossen und die Dichtheit des Verschlusses zwischen Generator und Ascheschleuse durch Kontrolle der Druckkonstanz in der Schleuse überprüft. Bei dichtem Verschluß wird das Feinaschespülsystem durch öffnen sämtlicher Absperrorgane, die den
technologisch erforderlichen Spülwasserstrom ermöglichen, der von der zugehörigen Spülwasserhauptrohrleitung über die Spülwasserleitung,, die oberhalb des unteren Verschlusses in das Verschlußstück einbindet, die Ascheschleuse, die Aschebreileitung und die Aschebreihauptrohrleitung zum Spülraum führt, in Betrieb gesetzt.
Durch die Aufwärtsströmung des Spülwassers in der Ascheschleuse wird der vorhandene Aschebrei in den Wirbelzustand versetzt und aus der gebildeten Wirbelschicht die Feinasche über das zugehörige Aschebreisystem ausgetragen« Zur Einstellung der Trennkorngröi3e ist- eine teilweise Umfahrung der Ascheschleuse möglich, !fach der Abförderung der Feinasche, was mit Hilfe einer Strahlenschranke an Feinaschebreileitung feststellbar.ist, wird die Ascheschleuse durch Schließen der Absperrorgane in der Spülwas— serleitung und in der Aschebreileitung von Transportsystem für Feinasche getrennt und über die EntSpannungsleitung zur Äschebreileitung für Grobasche auf den in diesem System herrschenden 'Druck entspannt, Danach wird das Transportsystem für Grobasche in Betrieb genommen. Dazu sind alle Schieber, die den technologisch notwendigen Spülwasser strom von der zugehörigen Spülwas*- serhauptrohrlaitung über die Spülwasserlsitang, das Rohrstück unterhalb der Ascheschleuse, die Äschebreileitung und Aschebreihauptleitung zur Aufbereitungsanlage für Grobasche ermöglichen* zu öffnen. Dia Abförderung der Grobasche beginnt mit öffnen des unteren Verschlusses an der Ascheschleuse und wird solange fortgesetzt bis der Min-Stand des Aschebreies, der durch eine weitere Strahlenschranke im Unterteil der Äscheschleuse gemessen wird, unterschritten ist.
Ist die hydraulische Abförderung der Grobasche s,..:B. durch überschreiten der maximal förderbaren Korngröße nicht möglich, so kann nach der Satspannung der Schleuse auf Atmosphärendruck über die normale EntSpannungsleitung im.Oberteil der Ascheschleuse und Öffnen des Verschlusses am Ausgang des unterhalb dar Ascheschleuse angeordneten Bohrstückes die Asche mechanisch entnommen und abgefördert werden. Nach der Abförderung der Grobaschs wird'
dia Ascheschleuse durch Schließen ihres unteren Verschlusses vom Transportsystem für Grobasche abgetrennt und durch Schließen der Absperrorgane in der zugehörigen Spülwasserleitung und der Aschebreileitung der Förderstrom im Transportsystem für Grob-
Λ asche unterbrochen«
ilach der hydraulischen oder mechanischen Entleerung der Ascheschleuse erfolgt bei geschlossenem Verschluß am Rohrstück und geschlossenem unteren Verschluß an der Ascheschleuse die Bespannung mit Schutzgas. Bei dieser Bespannung v/ird entweder durch Zuspeisen von Wasser über den Druckwasseranschluß oder durch Ausdrucken von Wasser über die Aschebreileitung für Feinasche der Mindestwasserstand eingestellt. Danach v/ird der obere Verschluß an der Ascheschleuse geöffnet, und die Ascheabförderung aus dem Generator in die Ascheschleuse kann erneut erfolgen. Zur Sicherung gegen den Durchbruch van Rohgas bzw. Vergasungsmittel in das Ascheausschleusesystem, ist bei geöffneten Verschluß zwischen Äscheschleuse und Generator ein Schutzgasstrom von der Ascheschieusa zum Generator aufrechtzuerhalten. Dia Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung stellen sich wie folgt dar:
- starke Reduzierung der für die Entaschung benötigten Bauelemente und der damit verbundenen Wartung und Instandhaltung,. sowie des Energiebedarfes
- starke Minderung das Verschleißes der Pumpen und ihres Energiebedarfes durch die Aufgabe der Asche auf dar Druckseite und höhere Wirkungsgrade der mit dam relativ sauberen Wasser beaufschlagten pumpen
- Trennung der Asche innerhalb der Ascheschleuse in Feinasche, die infolge ihrer Feinheit praktisch problemlos zu einem in größerer Entfernung befindlichen Spülraum gefördert werden kann, und Grobasche, dia nach einem Transport über eine geringe Entfernung einer Weitervervendung zugeführt v/erden kann»
- Einstellbarkeit dar Trennkorngröße in der Ascheschlause durch die mittels Umfahr tang regulierbare Beaufschlagung mit Spülwasser
- Abtrennung eines Generators vom System der Druckspülentaschung bei Außerbetriebnahme problemlos durch Schließen der Armaturen der zugehörigen Leitungen .
- mögliche mechanische. Entleerung der Äscheschleuse bei Störungen im Druckspülsystem oder bei zu grober Schlacke
- Ausnutzung des Anfalles von Grobschlacke zur Festlegung der Fahrv/eise das Generators, insbesondere des Dampf/Sauerstoff-Verhältnisses
- sichere Verbindung des Gasübertrittes in das System der Druckspülentaschung
Ausführungsbeispisl
Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt anhand des in der zugehörigen Figur schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. Die mittels Drehrost aus dem Druckgasgenerator 1 ausgetragene heiße, .trockene Asche fällt durch das zwischen Druckgasgenerator 1 und Ascheschieuse 2 angeordnete Verschlußstück 3 bei geöffnetem Verschlußkegel 4· in das Wasserbad der darunter befindlichen Ascheschleuse 2 und bildet einen Aschebrei.
Die Höhe der minimal und maximal zulässigen Füllstände in der Ascheschleuse wird mit an der Ascheschleuse von außen angeordneten Strahlenschranken, die aus Sender und Smpfänger bestehen, gemessen. Vor Beginn der Entaschung des Druckgasgenerators wurde der Wasserstand auf die mit der Strahlenschranke β meßbare Mindesthöhe eingestellt. Der Eintrag der Asche in die Ascheschieuse 2 führt durch Verdrängen des dem Aschevoluiaan entsprechenden Wasservolumens zu einem Ansteigendes Wasserstandes über die Mindesthöhe. Da dar Wasserstand aus Gründen der Sicherheit innerhalb der Ascheschleusa 2 gehalten werden muß, ist an ihrem oberen 3nde die Strahlenschranke 5 angeordnet, die in den maximal zulässigen Wasserstand in der Äscheschleuse signalisiert, Erreicht der im Unterteil der Ascheschleuse'sich absetzende Aschebrei den durch dia Strahlenschranke. 7 gemessenen Max-Stand oder der Wasserstand den mit der Strahlenschranke 5 gemessenen Max-Stand, so wird der Generator 1 von der Ascheschleuse 2 durch Schließen des Kegels A- im Verschl.ußstück 3 getrennt. Gleichzeitig ist das Ventil 10 in der
Bespannungsleitung 9 2U schließen. Danach wird dia Äscheschleuse durch Öffnen der Absperrarmatur 12 in der Sntspannungsleitung 11, die dicht unterhalb der Strahlanschranka β in die Ascheschiause einbindet,- auf den in der Feinaschebreilaitung 13 hinter der Absperrarmatur 14 herrschenden Druck entspannt. Bei diesem Entspannungsprozeß dehnt sich das in der Äscheschleuse 2 vorhandene Gasvolumen entsprechend der Druckabsenkung aus und verdrängt dabei einen Teil des oberhalb des Anschlusses 15 vorhandenen Wassers. Um den Durchbruch von Gas in die Feinaschebreileitung 13 auszuschließen, ist somit zu sichern, die die oberhalb des Mindestwasserstandes vorhandene tfassermenge größer als die Volumenzunähme des Gases ist. Dies kann im Bedarfsfalle auch durch Einspeisen von V/asser über die Druckwasserleitung 17 bis zu dem durch die Strahlenschranke 5 meßbaren Wasserstand bei noch geöffneten Kegel 4- erreicht werden. Die Druckwasserleitung 17 mit der Absperrarmatur 16 dient weiterhin bei geöffneten Kegel A- zur Sicherung des Mindestwasser— Standes, der bei undichten Absperrarmaturen 14, 19 in den Leitungen 13 und 18 unterschritten werden kann. Hach der Entspannung der Ascheschleuse 2 auf den Druck in der Feinaschebreileitung 13 wird die Absperrarmatur 12 in der Sntspannungsleitung 11 geschlossen und die Dichtheit des Verschlusses zwischen Generator 1 und Ascheschleuse 2 durch Kontrolle der Druckkonstanz in der Ascheschleuse 2 überprüft. Bei dichtem Verschluß wird im Transportsystem für Feinasche der Spülwasserstrom durch Öffnen der Absperrarmaturen 14 und 19 la Gang gesetzt. Das Spülwasser wird aus der Spülwasserhauptleitung 20 entnommen und strömt über die Spülwasserlaitung 18 in das untere Verschlußstück 22 der Ascheschleuse 2 ein. Bei der Aufwärtsströtnung des Spülwassers in der Ascheschlausa, wird der vorhandene Aschebrei in den ¥irbelzustand versetzt und das Feinkorn ausgespült« Der dadurch gebildete Aschebrei verläßt die Ascheschleuse 2 am Stutzen 23 und gelangt über die Feinaschaöreilaitung 13 in die Feinaschebreihauptlaitung 21, in welcher der Transport zum Spülraun erfolgt«
Zur Einstellung des Trennschnittes zwischen Fein- und Grobasche ist eine teilweise Umfahrung der Äscheschleuse 2 durch Öffnen der Regelarmatur 24- in der Spülwasserleitung 25 möglich· Nach der Abförderung der Feinasche wird die Äscheschieuse 2 durch Schließen der Armaturen 14 und 19 vom Transportsystem für Feinasche getrennt und über die Entspannungsleitung 2β durch Öffnen der Absperrarmatur 36 in die Grobascheleitung 27 entspannt, Danach wir die Armatur 36 geschlossen und das Transportsystem für Grobasche durch Öffnen der Absperrarmaturen 29 und 30 in Betrieb .genommen. Das Spülwasser wird aus der Spülwasserhauptleitung 31 entnommen, strömt über die Spülv/asserleitung 28 zum unterhalb der Ascheschleuse 2 angeordneten Sohrstück 38 und von diesem über die Grobaschebreileitung 27 zur Aschebreihauptleitung 32» in welcher der Transport der Grobasche zu einer Aufbereitungsanlage stattfindet. Die Abförderung der Grobasche wird durch Öffnen des Verschlußkegeis 37"im Verschlußstück 22 eingeleitet.
Der Fordervorgang ist beendet, wenn der Aschebrei den Min-Stand, der mit der Strahlenschranke 8 gemessen wird, unterschreitet. Ist die hydraulische Abförderung der Grobasche.wegen überschreiten der maximal förderbaren Korngröße nicht möglich, so kann nach der Entspannung der Äscheschisuse 2 über die Bntspannungsleitung 34- mit der Absperrarmatur 35 auf Atmosphärendruck und Öffnen des Verschlusses 33 am Rohrstück 38 die Asche mechanisch entnommen and abgefördert werden.
Nach Beendigung der hydraulischen Abförderung der Grobasche wird die Ascheschleuse 2 durch Schließen des Kegelvsrschlusses im Verschlußstück 22 vom Transportsystem für Grobasche abgetrennt und durch Schließen der Armaturen 29 und 30 der Förderstrom im Transportsystem für Grobasche unterbrochen. Nach der Entleerung der Äscheschleuse, die vorzugsweise hydraulisch erfolgt, wird'diese über die Bespannungslaitung 9 mit Schutzgas bespannt. Dabei sind in jedem Fall vor der Bespannung der .Verschlußkegel 37 und dar Verschluß 33 zu schließen. Bei dieser Bespannung wird entweder durch Zuspeisen von Wasser über
-inLeitung 17 oder durch Ausdrücken von Wasser über die Aschebreileitung für Feinasche 13 der Mindestwasserstand in Höhe der Strahlenschranke β eingestallt.
Nach der Bespannung der Ascheschleuse 2.auf den Generatordruck wird der Kegelverschluß 4- im Verschlußstück 3 geöffnet und die Ascheabforderung aus dem Druckgasgenerator kann erneut beginnen. Zur Sicherung gegen den Durchbruch von Rohgas bzw. Vergasungsmittel in die Ascheschleuse 2 ist bei geöffneten Verschlußkegel 4· ein Schutagasstrom von der Bespannungsleitung über die Ascheschleuse 2 und das Verschlußstück 3 zum Generator 1. zu gewährleisten«

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1, Vorrichtung zum Ascheaustrag bei der Festbettdruckvergasung, wobei der Austrag der Asche in Form von Aschabrei erfolgt und die Äscheschleuse in ihrem Oberteil mit Anschlüssen für eine Be- und Entspannung und eine Druckwasserleitung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß einem Druckgasgenerator (1) νer- : tikal nach unten ein Verschlußstück (3) mit Verschlußkegel (4-), eine Ascheschleuse (2), ein Verschlußstück (22) mit Verschlußkegel (37)'und ein Rohrstück (38) mit Verschluß (33) nachgeordnet siäd, daß eine Spülwasserhauptrohrlaitang (20) über eine Spülwasserrohrleitung (18) mit Absperrarmatur (19) mit dem Verschlußstück (22) oberhalb des Verschiußkegels (37) und eine Feinaschebreihauptleitung (21) über eine Feinasche— breileitung (13) mit Absperrarmatur (14) und einen Stutzen (23) mit der Ascheschleuse (2) verbunden sind, daß oberhalb des Stutzen (23) eine Strahlenschranke (6) und im Oberteil der Ascheschleuse (2) eine weitere Strahlenschranke (5) außen an der Ascheschisuse (2) angeordnet sind, daß eine Entspannungsleitung (11) mit. Absperrarmatur (12) in Höh3 der Strahlen-'schranke (6) in die Ascheschleuse (2) und zwischen Absperrarmatur (14-) und Feinaschebreihauptlsitung (21.) in die Feinaschebreileitung (13) eingebunden und derselbe Abschnitt der Feinaschebreileitung (13) über eine Spülwasserleitung (25) mit Regelarmatur (24·) mit der Spülwasser leitung (18) zwischen Absperrarmatur (19) und Spülwasserhauptr ohr leitung (20) verbunden sind, daß eine weitere Spüiwasserhauptrohrleitung (31) über eine Spülwasserrohrlaitung (28) mit Absperrarmatur (30) mit dem Rohr stück (38) über dem Verschluß (33) '--^d das Rohr-
    stück (38) in gleicher Höhe über eine Grobaschebreileitung (27) mit Absperrarmatur (29) mit einer Aschebreihauptleitung (32) verbunden sind und daß eine Sntspannungsleitung (26) mit Absperrarmatur (36) ia dia Ascheschleuse (2) unterhalb der Strahlenschranke (7) und in die Grobaschebreileitung (27) zwischen Absperrarmatur (29) und Aschebreihauptleitung (32) eingebunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD24356982A 1982-09-29 1982-09-29 Vorrichtung zum ascheaustrag bei der festbettdruckvergasung DD210298A1 (de)

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